Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: EPA/KEYSTONE

Aufruhr in Venezuela

Venezolaner in der Schweiz haben genug von Maduro und gehen auf die Strasse

Einige hundert Personen haben in mehreren Schweizer Städten gegen die Gewalt in Venezuela demonstriert. Sie baten den Bundesrat und alle internationalen Organisationen in der Schweiz, den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro aufzufordern, die Repression einzustellen.

22.02.14, 13:31 22.02.14, 15:21


In Bern versammelten sich rund 100 Personen zu einer Solidaritäts-Kundgebung auf dem Waisenhausplatz im Stadtzentrum. Die Demonstrierenden hüllten sich in in venezolanische Fahnen, legten sich auf den Boden und streckten weisse Blumen als Friedenszeichen in die Höhe. Dazu sangen sie die Landeshymne.

Auf Transparenten wurde «Freiheit und Gerechtigkeit für Venezuela» gefordert und die Sorge um Gewalt und Repression im Heimatland zum Ausdruck gebracht. Die Kundgebung verlief friedlich, viele Familien mit Kindern nahmen daran teil. 

Bild: KEYSTONE

Kundgebung auch in Genf und Basel

In Genf versammelten sich rund 200 Personen vor dem Sitz der UNO. «Wir fordern Sicherheit, Gerechtigkeit, Meinungsäusserungsfreiheit, Respekt vor dem Leben und die Entwaffnung der Milizen», machten die Demonstranten deutlich. Zu den Kundgebungen aufgerufen hatte die venezolanische Gemeinschaft in der Schweiz. Auch in Basel sowie in mehreren Städten im Ausland fanden Demonstrationen statt.

Seit zwei Wochen protestieren in vielen Städten Venezuelas Studenten und andere Oppositionsanhänger gegen die hohe Inflation, die weit verbreitete Korruption und die grassierende Kriminalität. Dabei kam es immer wieder zu Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften. Mindestens neun Menschen kamen bisher ums Leben, mehr als 130 wurden verletzt. (whr/sda)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Australisches Label launcht #MeToo-Kollektion (ja, ernsthaft!) – und so sieht sie aus

Sie hatten Namen wie «take me of slip dress», «sex on legs wrap dress» und «bounce with me jumper» – Teile der #MeToo-Kollektion des australischen Labels «Kholo». Dafür gab es mächtig Kritik. Inzwischen wurde die Kollektion in "The Magnificent Women Collection" umbenannt, aber der Reihe nach. (Harpers Bazar)

In einem Statement auf der Website des Unternehmens erklärt Designerin Karishma Kasabia, warum sie ausgerechnet eine #MeToo-Kollektion gemacht hat. «Löst es die Probleme …

Artikel lesen