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Das könnte teuer werden für Giuliani – Dominion verklagt ihn auf 1,3 Milliarden Dollar



Falls Giuliani dachte, seine wilden Wahlbetrugsvorwürfe würden nach Bidens Amtsantritts einfach in Vergessenheit geraten, hat er die Rechnung ohne «Dominion Voting Systems» gemacht.

epa08867565 (FILE) - Lawyer to US President Donald J. Trump and former mayor of New York City Rudy Giuliani speaks about the president?s legal challenges to his election loss to President-elect Joe Biden in the Republican National Committee Headquarters in Washington, DC, USA, 19 November 2020 (reissued 06 December 2020). According to a statement on 06 December 2020 by US President Donald J. Trump, Giuliani has tested positive for the coronavirus.  EPA/JIM LO SCALZO

Könnte langsam ins Schwitzen kommen: Rudy Giuliani. Bild: keystone

Wie die «New York Times» berichtet, reichte «Dominion Voting Systems» heute eine 107-seitige Verleumdungsklage gegen ihn ein und beschuldigte ihn der Verbreitung nachweislich falscher Behauptungen. Giuliani spielte eine Schlüsselrolle in den monatelangen Bemühungen des ehemaligen Präsidenten Trumps, welcher das Wahlergebnis 2020 zu seinen Gunsten kippen wollte.

Bereits im Dezember wurde Giuliani von der Firma vorgewarnt – falls er nicht damit aufhöre, falsche Aussagen zu verbreiten, würden rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet werden. Bekanntlich liess sich Giuliani nicht davon beirren und behauptete weiterhin, dass die Wahlmaschinen-Firma in die «manipulierte Wahl» verwickelt gewesen sei.

Das könnte ihn nun teuer zu stehen kommen. Die Klage fordert Schadenersatz in Höhe von mehr als 1.3 Milliarden Dollars und basiert auf mehr als 50 Aussagen, in denen er der Firma Betrug vorwarf. (saw)

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