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Ukraine

Separatisten: Geheimdienstler in Ostukraine ausgetauscht

Prorussische Kämpfer in der Ostukraine haben nach eigenen Angaben zwei gefangene Mitglieder des Geheimdiensts SBU gegen eigene Anhänger ausgetauscht. Die Verhandlungen mit der Regierung seien erfolgreich gewesen, zitierte die Agentur Interfax am Donnerstag einen Sprecher der Separatisten in der Stadt Slawjansk.

Es sei vereinbart worden, dass die freigelassenen Geheimdienstler nicht mehr an Militäraktionen im Südosten der Ukraine teilnehmen dürfen, sagte der Sprecher.

In Slawjansk werden seit fast einer Woche auch sieben Mitglieder einer zivilen Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie fünf ukrainische Militärs festgehalten. Die Verhandlungen für deren Freilassung laufen.

«Wir hoffen, dass wir sie gegen unsere Anhänger austauschen können, die von (der Regierung in) Kiew gefangen genommen wurden», sagte der Milizenführer Wjatscheslaw Ponomarjow am Donnerstag der Agentur Interfax. «Die OSZE-Vertreter sind weiterhin in Slawjansk», sagte der selbsternannte «Volksbürgermeister» Ponomarjow. «Natürlich wollen sie nach Hause, und wir verhandeln bereits mit den Kiewer Machthabern», sagte er. (sda)



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