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Ajla Del Ponte, right, and Mujinga Kambundji, left, finish the final of the women's 100 m in ranks five (Del Ponte) and six (Kambundji) at the 2020 Tokyo Summer Olympics Games in Tokyo, Japan, on Saturday, July 31, 2021. (KEYSTONE/ATHLETIX.CH/Ulf Schiller)

Im 100-Meter-Final traten Mujinga Kambundji und Ajla del Ponte gegeneinander an – in der Staffel greifen sie gemeinsam nach der Medaille. Bild: keystone

Kambundji und del Ponte lassen hoffen – Staffel greift nach einer Olympia-Medaille

Die Schweizer Frauenstaffeln nehmen ab Donnerstag Rekorde und eine Medaille ins Visier. Für die Sprinterinnen um Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte ist ein olympischer Podestplatz mehr als nur ein Traum.



«Wir haben die vordersten Positionen im Blick», sagte der Staffelcoach Raphaël Monachon. «Wenn dabei der Schweizer Rekord fällt, nehmen wir ihn gerne mit. Aber das erste Ziel ist eine Medaille», fügte der Romand an.

Nach Platz 5 an der WM in London 2017, dem 4. Rang an der EM Berlin 2018, dem 4. Rang an der WM in Doha 2019 und den überragenden Leistungen von Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte in Tokio gehört eine Olympia-Medaille mit der Staffel nicht ins Reich der Träume, sondern ist eine Zielsetzung, die nichts mit Überheblichkeit zu tun hat – zumal auch Top-Nationen wie der Favorit Jamaika nicht von Wechselfehlern gefeit sind. In Staffelrennen gehen manchmal unverhofft Türen auf.

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Das Staffelfinale der WM in Doha. Video: YouTube/World Athletics

Dietsche und Kora vervollständigen das Top-Duo

Die Aufstellung für den Halbfinal von Donnerstagnacht steht: Ajla Del Ponte auf Abschnitt zwei, Mujinga Kambundji auf der drei und Salomé Kora auf der Zielgeraden. Monachon hat sich für Riccarda Dietsche als Startläuferin entschieden. Eine Änderung zu Doha, wo der Schweizer Rekord von 42,18 Sekunden aufgestellt wurde, sticht ins Auge. Ajla Del Ponte läuft neu auf Position 2 und nicht mehr am Start. Im Wüstenstaat hatte die Tessinerin noch in der ersten Ablösung an Sarah Atcho übergeben.

Les Suissesses, Salome Kora, Mujinga Kambundji, Riccarda Dietsche, Ajla Del Ponte, de gauche a droite, laissent eclater leur joie apres 4x100m dame, lors de la 33e edition des Championnats Suisses d'athletisme elite (EAP), AtletiCAGeneve, ce samedi, 12 juin 2021, au Stade municipal du Bout-Du-Monde a Champel pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die Hoffnungen liegen auf Kora, Kambundji, Dietsche und del Ponte (v.l.). Bild: keystone

Monachon setzt im Halbfinal auch schon auf Mujinga Kambundj, obwohl die Bernerin bereits sechs Einsätze in den Beinen hat. Das Potenzial der zweifachen Olympia-Finalistinnen erlaubt der Schweiz Sicherheitswechsel. Hätte Mujinga Kambundji eine Pause benötigt, hätte im Vorlauf bei der Stabübergabe ein höheres Risiko eingegangen werden müssen. So oder so: Die Qualifikation für den Showdown ist Pflicht. Zu diesem kommt es am Freitagnachmittag (15.30 Uhr Schweizer Zeit)

Rekord, aber kein Final

Die Athletinnen der 4x400-m-Staffel sprechen nicht von einer Finalteilnahme. Diese liegt für das Quartett Lea Sprunger, Silke Lemmens, Rachel Pellaud und Yasmin Giger nicht drin. Der Cut dürfte gemäss Coach Peter Haas bei 3:25 Minuten liegen. Den Schweizer Rekord hingegen will die Truppe um Lea Sprunger unbedingt. Die Marke von 3:28.52 an der WM 1993 in Stuttgart stellte ein Quartett auf, das eine Generation älter ist.

Lea Sprunger, of Switzerland reacts after a heat of the women's 400-meter hurdles at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Martin Meissner)

Nach der Enttäuschung über 400 m bleibt Lea Sprunger mit der Staffel die Chance auf den Schweizer Rekord. Bild: keystone

(nih/sda)

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Alle Schweizer Medaillen-Gewinner bei Olympia 2020 in Tokio

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quelle: keystone / laurent gillieron
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