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epa07280758 Manchester United manager Ole Gunnar Solskjaer  celebrates after winning their game during the English Premier League soccer match between Tottenham Hotspur and Manchester United in Wembley stadium in London, Britain, 13 January 2019.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Acht Spiele, acht Siege: Interimstrainer Ole-Gunnar Solskjaer hat Manchester United beflügelt. Bild: EPA

Die Liga interessiert ihn nicht mehr – Solskjaer will mit ManUtd Pokale holen

Für Tottenhams Trainer Mauricio Pochettino ist ein Platz in den Top 4 der Premier League wichtiger als ein Cupsieg. Das kann Ole-Gunnar Solskjaer nicht verstehen. Manchester Uniteds Coach will so viele Titel wie möglich gewinnen.



Innerhalb von vier Tagen flog Tottenham Hotspur unlängst aus zwei Bewerben. Im Liga-Cup scheiterten die Londoner im Halbfinal-Derby an Chelsea, im Sechzehntelfinal des FA Cups war dann gegen Crystal Palace, einen anderen Stadtrivalen, Schluss. Natürlich bedauerte dies Mauricio Pochettino. Aber Tottenhams Trainer wies vor allem darauf hin, wie wichtig ein Platz in den Top 4 der Premier League sei. Dieser ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Champions League.

Die Tabellenspitze:

Bild

tabelle: srf

Seine Haltung bescherte Pochettino Kritik, schliesslich lechzen die Fans der «Spurs» nach einem Titel. Die letzte Trophäe, die man in den Vitrinenschrank stellen durfte, hat mittlerweile auch schon wieder Staub angesetzt: 2008 gewann Tottenham den Liga-Cup. Der letzte wichtige Titelgewinn des zweifachen Meisters war der Triumph im FA Cup 1991 mit Paul Gascoigne und Gary Lineker in der Startelf.

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Die Highlights von Tottenhams 2:1-Sieg gegen Nottingham Forest im Cupfinal 1991. Video: YouTube/gr8footy

«Wir kämpfen noch um zwei Trophäen»

Eine andere Einstellung als Tottenhams argentinischer Trainer vertritt Ole-Gunnar Solskjaer, sein Berufskollege bei Manchester United. «Wir sind ein Klub, der Titel gewinnen will», sagte der Norweger. Die Meisterschaft sei leider nicht mehr zu holen, so Solskjaer angesichts der 16 Punkte Rückstand auf den Leader FC Liverpool. «Aber wir kämpfen noch um zwei Trophäen und die wollen wir holen. Wir sind in der Champions League und wir sind im FA Cup. Wir können nicht einfach sagen: ‹Wir wollen in die Top 4 und gut ist.›»

«Wenn du einen Titel gewinnst, dann ist das jedes Mal ein fantastisches Ereignis», schwärmte Solskjaer. Als Stürmer gewann er mit den «Red Devils» sechs Mal die Premier League, zwei Mal den FA Cup und 1999 die Champions League. «Wenn du den Pokal in der Hand hältst, dann ist das die beste Zeit deines Lebens, weil du nie weisst, was als nächstes kommt. Sir Alex Ferguson sagte stets, wir sollten jeden Titel geniessen, ganz gleich welcher er ist.»

Manchester United's Paul Pogba celebrates at the end of the English FA Cup fourth round soccer match between Arsenal and Manchester United at the Emirates stadium in London, Friday, Jan. 25, 2019. (AP Photo/Matt Dunham)

Weltmeister Paul Pogba: Von Mourinho nicht geschätzt, unter Solskjaer aufgeblüht. Bild: AP

Die Wochen von Mitte Februar bis Mitte März werden deshalb zu Wochen der Wahrheit für Manchester United, unter anderem stehen diese Kracher auf dem Programm:

Solskjaer von der Zwischen- zur Dauerlösung?

Selbst wenn das Hauptaugenmerk der Champions League und dem FA Cup gilt, so werden die Liga-Spiele gegen die Rivalen Liverpool, Arsenal und Manchester City bestimmt nicht auf die leichte Schulter genommen. Denn auch wenn ein Top-4-Platz in der Liga nicht im Fokus steht – weit weg davon ist United nicht mehr und auch nächste Saison in der Königsklasse spielen zu können, wird selbstredend angestrebt.

