Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Happy Birthday: Willem Dafoe wird heute 60 - «Ich habe ein Gummigesicht»



Hollywood legt ihn gerne auf die Schurkenrolle fest. Kein Wunder, bei diesem Gesicht. Heute wird Willem Dafoe 60, fühlt sich aber wie 22.

Auf der Leinwand ist Willem Dafoe schon zig Mal gestorben. Oft war es ein grausiges Ende: In Martin Scorseses «The Last Temptation of the Christ» wird er gekreuzigt, in Oliver Stones «Platoon» stirbt er im Kugelhagel, in «Spider-Man» machen messerscharfe Klingen dem «Grünen Kobold» den Garaus. «Gute Abgänge» würden ihn offenbar anziehen, sagt der Schauspieler. «Ich sterbe in vielen Filmen. Vermutlich häufiger als sonst irgendjemand.»

Heute wird Dafoe 60, doch «in meinem Kopf fühle ich mich wie 22», versichert er. Er halte sich mit täglichen Yoga-Übungen und frisch gepressten Gemüsesäften fit. Die tiefen Furchen um das ausgeprägte Kinn sind schon lange sein Markenzeichen. Die kamen nicht erst mit dem Alter. «Ich habe ein sehr markantes Gesicht, aber es ist auch sehr flexibel, ein Gummigesicht».

Durchtrieben und tabulos

Mit diesem Gesicht schaffte es das Kind einer zehnköpfigen Familie aus dem ländlichen Wisconsin erst auf die Theaterbühne, dann vor die Filmkameras. Häufig spielt er durchtriebene, undurchsichtige Charaktere. In der Komödie «Grand Budapest Hotel» ist er der Bösewicht, in «Shadow of the Vampire» der blutrünstige Vampir. Diese Rolle als der düstere Max Schreck brachte Dafoe seine zweite Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein, die erste hatte er sich mit «Platoon» verdient.

Er scheut nicht vor expliziten Sexszenen und kontroversen Stoffen zurück. Schon drei Mal wagte er sich vor die Kamera des dänischen Enfant terrible Lars von Trier, darunter für das Sex-Drama «Nymphomaniac» und für den Psychoschocker «Antichrist». In «Pasolini» spielte er zuletzt den italienischen Skandalregisseur Pier Paolo Pasolini.

Privatleben Verschlusssache

Doch mit seinem «Gummigesicht» kann er auch ganz anders, als nur Schurke oder schräg zu sein. Im Spionagethriller «A Most Wanted Man» etwa tritt er als eleganter Hamburger Banker auf. Im Südstaaten-Drama «Mississippi Burning» wird er an der Seite von Gene Hackman zum cleveren FBI-Ermittler.

Hollywood ist für Dafoe nur Drehort. Wohnen tut der Schauspieler in New York und Rom. 2005 heiratete er die italienische Filmemacherin Giada Colagrande. Aus seiner langen Beziehung mit der elf Jahre älteren US-Theaterregisseurin Elisabeth LeCompte hat er einen erwachsenen Sohn. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

76
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

114
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

76
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

105
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen