USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Streamingplattform Twitch sperrt Account von Trumps Wahlkampfteam wegen Hassinhalten



Die Streamingplattform Twitch hat den Account des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump vorübergehend gesperrt. Grund dafür sind Hassinhalte und der Verstoss gegen die Community-Richtlinien der Plattform, wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf eine Twitch-Sprecherin berichteten.

FILE - In this March 27, 2019, file photo, President Donald Trump speaks in the Oval Office of the White House in Washington. Top officials in the White House were aware in early 2019 of classified intelligence indicating Russia was secretly offering bounties to the Taliban for the deaths of Americans, a full year earlier than has been previously reported, according to U.S. officials with direct knowledge of the intelligence. The assessment was included in at least one of Trump

Bild: keystone

Konkret geht es um zwei Videos von Trumps Wahlkampfveranstaltungen, in denen er unter anderem Mexikaner als Vergewaltiger und Kriminelle bezeichnete. Auf Twitch, das zum Amazon-Konzern gehört, werden normalerweise Videospiele gestreamt. Die Plattform verzeichnete in den vergangenen Monaten im Schnitt über zwei Millionen Zuschauer pro Tag.

In den vergangenen Wochen sind soziale Netzwerke gegen Trump-Inhalte vorgegangen. So versah Twitter mehrere Postings des Präsidenten mit Warnhinweisen. Die Plattform Reddit sperrte die bei Trumps Anhängern beliebte Gruppe «The_Donald», die laut «New York Times» zuletzt knapp 800'000 Mitglieder hatte.

Facebook war dafür kritisiert worden, nicht gegen umstrittene Trump-Postings vorzugehen. Infolge der Debatte um Hassbotschaften in sozialen Netzwerken kündigten zahlreiche Firmen wie Coca Cola, Honda, Unilever oder Starbucks an, ihre Social-Media-Werbung auszusetzen. Facebook will nun stärker gegen Hassnachrichten und Falschmeldungen vorgehen, wie sein Chef Mark Zuckerberg betonte. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

So fertig hast du Trump noch nie gesehen

Trump weist Spekulationen um seine Gesundheit zurück

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Privilecheese 30.06.2020 19:01
    Highlight Highlight Ich hab DEN Slogan für das Wahlkampfteam von Trump – dankt mir später:
    „Don‘t ask how sick America makes you, ask how sick America is of you.“
  • LooTerror 30.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Twitch war eigentlich mal eine Seite wo hauptsächlich das Zocken im Vordergrund stand. Aber bedauerlicherweise will momentan gefühlt jeder ein Kuchen vom erfolg abschneiden. Zahlreiche Influencer die nichts mit Gaming zu tun haben und einfach nur leicht Geld verdienen wollen versammeln sich immer mehr auf der Plattform.
    • Scaros_2 30.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Ist ja nur logisch oder? Kannst ned reisen oder dinge machen also was machen was von zuhause aus geht. Nicht Umsonst haben viele Pornostars angefangen zu zocken.

      Wobei zocken ja falsch ist. Seit jahren ist die Kategorie #Justtalk die Nr. 2 - Da sitzt dann jemand und redet mit der Community - mehr auch nicht.

      Das ist in etwa so, wie wenn du in eine Bar gehst und leute beobachtest die Reden. "WOW". KA wie Jugendliche von Heute das als Cool betrachten.
    • ScottSterling 30.06.2020 14:28
      Highlight Highlight @Scaros_2: Talkshows waren auch schon vor 30 Jahren in :-)
    • Hardy18 30.06.2020 18:21
      Highlight Highlight ScottSterling... Und sie hatten zum Teil besseres Niveau 😂
  • Alice36 30.06.2020 11:26
    Highlight Highlight Und warum sind diese Sperren erst jetzt möglich? Die Richtlinien wurden ja nicht erst seit gestern gültig.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Weil's erst jetzt wirklich negative Aufmerksamkeit gibt.
      Jetzt versuchen die Firmen noch schnell die Köpfe aus der Schlinge zu ziehen.
    • Pafeld 30.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Weil es nun Richtung Wahlkampf geht und Jeff Bezos als faktischer Besitzer von Twitch noch ein paar Rechnungen mit Trump offen hat. Wäre ja auch viel zu einfach, Trump fallen zu lassen, wenn er nicht schon knietief in Problemen steht.

Ich war in Florenz und München. Mulmig wurde es mir erst bei der Heimkehr

Wird man zur «Virenschleuder», wenn man ins Ausland reist? Ich war letzte Woche in Italien und Deutschland. Und hatte den Eindruck, dass man die Corona-Gefahr ernster nimmt als bei uns.

Für einen Moment war mir nicht mehr ganz wohl in meiner Haut. «Kantonsärzte warnen: Reisende kehren mit dem Virus zurück», titelte der «Tages-Anzeiger» am letzten Donnerstag in grossen Lettern auf der Frontseite. Die Reisenden seien zuvor in «europäischen Ländern mit hoher Virusaktivität» unterwegs gewesen, sagte der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri.

Infiziert hätten sich die Personen nach der Grenzöffnung vom 15. Juni, bei dem die Schweiz den Grenzverkehr mit sämtlichen Schengen-Staaten wieder …

Artikel lesen
Link zum Artikel