Heute Abend (21.00 Uhr) empfängt Manchester United im Old Trafford Burnley, wo es darum geht, Solskjaers Siegesserie fortzusetzen. Seit der 45-Jährige kurz vor Weihnachten von José Mourinho übernommen hat, gewann ManUnited jedes einzelne seiner acht Spiele. So ein Einstand gelang beim Klub noch nie einem Trainer, der legendäre Sir Matt Busby gewann seine ersten fünf Pflichtspiele an der Seitenlinie.

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Der jüngste Streich: ManUnited wirft Arsenal aus dem Cup. Video: YouTube/The Emirates FA Cup

Unter Solskjaer ist das Team aufgeblüht, plötzlich spielt beispielsweise der Franzose Paul Pogba wieder so, wie man es vom Spielmacher eines Weltmeisterteams erwartet. Der Norweger, der eigentlich nur als Interimstrainer bis Ende Saison vorgesehen war, drängt sich immer mehr als Dauerlösung auf. Ein Titelgewinn wäre nicht das schlechteste Argument.

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raembe 29.01.2019 15:45
    Highlight Highlight Wenn sie noch einen Top IV und AV verpflichten können, sehe ich sie nächstes Jahr wieder als absoluten Titelkandidaten.

    Ich hoffe auf Skrinar oder De ligt.
  • RedDevil 29.01.2019 14:11
    Highlight Highlight Ach wie hab ich mich gefreut als JM endlich weg war. Und wies scheint hat sichs mehr als nur etwas gelohnt :) OGS lässt attraktiven offensiv Fussball spielen, genau das was von diesem Verein erwartet wird und das ganze ohne 825 Transferforderungen und gejammer. Ich sagte immer die Mannschaft für bessere Resultate und mögliche Titel ist da. Freue mich jetzt aufjeden fall auf den Rest der Saison, wenns so weiter geht ist noch einiges möglich ;)
    • Raembe 29.01.2019 14:49
      Highlight Highlight Da sieht man die unterschiedliche Auffassung von Fussball. United hat ein Verteidigungsproblem, dies ist nicht versteckbar. Mourihno beorderte Spieler zurück um dies zu kaschieren. Solskjaer lässt druckvoll spielen damit der Gegner erst nicht gross zum angreifen kommt.

      Darum kam Pogba unter Mou kaum zum glänzen und jetzt umso mehr.
    • RedDevil 29.01.2019 15:17
      Highlight Highlight Das stimmt schon, die Innenverteidigung um Jones, Bailly und Lindelöf könnte besser besetzt sein. Da braucht es schon noch einen absoluten Top-Verteidiger. Aber ansonnsten ist die Mannschaft Top aufgestellt um guten Fussball zu spielen. Zudem ist das Team relativ Jung, was für die nächsten paar Jahre eigentlich schon mal gut ist.
    • Raembe 29.01.2019 15:41
      Highlight Highlight Ich würde sogar soweit gehen das wir eine der Top 5 Angriffsbesetzungen Europas haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bertolf von Storch 29.01.2019 13:58
    Highlight Highlight Das sind doch nur faule Ausreden, weil die Meisterschaft realistisch gesehen ausser Sichtweite ist. Meine Meinung.
    • Raembe 29.01.2019 14:39
      Highlight Highlight Das ist nicht sein Fehler, er reagiert nur souverän darauf.
    • Mia_san_mia 29.01.2019 15:37
      Highlight Highlight @Storch: Wieso faule Ausreden!? In der Premier League gehts für ManU noch um die CL-Quali...
  • Hunnam 29.01.2019 13:41
    Highlight Highlight Diese Siegesserie ist tatsächlich sehr beeindruckend, dazu noch das Aufblühen der wichtigsten Spieler. Die Frage ist aber, wie reagiert die Mannschaft auf Rückschläge, die in Anbetracht der bevorstehenden Partien eher früher als später kommen werden.
    • Raembe 29.01.2019 14:14
      Highlight Highlight Da hab ich keine Sorgen, Solskjaer ist ein grossartiger Motivator. Die Mannschaft war nach Mourihno lustlos und demotiviert, er hat das innert kurzer Zeit geändert.

      Ausserdem hat er taktisch brilliant agiert in dem er Lukaku und Rashfords Positionen getauscht hat. Lukaku als Flügel und Rashford als Mittelstürmer funktioniert super.

      Wichtig ist auch das er sich stetig mit Sir Alex berät und dessen ehemaligen Assistenten in sein Trainerteam geholt hat.

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