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So will Airbnb Kunden verhindern, die Sexorgien in den gemieteten Wohnungen abhalten

Um ungebetene Gäste abzuhalten, prüft Airbnb die Online-Aktivitäten möglicher Kunden. Auch andere machen Online-Screenings.

Adrian Lobe / ch media



A woman surfs on the the airbnb website, pictured in Zurich, Switzerland, on September 4, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Suche auf Airbnb soll mit künstlicher Intelligenz überwacht werden. Bild: KEYSTONE

Sie wollen ein Hotelzimmer buchen, wählen eine Unterkunft aus, geben den Reisezeitraum an und klicken auf Reservieren. Kurz vor der Buchungsbestätigung poppt eine Fehlermeldung auf: «Es tut uns leid, aber wir können Ihren Reservierungswunsch leider nicht berücksichtigen. Sie haben in den letzten sechs Monaten Pornos geschaut und in sozialen Netzwerken Hasskommentare gepostet. Versuchen Sie es später noch einmal.»

System mit Künstlicher Intelligenz

Was wie aus einem Science-Fiction-Roman klingt, könnte schon bald Realität werden. Der Zimmervermittler Airbnb hat ein Patent auf ein System mit Künstlicher Intelligenz angemeldet, das Kunden vor der Buchung einem Online-Screening unterzieht. Wie die englische Zeitung «Evening Standard» berichtet, soll die Software Internetseiten wie etwa soziale Netzwerke durchsuchen, um daraus Verhaltens- und Persönlichkeitsmerkmale abzuleiten.

Auf dieser Grundlage soll dann die Vertrauenswürdigkeit errechnet werden – eine Wertung, ein Score, die Auskunft darüber gibt, ob der Gast rechtschaffen ist. Wer zum Beispiel mit Fake-Accounts in Verbindung steht oder auf Hassplattformen unterwegs ist, bekommt Punktabzüge und womöglich Schwierigkeiten bei der Buchung. Auch Pornographie und «negative Sprache» wirken sich laut dem Patentantrag negativ auf das Scoring aus.

Sexorgien in Airbnb-Wohnungen

Die Plattform will sich damit absichern und die Versicherungssumme in Schadensfällen niedrig halten. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Berichte über Vandalismus und Sexorgien in Airbnb-Wohnungen. Mal wurden Möbel aus dem Fenster geworfen oder ganze Wohnungen verwüstet. Die Vermieter fühlen sich von Airbnb häufig im Stich gelassen. Mit einer Online-Recherche, so die Idee, könnte man Vandalen und Partylöwen bereits im Vorfeld ausfindig machen.

«Wir führen weltweit bei allen Gastgebern und Gästen einen Abgleich mit Behörden-, Terroristen- und Sanktionslisten durch.»

Zwar betonte Airbnb auf eine Anfrage des «Spiegel», dass das Tool nicht genutzt werde. Der Konzern melde regelmässig Patente an, was aber nicht bedeute, dass diese auch umgesetzt werden. Doch schon heute führt der Zimmervermittler eine Risikobewertung sowie Background-Checks seiner Gäste durch. «Wir nutzen Vorhersagemethoden und maschinelles Lernen, um auf der Stelle Hunderte von Signalen auszuwerten, die uns dabei helfen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und zu unterbinden, noch bevor sie eintreten», heisst es auf der Webseite von Airbnb. Und weiter: «Wir führen weltweit bei allen Gastgebern und Gästen einen Abgleich mit Behörden-, Terroristen- und Sanktionslisten durch – auch wenn natürlich kein Überwachungssystem perfekt ist.»

Wer meckert, muss warten

In den USA gibt es Hunderte geheimer Scores. Sie entscheiden zum Beispiel, wie lange man in der Warteschleife einer Telefonhotline verbleibt und ob man Artikel in einem Geschäft umtauschen kann. Das «Wall Street Journal» enthüllte, dass zahlreiche Unternehmen, darunter Instacart, Yelp und Airbnb, auf einen Vertrauenswürdigkeitsscore zurückgreifen, um die Bonität ihrer Kunden zu bewerten.

