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Bundespräsident Berset tauscht sich mit Präsident Macron aus



Bundespräsident Alain Berset hat bei einem offiziellen Besuch in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron getroffen. Die beiden Präsidenten sprachen unter anderem über die Beziehungen ihrer beiden Länder und über Europapolitik.

Diskutiert wurden die Bedeutung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen der Schweiz und Frankreichs. Ein Thema des Treffens war auch der rege Austausch im Forschungsbereich, wie Bersets Departement des Innern (EDI) am Mittwoch mitteilte.

Verbindende Elemente

Im Gespräch über Europapolitik habe Berset betont, dass nicht nur gemeinsame Interessen die Schweiz, Frankreich und die EU verbänden. Auch fundamentale Werte und enge Zusammenarbeit, etwa bei der Friedensförderung und den Menschenrechten, wirkten verbindend.

Berset erläuterte in Paris auch den Stand der Verhandlungen zum institutionellen Rahmenabkommen. Zur Sprache kam auch der Brexit. In den Gesprächen über Krisen und Konflikte in Gebieten ausserhalb der EU hätten beide Seiten für eine Stärkung des Multilateralismus plädiert, schrieb das EDI.

Die Schweiz und Frankreich wollen zu diesem Zweck auf internationaler Ebene weiterhin eng zusammenarbeiten, etwa in der Frankophonie-Organisation. Laut dem EDI verbindet zudem das Engagement für das Internationale Genf Bern und Paris.

Treffen mit OECD-Generalsekretär

Die Schweiz pflegt mit Frankreich gemäss EDI enge und freundschaftliche Beziehungen. 195'700 Auslandschweizerinnen und -schweizer leben in Frankreich, so viele wie sonst nirgendwo. Zudem arbeiten rund 170'000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus dem Nachbarland in der Schweiz.

Einige Zeit trübten mehrere Dossiers das nachbarschaftliche Verhältnis. Diese sind aber bereinigt, insbesondere der Austausch von Steuerdaten und die Besteuerung am Flughafen Basel-Mülhausen.

Am Dienstag hatte Berset in Paris bereits Angel Gurría getroffen, den Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Weltwirtschaftliche Perspektiven und die transatlantischen Handelsfragen standen im Zentrum dieses Gesprächs. (sda)

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