Vive la Résistance! 13 Memes gegen den Untergang des freien Internets
Das EU-Parlament hat eine Urheberrechtsreform gutgeheissen. Das heisst unter dem Strich, dass es den Memes an den Kragen geht. Aber wenn wir untergehen, dann mit wehenden Fahnen!
Nur für die, die sich fragen, wieso Memes wichtig sind (die anderen dürfen bereits weiter zu den Memes)
Bevor es heisst «Ja, komm, Memes, meine Güte, werd' erwachsen» – Nein. Und zwar nicht in einem Peter-Pan'schen Sinne, sondern weil das schlicht zwei Paar Schuhe sind. Meine Argumentation in zwei knappen Punkten.
Memes haben sich zu einer Subkategorie von Karikaturen entwickelt. Sie bringen – je nach Qualität und Möglichkeit – Gemütslagen, Meinungen, Stimmungen und Verhältnisse gradlinig und emotionalisiert auf den Punkt. Sie sind relatable, nachempfindbar. Sie konkurrieren nicht mit klassischen Karikaturen, sondern ergänzen diese um eine wichtige Dimension.
Memes stehen sinnbildlich für eine Internetkultur, in der User Generated Contents (also von Usern generierte Inhalte) Wesentliches beitragen. Ende des medialen Frontalunterrichts. Sie stehen für die Demokratisierung medialer Inhalte und sind Beweis dafür, das eine Kohorte allein nie alle Möglichkeiten ausschöpfen kann. Nicht nur bei watson, sondern auf allen sozialen Plattformen weltweit.
Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen
Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.
Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:
Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.
Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …