DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wir haben den Lidl-Mikrowellen-Burger getestet, damit ihr's nicht tun müsst

Bild: watson/obi
16.11.2017, 10:4117.11.2017, 05:10

Jüngst, im Lidl ...

Bild: watson/obi

Öh ... verkauft Lidl nun McDonalds-Burger oder wie jetzt?

Die Antwort ist: nein. Wie uns Lidl auf Anfrage beteuert, hat das rein gar nichts mit dem Fastfood-Multi aus den USA zu tun. Obwohl, ... naja, vom Produkt-Design her ...?

Bild: watson/obi

Nö. Nein. Nicht. Ichschwör.

Und schon erkennt der geneigte Leser: Ja, wir haben drei dieser Lidl-Dinger einem Mac-Ding gegenüber gestellt. Und ihr wisst, was nun kommt: Der Selbsttest!

Bild: watson/obi

Zur Auswahl stehen uns: 

  • The Big One für die Mikrowelle («Rindfleischfrikadelle mit Barbecue-Würzung, gegart, im Weizenbrötchen mit Sesam, mit pikanter Sauce verfeinert mit Gewürzgurken, mit Schmelzkäsescheiben»)
  • The BBQ One für die Mikrowelle («Rindfleischfrikadelle mit Barbeque-Würzung [jap, mit "q" geschrieben 😐], gegart, im Weizenbrötchen mit Maisgriess, mit einer Barbeque-Sauce und Schmelzkäsescheiben»)
  • The Royal One für die Mikrowelle («Rindfleischfrikadelle mit Barbecue-Würzung, gegart, im Weizenbrötchen mit Sesam, mit einer Salatcreme und pikanter Sauce verfeinert mit Frühstücksspeck, Röstzwiebeln und Gewürzgurken, mit Schmelzkäsescheiben»)
  • und als Quervergleich ein Big Mac
Bild: watson/obi

Mmmh.

Die Lidl-Burger kosten 4.99, der Mac ab Tresen kommt auf 6.50. Okay. Und: Stolz wird verkündet, dass hier nur ...

... drin ist.

Ob dies jetzt gut oder schlecht sein soll, bleibt unklar.

Nun die Meinung der Versuchskaninchen:

MADELEINE:

Als Teenie gab es für mich nichts Besseres als ein Big Mac nach dem Suff im Ausgang. Inzwischen scheint aber auch mein Gaumen etwas erwachsener und anspruchsvoller geworden zu sein. Für den Burger im Original reicht es noch, für eine günstigere Kopie von einem Fast-Food-Burger ... leider nicht mehr.
OLIVER:

Okay, ich finde ja den Big Mac bereits ordentlich gruusig, aber die Mikrowellen-Dinger sind ganz klar noch weiter unten auf der Geschmacksskala anzusiedeln. Da wäre schon mal der Startnachteil der mikrowellierten Brötchen, die noch schwammiger und lampiger als das Mac-Brötchen sind. Geht wohl nicht anders.
Bild: watson/obi
M:
Den Big One würde ich vermutlich heute noch nach einer durchzechten Nacht runterbringen – geschmacklich ist er mit seiner Big-Mac-ähnlichen Sauce der annehmbarste der drei getesteten Sandwichs. Der Lidl-BBQ-Burger bekommt hier aber wenig Würdigung, da ich wegen der viiiiel zu süssen Sauce es nicht geschafft habe, nicht einmal mein Portiönchen davon ganz zu verdrücken. Und dann wäre noch der The Royal One (hat da jemand Cheeseburger Royal gesagt?), der derart un-royal und un-käsig ist, dass ich wenig Lust auf einen Happen mehr hatte (sehr untypisch für mich). Nach dem Testessen war mir schlecht, dafür hatte ich zwei Stunden später wieder wahnsinnigen Kohldampf. Also eigentlich wie bei den meisten Fast-Food-Burgern. Ach ... was habe ich eigentlich erwartet?
O:
Auch ich bringe den Big One noch am ehesten runter. Eigentlich schmeckt mir seine Fake-Big-Mac-Sauce gar besser als das Original (ja, ich weiss, ich klammere mich hier an Strohhalme). The Royal One ist aber eine einzige Katastrophe: Hier versucht man viel zu viele Geschmäcker auf einmal zu kombinieren, was im Gaumen in einem nicht näher definierbaren entfernt süss schmeckenden Babybrei resultiert. «Pikante Sauce» my arse. Und schliesslich wäre noch der BBQ One, der ... naja nach einem Bissen war Schluss. Nope. Mikrowellen-Gerichte sind ohnehin nicht meins und diese Burger-Dinger noch weniger.
Bild: watson/obi

Royal One, anyone?

Nun, schlechter als die Pommes-Chips-Pizza oder Wein aus käse-Gläsern kann es ja nicht sein 😉.

Und hier ein paar Hamburger, die du probieren MUSST!

1 / 20
14 Hamburger-Variationen, die du probieren MUSST
quelle: shutterstock / shutterstock
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Und hier ein anderes Fast-Food-Produkt, das wir uns aufgehalst haben:

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Weniger Zucker in Süssgetränken: Bund strebt Deal mit Coca-Cola und Co. an
An einem runden Tisch hat der Bund Gespräche mit Vertretern der Getränkebranche geführt. Bis im Frühjahr sollen Ziele vereinbart werden, um den Zuckergehalt in den Süssgetränken zu drosseln.

Die Menschen in der Schweiz konsumieren zu viel Zucker. Mehr als doppelt so viel, wie die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. 110 anstatt 50 Gramm. Zu viel Zucker erhöht das Risiko für nicht übertragbare Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Der Bund versucht deshalb, die helvetische Süssigkeitspandemie in den Griff zu bekommen. Ein Mittel dazu ist die Erklärung von Mailand. Darin haben diverse Vertreter der Lebensmittelindustrie wie Nestlé, Migros, Coop, Emmi oder Kellogg's vereinbart, den Zuckergehalt in Joghurts und Frühstückscerealien freiwillig zu reduzieren. Erste Erfolge wurden erzielt, bis 2024 soll der Zuckeranteil weiter gedrosselt werden.

Zur Story