EU
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der Such- und Rettungsdienst soll trotz technischer Probleme funktionieren. screenshot: youtube

Europäisches Satelliten-Navigationssystem Galileo gestört



Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo ist am Wochenende wegen einer Störung teilweise ausgefallen. Der Such- und Rettungsdienst, mit dem Menschen in Notlagen aufgespürt werden können, funktioniere aber noch, teilte die zuständige EU-Agentur GSA mit.

Gestört seien Einrichtungen am Boden. Experten arbeiteten daran, den Fehler zu beheben.

Ziel: Weg von der GPS-Abhängigkeit

Mit dem milliardenschweren Prestigeprojekt Galileo will Europa unabhängig vom amerikanischen GPS (Global Positioning System) werden.

Erste Galileo-Dienste sind seit Dezember 2016 verfügbar. Schon jetzt sind Positionsbestimmungen rund um den Globus möglich.

So unterscheidet sich Galileo vom US-GPS und dem russischen GLONASS

abspielen

Video: YouTube/European GNSS Agency

Das europäische System soll letztlich mit 30 Satelliten Navigationsdienste anbieten. Derzeit befinden sich 26 Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn, 4 weitere sollen Ende 2020 ins All geschossen werden. Das Kontrollzentrum steht im deutschen Oberpfaffenhofen, Betreiber aber ist die europäische Satellitennavigationsbehörde GSA in Prag.

Galileo war mit grosser Verzögerung und viel höheren Kosten als geplant an den Start gegangen. Ursprünglich sollte Galileo bereits 2008 in den Vollbetrieb gehen. 1999 plante die EU 2.2 bis 2.9 Milliarden Euro für den Aufbau des Systems ein.

Der derzeitige Kostenrahmen: Im EU-Budget bis 2020 sind 7.2 Milliarden Euro für den Aufbau plus 3 weitere Milliarden für den Betrieb vorgesehen.

Alles, was man über die GPS-Alternative Galileo wissen muss

abspielen

Video: YouTube/HYPERRAUMTV

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese 15 super-nützlichen Apps solltest du unbedingt kennen

Kann man auf dem Mond leben?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Analyse

Diese neue Schweizer App hilft gegen Superspreader – nun ist der Bund gefordert

Die Macher der SwissCovid-App lancieren eine neue freiwillige App für iPhone- und Android-User, mit der Corona-Cluster erfasst und eingedämmt werden können. watson hat die «NotifyMe»-App ausprobiert.

Schon wieder eine Corona-App, dabei hat die erste in der Bevölkerung mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen! Solche Reaktionen würden angesichts der heute verkündeten Lancierung der SwissCovid-Macher nicht verwunden. Dieser Beitrag erklärt, was es mit der geplanten App auf sich hat und warum sie im Kampf gegen Covid-19 viel bewirken kann.

Das ist eine neue Schweizer App, die derzeit entwickelt wird und als zusätzliches freiwilliges Hilfsmittel dazu dienen soll, Corona-Cluster einzudämmen. Oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel