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Christoph Strasser RAAM Race Across America

Christoph Strasser am allerletzten Hügel der knapp 5000 Kilometer langen Strecke. Bild: RAAM

Rate mal, wie wenig der Sieger des Nonstop-Rennens durch die USA geschlafen hat



Nach 8 Tagen, 6 Stunden und 51 Minuten hat es Christoph Strasser geschafft: Der Österreicher hat zum sechsten Mal das Race Across America (RAAM) gewonnen. Damit ist er neu gemeinsam mit Seana Hogan, die ebenfalls sechs Mal siegte, der Rekordsieger des Ausdauerwettkampfs in den USA. Strasser ist zugleich der erste Mann, der drei Mal in Folge gewinnen konnte.

«Das war das härteste RAAM, das ich bisher erlebt habe.»

Christoph Strasser, sechsfacher Sieger

Christoph Strasser RAAM Race Across America 2019

Strasser und seine Begleitcrew haben allen Grund zur Feier. Bild: Team Strasser

Die Strecke führte die Athleten – bzw. führt, denn ausser Strasser ist noch niemand im Ziel – von Oceanside (Kalifornien) an der Pazifikküste quer durch die Vereinigten Staaten nach Annapolis (Maryland) am Atlantik. In diesem Jahr war die 4940 Kilometer lange und mit rund 35'000 Höhenmetern gespickte Strecke nicht das einzige Problem.

Hinzu kamen schwierige Wetterverhältnisse: eine grosse Hitze an den ersten Tagen, viele Unwetter mit Regen und Überschwemmungen danach. «Meine Füsse sind total aufgeweicht», sagte Strasser im Ziel. Der Streckenrekord, den Strasser 2014 mit 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten aufgestellt hatte, war bei diesen Bedingungen rasch kein Thema mehr.

Auch die Hände litten auf dem Weg von West nach Ost.

Trotzdem und trotz der überlegenen Führung war es für den 36-jährigen Steirer keine Option, einen längeren Halt einzulegen. In den neun Tagen unterwegs legte er nach Auskunft seines Teamchefs bloss fünf Schlafpausen und sieben Powernaps ein. Gesamte Schlafzeit: 9,5 Stunden.

«Das war das härteste RAAM, das ich bisher erlebt habe», bilanzierte Strasser. «Ich bin so glücklich und zufrieden, dass es trotz der wahnsinnig schwierigen Wetterverhältnisse gelungen ist.»

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Der Start im kalifornischen Backofen. Video: YouTube/christophstrasser

«Am letzten Tag war es dann schon richtig hart nach den Appalachen, wo wir alle ziemlich gefordert waren, um Christoph in Krisenzeiten mit Aussetzern und Halluzinationen wieder rauszuholen», sagte Teamchef Michael Kogler dem ORF.

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Die letzten Kilometer bis ins Ziel. Video: YouTube/christophstrasser

Bei den Frauen ging der Sieg bei drei der vier letzten Austragungen an Schweizerinnen. Nicole Reist aus Winterthur, RAAM-Siegerin 2016 und 2018, verzichtete in diesem Jahr auf eine Teilnahme. Die Bernerin Isa Pulver, die 2015 triumphiert hatte, liegt aktuell auf Rang 4.

Strasser kann's überall:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Magman 21.06.2019 05:53
    Highlight Highlight Phillipp Amhof ist für die Schweiz unterwegs :


