USA

US-Kampfjets über dem Irak.  Bild: EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE

Wie viele Todesopfer der US-Luftkrieg im Irak wirklich fordert

Die Anti-«IS»-Allianz, geführt von den USA, setzt bei ihrem Kampf gegen die Terrormiliz auf massive Bombardements. Laut «New York Times Magazine» sterben dabei im Irak weit mehr Zivilisten als bislang bekannt.

17.11.17, 16:16 17.11.17, 16:52

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Die irakische Stadt Mossul ist gefallen, auch die syrische Stadt Rakka ist nicht mehr in der Hand der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS). Die Dschihadisten haben ihr sogenanntes Kalifat fast vollständig verloren. Die irakische Armee eroberte nach eigenen Angaben am Freitagmorgen nun die letzte Stadt, die der «IS» im Zweistromland noch gehalten hat: Rawa, ein kleiner Ort im Euphrat-Tal in der Wüstenprovinz Anbar.

Der Kampf der von den USA geführten Anti-IS-Allianz gegen die Extremisten war brutal, besonders in deren Hochburgen Mossul und Rakka. Der für den Kampf gegen den «IS» zuständige US-General Stephen J. Townsend sagte der «New York Times» unlängst, die Schlacht um Mossul sei der härteste Kampf gewesen, den er in seiner 35-jährigen Laufbahn erlebt habe.

«Es war wie Faludscha auf Steroiden», sagte er - ein Verweis auf die im Winter 2004 gegen Dschihadisten durchgeführte Operation «Phantom Fury», die als erbittertste Schlacht gilt, die US-Marines seit dem Vietnamkrieg geführt haben.

Die aktuellen Bodenangriffe wurden stets begleitet von massiven US-Luftschlägen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Donald Trump, damals noch im Präsidentschaftswahlkampf, angekündigt, die Offensive massiv ausweiten zu wollen. «Wir führen einen politisch korrekten Krieg gegen den «IS». Wir müssen die Familien der Terroristen ausschalten. Wir müssen sie in Grund und Boden bomben», sagte er. Und hielt Wort. Die Folge: Ein drastischer Anstieg der Zahl ziviler Todesopfer.

Achtzehn Monate Recherche

Und das, obwohl die Militärs - unter Trump, ebenso wie unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama - behaupten, der mehrheitlich von der Al-Udeid-Luftstreitkräftebasis im Emirat Katar koordinierte Luftkrieg gegen den «IS» sei so präzise wie kaum ein anderer je zuvor. In Zahlen: Bei rund 14'000 Angriffen im Irak seien nur 89 Zivilisten ums Leben gekommen. Daraus folgt: ein toter Zivilist bei 157 Angriffen.

Nun berichtet das «New York Times Magazine» jedoch, dass die sogenannten Kollateralschäden durch die Angriffe der Kampfjets auf den «IS» im Irak in den vergangenen drei Jahren weit grösser sind, als bislang offiziell von Washington beziffert.

Nach einer aufwendigen, achtzehnmonatigen Recherche, die von April 2016 bis Juni 2017 auch im Irak durchgeführt wurde, und für die Hunderte Augenzeugen, Überlebende und lokale Behörden sowie US-Offizielle befragt wurden, kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass bei jedem fünften Angriff ein Zivilist getötet werde, die Zahl der zivilen Opfer sei demnach 31-mal so hoch wie angegeben.

Die Diskrepanz zwischen den offiziellen Zahlen und den Rechercheergebnissen ist derart gross, dass die Autoren den US-Luftkrieg im Irak als so intransparent wie keinen anderen in der jüngeren amerikanischen Geschichte bezeichnen.

15'000 Dollar «Entschädigung»

Die Gründe für die ungenauen Bombardements sollen unter anderem veraltete oder ungenaue Geheimdienstinformationen sein, die ausschlaggebend für die Zielvorgabe der Bomber sind.

So etwa im Fall des 56-jährigen Basim Razzo aus Mossul, der fast seine gesamte Familie durch ein Bombardement im September 2015 verlor und den die Autoren porträtieren. Die US-Armee hielt sein Privatgrundstück, auf dem das Haus Razzos und das seines Bruders stand, nach einer Auswertung von Drohnenvideos für eine Autobombenfabrik - und schlug zu.

Er überlebte schwer verletzt, seine Frau und seine Tochter sowie weitere nahe Verwandte wurden getötet. Razzo schaffte es, aus dem seinerzeit vom «IS» kontrollierten Mossul ausreisen zu dürfen und konnte in der Türkei von Spezialisten behandelt werden. Seither kämpfte er mit Hilfe von Verwandten und Unterstützern in den USA - wo er selbst lange gelebt hatte - darum, eine Antwort vom US-Militär zu erhalten, warum sein Haus angegriffen wurde.

Anders als viele anderen gelang es ihm, ein Treffen mit Vertretern des US-Militärs in Erbil zu bekommen. Das Ergebnis: eine Entschuldigung und ein Angebot von 15'000 Dollar als «Entschädigung». Razzo lehnte ab.

dop

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Charly Otherman, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 18.11.2017 09:42
    Highlight Klar sind die Kollateralschäden (bei Bombardierungen der Russen oder der SAA wird es "Angriffe ohne Rücksicht auf Zivilisten" genannt) bei den Bombardierungen der USA weit grösser. Der IS wurde ja auch nie wirklich bekämpft sondern höchstens "in die richtigen Bahnen" gegen die syrische Regierung gelenkt. Zur Zeit scheint es am östlichen Euphratufer sogar so zu sein, dass die IS Terroristen einfach die Fahne wechseln und neu als "moderate Rebellen" der US Koalition unterstellt werden. Wie sonst konnten die Ölfelder Syriens fast ohne Kampfhandlungen "erobert" werden
    5 1 Melden
  • Zeyben 17.11.2017 23:18
    Highlight Dazu ist die Reportage “deadly dust” auf YouTube zu empfehlen. Schauen!
    3 0 Melden
  • kleiner_Schurke 17.11.2017 20:46
    Highlight Und wie viele Tote hat die Schreckensherrschaft des IS gekostet? Keiner weiss es. Wie viele Todesopfer und schwer traumatisierte Menschen würde eine Region die vom IS beherrscht ist noch fordern? Was für Grausamkeiten haben diese Leute im Netz verbreitet? Menschen die von Panzern überfahren werden, gehängt, gesteinigt, geköpft, zu Tode geschleift, lebendig verbrannt. Schaut es euch an, es ist zum Kotzen! Der IS hat wertvollste Kulturdenkmäler zerstört, vergewaltigt, gemordet usw. Man müsste sie in die Steinzeit zurück bomben wo sie geistig schon längst sind. Bravo USA!
    34 37 Melden
    • kleiner_Schurke 17.11.2017 21:44
      Highlight An die Blitzer. Dann bringt mal Argumente!
      16 14 Melden
    • Silent_Revolution 17.11.2017 22:27
      Highlight Was immer als "der IS" bezeichnet wird, sind nichts weiter als islamistische Splittergruppierungen die sich einen Staat aneignen wollen.

      Genau das was im Königreich Saudi Arabien legitim existiert und ebenso durch Terror und Unterwerfung Andersdenkender entstanden ist.

      Ich sehe nicht wirklich, wo genau die USA das Gehänge und Geköpfe in Millardendeals kritisiert, aber nun gut. Nebenbei gründet der ganze Einsatz im nahen Osten auf 9 / 11.

