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Mike Pence (vorne) sprach mit Kims Schwester (rechts) auf der Olympia-Tribüne kein Wort.  Bild: AP/Pool AP

Trump-Vize wollte Kims Schwester treffen – doch sie gab ihm einen Korb

21.02.18, 03:25 21.02.18, 04:00


Kein Wort sprach US-Vizepräsident Mike Pence bei der Olympia-Eröffnungsfeier mit Kims-Schwester. Jetzt wissen wir, warum. Sie hatten eigentlich noch ein Geheim-Meeting geplant. 

Nordkorea  aber hat ein geplantes Treffen Geheimtreffen der Schwester von Machthaber Kim Jong Un mit  Pence am Rande der Olympischen Winterspiele in Südkorea abgesagt. Das Geheimtreffen wurde in letzter Minute abgeblasen.

Am Morgen habe die nordkoreanische Seite die Pläne noch bestätigt, doch sei die Absage «weniger als zwei Stunden» vorher erfolgt.

«Harte Haltung klarmachen»

Die Sprecherin des Washingtoner Aussenministeriums, Heather Nauert, bestätigte auf Twitter einen entsprechenden Bericht der «Washington Post» vom Mittwoch. Sie bedauerte, dass die Nordkoreaner die Gelegenheit nicht ergriffen hätten. Pence habe bei dem Treffen die Notwendigkeit unterstreichen wollen, dass Nordkorea sein Atomwaffen- und Raketenprogramm aufgeben müsse.

Nach Darstellung des Büros von Pence und Vertretern des Weissen Hauses wollte Pence in dem Gespräch nicht Verhandlungen aufnehmen, sondern vielmehr den Nordkoreanern persönlich die harte Haltung der USA übermitteln.. Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump sollte ihnen klar gemacht werden, dass die US-Seite auch wirklich meine, was sie öffentlich sage.

Kim duldete keine Kritik 

Nordkorea habe das Treffen zunächst hinausgezögert und schliesslich platzen lassen, sagte der Stabschef von Pence, Nick Ayers, am Mittwoch in einer Erklärung. Dies sei geschehen, nachdem Pence nordkoreanische Menschenrechtsverletzungen verurteilt und Pläne für neue Wirtschaftssanktionen bekannt gegeben habe.

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Pence wollte sich mit der jüngeren Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und dem nominellen Staatsoberhaupt, Kim Yong Nam, treffen. 

Wegen des international geächteten Raketen- und Atomprogramms Nordkoreas hatten sich die Spannungen zwischen der Führung in Pjöngjang und den USA im vergangenen Jahr immer weiter erhöht. Beide Seiten überzogen sich gegenseitig mit massiven Drohungen. (sda/afp/reu/apa/ap)

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst 21.02.2018 10:01
    Highlight Der Kim ist nicht so dumm wie es scheint, denn kotzt einfach die jetzige us-regierung an.
    4 4 Melden
  • Restseele 21.02.2018 09:35
    Highlight Wieso sollte sie sich mit jemandem treffen, der nur Drohungen von sich gibt.... zudem war geplant, nur noch mehr Drohungen auszusprechen.
    Diese Absage war das einzig richtige. Am besten gar nicht mehr auf diese Kriegsrhetorik reagieren.
    8 3 Melden
  • Radiochopf 21.02.2018 09:13
    Highlight Hat Kim's Schwester überhaupt eine politische Funktion in Nordkorea? das wäre ja sonst so als würde Kim mit Ivanka über das Thema bei der Abschlussfeier sprechen und das macht keinen Sinn..
    6 2 Melden
  • Stop Zensur 21.02.2018 08:35
    Highlight Warum sollte sie den Pence auch treffen? Das würde den Kims bei ihrem allereinzigen Ziel (Machterhaltung) nicht weiterhelfen.
    5 1 Melden
  • Lukas Brunner 21.02.2018 06:56
    Highlight Also wenn Pence schon Kim Yong Uns Schwester getroffen hätte, hätte er wirklich mal versuchen können, die Dinge demokratisch zu machen.
    4 0 Melden

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