Türkei
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Erneut Haftbefehle gegen fast 300 aktive Soldaten in der Türkei



Die türkische Staatsanwaltschaft hat die Festnahme von knapp 300 aktiven Soldaten beantragt. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, sie habe Haftbefehle gegen 295 Soldaten wegen des Verdachts auf Kontakte mit der verbotenen Gülen-Bewegung ausgestellt.

Die Bruderschaft des islamischen Predigers Fethullah Gülen wird von der Regierung beschuldigt, hinter dem versuchten Militärputsch von Juli 2016 zu stecken.

Gegen die Offiziere aus Heer, Marine und Luftwaffe wird wegen verdächtiger Telefonate von Festnetztelefonen oder öffentlichen Telefonkabinen ermittelt. Sie sollen auf diese Weise mit Kontaktpersonen in der Gülen-Bewegung kommuniziert haben.

In den vergangenen Wochen gab es bereits dutzende Festnahmen von aktiven Soldaten wegen solcher Telefonkontakte. Wie viele der Gesuchten am Freitag festgenommen wurden, war zunächst unklar.

Auch zweieinhalb Jahre nach dem Putschversuch gibt es fast wöchentlich neue Razzien gegen mutmassliche Gülen-Anhänger, denen die Regierung die systematische Unterwanderung des Staatsdiensts vorwirft.

Seit dem Putschversuch wurden rund 55'000 Menschen inhaftiert und mehr als 140'000 aus dem Staatsdienst entlassen. Erst am Dienstag wurden 324 Haftbefehle gegen mutmassliche Gülen-Anhänger ausgestellt, darunter Dutzende aktive Soldaten. (aeg/sda/afp)

Unsicherheit und Unmut in der Türkei

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    Alle Leser-Kommentare
  • China 23.02.2019 07:26
    Highlight Highlight Meiner Ansicht nach lief in der Türkei das genau gleiche Spiel ab wie jetzt in Venezuela.
    In der Tütkei ging es in die Hose und auch in Venezuela wird es hoffentlich nicht aufgehen.
    Eigentlich sehr leicht zu durchschauen das ganze.
    • DonChaote 23.02.2019 12:58
      Highlight Highlight @china
      Wie oder was genau meinen sie?
      Das „spiel“ in venezuela läuft schon seit ein paar jahren, hat sich nun aber seit januar mit einer internationalen komponente weiter verschärft und neigt sich seinem (hoffentlich nicht blutigen) ende zu. Da geht es meiner meinung nach um das alte ost/west-einfluss-spiel.
      In der türkei will sich einer - meiner meinung nach - zu einem herrscher über ein eigenes reich aufschwingen. Am tisch mit den grossen sitzen. Ich glaube nicht, dass da grosse äussere einflüsse mitspielen.
      Leidtragende sind aber in beiden fällen die kleinen, die bürger, die bevölkerung.
  • sherpa 22.02.2019 14:21
    Highlight Highlight und er, der Diktator, wütet weiter, so kann er schlicht und einfach vertuschen, dass nicht die Gülen-Bewegung hinter dem vermeintlichen Putschversuch steht. sonder er selbst, der Diktator.
  • violetta la douce 22.02.2019 11:06
    Highlight Highlight Eine Islamische Militärdiktatur.
    Und die Deutschen wollten die Türkei vor kurzem noch in die EU holen.
    🤦‍♂️
    • G. Schmidt 22.02.2019 15:09
      Highlight Highlight @Influencer

      Nachdem Putsch wollte doch niemand mehr die Türkei in die EU holen oder sprechen Sie von der Zeit bevor?
    • Bangarang 22.02.2019 15:37
      Highlight Highlight Deutsche Qualitätsprodukte zu verticken. Die stehen da ja auf dem Foto auf einem Leo II drauf.

      Nur leider sind sie so schlecht geschult, dass die Kurden sie mittels 70er Jahren RPGs zerpflücken ...
    • violetta la douce 22.02.2019 17:10
      Highlight Highlight Schmidt

      Ja
      Erdo war ja auch schon vorher.
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