Eishockey
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Switzerland`s coach Patrick Fischer during the game between Switzerland and Russia, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Sunday, May 19, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Die Schweiz hat das richtige Rezept gegen Russland nicht gefunden. Bild: KEYSTONE

Trotz guter Leistung – der Schweiz werden von Russland die Grenzen aufgezeigt

Die riesige Euphorie nach dem besten WM-Start seit 1939 ist vorerst gedämpft. Das Eishockey-Nationalteam verlor an der WM in Bratislava 24 Stunden nach der knappen Niederlage gegen Schweden mit 0:3 auch gegen Russland.



Die Schweizer waren der Herkules-Aufgabe gegen Russland nicht gewachsen. Sie wurden von den Russen gleich am Anfang krass dominiert. Aus der ersten Druckphase resultierte schon nach 216 Sekunden der erste Gegentreffer. Artjom Anissimow brachte den Favoriten mit dem vierten Torschuss in Führung.

Das 0:1 durch Anissimow.

Die Schweizer fanden danach den Tritt besser. Lino Martschini (6.), Roman Josi (9. und 14.), Nico Hischier (19.), Tristan Scherwey und Sven Andrighetto (beide 24.) kamen zu Chancen auf den Ausgleich. Ausserdem konnten die Schweizer bis zum zweiten Gegentreffer in der 27. Minute durch NHL-Topskorer Nikita Kutscherow dreimal Powerplay spielen.

Das 0:2 durch Kutscherow.

Aber: Die Schweizer spielten nicht mehr so überzeugend, so schnell, so gradlinig, so mutig, so selbstbewusst und so stark wie gegen Schweden. Die Umstellung aller Angriffsformationen tat dem Schweizer Spiel zumindest vorerst noch nicht gut. Automatismen gingen verloren. Viele Pässe fanden keinen Abnehmer.

Patrick Fischer:

«Ich habe noch nie gegen eine so starke Mannschaft gecoacht wie gegen diese Russen. Nach etwa zehn Minuten kamen wir nach dem schwierigen Anfang ins Spiel. Wir haben einiges versucht, auch mit Linienwechseln. Ein Kompliment mache ich beiden Goalies. Wir haben insgesamt einfach zu viele Fehler gemacht, zu viele Pucks verloren.» (sda)

Was liefern die Niederlagen gegen Schweden und Russland für Klarheiten? Wer meinte, dass die Schweiz nach der Silbermedaille von 2018 sowie den 4:0 Siegen und 20:2 Toren zu Beginn dieser WM nun definitiv zu den Top-Nationen gehört, der wurde vorerst belehrt. Aber: Schon vor einem Jahr in Kopenhagen verlor die Schweiz am mittleren Wochenende gegen Russland (3:4) und Schweden (3:5) - und stand eine Woche später dennoch im WM-Final.

Das 0:3 durch Kutscherow.

Russland hat nach dem Erfolg gegen die Schweiz gute Aussichten, die Vorrunde auf Platz 1 zu beenden. Und die Schweiz kann bei einem Sieg am Dienstag im abschliessenden Gruppenspiel gegen Tschechien immer noch Zweite werden. Wenn die Schweiz in Bratislava in der nun beginnenden letzten WM-Woche im Konzert mit den Grossen aber noch eine Rolle spielen will, muss sie sofort das Powerplay in den Griff kriegen.

Nico Hischier:

«Im Mitteldrittel sind wir ziemlich gut ins Spiel gekommen, aber die Russen waren heute Abend gut. Es machte Spass, gegen die Russen zu spielen. Im Powerplay, das immer noch nicht so gut funktioniert, müssen wir unbedingt noch einfacher spielen. »

Gegen Schweden spielte die Schweiz sechs Mal in Überzahl, gegen Russland nochmals sechs Mal. Ein Powerplay-Tor gelang in beiden Spielen keines, trotz fast vier Minuten sechs gegen vier Feldspieler (ohne Goalie) im Finish gegen die Russen. Gegen Schweden am Samstag taten sich die Schweizer sogar schwer, den Weg in die Angriffszone zu finden. Zumindest das gelang am Sonntag besser.

Vor einem Jahr in Kopenhagen erzielte die Schweiz in den Playoffs aus fünf Powerplay-Chancen vier Tore. Insgesamt erzielten sie 2018 in Dänemark elf Treffer in Überzahl aus 35 Chancen. Jetzt in Bratislava gelang der Schweiz aus den letzten elf Möglichkeiten kein Tor mehr. Aus den letzten 24 Powerplay-Chancen resultierten nur zwei Goals - beide in der Schlussphase gegen Norwegen, als der Widerstand der Norweger zusammengebrochen war.

Tristan Scherwey:

«Am Anfang ging es ein wenig zu schnell, nach etwa zehn Minuten haben wir uns gefunden. Nach vorne hatten wir dann auch unsere Chancen. Wir haben schon bewiesen, dass wir gegen grosse Mannschaften gewinnen können. Das kann uns auch gegen die Tschechen gelingen.

Aber: Am Montag trifft der nächste und letzte Schweizer Hoffnungsträger für diese Weltmeisterschaft ein. Nino Niederreiter landet am Vormittag in Wien und wird anschliessend nach Bratislava chauffiert, wo er am frühen Nachmittag mit der Schweizer Equipe auf dem Eis trainieren wird. Niederreiter spielte vor einem Jahr im Schweizer Angriff und im Powerplay eine Hauptrolle – schafft er das erneut?

Die abschliessende Partie gegen Tschechien mit Niederreiter steht am Dienstagmittag um 12.15 Uhr auf dem Programm.

Das Telegramm

Schweiz - Russland 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Bratislava. - 9056 Zuschauer. - SR Björk/Tufts (SWE/USA), Malmqvist/Oliver (SWE/USA). -
Tore: 4. Anissimow (Orlow, Gussew) 0:1. 27. Kutscherow (Gussew/Ausschluss Hischier) 0:2. 56. Kutscherow (Anissimow, Saizew) 0:3. -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Russland.
Schweiz: Genoni; Fora, Frick; Weber, Josi; Diaz, Loeffel; Genazzi; Rod, Bertschy, Scherwey; Fiala, Hischier, Simon Moser; Andrighetto, Kuraschew, Ambühl; Martschini, Haas, Hofmann; Praplan.
Russland: Georgijew; Saizew, Orlow; Chafizullin, Gawrikow; Sergatschjow, Nesterow; Sadorow; Telegin, Andronow, Kowaltschuk; Dadonow, Malkin, Grigorenko; Kutscherow, Anissimow, Gussew; Kaprissow, Kusnezow, Owetschkin; Barabanow.
Bemerkungen: Schweiz ohne Janis Moser (verletzt), Mayer (Ersatztorhüter) und Berra (geschont). - Timeout Schweiz (58:04). - Schweiz ab 56:23 ohne Goalie. - Schüsse: Schweiz 31 (9-11-11); Russland 34 (12-14-9). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/6; Russland 1/3.

(zap/sda)

Der Liveticker

Ticker: 19.05.19 Schweiz-Russland

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    Alle Leser-Kommentare
  • Denk nach 20.05.2019 02:27
    Highlight Highlight Wenn man die Schweden Spiele vergleicht 2018 und 2019 war dieses Jahr um Welten! besser.... Die Russen spielten gestern gegen Lettland nicht so überzeugend... Daher war die Dominanz heute doch irgendwie erstaunlich. Ermöglicht haben das die Schweizer mit sehr vielen fehlpässen und einem wirklich harmlosen powerplay!
  • Hayek1902 20.05.2019 01:45
    Highlight Highlight Gegen Schweden hätt ein zusätzlicher Spieler wie El Nino den unterschied machen können, aber gegen die Russen heute hätte es nicht in 1000 anläufen einen punkt gegeben. Das PP taugt momentan gar nichts ausser 2 min pause für linie 3 und 4
  • Team Insomnia 20.05.2019 01:08
    Highlight Highlight Mit 3 Siegen in der K.O-Phase wird man trotzdem Weltmeister.
    Hopp Schwiiz🇨🇭
  • LebeauFortier 20.05.2019 00:01
    Highlight Highlight Hey Leute, taminomal: Wenn kein ZSC-Spieler für die WM aufgeboten wird, gibt‘s ein riesiges Gelächter!

    Aber dass das Schweizer PowerPlay von A-Z dem ZSC abgekupfert ist, will dann wieder niemand bemerken?

    😡
    • fandustic 20.05.2019 07:08
      Highlight Highlight Das erklärt vieles....
  • ali_der_aal 19.05.2019 23:51
    Highlight Highlight vor 2-3 Tagen wurde doch noch von Alpenrussen geredet?
  • DerRaucher 19.05.2019 23:11
    Highlight Highlight Irgendwie jedes Jahr das selbe bei dieser Hockey WM. Die Schweiz zu gut als um von Mittelmaß zu sprechen aber für die Weltspitze reicht es halt immer noch nicht. Man gewinnt vielleicht mal gegen Große wie letztes Jahr und kommt sogar ins Finale, aber man wird eben nie selbst zu einem Großen. Wenigstens sind sie B Weltmeister
    • Charivari 19.05.2019 23:29
      Highlight Highlight Irgenwann werden auch wir noch Weltmeister werden.
  • Pana 19.05.2019 22:51
    Highlight Highlight Der B-Weltmeister hat seine Grenzen gefunden. Ich schliesse aber eine Überraschung in den Viertelfinals noch nicht aus. Nino kann an einem gutem Tag den Unterschied ausmachen.
  • Nelson Muntz 19.05.2019 22:35
    Highlight Highlight gefangen zwischen Kanonenfutter und Grossmacht. Wenn Haas (gemäss Eismeister) und evtl no 2-3 den Schritt nach NA schaffen, können wir aus den Big 6 die Big 7 machen.
  • Neemoo 19.05.2019 22:33
    Highlight Highlight back in reality
  • chllr 19.05.2019 22:29
    Highlight Highlight Man sieht nur schon die Entwicklung unseres Eishockey, wenn wir enttäuscht sind über eine Niederlage gegen ein solch gut bestücktes Russland. Dass wir noch nicht ganz so weit sind ist klar, aber im Selbstverständnis - und das ist das Wichtugste - hat sich einiges geändert.
  • ULTRA_CLA 19.05.2019 22:29
    Highlight Highlight Scheint als wäre Bertaggia der Einzige welcher gegen Russland Tore schiessen kann... 🤔
  • inVain 19.05.2019 22:29
    Highlight Highlight «Herr Gjorgiev was halten Sie eigentlich von der Schweiz?» – «Alles!» Unglaubliche Performance!
  • forevernewbie 19.05.2019 22:19
    Highlight Highlight unterirdische chancenauswertung....so wird das nichts..
  • inVain 19.05.2019 21:36
    Highlight Highlight Malgin? Wohl eher Malkin 😂
  • SirMike 19.05.2019 21:33
    Highlight Highlight Mit diesen Leistungen im Powerplay und am Bully wir es gegen die Top-Nationen schwierig, siehe SWE gestern und RUS heute. Sonst ist aber vieles möglich! Nino für Praplan und dann ab die Post.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 19.05.2019 22:13
      Highlight Highlight Praplan hat am 2. meisten Punkte und spielt sehr ordentlich. Wieso wollen alle, dass er weichen muss. Verstehe ich nicht.
    • Hallo22 19.05.2019 22:31
      Highlight Highlight Er hat die Punkte weil er in der 1. Linie spielt. Ich finde er fällt von allen einfach am meisten ab.
    • Nelson Muntz 19.05.2019 22:37
      Highlight Highlight Skoretpunkte gegen die schwachen Gegner sind nix wert. Wie Alex Frei, 98% seiner Tore waren gegen kleine Gegner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike Minder 19.05.2019 21:31
    Highlight Highlight Kurzes Fanupdate aus der Fanzone: 20% Slovaken/verschiedene, 35% Schweizer Rest Russen. Am Anfang: Stimmungsvorteil Schweiz, nach dem 0:1 Sitzplatzverhalten Schweiz -> zulegen der Russen. Seit dem 0:2 nur noch Russensupport wenn im Stadion laut. Scheint als könnten die Fans alle damit leben... ausser die 30 Schweizer neben dem Bierstand... HOPP SCHWIZ!! 😀 hoffe da kommt noch was von der Mannschaft
  • nicbel 19.05.2019 21:29
    Highlight Highlight Geht Andrighetto nur mir auf die Nerven?
    • Hallo22 19.05.2019 21:40
      Highlight Highlight Nein. Müsste Scorermässig mehr rausspringen.
    • gigichess 19.05.2019 21:40
      Highlight Highlight ...ja...
    • kada 19.05.2019 21:49
      Highlight Highlight Mir geht diese ewige Nörgelei auf die Nerven.
  • banda69 19.05.2019 21:22
    Highlight Highlight Krass diese Technik der Russen.
  • SBP 19.05.2019 21:20
    Highlight Highlight So geht Powerplay!
  • Connor McSavior 19.05.2019 21:11
    Highlight Highlight Heieiei, diese Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten sind aber sehr untypisch.
    Ufwache Jungs, com'on!
  • forevernewbie 19.05.2019 20:56
    Highlight Highlight juuungs, schüüüset mal..
    nu mit pässle gits keis goal..
  • Der müde Joe 19.05.2019 20:34
    Highlight Highlight Heute können unsere Jungs die Defensive trainieren.
  • Lümmel 19.05.2019 20:12
    Highlight Highlight Ich hoffe Martschini kann heute sein wahres können auspacken und den "schweren" Russen um die Ohren fahren! Wäre schade wenn er für Nino platz machen müsste.
    • Rockii 19.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Praplan müsste platz machen.. wie erwartet kommt von ihm nichts ohne seine 2 Nhl spieler. Martschini klar gefährlicher und einer der besten.
    • Socceroo04 19.05.2019 23:04
      Highlight Highlight Lino war heute sogar einer der gefährlichsten Schweizer. Saht halt aber auch einiges zum Leistung einiger anderer. Praplan und Bertschy waren sehr enttäuschend
    • Mia_san_mia 20.05.2019 05:19
      Highlight Highlight @Lümmel: Msrtschini ist zu schlecht für dieses Niveau.
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Die Schweiz ist «B-Weltmeister» – der erstaunlichste Reifeprozess aller Zeiten

4:1 gegen Norwegen. Vier Siege zum WM-Auftakt hatten wir auch schon. Aber noch nie auf diese Art und Weise. Die grosse Frage lautet nun: Wie weit kommt die «neue» Schweiz?

Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück, um die Leistungen der Schweizer hier in Bratislava einzuordnen. Die Vergangenheit hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen.

Also: Im letzten Jahrhundert mit der alten Ordnung des «Kalten Krieges» war auch die Hockeywelt überschaubar. Eingeteilt in eine A-, B- und C-WM. Die A-WM als oberste Stufe umfasste bloss 6 und später 8 Nationen. Und nicht 16 wie heute.

Die Schweiz gehörte mit Ausnahme von zwei schmachvollen Jahren in der C-WM (1969, …

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