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Trisomie 21

Das Down-Syndrom soll künftig als Geburtsgebrechen gelten

11.04.14, 20:09
SURABAYA, INDONESIA - MARCH 21:  Indonesian children with Down syndrome dance together as they celebrate World Down Syndrome Day on March 21, 2014 in Surabaya, Indonesia. 21 March 2014 marks the 9th anniversary of World Down Syndrome Day and focuses on supporting all people with Down syndrome on their right to access healthcare without discrimination and with proper assessment of the specific health needs of the individual.  (Photo by Robertus Pudyanto/Getty Images)

Welt Down-Syndrom-Tag in Indonesien. Bild: Getty Images AsiaPac

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK) beantragt ihrem Rat, eine Motion mit diesem Anliegen aus dem Ständerat anzunehmen. Als Geburtsgebrechen gelten Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen. Der Entscheid fiel mit 13 zu 0 Stimmen bei 3 Enthaltungen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Motionär Roberto Zanetti (SP/SO) hatte argumentiert, es sei schwer nachvollziehbar, dass Trisomie 21 heute nicht auf der Liste der Geburtsgebrechen figuriere. Dass die Genommutation bei der Geburt bestehe, sei unbestritten. 

Und es könne davon ausgegangen werden, dass die Mutation eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit darstelle, die medizinische Untersuchungen erfordere und zumindest eine teilweise Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe. Damit seien die Voraussetzungen erfüllt. Eine Aufnahme auf die Liste dränge sich auch aus gesellschaftlicher Betrachtung auf. Eltern, die auf pränatale Abklärungen verzichteten oder sich trotz Trisomie-21-Diagnose für die Geburt des Kindes entschieden, hätten Anspruch auf gesellschaftliche Anerkennung und Solidarität. Mit der Anerkennung von Trisomie 21 als Geburtsgebrechen würden nicht automatisch Ansprüche gegenüber der IV ausgelöst, betonte Zanetti. Es würde lediglich die Beweislast für IV-Leistungen umgekehrt. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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