Terrorismus
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epa06395851 An armoured vehicle of the Counter Terrorism Centre (TEK) is on patrol in front of the entrance of the Christmas market titled 'Advent Feast at the Basilica' next to the St. Stephen Basilica downtown of Budapest, Hungary, 17 December 2017, on the third Sunday of Advent. The 'Advent Feast at the Basilica' Christmas market won the fourth place in the audience polling organized by the independent European Best Destinations travel portal, which select the best Christmas markets in Europe.  EPA/Zoltan Mathe HUNGARY OUT

Radpanzer der ungarischen Anti-Terror-Einheit TEK. Bild: EPA/MTI

Radpanzer fahren an Weihnachtsmärkten in Budapest auf

17.12.17, 22:38 18.12.17, 06:36


Radpanzer der ungarischen Anti-Terror-Einheit TEK sind am Sonntag in Budapest aufgefahren, um die Weihnachtsmärkte der Hauptstadt gegen Anschläge zu sichern.

Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder der schwer bewaffneten Schützenpanzer vom russischen Typ BTR-80 auf dem Vörösmarty-Platz und nahe der Basilika im Zentrum der ungarischen Hauptstadt. «Ziel der Massnahme ist die Demonstration von Stärke, womit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auf dem gegenwärtigen Stand erhalten werden soll», zitierte der Bericht das Innenministerium.

epa06395853 A police officer of the Counter Terrorism Centre (TEK) is on patrol in front of the entrance of the Christmas market titled 'Advent Feast at the Basilica' next to the St. Stephen Basilica downtown of Budapest, Hungary, 17 December 2017, on the third Sunday of Advent. The 'Advent Feast at the Basilica' Christmas market won the fourth place in the audience polling organized by the independent European Best Destinations travel portal, which select the best Christmas markets in Europe.  EPA/Zoltan Mathe HUNGARY OUT

Bild: EPA/MTI

Ein Reporter des staatlichen Fernsehens erwähnte, dass Touristen Selfies vor den martialischen Kriegsgeräten anfertigten. Er erklärte dies damit, dass der Anblick von Panzerfahrzeugen mitten in der Grossstadt selbst für ausländische Besucher «ungewohnt» sei.

Oppositionelle sprechen von unnötiger Machtdemonstration Viktor Orbans

Das Terrorrisiko gilt in Ungarn als ausgesprochen niedrig. Das Land hat praktisch keine Zuwanderer mit möglichem islamistischen Hintergrund, gegen Asylsuchende schottet es sich ab.

Oppositionelle kritisierten den vorweihnachtlichen Panzereinsatz als unnötige Machtdemonstration des rechts-nationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban. «Orbans idiotisierende Propaganda in ihrer vollen Pracht», twitterte der bekannte Journalist Janos Szeky. «Belustigte Touristen machen Selfies.» (sda/dpa)

Ungarn schottet sich weiter ab

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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13
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • uku 18.12.2017 08:49
    Highlight Ich will überhaupt nicht urteilen, aber ist schon speziell, wie unterschiedlich Topkommentare in den einzelnen Newsportalen sein können... Hier am Beispiel von 20min.
    4 0 Melden
  • fadnincx 18.12.2017 07:07
    Highlight Ich überlege mir gerade, wie ein Panzer vor Attentäter schützen soll, bis auf die Funktion einer Strassenblockade fällt mir nichts ein... Ich meine meine wenn du mit einem Panzer in der Stadt auf einen Attentäter schiesst hast du mehr Kollateralschaden als Erfolg.
    10 6 Melden
  • Posersalami 18.12.2017 00:53
    Highlight krank
    8 4 Melden
  • giandalf the grey 18.12.2017 00:51
    Highlight Man stelle sich nun vor ein Attentäter rennt mit AK und Bombengurt da rein und die ballern volle Kanne mit den Panzern da rein... Orban hat wohl ein bisschen zu viel GTA gsepielt....
    8 5 Melden
  • Kubod 18.12.2017 00:03
    Highlight Der Satz im Artikel ist Hammer. Alles auf den Punkt gebracht.

    Das Terrorrisiko gilt in Ungarn als ausgesprochen niedrig. Das Land hat praktisch keine Zuwanderer mit möglichem islamistischen Hintergrund.
    7 7 Melden
  • Nelson Muntz 17.12.2017 23:52
    Highlight Ja, zwischen Schützenpanzern Glühwein trinken, da fühlt sich ein Tourist sicher...
    8 2 Melden
  • derEchteElch 17.12.2017 23:46
    Highlight Wenn man keine Präsenz zeigt ist es falsch, zeigt man Präsenz, ist es auch falsch. Das gleiche gejammer war auch vor einigen Wochen bei den Massnahmen in Bern zu hören und die CH ist wohl ähnlich stark gefährdet wie HUN (also gar nicht so stark).

    Die ungarische Polizei macht insgesamt einen guten Job.

    Btw;
    Das "staatliche Fernsehen" das hier angesprochen wird, wird ebenfalls über Gebühren finanziert und hat eine unabhänige Redaktion, analog ZDF, ARD und SRF. Heisst das, wir können auch bei der SRG endlich von einem Staatssender sprechen?
    14 15 Melden
  • ARoq 17.12.2017 23:39
    Highlight Wie jetzt, keine Flugabwehrkanonen?
    8 3 Melden
  • Fischra 17.12.2017 23:04
    Highlight Das passt zur Stimmungsmache dieses kranken Regierungspräsidenten.
    106 38 Melden
    • Willy Tanner 18.12.2017 10:55
      Highlight Hat er einen Virus? Grippe??
      1 1 Melden
  • Dario4Play 17.12.2017 22:37
    Highlight Bei mir würde sicherlich kein Sicherheitsgefühl auftreten, wenn ich beim Weinachtsmarkt zwischen den ständen einen Radpanzer sehen würde.
    #JustSaying
    134 27 Melden
    • Majoras Maske 17.12.2017 23:14
      Highlight Darum geht's ja bei der ganzen Übung. Angst vor etwas, dass gar nicht da ist, aber vor dem man dringend einen Beschützer braucht, bekommt man nicht von alleine.
      16 1 Melden
    • roger.schmid 17.12.2017 23:47
      Highlight @Dario: das ist auch nicht das Ziel von Orban - im Gegenteil. Es geht um Stimmungsmache gegen Moslems und Flüchtlinge.
      13 4 Melden

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(bn/yp, watson.de)

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