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Apples neue Konzernzentrale in Cupertino, Kalifornien. screenshot: youtube

Apples doppelte Heuchelei

Es ist eine der grössten Steuernachzahlungen überhaupt: Apple muss 38 Milliarden Dollar für alte Auslandsgewinne an den US-Fiskus überweisen. Tatsächlich kommt der Konzern damit gut weg.

Stefan Schultz



Ein Artikel von

Spiegel Online

Apple zahlt in den USA 38 Milliarden Dollar Steuern nach! Apple investiert 30 Milliarden Dollar in den USA! Die Schlagzeilen, die seit Mittwochabend über den iPhone-Konzern aus Cupertino, Kalifornien, im Umlauf sind, klingen fast zu schön, um wahr zu sein. Nun haben solche Sachen ja bekanntlich oft einen Haken. Im Fall Apple ist das noch untertrieben: Hier sind es gleich mehrere.

Da ist zunächst die Demut, mit der Apple-Chef Tim Cook die rekordverdächtige Steuernachzahlung in der Öffentlichkeit verkauft. «Wir haben einen tiefen Sinn für Verantwortung», schalmeite der Manager am Mittwoch. Man wolle dem eigenen Land und den Menschen, die Apples Erfolg erst möglich gemacht hätten, «etwas zurückgeben».

Etwas zurückgeben, wohlgemerkt, das man dem Fiskus erst eigenmächtig vorenthalten hatte - jahrelang und mit maximaler Dreistigkeit.

Die Methoden, mit denen der Konzern Gewinne in dreistelliger Milliardenhöhe im Ausland hin- und hergeschoben und Abgaben darauf grösstenteils vermieden hat, waren so perfektionistisch wie seine Produkte. «Apple hat den Heiligen Gral der Steuervermeidung gesucht», sagte schon 2013 US-Senator Carl Levin, der einen Untersuchungsausschuss zu den Steuertricks des iPhone-Bauers leitete.

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Tim Cook beim Spatenstich eines Apple-Datencenters in Reno. screenshot: twitter

Erzwungenes Verantwortungsbewusstsein

Dank der US-Steuerreform kann Apple seine Auslandsgewinne nun grösstenteils behalten: Statt wie bislang 35 Prozent muss der Konzern nur noch maximal 15.5 Prozent Steuern darauf zahlen. Die Betonung liegt auf «müssen». Denn das neue US-Steuerrecht schreibt vor, dass Unternehmen auf die Auslandsgewinne, die sie angehäuft haben, in jedem Fall einmalig Steuern zahlen. Bislang mussten sie diese Steuer erst beim Rücktransfer dieser Gewinne in die USA abführen.

Tim Cooks Ankündigung ist also gleich doppelt heuchlerisch: Der Apple-Boss inszeniert die Rückzahlung als verantwortungsvollen Dienst an der Gesellschaft, obwohl er von der US-Regierung schlicht dazu gezwungen wird. Und er unterschlägt, dass er auf die Nachzahlung einen grosszügigen Rabatt bekommt.

Und das ist noch nicht alles. Tatsächlich kommt die US-Regierung Apple noch in zwei weiteren Punkten entgegen. Der Konzern bekommt, erstens, für die Rückzahlung eine grosszügige Frist eingeräumt. Die letzte Rate muss erst in acht Jahren überwiesen sein. Bis dahin kann Apple zumindest einen Teil des Gelds weiter anlegen und vermehren.

Zweitens kann der Konzern die rund 252 Milliarden Dollar, die er derzeit im Ausland parkt, nun wieder auf dem Heimatmarkt USA investieren und bekommt dafür - genau! - weitere Steuergeschenke.

Denn Donald Trumps Steuerreform besagt auch, dass die meisten Investitionen bis 2025 sofort und vollständig von der Steuer abziehbar sind. «Allein durch die 30 Milliarden Dollar, die Apple in den USA investieren will, winken bei einer Körperschaftsteuer von 21 Prozent Ersparnisse von mehr als sechs Milliarden Dollar», sagt Joachim Englisch vom Institut für Steuerrecht der Universität Münster.

Unterm Strich ist die gigantische Steuerrückzahlung für Apple somit weniger schmerzhaft, als es auf den ersten Blick erscheint. Hinzu kommt: Im Kern geht es um viel mehr als nur um Apple. Die Rückzahlung des iPhone-Bauers ist nur das Symptom einer neuen, stark nationalistischen, stark protektionistischen US-Wirtschaftspolitik, die weltweite Folgen haben dürfte.

