DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Constantin war sich nach seiner Attacke keiner Schuld bewusst.
Constantin war sich nach seiner Attacke keiner Schuld bewusst.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Nach Attacke auf Rolf Fringer – Christian Constantin 14 Monate gesperrt

12.10.2017, 11:5912.10.2017, 13:16

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat Sion-Präsident Christian Constantin nach der Attacke auf den Teleclub-Experten Rolf Fringer mit 100'000 Franken Busse und einer Platzsperre von 14 Monaten belegt. Dem Walliser ist ab sofort der Zutritt zu den Stadien, zum Spielfeld, zur technischen Zone, zur Mannschaftskabine sowie zur Mixed-Zone verwehrt.

Constantin attackiert Rolf Fringer.Video: YouTube/Teleclub

Die Platzsperre gilt ab sofort und beinhaltet Spiele der Super League, Challenge League, des Schweizer Cups, und Spiele der A-Nationalmannschaft der Männer. Spiele der Frauen- und Juniorenauswahl dürfte Constantin weiterhin besuchen.

Constantin hat die Möglichkeit, den Entscheid innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL anzufechten. Die Platzsperre wird allerdings auch bei einem Rekurs nicht aufgeschoben, sondern bleibt bestehen.

Auch gegen Christian Constantins Sohn Barthélémy läuft derzeit noch ein Verfahren der SFL. Das Urteil steht noch aus.

So lebt Barthélémy Constantin, der Filius von CC

1 / 23
So lebt Barthélémy Constantin, der Filius von CC
quelle: keystone / laurent gillieron
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Contantin sah sich nach der Attacke nicht als Täter, sondern vielmehr als Opfer. Der Angriff auf Fringer, sei eine Reaktion auf ständige Provokationen seitens des TV-Experten gewesen.

«Es ist doch mühsam, dass Leute hinter den Mikrophonen irgendetwas erzählen können, ohne je Verantwortung zu übernehmen. Ich habe Verantwortung übernommen. Und es gibt Leute, die das gut finden», sagte Constantin an einer eigens einberufenen Pressekonferenz, nach der Attacke.

Constantin darf sich gemäss dem Urteil der DK an Spieltagen auch nicht auf den Tribünen der Stadien aufhalten. Dass er den FC Sion während der 14-monatigen Sperre im Hintergrund weiterhin leitet, kann die Swiss Football League allerdings nicht verhindern. Faktisch bedeutet das Urteil, dass Constantin sein Amt als Präsident nur an den Spieltagen und nur während rund zwei bis drei Stunden nicht offiziell ausüben kann. (zap/abu/sda)

CC geht um die Welt – so berichtete die internationale Presse über die Prügel für Fringer

1 / 22
CC geht um die Welt – so berichtet die internationale Presse über die Prügel für Fringer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Diese Statistiken, Rekorde und Fakten zur Super-League-Hinrunde solltest du kennen

Der FC Zürich ist Wintermeister. Mit satten 7 Punkten Vorsprung auf den FC Basel und 8 Zählern mehr als die Young Boys haben sich die Zürcher überraschend und ziemlich deutlich die Halbzeit-Führung geholt. Zuletzt wurde in der Saison 2012/13 der Wintermeister (GC) nicht auch Schweizer Meister.

Zur Story