      Nur lustig, dass 9 / 11 von 15 Saudis durchgeführt wurde und es auch die Saudis sind, die den kritisierten Islamismus in die Welt exportieren.
      25 3 Melden
    • Silent_Revolution 17.11.2017 22:39
      Highlight Ein Krieg gegen "den IS" oder gegen den Terror existiert nicht. Dieser würde sich v.A auf Saudi Arabien fokussieren. Aber da existiert noch nicht mal Kritik ( UN Frauenrechtskommision - Menschenrechtsrat)

      Sämtliche Einsätze, vom Krieg im Irak über die Unterstützung der Rebellen in Libyen, die Bombardements in Pakistan und Afghanistan u.v.m drehen sich um politische Interessen und sicher nicht um humanitäre.

      Das Öl soll fliessen, die Rüstungsgüter exportiert , die US Währung und Militärs die Vormacht behalten und durch Kriegseinsätze das Budget ausgebaut werden können. Bravo USA
      21 4 Melden
    • Kong 17.11.2017 23:03
      Highlight Wenn persönlich betroffen, würdest du die oberflächliche Kurzsichtigkeit deiner Argumentation verstehen. Niemand bestreitet das ein Ende der Schreckensherrschaft nötig war. Aber die Bombardements mit Kollateralschäden werden mit rechnerischer Menschenverachtung verharmlost. Diese Toten sind die Saat für neuen Hass und daher ist der Sieg von kurzer Dauer. Nebenbei haben deine gefeierten Sieger bereits die neuesten Waffenlieferungen in die Region an ihre "Freunde" geliefert. Da mag bei mir keine Freude aufkommen. Gewalt mag im Notfall legitim sein, aber wo sie Unschuldige trifft nicht.
      16 2 Melden
    • KarlWeber 17.11.2017 23:15
      Highlight Ich möchte hier noch eine Anmerkung machen zu Silent_Revolutions Satz:

      "Nebenbei gründet der ganze Einsatz im nahen Osten auf 9 / 11"

      Dieser geht bekanntlich auf das Konto der Al Qaida. Drei Mal dürfen sie raten, welches Land massgeblich für die Entstehung jener "Organisation" verantwortlich ist.

      Bravo USA
      7 0 Melden
    • Enzasa 17.11.2017 23:41
      Highlight Ich verstehe die Aussage von Kleiner_Schurke und stimme ihm zu.

      Der IS, das sind einfach Terroristen die sich, mit Blut und Leid, Macht verschaffen wollen.
      Saudi Arabien ist ein Königreich und verfügt über instituelle Strukturen. Gespräche und Verhandlungen wären möglich.

      Es ist die doppelte Moral des Westens an Saudi Arabien Waffen zu liefern. Es ist die doppelte Moral der Saudis den Islam zu huldigen, aber keine Flüchtlinge aufzunehmen, Frauen zu unterdrücken und Terror zu unterstützen
      4 2 Melden
    • schiterli 18.11.2017 10:36
      Highlight nur so nebenbei, als die Amis von 2012 an in Syrien völkerrechtswidrig anfiegen zu bombardierten, um angeblich den IS zu bekämpfen, besetzte dieser immer grössere Gebiete und konnte seine Herrschaft über halb Syrien ausdehnen. Erst mit dem Eingreifen der Russen wurde diesem Spuk dann ziemlich rasch ein Ende gesetzt, was den Amis bis heute nicht passt. Amis und IS-Bekämpfer, der Witz des Tages!
      8 1 Melden
  • derEchteElch 17.11.2017 20:44
    Highlight Ach.. ist das von Obama begonnene IS/Syrien Gemetzel demfall doch nicht so lobenswert? Vielleicht sollte man ihm den Nobelpreis wieder wegnehmen... 🤔
    39 17 Melden
    • Enzasa 17.11.2017 23:43
      Highlight Es ist ein Unterschied ob man Krieg aus Imperialistischen Gründen führt oder um Menschen und ihre Rechte zu schützen und verteidigen.
      1 7 Melden
    • Soli Dar 18.11.2017 16:40
      Highlight Klar es ging und geht der USA immer nur um Menschenrechte NIE um imperialistische Gründe. Wenn es ein Imperium gibt, bzw. wenn jemand aus imperialistischen Gründen Krieg führt, dann ja vor allem die USA, wenn nicht die USA wer dann? Und zwar ganz egal unter welchem Präsidenten und auch wenn uns stets suggeriert wird es ginge um Demokratie, Menschenrechte, Brunnen und Grundschulen etc.

