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David Ospina verlässt den Platz, Faryd Mondragon wird zum ältesten WM-Teilnehmer aller Zeiten.
David Ospina verlässt den Platz, Faryd Mondragon wird zum ältesten WM-Teilnehmer aller Zeiten.Bild: DYLAN MARTINEZ/REUTERS
Goalie-Oldie Mondragon eingewechselt

Kolumbien nimmt Japan auseinander und sorgt nebenbei für einen WM-Rekord

Dritter Sieg im dritten Spiel für Kolumbien. Und weil die Partie gegen Japan nach dem 3:1 in der 82. Minute entschieden war, wurde Goalie Faryd Mondragon eingewechselt. Mit 43 Jahren und drei Tagen ist er nun der älteste je an einer WM eingesetzte Spieler.
25.06.2014, 00:0925.06.2014, 09:10
Kolumbien feiert den Achtelfinal-Einzug. Nun wartet Uruguay.
Kolumbien feiert den Achtelfinal-Einzug. Nun wartet Uruguay.Bild: JORGE SILVA/REUTERS

Mit der zweiten Garde landete Kolumbien in der Gruppe C den dritten Sieg und zieht als Gruppenerster makellos in die Achtelfinals gegen Uruguay ein. Das B-Team von José Pekerman bezwang Japan in der Hitze von Cuiaba mit 4:1. Kolumbien zieht damit mit einer weissen Weste in die Achtelfinals ein.

Cuadrado per Foulpenalty, zweimal Jackson Martinez und James Rodriguez schossen die Tore für die Südamerikaner, Shinji Okazaki gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1. Torhüter Faryd Mondragon, der in der 84. Minute eingewechselt wurde, ist nunmehr mit 43 Jahren der älteste WM-Spieler aller Zeiten.

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Japan ein Totalausfall

Kolumbiens Trainer José Pekerman hatte seine bereits vorzeitig für die K.o.-Runde qualifizierte Mannschaft auf acht Positionen umbesetzt. Es sollten Kräfte für das südamerikanische Achtelfinal-Duell gegen Uruguay gespart werden. Auch die zweite Garde des Zweiten in der Südamerika-Ausscheidung, hinter Argentinien, zeigte Qualitäten. Wendig, zielstrebig und trickreich und im Abwehrverbund wesentlich kompakter, präsentierte sich der Geheimfavorit, der derzeit wohl das stärkste Team seiner WM-Historie stellt.

James Rodriguez, der Torschütze zum 4:1 gegen Japan, ist der Star der Kolumbianer.
James Rodriguez, der Torschütze zum 4:1 gegen Japan, ist der Star der Kolumbianer.Bild: Getty Images South America

Mit nur einem Punkt, dem torlosen Remis gegen Griechenland, verlässt Japan die WM-Bühne. Die Söhne Nippons enttäuschten und waren nur Statisten im grossen Fussball-Theater. Offenbar haben die Asiaten generell den Anschluss verpasst. Aufwand und Ertrag standen in keinem Verhältnis. Und Zweikampfstärke ist in Japan ein Fremdwort.

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