Der «Sift Score», der sich aus über 16 000 Signalen errechnet, soll beispielsweise Kreditkartenbetrug verhindern. Kleinste Verhaltensänderungen wie ein Browserwechsel können den Wert beeinflussen. Jeder Klick wird von Big-Data-Algorithmen ausgewertet. Dieses Bonus- und Malussystem erinnert an das Sozialkreditsystem in China.

Chancen für ein Upgrade erhöhen

Auch Airlines ranken dem Bericht zufolge ihre Passagiere. Häufige Beschwerden können sich negativ auf den Score auswirken. Denn: Das Beschwerdemanagement kostet Geld. Wer dagegen nie die Kundenhotline anruft, wird in der Warteschleife priorisiert und erhöht seine Chancen auf ein Upgrade in die Business Class. Es sind subtile Bevorzugungen und Benachteiligungen, die rechtlich noch nicht die Schwelle zur Diskriminierung überschreiten und sich in der Praxis kaum beweisen lassen. Das Unternehmen kann sich immer noch darauf berufen, dass die Priorisierung reiner Zufall sei. Das Problem: Die Scores wie auch die Bewertungskriterien werden dem Kunden nicht transparent gemacht.

Online-Überprüfung bei der Einreise

Längst interessieren sich auch Behörden für Internetaktivitäten. Touristen, die in die USA einreisen wollen, müssen seit Juni vergangenen Jahres bei der Visumbeantragung ihre Social-Media-Accounts, E-Mail-Adressen und Mobilnummern der letzten fünf Jahre angeben. US-Grenzschutzbeamte dürfen bei der Einreise an Flughäfen anlasslos elektronische Geräte wie Laptops oder Handys nach persönlichen Daten durchsuchen. Die Zahl dieser Durchsuchungen hat sich seit 2015 vervierfacht.

Einem libanesischen Staatsbürger wurde im August 2019 trotz gültigen Visums die Einreise am Flughafen Boston verweigert, weil die Grenzschützer misstrauisch ob der Social-Media-Posts seiner Freunde waren. Nachdem die Beamten fünf Stunden lang das Handy durchsucht hatten, wurde der Mann wieder nach Hause geschickt.

Befugnisse der Grenzpolizei eingeschränkt

Zwar hat ein US-Bundesgericht in Boston im vergangenen November die Befugnisse der Grenzpolizei eingeschränkt. Sie darf Laptops und Smartphones nur noch bei einem konkreten Verdacht prüfen. Davon unberührt sind aber Online-Durchsuchungen. Das Department of Homeland Security will sogar Fake-Accounts auf Facebook kreieren, um ausländische Bürger zu überwachen. Facebook teilte daraufhin mit, dass solche Schnüffelpraktiken gegen die Klarnamen-Policy des Konzerns verstiessen.

Auf der anderen Seite gibt Facebook aber auch Daten an Strafverfolgungsbehörden weiter. Und natürlich lesen die Geheimdienste schon länger in Online-Foren und Netzwerken mit, weil sie wie ein öffentlicher Raum sind. (aargauerzeitung.ch)

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 20.01.2020 16:55
    Highlight Highlight Mist... dann schlafe ich wieder auf dem Zeltplatz mit meinen Tinderfreunden...
  • Hoci 20.01.2020 15:58
    Highlight Highlight Ja super, die Spionage znd Datensammeln klauen wird also immer lukrativer, heisst es wird immer perfidere Software znd Apps geben.
    Leute werden aufgrund Kritiken (egal berechtigt oder nicht ausgegrenzt) , bisher wurden sie nur mit Drohmails, Anwälten.und Schweigegeld von grissen möchtigen Firmen mundtot gemacht oder aus dem Forum (couchsurfing, airbnb und co rausgeschmissen). Nun drohen solche, die aufzufallen und den Mund öffnen auch mit Hilfe Ausgrenzung mittels Freunde gebodigt. Von politischen Kommentaren ganz zu Schweigen. Turkwahn machts mit Verhaftung wegen falschem Daumen up usw. vor.
  • Sandro Kifer 20.01.2020 12:35
    Highlight Highlight Da komm ich ja gleich auf Ideen
  • Gipfeligeist 20.01.2020 10:53
    Highlight Highlight Da kommt mir spontan eine Black-Mirror Episode in den Sinn...
    Benutzer Bild
  • GraveDigger 20.01.2020 09:12
    Highlight Highlight Als ich solche Sachen angesprochen habe vor ein paar Jahren.. Wurde ich als Spinner, ewig gestriger, an Verfolgungswahn leidender Mensch tituliert.
    Scheinbar hatte ich mit 25 Jahren Berufserfahrung in der IT doch Recht wohin der Weg führt.
    Warum machen viele Hersteller Druck das man in die Cloud migriert? Warum werden immer mehr Anwendungen aus dem Alltag mir dem Handy erledigt? Sogar Parkplätze werden so bewirtschaftet, Bahntickets werden verkauft, Handy wird mit dem Auto verbunden und liefert gleich noch das Bewegungsmuster samt "Fahrer" an den Hersteller. Für alles eine App.. Viel Spass
    • Hoci 20.01.2020 16:02
      Highlight Highlight Mein nächstes Handy stammt aus der Steinzeit ohne Internet Gps. Inernet ist ab Februar gekappt.
      Das heutige liegt meist irgendwo, denn am schlimmsten finde ich neben der Ortung die Gesundheitsapp (mit Schritt, Tempo, Herfrequenzmessung, samsung health vorinstalliert und unlöschbar). Mit den beiden Daten alleine ist der Einzelne schon fast völlig transparent.
      Alleine was simple Kriminelle an Geld stehlen können.
  • Pafeld 20.01.2020 09:03
    Highlight Highlight Wer schon einmal Bekanntschaft mit den herrschenden Algorythmen auf FB gemacht hat, wenn es um das Melden und Löschen von Beiträgen geht, verliert ziemlich schnell die Lust, sich im Alltag permanent von so strohdummen und willkührlichen Maschen belästigen zu lassen. FB ist gerade dabei, Zucki komplett um die Ohren zu fliegen, weil seine Mitarbeiter primär hinter den Algorythmen aufräumen anstatt diese sinnvoll zu nutzen. Techkonzerne unterschätzen masslos den Wartungsaufwand von solchen (pseudo)intelligenten Algorythmen während sie gleichzeitig die Präzission massiv überschätzen.
  • koks 20.01.2020 08:32
    Highlight Highlight haha. wie hiess es so schon aus dieser ecke: wer nichts illegales tut, hat nichts zu befürchten....
    • Hoci 20.01.2020 16:07
      Highlight Highlight Das Schlimme ist, wenn jeder da mitmacht fallen die anderen auf und werden so ebenfalls fassbar. So wie Frauen, die kein Kopftuch tragen, so schln als Ziel dienen(was die Frauen wissen), so wie die das Judenkreuz. Jeder der auffällt und gekennzeichnet ist oder eben nicht wird zum Ziel.
      Gäbs mehr wistleblower unter uns gäbs weniger kriminelle Machenschaften und die exponiertheit der heutigen wistleblower geringer, die Angriffe würden weniger toleriert. Siehe snowden und usa, wieso ist er verfolgt und nicht die Leute mit den strafbaren Handlungen?????
  • Wolf von Sparta 20.01.2020 08:24
    Highlight Highlight Schleichend zur totalen Überwachung der Menschheit. Wenn es jetzt schon all diese Möglichkeiten etc. gibt, wie sieht es dann in ein paar Jahren aus? ...
    • John Henry Eden 20.01.2020 13:07
      Highlight Highlight Schleichend? Bei der kommenden Volksabstimmung wird die Mehrheit der Schweizer ganz bewusst mehr Überwachung zustimmen.

