Migration
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Ein Fünftel weniger Asylgesuche als vor einem Jahr



Im März 2018 wurden 1281 Gesuche registriert, was einem Rückgang von 22 Prozent gegenüber März 2017 entspricht. Im ersten Quartal 2018 wurden in der Schweiz 4051 Asylgesuche eingereicht, rund 14 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, teilt das Staatssekretariat für Migration am Dienstag mit.

Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden im März waren Eritrea mit 284 Gesuchen (–26), Syrien mit 107 Gesuchen (+4), Georgien mit 95 Gesuchen (+33), Afghanistan mit 80 Gesuchen (–20), Nigeria mit 55 Gesuchen (+1) und Türkei mit 55 Gesuchen (–4).

18'369 hängige Fälle

Das Staatssekretariat für Migration erledigte im März 2238 Asylgesuche in erster Instanz. Dabei wurden 465 Nichteintretensentscheide gefällt, 512 Personen erhielten Asyl und 676 Personen wurden vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle ging im Vergleich zum Vormonat um 810 auf 18'369 zurück.

Im März sind 529 Personen kontrolliert aus der Schweiz ausgereist oder wurden rückgeführt. Die Schweiz hat bei 675 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 158 Personen konnten in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 521 Personen ersucht, 96 Personen wurden der Schweiz überstellt. (whr)

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

Sie sind jung, aufstrebend und gut gebildet

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • hävi der 3. 17.04.2018 20:36
    Highlight Highlight Schon Wahnsinn.
    Ein Fünftel weniger Gesuch als vor einem Jahr, wird hier schon als Erfolgsmeldung ab gefeiert.

    Wohl kommt der allergrößte Teil dieser Asylgesuche aus Länder die eigentlich kein Anrecht auf Asyl haben.
    Was besonders schlimm ist: was ist mit all den Asysuchenden, die bereits hier sind und meistens ebenfalls kein Anrecht haben?
    Schon nur diese, werden die Kosten in den nächsten paar Jahren bereits in astronomische Höhen treiben.
    Nichts ist, wie es sollte im Armbereich.

    Auch sich er nicht unter dieser Führung.
  • Oh Dae-su 17.04.2018 12:17
    Highlight Highlight Wieso denn Georgien? Klar da gab es mal Probleme mit Russland, aber wüsste jetzt nicht, dass da eine humanitäre Katastrophe im Gang ist.

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