President Donald Trump speaks at H&K Equipment Company during a visit to promote his tax and economic plan, Thursday, Jan. 18, 2018, in Coraopolis, Pa. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump lobte am Donnerstagabend Tim Cook für seinen Entscheid, in den USA zu investieren. Bild: AP/AP

Wie die USA im Standortwettbewerb punkten

Mit ihrer Steuerreform versucht die Trump-Regierung alles dafür zu tun, dass es für US-Unternehmen unattraktiv wird, ihre Gewinne in Steueroasen zu verschieben. Neben Apple haben noch viele weitere US-Konzerne gewaltige Summen im Ausland geparkt, unter anderem die IT-Riesen Google und Amazon sowie die US-Bank Goldman Sachs. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa haben US-Firmen insgesamt mehr als drei Billionen Dollar auf Auslandskonten angehäuft.

All diese Unternehmen sollen nun nach dem Prinzip «Zuckerbrot und Peitsche» zu Patrioten umerzogen werden. Sie werden einerseits gezwungen, auf Auslandsgewinne Steuern zu zahlen - und andererseits durch neue Steuergeschenke dazu animiert, verstärkt in den USA zu investieren. Neben der erzwungenen Nachzahlung auf Auslandsgewinne und den sofortigen Abschreibungen auf Investitionen werden dazu noch weitere Massnahmen ergriffen.

«Unter anderem müssen US-Unternehmen dem heimischen Fiskus auch auf künftige Auslandsgewinne einen Aufschlag zahlen, wenn die Gewinne aussergewöhnlich hoch ausfallen und aus Sicht der US-Regierung im Ausland zu niedrig besteuert werden», sagt Johannes Becker, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität Münster.

«Gleichzeitig bekommen sie auf Auslandsgewinne grosszügige Steuernachlässe, wenn das im Ausland erzielte Einkommen Patenten und Markenrechten in den USA zugerechnet wird», sagt Becker. Dies solle der weitverbreiteten Praxis vorbeugen, dass Konzerne Patent- und Markenrechte an Tochterfirmen in Steueroasen übertragen, von den Mutterfirmen hohe Gebühren auf diese Rechte verlangen und so die Gewinne in Steueroasen verschieben.

All diese Massnahmen dienen dazu, möglichst viel Geld in die USA zu saugen. Für die Europäische Union ist dies gleich ein doppelter Rückschlag. Hunderte Milliarden an Steuereinnahmen, die aus Umsätzen in Europa stammen, fliessen zurück in die USA. Die betroffenen EU-Staaten gehen leer aus, weil sie Steuerschlupflöcher in Ländern wie Irland zu lange nicht gestopft haben. Gleichzeitig fällt Europa im internationalen Standortwettbewerb ein Stück weit zurück.

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    Alle Leser-Kommentare
  • COLD AS ICE 19.01.2018 14:44
    Highlight Highlight apple hat nichts illegales gemacht. das ganze nennt man steuern sparen/vermeiden. es gibt dutzende schwerreiche firmen die es apple gleich tun. apple wird aber immer gerne in den vordergrund gedrängt um rufschädigung zu betreiben. google, facebook, nike und konsorten treiben genau die selben spielchen.....da scheint es aber niemanden zu interessieren.....

    keiner bezahlt gerne steuern.

    apple tut wenigstens etwas, von heuchelei kann keine rede sein.
    • just sayin' 19.01.2018 16:21
      Highlight Highlight „dutzende schwerreiche firmen“?

      jede firma (und jede privatperson) versucht so wenig wie möglich steuern zu zahlen.
  • winglet55 19.01.2018 10:11
    Highlight Highlight Mir scheint eher obiger Kommentar aus dem Spiegel heuchlerisch. Sämtliche global arbeitenden Firmen haben Heerscharen von Anwälten angestellt, deren einziger und wichtigster Job die Steueroptimierung ist. Da kann man getrost sämtliche Schweizer Konzerne sei es Swatch, UBs, Swiss Roche, Novartis usw. mit erwähnen. Zudem sind ja alle die im Auslandeinkaufen, sei es über der Grenze oder im Netz bei Ali,, dieselben Schlaumeier, sie optimieren ihre Ausgaben! Beiden Grossen sind einfach die Zahlen höher, als bei einem Singlehaushalt, in der Summe bleibt es aber gleich!
  • Gummibär 19.01.2018 09:20
    Highlight Highlight Tax-Engineering vom Feinsten !
  • Snake Plissken 19.01.2018 06:17
    Highlight Highlight Bin von Apple auf Huawei umgestiegen. Dieselbe Leistung für den halben Preis.
    • cgk 20.01.2018 00:53
      Highlight Highlight @snake, dann schauen Sie sich mal das Sozial- und Umweltranking von Huawei an, das ist eine andere Geschichte.
  • walsi 19.01.2018 06:00
    Highlight Highlight Und die EU steht da wie der Esel am Berg. Die ach so schlauen, arroganten, europäischen Politiker haben nicht gemerkt was das Dummbrot Donald Trump da abzieht. Der hat einfach das gemacht was er in den Wahlen versprochen hat. Sich darum zu kümmern, dass in den USA wieder mehr investiert wird und somit Arbeitsplätze geschaffen werden. America First!

    Weil sich die Europäer auf so nebensächlichkeiten, wie die grosskotzien Sprüche, stürzten und sich mehr dafür interessierten ob nun die Russen Schuld sind, dass Hillary nicht gewählt wurde. Haben sie die Folgen der Reform verpennt.
    • Atheist1109 19.01.2018 07:44
      Highlight Highlight Also wenn die USA der Berg sind und die EU der Esel. Was sind wir dann? Ein Klabuster am Schwanz des Esels?
  • Redly 19.01.2018 05:31
    Highlight Highlight Weil der Artikel so ‚schön‘ negativ ist und Positives (aus US-Sicht) verwedelt („Zweitens kann der Konzern die rund 252 Milliarden Dollar, die er derzeit im Ausland parkt, ...“) hier noch klar:
    Apple transferiert 252 Milliarden in die USA!
  • Redly 19.01.2018 04:58
    Highlight Highlight „Mit ihrer Steuerreform versucht die Trump-Regierung alles dafür zu tun, dass es für US-Unternehmen unattraktiv wird, ihre Gewinne in Steueroasen zu verschieben.„

    Ist doch genau das, was hier und andernorts gefordert wurde. Damit müsste (nur für das) Trump nun gelobt werden. Schmerz, Schmerz, ...
    Dem wird krampfhaft ausgewichen und doch lieber irgendwelche Kritik gesucht („Heuchelei“, müsste mehr sein, siehe auch Stieglitz auf SRF ohne viel Widerspruch durch Sender etc., etc.).
  • α Virginis 19.01.2018 01:01
    Highlight Highlight Mit einem Steuersatz von 15.5% macht Trump sogar Irland als Steueroase für Amerikanische Unternehmen Obsolet. Somit ist es auf jeden Fall ein Riesengewinn für Apple. Die 30 Mia., die Apple nun in den USA investiert sind nur dem tiefen Steuersatz zu verdanken, den Trump ja auf biegen und brechen durchgedrückt hat. Egal, was folgt, die "Kleinen Leute" werden das wohl ausbaden müssen.
  • DerTaran 19.01.2018 00:37
    Highlight Highlight Wenn das Geld zurück fliesst, dann heitzt das nur die Inflation in den USA an (was aber nicht grundsätzlich schlecht ist).
  • flv 19.01.2018 00:35
    Highlight Highlight Dass Apple seine Steuern optimiert ist ja nichts neues. Jetzt lohnt es sich einfach, die Milliarden in die USA zu verschieben. Mich würde aber eher interessieren, welche anderen very megagrossen amerikanischen Konzerne ihre Steuerpolitik noch so geändert haben...
  • Pontifex 19.01.2018 00:08
    Highlight Highlight Wieso virgin radio ?!
  • hcb78 18.01.2018 23:13
    Highlight Highlight Ich sage „Schämen sollten sie sich!“

    von meinem iPhone gesendet.
    • Paddiesli 19.01.2018 15:20
      Highlight Highlight Wenn dein nächstes Smartphone immer noch von Apple kommt, bist du eigentlich genau so heuchlerisch.
  • Denk nach 18.01.2018 23:10
    Highlight Highlight Das wird nicht das letzte Unternehmen sein. Hier wird schlussendlich einfach kalkuliert um den shareholder (wer hat Apple Aktien?) zu befriedigen.

    Ich bin froh, dass wir in der Schweiz ein paar Familienunternehmen haben, die vielleicht ein bisschen weniger finanzielle und ein paar soziale Interessen haben?
    • Atheist1109 19.01.2018 07:31
      Highlight Highlight So Familienunternehmen wie UBS und CS? Bei der Steueroptimierung war und ist die Schweiz ganz vorne mit dabei. Oder wozu sonst das Bankkundengeheimniss? Wieviele Briefkastenfirmen vesteuern ihre Gewinne nicht im ordentlich? Oder warum sind sie sonst hier? Denk nach.
    • Denk nach 19.01.2018 07:43
      Highlight Highlight Mit Familienunternehmen meine ich wohl kaum UBS und CS.
    • winglet55 19.01.2018 10:21
      Highlight Highlight dachte vielleicht an Ems, oder gar an Ammann ( wo hatte da unser BR Schn.- Amm nochmals das Geld parkiert) . Also wach auf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 18.01.2018 23:07
    Highlight Highlight Na ja. Völlig idiotisch scheint die Steuerreform also nicht zu sein.
    • redeye70 19.01.2018 01:09
      Highlight Highlight Geundsätzlich bin ich der Meinung, dass die USA da richtig handeln. Dieses asoziale und verantwortungslose Drücken vor der Steuerpflicht muss endlich aufhören. Schliesslich profitieren diese Firmen enorm von den Staatsleistungen, wollen aber keinen müden Rappen dafür ausgeben.
    • walsi 19.01.2018 05:53
      Highlight Highlight Moll ist sie, schliesslich kommt sie von Trump. Was von Trump kommt muss böse oder schlecht sein, denn Trump ist da personifizierte Böse!

      (Dieser Beitrag kann Spuren von Zynismus enthalten)
    • bebby 19.01.2018 06:04
      Highlight Highlight Den einzigen Nutzen haben die Aktionäre, die saftige Extradividenden erwarten dürfen. Der Staat selbst hat nichts davon (ob in 8 Jahren noch Geld da sein wird, weiss niemand, und zahlen hätte Apple irgendwann eh müssen).
      Europa darf sich aber auch an der eigenen Nase nehmen, dass sie die Apple Gewinne nicht vor Ort versteuert hat bzw. die Gewinntransfers nach Irland zugelassen hat.
      In den USA führt diese Entwicklung letztlich zu tieferem Steuersubstrat und damit noch geringeren Leistungen zugunsten des Steuerzahlers. Dort geben sie bald mehr aus für Rüstung als für Gesundheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BenFränkly 18.01.2018 22:49
    Highlight Highlight Jah jah, ist wohl heuchlerisch - nur muss man dazu auch sagen, dass dies leider wohl nicht nur bei Apple sondern bei ganz vielen Firmen so gemacht wird. Fast jede grössere Firma (und die reichen Privatpersonen genau so) optimieren ihr Vermögen steuerlich. Die Frage ist, ob man sich nun die ganzen Tricks, die ein System ermöglichen, zunutze machen darf oder nicht...
    • Hercules Rockefeller 18.01.2018 23:33
      Highlight Highlight Wieso sollte man das nicht dürfen? Die Spielregeln sind das Problem, nicht die Leute, die sie anwenden.
    • Big_Berny 19.01.2018 04:38
      Highlight Highlight @Hercules: Naja. Bei Themen wie Umweltschutz oder Arbeitsrecht erwartet man von den Unternehmen ja auch, dass sie den gesetzlichen Spielraum nicht maximal ausnutzen sondern "freiwillig" auch im Sinne der Gesellschaft handeln. Warum sollte es hier anders sein?
      Anscheinend dürfen sie gesetzlich ihre Steuern in diesem Ausmass optimieren, aber befürworten sollte man das meiner Meinung nach nicht.
    • thymar 19.01.2018 13:46
      Highlight Highlight Die Auslegung durch Apple bleibt gleichwohl heuchlerisch. Ob jetzt das andere machen oder nicht, dws spielt gar keine Rolle. Apple ist nicht irgend ein Nachzügler oder sowas. Und wenn "ein System" so etwas für "jede grössere Firma" ermöglicht, dass liegt möglicherweise ein systematischer Fehler vor, den es zu korrigieren gilt.
  • sambeat 18.01.2018 22:29
    Highlight Highlight Was schon lange bekannt ist, hat watson nun schockiert aufgedeckt: Mit Nettigkeit alleine wird man nicht zu einem Konzern dieser Grösse....
    So what?
    • Rocco Zumstein 19.01.2018 00:03
      Highlight Highlight So what? Nix so what. In einem Land voller Apple-Jünger wie der Schweiz darf man schon ein paarmal wiederholen was für ein Konzern das ist. Man darf auch gerne noch ein paar Mal sagen was für ein @#°@§ Steve Jobs wirklich war.

      Blitz mich ruhig...falls euer Akku dazu noch reicht.
    • winglet55 19.01.2018 10:30
      Highlight Highlight @ Rocco Zumstein, Apple ist da wohl nicht der einzige Konzern, der seine Steuern auf Teufel komm raus optimiert! Vielleich ginge es unserer AHV auch besser,, wenn unsere Superreichen Privatpersonen, sowie unsere Welkonzerne ihre Steuern ohne Optimierungstricks, begleichen würden! In einem Land in dem sich die Kantone mit Steuergeschenken, Firmen abjagen, ist ihre Aussage einfach nur daneben, aber das wissen Sie ja selbst, wenn Sie mit offenen Augen durchs Leben gehen

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