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Shaqiri mit Lyon-Besitzer Jean-Michel Aulas (l.) und Sportchef Juninho.
Shaqiri mit Lyon-Besitzer Jean-Michel Aulas (l.) und Sportchef Juninho.
Bild: keystone

«Nur schon sein Palmarès lässt uns erröten» – Shaqiri in Lyon offiziell vorgestellt

Xherdan Shaqiri wird am Mittwoch in Lyon mit viel Vorfreude vorgestellt. Er soll brillieren und führen.
25.08.2021, 21:0026.08.2021, 09:38

Die Erwartungen sind gross und die Latte hoch gesetzt. Shaqiri wird in der französischen Metropole nicht mehr im Schatten anderer stehen. Das wurde aus den Worten von Sportchef Juninho bei der Präsentation des Neuzugangs klar.

Der 46-jährige Brasilianer, der den Klub als Mittelfeldspieler über Jahre hinweg prägte und zu den grössten Erfolgen führte, erklärte, dass mehr noch als die bekannten Fähigkeiten von Shaqiri – der linke Fuss, die Torgefährlichkeit und die Power – die Siegermentalität das wichtigste Kriterium für die Verpflichtung gewesen sei.

Präsident Jean-Michel Aulas sprach von einer gewichtigen Investition für die kommenden drei Jahre: «Weil wir an ihn glauben. Nur schon sein Palmarès lässt uns erröten.» Shaqiri soll entscheidend dazu beitragen, den Klub wieder an die Spitze zu führen. «Ich will helfen, Lyon wieder zum Wachsen zu bringen», sagte der Basler Mittelfeldspieler am Mittwochabend vor den versammelten Medienvertretern auf Englisch. Bald hoffe er, die Fragen auf Französisch beantworten zu können.

Der Entscheid von Liverpool zu Lyon zu wechseln, sei rasch gefallen, erklärte Shaqiri:

«Ich wusste schon nach dem ersten Kontakt mit Juninho, dass ich kommen will. Lyon ist ein Topklub in Frankreich und Europa. Auch das ich nahe bei meiner Familie bin, ist ein grosses Plus. Zudem mag ich Peter Bosz sehr.»

Der niederländische Trainer, der seit diesem Sommer in Lyon unter Vertrag ist, ist für seine offensive Spielweise bekannt. Bisher lässt der Erfolg noch auf sich warten. Aus den ersten drei Meisterschaftsspielen resultierten zwei Remis' und eine Niederlage.

Wann Shaqiri das erste Mal für Lyon mit der Nummer 29 auflaufen wird, ist noch offen. «Ich brauche schon noch einige Trainings mit der Mannschaft, um meine Mitspieler kennenzulernen. Der Match am Freitag (in Nantes – Red.) kommt wohl noch zu früh. Aber nach der Länderspiel-Pause sollte ich bereit sein», sagte der Schweizer Internationale, der damit am 12. September im Heimspiel gegen Strasbourg sein Debüt geben könnte. Daran, dass eine erfolgreiche Zeit bevorsteht, zweifelt Shaqiri nicht: «Das Team hat grosses Potenzial. Wir haben alles hier, um Erfolg zu haben.» (jaw/sda)

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Die Nati-Trainer der Schweiz seit 1981

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