      Keine Land hat mehr Stützpunkte, Flugzeugträger rund um den Globus... kein Land gibt mehr Geld für Rüstung und Militär aus und kein Land hat mehr Soldaten im Ausland stationiert als die USA...
      3 0 Melden
  • Posersalami 17.11.2017 19:45
    Highlight „Laut «New York Times Magazine» sterben dabei im Irak weit mehr Zivilisten als bislang bekannt.“

    Nein! Doch! OHHHHHHH!
    28 3 Melden
    • Soli Dar 17.11.2017 22:53
      Highlight Na ja dem NYTM wahr wohl bislang auch noch nicht bekannt, dass zufällig auch US-Bomben Zivilisten töten...
      9 2 Melden
  • HAZEFLOW JR 17.11.2017 18:23
    Highlight 15'000 Dollar und eine lahme Entschuldigung dafür das Sie seine ganze Familie umgebracht haben und sein ganzes Land vernichten? Sehr anständig von den Amis, könnt euch die 15'000 sonst wo hin stecken!!-.-
    61 13 Melden
    • Soli Dar 17.11.2017 22:19
      Highlight 15'000 sind wie viel Prozent von 700 Mia?
      12 2 Melden
  • Radiochopf 17.11.2017 17:45
    Highlight Wieso schreibt man 31 mal so hoch, statt direkt 2759 Zivilisten? Achja, 31x89 hört sich nicht so schlimm an... und es dürften noch mehr als 2759 sein, das ist auch klar.. aber 89 Zivilisten war definitiv zu wenig das musste man nicht mal recherchieren.. das wär dann neudeutsch Fakenews und Propaganda.. man kann sich mal vorstellen wie das in Syrien sein wird.. man muss dann wohl mindestens mal 30 rechnen wenn da die Zahlen der toten Zivilisten durch US-Angriffe gemeldet wird...
    25 14 Melden
    • Domsh 17.11.2017 19:57
      Highlight Woran erkennt man einen Troll?
      Am Begriff “fake news“ in seinem Kommentar.
      14 37 Melden
    • Soli Dar 17.11.2017 22:50
      Highlight Woran erkennt man einen Domsh-Troll? Daran, dass er Fakten als "fake news" bezeichnet, wenn sie nicht in sein Weltbild der Friedensengel passen.
      15 2 Melden
    • Domsh 17.11.2017 23:28
      Highlight Also, für die Begriffsstutzigen:
      Fake news sind bewusst erfundene Nachrichten zur Täuschung der Leserschaft (z.B. Nordkorea: wir könnten ganz Amerika erobern).
      Schlecht recherchierte Berichte sind schlecht recherchierte Berichte und nicht mehr.
      Gut recherchierte, korrekte Berichte sind ebenfalls keine fake news, nur weil sie der betroffenen Person nicht gefallen.
      Trump will die Leute für dumm verkaufen und einige fallen darauf rein und verwenden seinen Propagandabegriff völlig deplaciert - und das nervt!
      4 3 Melden
  • klugundweise 17.11.2017 17:42
    Highlight Und wer sind jetzt die wirklichen Terroristen!
    55 15 Melden
    • kleiner_Schurke 17.11.2017 20:53
      Highlight Du willst uns hier vormachen das diejenigen welche die Leute die andere bei lebendigem Leib verbrennen, köpfen, hängen, zu Tode schleifen, mit dem Panzer überfahren, vergewaltigen, Foltern, ausschalten Terroristen seien? Jetzt mach mal einen Punkt. Schau dir mal ein paar IS Videos an und ich rate dir einen robusten Magen mit zu bringen, denn das sind keine Spezial Effects. Hast du schon mal einen Menschen verbrennen gesehen? Es ist zum Kotzen! und das ist leider real und ich bin froh gibt es noch eine Institution die solche Schweine aus dem Verkehr zieht.
      11 8 Melden
    • Soli Dar 17.11.2017 22:18
      Highlight Berechtigte Frage. Durch den "Krieg gegen den Terror" starben viel mehr Menschen als durch Terroranschläge. Gleichzeitig gibt es bei jeder weiteren Militärinterventionen immer nur noch mehr Terroristen und Terroranschläge und nicht etwa weniger. IS ist z.B. ja erst durch Bush's Irakkrieg entstanden.
      10 4 Melden
    • klugundweise 17.11.2017 22:24
      Highlight Einfach nicht auf einem Auge blind! Wer hat Irak in Trümmern hinterlassen? Wer schützt Israels Untaten? Wer kooperiert mit den kriegteeibenden Saudis? Wer schiesst mit Drohnen auf Zivilisten? Und und und
      16 3 Melden
    • Stop Zensur 17.11.2017 23:17
      Highlight Sag es doch einfach.
      1 0 Melden
    • Enzasa 17.11.2017 23:56
      Highlight Nach wem rufen die Völker wenn Sie unterdrückt und massakriert werden???
      Ja, die Taliban und der IS sind durch westliche und insbesondere amerikanische Unterstützung so stark geworden.
      Warum wurde dieser Weg gewählt?

