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Aargauer entführte Pärchen für Amok-Fahrt: Jetzt wird er wegen versuchten Mordes angeklagt

Der Österreichische Staatsanwalt ist überzeugt: Der Aargauer Dario S. (23) nahm den Tod seiner Opfer in Kauf, als er mit ihnen auf der Rückbank in Sölden in ein Tunnelportal raste.
03.10.2017, 15:12

Der Aargauer Dario S. kaperte Anfang Februar im österreichischen Skiort Sölden ein fremdes Auto, fuhr mit 1.8 Promille im Blut los und krachte absichtlich in ein Tunnelportal. Kam hinzu, dass sich auf der Rückbank des Autos ein Pärchen befand. Deren Freund hatte das Fahrzeug bei laufendem Motor kurz verlassen, als Dario S. einstieg und davonbrauste  

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Für diese Amokfahrt wird der 23-Jährige jetzt in Österreich angeklagt: «Wegen unerlaubtem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs, Freiheitsentzug und versuchten Mordes.» So erklärt es Staatsanwalt Hansjörg Mayr gegenüber Blick

Im Ferienort Sölden drehte Dario S. im Februar 2017 durch und begab sich auf Amok-Fahrt.
Im Ferienort Sölden drehte Dario S. im Februar 2017 durch und begab sich auf Amok-Fahrt.Bild: Sölden Tourismus

Doch vorher wird die Anklage beim Oberlandesgericht geprüft. Dario S. hat nämlich Einspruch erhoben. Er störe sich am Verdacht des versuchten Mordes. Doch der Staatsanwalt hält daran fest. Der Schweizer aus dem Bezirk Aarau habe den Tod des Pärchens in Kauf genommen.

Dario S. kam nur Tage nach der Tat frei, weil er sich freigekauft hatte, indem er eine Kaution von 50'000 Franken hinterlegte. Diese Summe bestätigt der Staatsanwalt gegenüber Blick. (jk/aargauerzeitung.ch)

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