      Diese wird nicht mittels Algorithmen stattfinden, sondern klassisch mit Denunziantentum und dem Polizeiapparat.

    • Wolf von Sparta 20.01.2020 17:15
      Highlight Highlight Werde bei der definitiv Nein stimmen.
  • wolge 20.01.2020 07:50
    Highlight Highlight George Orwell lässt grüssen...
  • Henzo 20.01.2020 07:42
    Highlight Highlight Keine Pornos schauen?! ....ich kann auf Airbnb wohl nie mehr buchen 😅
    • Heinzbond 20.01.2020 10:18
      Highlight Highlight Tja oder zwei komplett getrennte Systeme, eins für die öffentliche Wahrnehmung und eines für den sagen wir mal spass Teil...
  • Nullarbor 20.01.2020 07:31
    Highlight Highlight AirBNB, also Die Seite, die mit Ausschluss droht wenn man gewisse Volksgruppen oder Leute nicht in seiner Wohnung will? Genau DIESE Seite überprüft nun ihre Kunden und schliesst sie aus?
    • Der Rückbauer 20.01.2020 09:28
      Highlight Highlight Tja, DIESE Seite richtet über alle. Wissen ist Macht, und jene, die die Macht haben, richten auch. Da ist nix mehr mit Demokratie. Letzlich ist das Willkür. Aber keine Angst, die damit einhergehende Verblödung der Massen lässt das ohne Widerspruch zu. Ein Risiko besteht allerdings, dass die Massen zu schreien beginnen: "Wir sind das Volk". Weshalb sie das aber schreien, wissen sie selbst nicht. Weil sie verblödet wurden.
    • Heinzbond 20.01.2020 10:19
      Highlight Highlight Naja aibnb ist eigentlich sowieso überflüssig wie Fratze Buch und Co...
  • Boki Peterson 20.01.2020 07:15
    Highlight Highlight heiss nun: Leute die gerne bumsen und Feste feiern = Terroristen?
    • Asmodeus 20.01.2020 09:10
      Highlight Highlight Arme Emma.
    • Reinrassiger Mischling SG 85 20.01.2020 14:39
      Highlight Highlight @Asmodeus
      😂👌Voll!
  • crik 20.01.2020 06:13
    Highlight Highlight "Sie haben in den letzten sechs Monaten Pornos geschaut"

    Wenn ein Unternehmen alle Personen ausschliesst, auf die das zutrifft, dürfte sich die Kundenbasis rasant verkleinern...
    • Asmodeus 20.01.2020 07:42
      Highlight Highlight Pleite in weniger als einer Woche XD
    • Heinzbond 20.01.2020 10:20
      Highlight Highlight Da halt ich mit und gebe aufgrund der Werbung 9 Tage...
  • Lustiger Baum 20.01.2020 05:58
    Highlight Highlight Der Socialcredit score aus China ist immerhin transparent. Was es nicht besser macht.
    Beachtlich ist auch die Patentwut der Firmen. Lustigerweise können diese alles mit unseren Daten patentieren und erstellen.
    Entweder Patente werden abgeschafft oder die Menschen erhalten den vollständigen Besitz ihrer Daten. Zwangsläufig wird es zu grossen sozialen Revolutionen kommen. Immerhin darin ist der Mensch konsequent: Er lernt nicht aus der Vergangenheit.
    • PeteZahad 20.01.2020 07:54
      Highlight Highlight Was soll das abschaffen der Patente bringen? Das heisst ja nicht das die Technik nicht eingesetzt wird, sondern eher dass eine solche Technik umgehend von dutzenden Firmen ohne Lizenzkosten eingesetzt werden kann.
    • Lustiger Baum 20.01.2020 10:04
      Highlight Highlight Genau darum geht es PeteZahad. Jeder soll Zugriff haben und es frei verwenden können. Innovation entsteht vor allem wenn viele Menschen eine Technologie offen nutzen können. Patente verhindern genau das und sind heute nur noch ein Vehikel um Geschäfte zu zerstören. Zumal die Grösse genau die Kaufkraft für weitere Patente nochmals beeinflusst. Kurz und knackig konsolidiert sich derzeit die Welt zu einigen wenigen Megakonzernen welche alles kontrollieren. Beispiele sind: die Lebensmittelindustrie, Pharmabranche oder Techkonzerne. Lässt sich beliebig erweitern....
    • PeteZahad 20.01.2020 22:26
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass sich dies mit den Wegfall der Patente lösen lässt. Im Gegenteil ein Patent schützt eben auch die kleinen Player. Das Grundproblem ist ein Konzern der die kritische Masse erreicht und alles und jeden kaufen kann. Auch wenn Patente komplett wegfallen haben diese Konzerne einen Marktvorteil, da sie enorme Summen investieren und sich gegenüber einem Startup einen Zeitvorteil sprich Marktanteile verschaffen können bis die in diesem Bereich wiederum die kritische Masse erreicht haben. Der Wegfall von Patenten würde dies eher noch erleichtern.
  • Hardy18 20.01.2020 05:55
    Highlight Highlight ich möchte jetzt mal schwer behaupten das dieses System nur die Anfängerverbrecher aufhält. Wer seine Profile im Internet und seine E-Mail Adressen zusammen mit ein Handy miteinander verbindet, ist auch selber schuld 😂
    Es ist sicher nicht unmöglich keine Spuren zu hinterlassen. Aber es reicht eine plausible Spur im Netz zu hinterlegen, wo die heile Familienwelt zu sehen ist und niemand schöpft Verdacht. Ach ja, und ich glaube das der analoge Brief wieder mehr an Bedeutung gewinnt. 😏 und das kannste nicht auf dem Laptop sehen.
    • Lustiger Baum 20.01.2020 08:34
      Highlight Highlight Das Zauberwort nennt sich Metadaten. Daher ist dein erster Teil leider falsch. IP, GeräteID, Zeit, Standort, Browser Extensions usw. lassen sich logisch verknüpfen. Umso mehr übereinstimmen, umso sicherer lassen sich Rückschlüsse ziehen und damit eine Person ausfindig machen. Zumal es nicht einmal deine Daten sein müssen. Reicht eine Email in meinem Postfach mit Angaben von dir. Also ist ein Verknüpfen deinerseits völlig irrelevant.

      Korrekt ist dass der Brief an Bedeutung gewinnt. Man geht davon aus dass dieser bereits heute grosse Verbreitung bei Kriminellen gefunden hat.
    • Elmas Lento 20.01.2020 09:19
      Highlight Highlight @Lustiger Baum: auch die Metadaten lassen sich trennen. Einfache Variante: Profil A normal auf dem PC, Profil B in einer Linux VM mit Tor Browser. Mit etwas mehr Wissen und Aufwand kann das noch weiter getrennt werden.
    • Hardy18 20.01.2020 09:36
      Highlight Highlight Wer sagt den das ich nur ein Endgerät habe?Nehmen wir mal 2 Geräte. Das eine für die private Blümchennutzung & das zweite für das "Geschäftliche". Beim zweiten ist das arbeiten von zu Hause aus sicherlich vom Nachteil.Beide Handy haben einen eigenes Konto bei FB, E-Mail usw. solange du das trennst sollte doch nichts geschehen.

      Wenn ich dann mein privates Handy mit in die USA nehme, sind meine Login Daten vom "Geschäft" in meinem Kopf. Wenn ich dann was planen sollte, kann ich da vor Ort ein neues Handy holen oder nutze das Private falls ich eh damit rechne nicht mehr zurück zukommen.
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