      Weil Länder der UNO oder der NATO, aus purem Egoismus, das offizielle und kontrollierte Eingreifen verhindert haben. Warum stellt ihr diese Länder nicht an den Pranger?
      Wer hat zuerst in Afghanistan aus imperialistischen Gründen den Krieg begonnen?
      Die Mängel der Amis sind enorm aber sie unterstützen öfter als jede andere Nation unterdrückte Völker
      1 2 Melden
  • blaubar 17.11.2017 17:40
    Highlight Hmmm, warum dieser plötzliche Gesinnungswechsel beim Spiegel??
    Das ist ja schon sehr lange bekannt und wurde absolut immer stillgeschwiegen in den US-freundlichen Medien... hmm...
    19 16 Melden
    • Domsh 17.11.2017 20:00
      Highlight Ja, Leute die ein schwarzweiss Denken haben und allen Medien eine völlige Parteilichkeit unterstellen können so einen Artikel im Spiegel nicht verstehen.
      13 17 Melden
    • The Destiny 17.11.2017 20:07
      Highlight @Domsh, diese Parteilichkeit is jedochleider eine Tatsache.

      @blaubar, Weil die 30x mal höhere Zahl wahrscheinlich nicht die definitive Zahl an Opfern ist.
      14 7 Melden
    • Soli Dar 17.11.2017 22:47
      Highlight @Domsh man muss ja schon fast blind und taub sein, um nicht zu realisieren, dass der Spiegel, zumindest bei geopolitischen Themen, nicht parteiisch sei.

      Zumal sich NYTM & Spiegel ja noch zurück halten. Airwars, welche sich auf weitere NGOs und UN-Organisationen beruft, geht von noch wesentlich höheren Opferzahlen aus.
      9 4 Melden
    • Domsh 17.11.2017 23:20
      Highlight Jede Zeitung/Medien, egal ob Spiegel, FAZ, TAZ, NZZ, watson, etc, hat ein Leserspektrum oder Zielgruppe. Dementsprechend werden auch Themen und Schwerpunkte gesetzt. Das weiss jedes Kind und ist eigentlich gar nicht erwähnenswert.
      Eine Gewichtung bedeutet aber nicht Zensur oder gefälschte Artikel. Deswegen kann selbstverständlich auch der Spiegel eine solche Story bringen, da diese erfundene Parteilichkeit nicht existiert. Aber hey, seit Trump ist Medienschelte ja gerade sehr in. Das nervt mich, und dass die Leute dadurch ihr Hirn ausschalten und “fakenews“ dem Amideppen nachbrüllen!
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