Aargau
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Unfall mit fünf Toten in Rheinfelden: Kollegin der Opfer fuhr im Taxi am brennenden Auto vorbei

Nach dem Selbstunfall in Rheinfelden mit fünf Toten ist nun klar, wohin die Verunglückten wollten: zur Wohnung des beliebten Unterhaltungsmusikers. Eine Kollegin der Opfer fuhr zudem am brennenden Auto vorbei. Sie dachte, es sei ein Gartenhaus.



Über den Unfall in Rheinfelden AG, bei dem fünf Männer in einem Auto verbrannten, gibt es immer mehr Details. Demnach wollte eine Gruppe junger Leute nach einer Party in der «Schlüsselbar» den Abend bei einem Kollegen zu Hause ausklingen lassen. Das berichtet Tele M1. Offenbar zwängten sich sieben Personen in einen VW Golf, um zur Wohnung eines in der Region bekannten Musikers zu fahren.

Diese befindet sich laut «Sonntagsblick» nur gerade fünf Autominuten vom Stammlokal der Gruppe entfernt. Auf der Fahrt dorthin kam es kurz nach 3 Uhr am frühen Samstagmorgen zum tödlichen Unfall. In einem Waldstück, lediglich 200 Meter vor dem Ziel, kam der VW Golf von der Strasse ab. 

Unfall bei Rheinfelden

Nach Polizeiangaben prallte das Auto erst in einen Kandelaber und dann in einen Baum. Schliesslich ging das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen in Flammen auf. 

Als eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau vor Ort eintraf, stand das Auto in Vollbrand. Neben dem Personenwagen befanden sich zwei schwer verletzte Frauen im Alter von 24 und 34 Jahren, die ins Spital Basel gebracht wurden. Nachdem die Feuerwehr das Auto gelöscht hatte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich noch fünf Personen darin befanden – für sie kam jede Hilfe zu spät. Bei den Todesopfern handelt es sich um fünf Männer im Alter zwischen 23 und 39 Jahren. Vier von ihnen stammen aus der Region, die fünfte Person war als Tourist aus Serbien in der Schweiz, wie erste Abklärungen ergaben.

Kollegin fuhr am Unfall vorbei

Eine weitere Kollegin der Verunfallten hatte laut Tele M1 ein Taxi genommen und war in diesem am Unfallort vorbeigefahren – sie dachte zuerst, es stehe ein Gartenhaus in Flammen.

Polizeisprecher Max Suter sagt, nach bisherigen Erkenntnissen handle es sich um einen Selbstunfall. Die zuständige Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Untersuchung eingeleitet, die Abklärungen laufen. (fh) 

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