USA
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Senden die USA 7000 weitere Soldaten in den Nahen Osten?



Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen mit dem Iran erwägt das US-Verteidigungsministerium die Entsendung von 5000 bis 7000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies sagte ein US-Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte, am Donnerstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP.

Es handele sich um eine Antwort auf Angriffe von mit dem Iran verbündete Gruppen auf US-Interessen in der Region. Wann und wohin die zusätzlichen Truppen entsandt werden könnten, sagte er nicht.

epa04481006 (FILE) Paratroopers of the US Army enter a helicopter at the training area in Grafenwoehr, Germany, 10 February 2014. The United States is sending up to 1,500 more soldiers in non-combat roles to help the Iraqi Army fight the Islamic State insurgency, the Pentagon said on 07 November 2014. The US has been bombing Islamic State (IS) targets in Iraq and more recently in Syria since August 2014. The jihadist group has seized large territories in both countries. About half of the new 1,500 soldiers will be trainers, but there is 'no intent' to put them in the field with Iraqi forces, according to the Pentagon.  EPA/ARMIN WEIGEL

Fallschirmjäger der US-Army in Grafenwöhr, Deutschland. Bild: EPA/DPA

John Rood, Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, sagte vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats, die Regierung beobachte «das Verhalten des Iran mit Sorge». «Wir beobachten die Bedrohungslage weiterhin und sind in der Lage, unsere Präsenz schnell anzupassen», fügte er hinzu.

Rood dementierte einen Bericht des «Wall Street Journal» über die mögliche Entsendung von 14'000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten, womit sich die Zahl der seit dem Frühjahr in die Region entsandten US-Soldaten verdoppeln würde. Die Zahl war zuvor bereits von einer Pentagon-Sprecherin zurückgewiesen worden.

Auch Irak im Fokus

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich deutlich verschärft, seitdem US-Präsident Donald Trump vor anderthalb Jahren das internationale Abkommen zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms einseitig aufgekündigt und sukzessive die Sanktionen gegen den Iran verschärft hat.

Die USA sind zudem alarmiert über eine Zunahme der Angriffe auf US-Militärbasen im Irak. «Wir können froh sein, dass keiner getötet wurde», sagte ein anderer US-Behördenvertreter. Es gebe vermehrt Raketenangriffe. «Das ist eindeutig nicht der IS. Alle (Angriffe) gehen in die richtige Richtung und haben die richtige Entfernung», verglich er die militärischen Kapazitäten des Iran und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Unter anderem hätten fünf Raketen am Dienstag die US-Luftwaffenbasis Al-Asad getroffen – vier Tage nach einem Truppenbesuch von US-Vizepräsident Mike Pence im Irak. (sda/afp)

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