Ski
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04608297 Patrick Kueng of Switzerland celebrates his gold medal during the flower ceremony after the Men's Downhill at the FIS Alpine World Ski Championships in Beaver Creek, Colorado, USA, 07 February 2015.  The World Championships run from 02 February through 15 February.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Sein grösster Moment: 2015 wird Küng Abfahrts-Weltmeister. Bild: EPA/KEYSTONE

Die jüngste Verletzung ist eine zu viel – Patrick Küng tritt zurück

Was am Morgen schon durchsickerte, ist nun offiziell: Skirennfahrer Patrick Küng beendet seine Karriere. Der 35-Jährige wurde 2015 Abfahrts-Weltmeister, vorher und nachher hatte er oft mit Verletzungen zu kämpfen.



Wäre alles wie geplant, dann müsste er sich jetzt mit der Linienwahl auf der Streif beschäftigen und mit dem Servicemann über die richtige Ski-Wahl diskutieren. Doch die Saison lief nicht wie geplant. Und deshalb ist Patrick Küng aus einem anderen Grund nach Kitzbühel gereist, als um die Hahnenkamm-Abfahrt am Samstag zu bestreiten. Der Glarner gab am späten Nachmittag seinen Rücktritt bekannt. Der 35-Jährige glaubt nicht mehr daran, den Anschluss an die Spitze noch einmal schaffen zu können.

«Soll ich weitermachen bis Ende Saison? Mir war bewusst, dass ich wegen der Hirnerschütterung weder in Kitzbühel noch in Garmisch fahren kann. Also habe ich mich entschieden, sofort aufzuhören.»

Patrick Küng

In diesem Winter schaffte es Küng in vier Rennen nur zwei Mal in die Weltcup-Punkte, ein 17. Rang war sein Bestresultat. Zuletzt musste Küng auf einen Start am Lauberhorn verzichten, nachdem er im Training gestürzt war und dabei unter anderem eine Hirnerschütterung erlitten hatte.

Ganz oben – und schon wieder verletzt

Seinen grössten Tag als Sportler hatte Patrick Küng am 7. Februar 2015. In Beaver Creek wurde er, nach einem eher durchzogenen Winter, überraschend Abfahrts-Weltmeister.

abspielen

Die Fahrt zum WM-Gold: Patrick Küng 2015 in Beaver Creek. Video: YouTube/AlpineSkiingTV

Doch nachdem er wenige Monate später eine Knieverletzung erlitt, fand er den Weg zurück an die Spitze nie mehr. Ein schöner Ausreisser nach oben – und dennoch eine Enttäuschung – war der vierte Rang an der Heim-WM 2017 in St.Moritz, als Küng die Bronze-Medaille in der Abfahrt nur um zwei Hundertstel verpasste.

«Aber ich bin mir sicher, den richtigen Entscheid gefällt zu haben. Jetzt ist es Zeit für Neues.»

Patrick Küng

Küng war ein Spätzünder, der erst kurz nach seinem 25. Geburtstag im Weltcup debütierte. Etwas mehr als ein Jahr später gelang ihm erstmals der Sprung aufs Podest: In Garmisch-Partenkirchen wurde er Dritter in der Abfahrt. In der Folge bremsten ihn wie schon in jüngeren Jahren mehrere Verletzungen. Doch der Glarner kehrte stark zurück: Im Dezember 2013 feierte er im Super-G von Beaver Creek seinen ersten Weltcupsieg, einen Monat später triumphierte er im Abfahrtsklassiker am Lauberhorn in Wengen – nebst WM-Gold sein wertvollster Triumph.

Switzerland's Patrick Kueng celebrates after winning an alpine ski, men's World Cup downhill, in Wengen, Switzerland, Saturday, Jan. 18, 2014. Patrick Kueng gave his home Swiss fans a lot to cheer about by winning the shortened Lauberhorn downhill Saturday. Kueng clocked 1 minute, 32.66 seconds down a course that had more than a minute of racing and signature features cut off due to strong winds, to earn his second World Cup victory, and first in downhill. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Zuhause der Schnellste: Küng siegt 2014 am Lauberhorn. Bild: AP

Die Sieger der Lauberhorn-Abfahrt seit 1997

Dieser Streit über Winter eskaliert schnell

abspielen

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Wie der Ski-Salto zu Didier Cuches Markenzeichen wurde: «Fans glaubten, es war geplant»

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 24.01.2019 13:02
    Highlight Highlight Besser einer der es Einsieht und rechtzeitig aufhört, als andere, die ewigs weiter machen, nix erreichen und dabei ihre Gesundheit gefährden und einem jungen Talent den Platz wegnehmen.
  • Gsnosn. 24.01.2019 03:26
    Highlight Highlight Grosse Respekt von seinem Entscheid, es gibt genügend Fahrer im Skilager die das nie einsehen würden u.a. Janka
  • yeahmann 23.01.2019 22:51
    Highlight Highlight schade. für mich ein grosser sportler.

Trotz neuer Details – weshalb wir wohl nie erfahren werden, wie es Michael Schumacher geht

Diese Woche gab es Neuigkeiten zu Michael Schumacher. Wie verschiedene französische Medien berichteten, wurde die deutsche Formel-1-Legende von Genf nach Paris ins Hôpital Européen Georges-Pompidou verlegt. Dort soll der 50-Jährige mit einer Stammzellen-Therapie behandelt werden.

Eine Krankenschwester, die Schumacher betreut, hat gemäss «Le Parisien» Details zum Zustand des Ex-Rennfahrers bekannt gegeben. «Ja, er ist bei mir in Behandlung und ich kann ihnen versichern, dass er bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel