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Alleine im Gazastreifen wurden bei den jüngsten Auseinandersetzungen mindestens 65 Palästinenser verletzt.&nbsp;<br data-editable="remove">
Alleine im Gazastreifen wurden bei den jüngsten Auseinandersetzungen mindestens 65 Palästinenser verletzt. 
Bild: ABED AL HASHLAMOUN/EPA/KEYSTONE

Neue Krawalle: Mindestens 90 Palästinenser bei Strassenschlachten mit Israels Sicherheitskräften verletzt

23.10.2015, 20:54

Bei Zusammenstössen mit israelischen Soldaten sind nach Angaben der palästinensischen Behörden im Westjordanland und Gazastreifen mehr als 90 Menschen verletzt worden.

Im Gazastreifen hatten am Freitag Demonstranten israelische Soldaten mit Steinen beworfen, berichteten Augenzeugen. Die Soldaten feuerten demnach Tränengas ab, schossen aber auch mit Gummigeschossen und scharfer Munition.

Zurück zum Absender: Palästinenser werfen einen Tränengas-Körper Richtung israelische Sicherheitskräfte.<br data-editable="remove">
Zurück zum Absender: Palästinenser werfen einen Tränengas-Körper Richtung israelische Sicherheitskräfte.
Bild: AMIR COHEN/REUTERS

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza mitteilte, wurden dabei etwa 65 Menschen verletzt. Im Westjordanland wurden den dortigen Gesundheitsbehörden zufolge 31 Menschen bei ähnlichen Zusammenstössen verletzt.

Bislang 60 Tote

Seit drei Wochen eskaliert erneut die Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern. Bei rund 30 palästinensischen Anschlägen und Konfrontationen von Demonstranten mit Sicherheitskräften wurden neun Israelis, ein Afrikaner und mehr als 50 Palästinenser getötet. Die meisten Palästinenser waren Attentäter, die bei ihrem Anschlag von Sicherheitskräften oder Zivilisten erschossen wurden.

Als ein Auslöser der neuen Gewalt gilt ein Streit um die Nutzungsrechte des Tempelbergs in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist. Israel streitet palästinensische Vorwürfe ab, es wolle mehr Kontrolle über die drittheiligste Stätte des Islams erlangen.

Szene aus dem Westjordanland: Israelische Beamte bei einem Einsatz. &nbsp;<br data-editable="remove">
Szene aus dem Westjordanland: Israelische Beamte bei einem Einsatz.  
Bild: ABED AL HASHLAMOUN/EPA/KEYSTONE

(tat/sda/dpa)

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