Gesellschaft & Politik
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epa08075215 Turkey's President Recep Tayyip Erdogan greets supporters when arriving at his hotel, one day before the opening UNHCR - Global Refugee Forum, in Geneva, Switzerland, 16 December 2019.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA

Erdogan ist in Genf angekommen – Kurdenverbände rufen zu Protesten auf



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kommt heute nach Genf. Anlass seines Besuches ist das globale Flüchtlingsforum, dass von Dienstag bis Mittwoch stattfindet.

Kurz vor 13 Uhr traf er in seinem Hotel in Genf ein. Rund einhundert seiner Anhänger hiessen ihn willkommen. Der türkische Machthaber nutzte dies für ein Bad in der Menge. Zu diesem Anlass wurde die Sicherheit in Genf hochgefahren, unter anderem kreisten zwei Polizeihelikopter am Himmel.

Erdogan wird an der Konferenz eine Rede halten, die bereits mit Spannung erwartet wird. In der Türkei leben 3,5 Millionen Flüchtlinge, so viele wie in keinem anderen Land.

Nachdem Erdogan kürzlich wegen der Kritik der EU an der türkischen Militäroperation in Nordsyrien mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens gedroht hat, dürfte er kritisieren, «dass die Europäer nicht genug machen», sagte eine diplomatische Quelle der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Erdogan könnte demnach vorschlagen, dass zahlreiche Flüchtlinge nach Nordsyrien gebracht werden sollen, wenn die Militäroperation beendet sei.

Proteste angekündigt

Das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurden hat derweil zu Protesten aufgerufen. Am Dienstag soll eine Kundgebung vor dem Palais des Nations in Genf stattfinden. Beim Protest sollen zahlreiche andere kurdische sowie alevitischen Organisationen mitmachen, zum Beispiel der europaweite kurdische Dachverband «KCDK-E».

Songül Arslan, die Co-Vorsitzende des Gesellschaftszentrums, sagte gegenüber «20 Minuten»:

«Die Schweiz hätte Erdogan nie einladen dürfen.»

Erdogan sei laut Arslan für zahlreiche unrechtmässige Verhaftungen und Menschenrechtsverletzungen verantwortlich.

Neues Rekordniveau bei Flüchtlingen

Nach Uno-Angaben handelt es sich beim globalen Flüchtlingsforum um das «grösste und wichtigste» Treffen, das je zum Thema Flüchtlinge stattgefunden hat. Dazu erwartet werden neben Erdogan auch Uno-Generalsekretär Antonio Guterres und Bundesrat Ignazio Cassis.

Zudem sind neben der Politik auch Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, religiösen Organisationen sowie Wissenschaftler und Experten zum Flüchtlingsforum eingeladen. Insgesamt rechnet man mit über 2000 Teilnehmenden.

Das Forum sei eine noch nie dagewesene Gelegenheit zur Verbesserung des Alltags der Flüchtlinge und zur Feststellung der dringenden Bedürfnisse, sagte Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi. «Kein Land, keine Gemeinschaft kann die Situation der Flüchtlinge allein regeln.»

Die Zahl der Vertriebenen ist auf ein neues Rekordniveau gestiegen: Weltweit sind 71 Millionen Menschen betroffen, 26 Millionen davon sind Flüchtlinge. Der Pakt verlangt, dass sie in die Entscheidungen einbezogen werden, die sie betreffen. Über 60 Flüchtlingsvertreter werden deshalb beim Forum erwartet.

Das Uno-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) hofft bei dem Gipfel auf konkrete Zusagen – finanzieller und technischer Natur. Und die sind dringend notwendig: Für 2020 schätzt das UNHCR seinen Bedarf auf 8,64 Milliarden US-Dollar. Doch während die benötigten Ressourcen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, blieben die Zusagen insgesamt auf gleichem Niveau. So standen 2018 nur etwa 60 Prozent der notwendigen Mittel auch tatsächlich zur Verfügung.

Schweiz hilft bei Rückführungen

Zwar soll das Flüchtlingsforum, das künftig alle vier Jahre abgehalten wird, keine «klassische Geberkonferenz» sein, wie das UNHCR betont. Es biete aber die Gelegenheit, «konkrete Beiträge und Zusagen» bekanntzugeben, hiess es im Vorfeld. Rechtlich bindend sind die Zusagen nicht. Ab 2023 soll im Rahmen des Forums allerdings überprüft werden, ob frühere Zusagen eingehalten wurden.

Es wird aber auch um Massnahmen für den internationalen Flüchtlingsschutz im Allgemeinen gehen. Im Vordergrund stehen laut UNHCR die Themen Bildung, Zugang zu Arbeit, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung in den Krisen- sowie Aufnahmeländern selbst – Stichwort «Hilfe vor Ort».

