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Weg, der Bonus ist weg für Sepp Blatter.<br data-editable="remove">
Weg, der Bonus ist weg für Sepp Blatter.
Bild: KEYSTONE

Da nützt auch Beten nichts mehr: FIFA streicht Blatters Bonus

18.01.2016, 19:1019.01.2016, 08:48

Der Weltverband FIFA streicht seinem gesperrten Präsidenten Sepp Blatter Teile seiner Vergütung. Er bekommt keine Bonuszahlungen mehr.

Die Audit- und Compliance-Kommission der FIFA ist der Ansicht, dass der Walliser seinen Kontrollaufgaben gegenüber dem inzwischen fristlos entlassenen Generalsekretär Jérôme Valcke nicht nachgekommen ist. «Die Aufsichtspflicht ist in den Zielvereinbarungen der Bonuszahlungen explizit aufgelistet. Die Entschädigungskommission hat an ihrer letzten Sitzung deshalb entschieden, keine weitere Bonuszahlung an Herrn Blatter mehr vorzunehmen», sagte Andreas Bantel als Sprecher der Kommission der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Blatters letzter Auftritt

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Blatters letzter Auftritt
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Ungeachtet der jüngst verhängten Sperre von acht Jahren wird Blatter aber weiterhin von der FIFA bezahlt. «Herr Blatter ist bis zur Wahl des neuen Präsidenten am 26. Februar 2016 der gewählte Präsident und hat gemäss Vertrag Anspruch auf seine Bezüge», teilte die Audit-Kommission mit.

Valcke, der seit Juni 2007 als Generalsekretär Blatters rechte Hand war, wird Korruption vorgeworfen. Die amerikanische Justiz verdächtigt den 55-Jährigen, zehn Millionen Dollar aus Südafrika an die von Skandalfunktionär Jack Warner kontrollierten Fussballverbände CONCACAF und CFU weitergeleitet zu haben. (SDA/DPA)

Tschau Sepp – Blatters Karriere in Bildern

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Valcke und al-Khelaifi verlangen im FIFA-Prozess Freisprüche
Im Berufungsprozess um den Verkauf von FIFA-Fernsehrechten hat die Verteidigung von Ex-FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und dem Präsidenten des Fussballklubs Paris Saint-Germain, Nasser al-Khelaifi, für einen vollständigen Freispruch plädiert. Die Bundesanwaltschaft hatte am Vortag eine Freiheitsstrafe von 35 Monaten gefordert.

Patrick Hunziker, der Anwalt von Valcke, bezeichnete die Anklage der Bundesanwaltschaft (BA) als «unverhältnismässig». Die BA habe ihre eigene Anklageschrift mit Füssen getreten, indem sie korrupte Absprachen erfunden habe und sich auf juristische Neuerungen stütze.

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