    https://instagram.com/b2rs.birrer2radsport?igshid=101jt2xqr83g9
  • Voll de Morty 21.06.2019 03:13
    Highlight Highlight Das ist schon deutlich mehr als nur ein bisschen Masochismus.
  • MiezeLucy 20.06.2019 21:24
    Highlight Highlight Krasse Sau, mein grösster Respekt!!
    Ich könnte niemals auf soviel Schlaf verzichten!!
  • kruemelmonstah 20.06.2019 17:21
    Highlight Highlight Bin gespannt über den X-Alps Bericht, mindestens genau so herausfordernd wie RAAM.
  • Wurstbrot 20.06.2019 17:00
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es übrigens etwas ähnliches mit MTBs. Der Sieger ist gestern nach 4 Tagen und 11 Stunden und 975 km durch die Schweiz angekommen. Ohne fremde Hilfe, ohne Begleitfahrzeug usw. Das ist nicht erlaubt. Nennt sich Navad1000. Kann hier verfolgt werden. Ist noch am laufen: http://www.navad1000.ch/LIVE/Tracking_by_Trackleaders
    Schade dass man bei Watson nichts darüber liest.
  • mukeleven 20.06.2019 16:58
    Highlight Highlight ... das hauptproblem damals waren die durchgescheuerten und blutigen fuedlis der fahrer (obwohl wir ihm seinen allerwertesten vom beigleit-bus aus waehrend der fahrt regelmaessig desinfiziert und mit melchfett eingeschmiert haben).
    heute sind diese triathlon-velo sattel einiges besser, dies ist auch der hauptgrund warum es heute mehr ‘finisher’ gibt.
  • Sims13 20.06.2019 16:37
    Highlight Highlight Isa Pulver liegt unterdessen auf dem 3 Rang, liebe Grüsse aus dem Followcar🤗
    • Ralf Meile 20.06.2019 17:20
      Highlight Highlight Go go go! 💪🏻
  • Persil 20.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Im Alter dann Alzheimer auf sicher ...
    • aglio e olio 21.06.2019 10:58
      Highlight Highlight Warum?
  • Freddie Quecksilber 20.06.2019 16:01
    Highlight Highlight Mich nimmts wunder wielange die regenartionszeit bei ihm dauert
    • mukeleven 20.06.2019 17:52
      Highlight Highlight bei ‘unserem fahrer’ damals wars in etwa so:
      nach der zielliene gleich ein grosses kaltes bier, dann ist er auf allen vieren ins hotelbett gekrochen, 16h dauerschlaf, anschliessend hat er das hotelbuffet leer-gegessen, dann der flug zurueck nach zuerich und am montag darauf war er wieder im büro, als ob er er gerade ausgeruht vom urlaub kam.
  • Dragonlord 20.06.2019 15:49
    Highlight Highlight Was für eine Kraft- und Zeitverschwendung.
    Die Teilnehmer sind so im Tunnel, dass sie doch nicht mal die schöne Landschaft geniessen können.
    • ingmarbergman 20.06.2019 16:12
      Highlight Highlight 😂😂😂 ich mag deinen Humor...
    • Sibilvan 20.06.2019 16:20
      Highlight Highlight die schöne Landschaft ist bei einem Ausdauerwettkampf ja auch die erste Priorität
    • Dragonlord 20.06.2019 17:03
      Highlight Highlight @ingmarbergman
      Danke!

      @Sibilvan
      Das glaube ich Dir nicht. Du willst uns doch einen Bären aufbinden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 20.06.2019 15:42
    Highlight Highlight Ich hab das mal ausgerechnet. Habe seine siegerzeit auf vollen stunden erhöht.

    Total: 199h unterwegs
    Geschlaffen: 9.5h

    das sind gerade mal 4.77% der Zeit.

    Als vergleich - Ich, der auch wenig schläft. 5-6h und doch ab und zu müde ist und keine körperlichen anstrenungen hat komme auf rund 20% in der gleichen zeit.

    Der Typ hat also 4x weniger geschlafen als ich + Körperlich noch etliche Tausend KM geradelt.

    Schon krass was man dem Körper antut.
    • Nussknacker 20.06.2019 21:13
      Highlight Highlight Krass zu was ein Körper (und Wille) fähig ist! Strasser ist zwar der schnellste aber alle die den RAAM beenden verdienen meinen Respekt.
  • mukeleven 20.06.2019 15:33
    Highlight Highlight ja das RAAM gibts tatsächlich immer noch.
    ich war vor genau 30 jahren mitglied der begleitcrew von philippe vetterli.
    es war sein zweites RAAM aber das erste welches er bis ins ziel durchzog.
    ein horror wars damals 1991 - vor allem auch fuer die crew.
    koffeintabletten, damit er vor muedigkeit nicht vom velo gefallen ist und viele burgers. geschlafen wurde im bus oder 2h in einem motel. das powernap wurde meist gleich im strassengraben ausgefuehrt. verrueckt wars.
    • Ralf Meile 20.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Ich durfte 2005 Teil einer Begleitcrew sein. Ein unvergessliches Erlebnis!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.06.2019 15:25
    Highlight Highlight Bei den Frauen ging der Sieg bei drei der vier letzten Austragungen an Schweizerinnen.
    Das ist ja mal eine positive Überraschung am Ende eines solchen Artikels.

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