Die Schweiz ihrerseits wird bei dem Forum Unterstützung finanzieller Art, sowie bei der Rückführung von Flüchtlingen und ihrem Zugang zu Bildung verkünden. Diese Aktionen würden zum Abschluss gebracht, hatte der Botschafter für Entwicklung, Flucht und Migration, Pietro Mona, kürzlich erklärt.

(dfr/sda/apa)

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84
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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 16.12.2019 21:16
    Highlight Highlight Hoffentlich wird Egowahn etwas von den Protesten mitbekommen.
  • luegeLose 16.12.2019 19:34
    Highlight Highlight Was macht die CH Polizei, wenn Erdos Schläger/Bodyguards wieder austicken wie in USA? Haben die dann auch Diplomatenschutz?
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 21:20
      Highlight Highlight Solange die offziellen Bodyguards ihr "Austicken" wenigstens halbwegs mit dem Schutz ihres Protegés begründen können, geniessen sie diplomatische Immunität, und können nicht belangt werden.

      Die schweizer Behörden sind aber dafür verantwortlich, dass es zu keiner solchen Situation kommen wird. Sie lassen daher höchstens nur die grauen Wölfe und andere Erdogan-Anhänger in die Nähe von Erdogan.

      Die Kurden-Demos werden sie auf einiger Distanz halten. Falls dort Graue Wölfe wüten, so wären die für allfällige Straftaten verantwortlich und können dafür gemäss schweizer Recht belangt werden.
  • landre 16.12.2019 18:48
    Highlight Highlight Humane Migration, bzw. Emigration und Immigration sind soziopolitisch so wie sozioökonomisch, global oder lokal, immer noch unterschätzte Phänomene...

    ...Die "UNO" lädt hier entsprechend und kompetent auch ein noch so kritisierbarer bis verwerflicher Präsident der Türkischen Republik ein...Was ist sachlich und nicht esoterisch falsch daran?
  • anm. der Redaktion 16.12.2019 16:02
    Highlight Highlight „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
    Zitat: Erdogan 1998
    • Do not lie to mE 16.12.2019 19:18
      Highlight Highlight Er ist wegen diesem Zitat Vorbestraft
      Spiegel.de: "Wie mehrere türkische Medien berichten, hat der Staatschef dabei ausgerechnet Nazi-Deutschland als Beispiel für ein effektives Regierungssystem hervorgehoben"
      Einer seiner Fan Boys Zitat: "Mein Führer, gib uns den Befehl, und wir zerschlagen Deutschland" Er träumt vom Osmanischen Grossreich und hat heute auf Zypern Kampfdrohnen stationiert, da er ja jetzt das gesamte Gebiet inkl. griechischen Inseln zwischen der Türkei und Libyen beansprucht. Die Gesiecht wiederholt sich und wir schauen zu
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 21:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Scott 16.12.2019 23:16
      Highlight Highlight @Ueli
      Von wem stammt denn das Zitat und was anderes als die Unterdrückung der Ungläubigen soll es bedeuten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aussie 16.12.2019 15:39
    Highlight Highlight Wieso bekommt ein Diktator ein Visum und kann in die Schweiz einreisen?
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 16:21
      Highlight Highlight Er bekam kein Visum, und er braucht auch keines. Er darf an seiner Einreise nicht gehindert werden, weil er als Vertreter eines UN-Mitglieds von der UNO eingeladen wurde.
      Vgl Art. IV des Abkommen über die Vorrechte und Immunitäten der Organisation der Vereinten Nationen:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19460122/index.html
  • bigbackclock 16.12.2019 15:19
    Highlight Highlight Ist Songül Aslan in die Schweizer Politik eingestiegen um Politik für ihr Herkunftsland zu machen?
  • Do not lie to mE 16.12.2019 15:12
    Highlight Highlight 15.09.2019 welt.de "Die Erdogan-Regierung soll im Ausland 31 Menschen entführt haben"
    Vielleicht bei der Abreise einen kurzen Blick in den Flieger werfen.
    • Team Insomnia 16.12.2019 18:26
      Highlight Highlight Keine einzige Schweizer Behörde hat die 🥚🥚 dazu dies zu tun.
  • Yorik2010 16.12.2019 14:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • pamayer 16.12.2019 13:21
    Highlight Highlight gestern habe ich noch gelesen, dass der cassis "andersweitig beschäftigt sei" und heute kommt er doch.
    daraus schliesse ich, dass die andersweitige beschäftigung nicht wirklich wichtig war.
    das parlament hat da einen tollen BR gewählt.
    aber vielleicht möchte der für kurze zeit "pro tell" bundesrat mit dem reycep ein bisschen über waffen philosophieren. und was die schweiz zu welchen preisen anbieten könnte beim fröhlichen kurden töten.
    hoffentlich kommen alle kurden und überfluten genf protesthalber.
    • Garp 16.12.2019 15:07
      Highlight Highlight Cassis hat sich vom Mittagessen suspendieren lassen. Nicht von der gesamten Verantstaltung.
  • guby 16.12.2019 13:06
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil bin stolz ein Teil einer Gesellschaft zu sein, die auf Dialog und nicht auf Gewalt setzt. Man kann von Erdogans Politik halten was man will, aber es ist nunmal Fakt, dass er in der Türkei an der Macht ist. Es ist ausserdem auch Fakt, dass ohne ein Minimum an Zusammenarbeit Millionen von Unschuldigen noch stärker Leiden müssen. Deshalb ist es absolut ok einen Diskurs zu versuchen, auch wenn er nicht fruchten sollte. Auch sind Proteste ok, solange sie friedlich bleiben. Denn, die Alternative ist Gewalt, und die bringt niemanden weiter.
  • BratmirnenStorch 16.12.2019 12:52
    Highlight Highlight Die 3,5 Millionen Flüchtlinge, die Erdogan in der Türkei beherbergt, sind quasi Verhandlungsmasse , die er geschickt für seine politischen Ziele einzusetzen weiss. Die EU hat das Problem mit Geld lösen wollen, welches auch wieder als Druckmittel verwendet wird. Das einzige, was hier überhaupt nicht funktioniert ist die Politik. Die Menschen - also die Verhandlungsmasse - sind allen total egal.
  • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 12:51
    Highlight Highlight Ich könnte irgendwie echt nicht Politiker sein.
    Mit solchen Menschen zusammenarbeiten zu müssen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, solchen Leuten gegenübertreten zu müssen...
    Auch wenn ein Schächter wie Assad z.B. die CH "beehrt". Ich würde Krisen bekommen, wenn die dann an hiesigen Anlässen herumgrinsen, man als Politiker damit konfrontiert wird...

    Wie sagte es letztens ein SPD-Politiker in einem Format mit Hazel Brugger, man schlucke schon mal ganz schön leer, wenn man morgens zur Arbeit kommt und dann mit einer Alice Weidel im Lift stehen muss...
    • Clife 16.12.2019 13:25
      Highlight Highlight Politiker sein ist eigentlich ganz einfach. Was es nicht ganz einfach macht ist die Kompromissbereitschaft. Die EU will sich lediglich nicht mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen. Sie verlangen Lösungen ohne Massnahme. Erdogan hingegen hat eine Lösung und auch eine Massnahme (wenn auch auf Kosten der Kurdenregion mit Betonung auf Region). Grenzen zu ist eine klar ungenügende Massnahme. Es muss vor Ort eine Massnahme erfolgen und da hat die EU keinen Spielraum bzw. einen ganz kleinen. Die EU hat es verschlafen, mit Erdogan (und auch den anderen Präsidenten)eine „humane“ Massnahme auszuhandeln.
    • Bittersweet 16.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Danke Clife! Korrekt!
  • TanookiStormtrooper 16.12.2019 12:31
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen sein Anhang fängt hier nicht auch an auf Demonstranten einzuprügeln. Die Eier um Erdogans persönliche Schläger zur Verantwortung zu ziehen hätten wir wohl, wie damals vor 2 Jahren die Amis, auch nicht.
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 12:45
      Highlight Highlight Ähnliche Fälle finden leider bereits auch hier, so wie in Deutschland, längst statt.
      Aktivisten, Kurden etc. werden mittels verschiedenen Mitteln eingeschüchtert, mundtot gemacht.
      Gibt viele Artikel darüber.
    • Ferd Blu 16.12.2019 13:04
      Highlight Highlight Ich kann die Erdogan Fraktion nicht mal ein bisschen ausstehen, aber man darf hier sicher nicht aufs mal denken, das die Kurden Fraktionen allesamt so friedlich sind. Sie sind genau so gewalttätig wie die Erdowahn Fans.
    • ChlyklassSFI 16.12.2019 14:16
      Highlight Highlight Bei Gaddafi Junior hat man aber Rückgrat gezeigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Zehr 16.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • THEOne 16.12.2019 12:13
    Highlight Highlight dieses forum ist so überflüssig wie erdogan. so gesehen, ist er am rechten platz.

    trotzdem hat er in eu und ch nix verloren, gilt auch für trump und min 100 andere führungswitzfiguren.
    aber freuet euch, das ultimativ überflüssigste und verlogenste forum kommt ja noch.
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 12:25
      Highlight Highlight Offenbar hast du vergessen, dass die UNO einen ihrer Hauptsitze in Genf hat.

      Er besucht daher weder die EU noch die Schweiz, sondern ist eingeladen von der UNO.

      Auch was das WEF betrifft solltest du nicht ignorieren, dass die Kleptokraten auf der ganzen Welt ihr Geld in der Schweiz bunkern, und die Schweiz deren Tresore bewacht.

      Auch die Kleptokraten besuchen nicht die EU oder die Schweiz sondern nur ihr Geld.
    • bigbackclock 16.12.2019 12:36
      Highlight Highlight Selektive Wahrnehmung ist halt was tolles.
    • BratmirnenStorch 16.12.2019 12:55
      Highlight Highlight Die UNO funktioniert nicht, solange genau diejenigen, die alles blockieren und kaputt schlagen, ständig vom Vetorecht Gebrauch machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fredz 16.12.2019 12:10
    Highlight Highlight Soll bleiben, wo er ist. Absolut NICHT willkommen. Wir leben in einer Demokratie und haben nichts übrig für Autokraten.
    • Silent_Revolution 16.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Wir leben in einer Lobbykratie und lieben Autokraten.
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 12:35
      Highlight Highlight Wir leben in einer feudal-plutokratischen Kleptokratie.

      Geld regiert die Welt. Es gelten die Gesetze der Mafia (der organisierten Kriminalität).
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 12:46
      Highlight Highlight Silent_Revolution

      Aber nur weil das saudische Mörderregime, Xi, Trump, Putin etc. laut unserem Bundespräsidenten so "tolle Leute" sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 16.12.2019 12:08
    Highlight Highlight Die Schweiz hat ihn nicht eingeladen, sondern die UNO. Wir sind nur Gastgeber der UNO und das ganze Gelände ist quasi UNO Hoheitsgebiet.

    Trotzdem. Ich hätte mir von der offiziellen Schweiz gewünscht, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpft, auch zB. mit einer Protestnote. Aber wir haben ja Erfahrung darin, es Diktatoren und Kriegsverbrechern nicht allzu schwer zu machen und immer schön zurückhaltend zu bleiben😝
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 12:27
      Highlight Highlight Es ist doch schon ein ziemlicher Affront, dass Cassis sich entschuldigen (bzw. verleumden) lässt.
    • Fredz 16.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Die UNO hat keine Hoheitsgebiete.
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 13:29
      Highlight Highlight Fredz: Auf dem Gelände des CERN und der UNO in Genf verzichtet die Schweiz auf ihre Hoheitsrechte. Diese Gelände sind aber nicht ohne Hoheit, sondern der Hoheit ihrer jeweiligen Organisationen unterstellt.

      UNO in Genf:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19460122/index.html

      CERN:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19550091/index.html

      In diesem Sinne darf man das Gelände der UNO durchaus als "quasi UNO Hoheitsgebiet" bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lokutus 16.12.2019 12:05
    Highlight Highlight Haben wir genügend 🐐 für den Präsidenten parat? 🤪🤢😡
  • T13 16.12.2019 11:22
    Highlight Highlight Hat der ueli ihn eingeladen?
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 12:28
      Highlight Highlight Ich bestimmt nicht. Die Einladung kam von der UNO.
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 12:47
      Highlight Highlight Nein, der war gerade beim Telefonplausch mit Putin beschäftigt.
    • T13 16.12.2019 13:26
      Highlight Highlight @ ueli

      OK dafür wird der ueli bestimmt als erster mit frisch gewaschenen händen hallo sagen.
  • Bruuslii 16.12.2019 11:17
    Highlight Highlight was erwartet man überhaupt von einem kriegsverbrecher konstruktives bei der flüchtlingsfrage beizutragen?

    da ist doch klar, dass von dem nur faule worte kommen werden und dann bietet man diesem despoten noch eine plattform, um seine propaganda zu verbreiten.

    die einladung ist wahrlich nicht nachvollziehbar!
    • Heinzbond 16.12.2019 11:33
      Highlight Highlight Danke für meine Worte in deinem Kommentar, bruuslii...
    • MarGo 16.12.2019 11:55
      Highlight Highlight das dachte ich auch!
      Hoffentlich wird er "empfangen", wie er es verdient hat!
    • Perpetual 16.12.2019 12:08
      Highlight Highlight Man kann von Ihm halten was man will. Fakt ist die Türkei beherbergt über 3.5 Millionen Flüchtlinge und allein schon deshalb hat es eine legitime Berechtigung am globalen Flüchtlingsforum teilzunehmen. Ob nun in der Schweiz oder sonst wo auf der Welt. Durch kindliche Trotzhaltung in Form einer Teilnahmeverweigerung trägt man rein gar nichts zur Problemlösung bei, welches auch direkt Europa betrifft.
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