DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser absolute HELD hat einen lebensgrossen Lego-Gokart mit E-Antrieb gebaut

Bild: youtube
14.07.2020, 20:02

Gestatten, Matt Denton, Genie.

Bild: youtube

Doch, doch – Genie. Jemand, der a) auf die Idee kommt, einen lebensgrossen, fahrbaren Lego-Gokart zu bauen, und b) dies technisch erfolgreich umsetzt, ist ein Genie. Punkt.

Bild: youtube

Ihr kennt ihn, imfall, den Matt Denton! Klar, der Name sagt euch wohl nichts, doch ihr kennt einige seiner berühmten Kreationen. Dieser Tüftler aus dem südenglischen Southampton ist nämlich verantwortlich für das elektronische Design, Entwicklung und Bedienung diverser animatronischer Kreaturen und Droiden aus Filmen, die wir alle kennen. BB-8, der Fussball-Droide, etwa – das war Matt Denton. Oder jene Nachttischlampe auf einem Einrad, Rio aus «The Rise of Skywalker»? Ebenfalls Matt.

Auch hat Denton eine riesige animatronische Spinne für die Harry-Potter-Filme konstruiert und diverse Kleinigkeiten wie lebensechte Köpfe:

Von seinem fahrbaren Mantis Robot Two Tonne Turbo Diesel HEXAPOD WALKING MACHINE mal ganz abgesehen!

Aber hier geht es um etwas anderes. Matt Denton verdankt seine Karriere seiner Begeisterung für Lego als Kind. Besonders die frühen «Lego Technic»-Sets der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre hatten es dem jungen Matt angetan. Und was macht er also nun in seiner Freizeit, wenn er nicht gerade zwei Tonnen schwere Turbodiesel-Hexapods des Grauens kreiert? Er baut Lego-Technic-Modelle nach.

Aber in Gross.

Bild: youtube

Mittels CAD-Programm lassen sich sämtliche Lego-Teile beliebig scannen, skalieren und mittels 3D-Drucker einzeln herstellen. Und Matts letztes Lego-Projekt ist sein grösstes bisher: ein Gokart. Lebensgross und komplett fahrbar. Mit Elektro-Antrieb.

Vorbild ist dieser Lego-Bausatz aus dem Jahr 1985:

Bild: youtube

Auf dem CAD-Programm wird das Original-Design etwas modifiziert – aber stets mit Lego-Bausteinen.

Bild: youtube

Also ... grosse Lego-Bausteine. Richtig grosse.

Bild: youtube

Natürlich werden diese Mega-Steine zusätzlich noch geklebt und/oder zusammengeschraubt, um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten. Die Hinterachse ist ebenfalls nicht aus Lego; auch kommen Kugellager zum Einsatz und die Elektromotoren und Bremsen müssen ja auch noch untergebracht werden.

Bild: youtube

Matt geht in seinen insgesamt vier YouTube-Videos zum Gokart im Detail darauf ein (siehe unten).

Beeindruckend dabei sind vor allem zwei Aspekte: 1) Weil die Konstruktion aus Lego ist, kann Matt wie beim Spielzeug effizient per Trial-and-Error-Methode arbeiten. Er baut was, testet es, kann es im Nullkommanix wieder auseinandernehmen und danach in verbesserter Form wieder zusammenbauen. Wie hiess der Werbeclaim noch? «Lego ist jeden Tag ein neues Spielzeug.»

Bild: youtube

2) Ausserdem zeigt Dentons Arbeit auf, wie sehr 3D-Drucktechnik das Ingenieurwesen revolutioniert hat. Im Computer entwerfen – und danach gleich herstellen.

Bild: youtube

Jedenfalls ist das Resultat grossartig!

Animiertes GIFGIF abspielen
Bild: youtube

Und ich will so sehr eins!

Animiertes GIFGIF abspielen
Bild: youtube

Hier sind die vier Videos, die den Bau des Gokarts dokumentieren – und sowas von befriedigend anzuschauen sind:

Mehr: 90er- und 00er-Retro

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wie genial ist denn dieses «Addams Family»-Haus aus Lego??!!

1 / 27
Wie genial ist denn dieses «Addams Family»-Haus aus Lego??!!
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Lego baut Bugatti Chiron in Originalgrösse nach

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Heimliche Videos zeigen: Amazon zerstört weiterhin ungeöffnete Neuware – im grossen Stil

In Amazons Logistikzentren werden abertausende original verpackte Produkte für die Entsorgung vorbereitet. Darunter Laptops, Bücher und Gesichtsmasken, wie ein aktueller Enthüllungsbericht aus Grossbritannien zeigt.

Der jüngste Enthüllungsbericht zu den «Destroy-Stationen» kommt aus Grossbritannien: Dort vernichtet der Online-Riese Amazon jedes Jahr Millionen von unverkauften Produkten, die oft neu und unbenutzt sind.

Das von ITV News gesammelte Filmmaterial zeige «Verschwendung auf einem erstaunlichen Niveau». Und dies, obwohl die heimlich aufgenommenen Videos aus nur einem von 24 Logistikzentren im Land stammten.

Undercover-Aufnahmen aus dem Inneren des Amazon-Lagers im schottischen Dunfermline …

Artikel lesen
Link zum Artikel