Musik
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Familie von Star-DJ Avicii: «Er konnte nicht mehr länger. Er wollte Frieden finden»

26.04.18, 17:54 27.04.18, 09:29

Der verstorbene Avicii hat Suizid begangen, dies legt ein Statement nahe, das seine Familie am Donnerstag veröffentlicht hat.

Die Familie schreibt:

«Unser geliebter Tim war ein Suchender, eine zerbrechliche Künstlerseele, auf der Suche nach Antworten auf existentielle Fragen.

Ein Perfektionist, der in einem Tempo reiste und arbeitete, das zu extremem Stress führte.

Als er aufhörte zu touren, wollte er ein Gleichgewicht im Leben finden, um glücklich zu sein und das tun zu können, was er am meisten liebte – Musik.

Er kämpfte mit den Gedanken über Sinn, Leben und Glück.

Er konnte nicht mehr länger.

Er wollte Frieden finden.​

Tim war nicht für die Businessmaschinerie gemacht, in der er sich befand; er war ein sensibler Kerl, der seine Fans liebte, aber das Rampenlicht mied.

Tim, du wirst für immer geliebt und traurig vermisst werden.

Die Person, die du warst und deine Musik werden dich in Erinnerung behalten.

Wir lieben dich

Deine Familie»

Bild: Amy Sussman/Invision/AP/Invision

Der Sohn der prominenten schwedischen Schauspielerin Anki Linden war einer der ersten DJs, der es schaffte, mit elektronischer Tanzmusik in den Mainstream vorzudringen.

Aviciis Megahit «Wake me up» mit dem Soul-Sänger Aloe Blacc war 2013 in Europa die Nummer eins. Sein mit elektronischer Musik unterlegter Remix von Coldplays «A Sky Full of Stars» (2014) wurde ein weiterer Hit. Als Produzent war er für Madonnas Album «Rebel Heart» (2015) tätig. Der DJ wurde vergangenes Wochenende im Oman tot aufgefunden. Er wurde 28 Jahre alt.

Avicii hatte in den vergangenen Jahren offen über seine Gesundheitsprobleme gesprochen – unter anderem über eine zum Teil durch exzessiven Alkoholkonsum verursachte Entzündung der Bauchspeicheldrüse. 2014 hatte er einige Live-Auftritte abgesagt, weil er sich die Gallenblase und den Blinddarm entfernen liess. (cma/aeg)

Lass dir helfen

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Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
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Video: srf

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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SpikeCH 27.04.2018 13:20
    Highlight Heisst es nicht "Im Oman gestorben" ?

    ..der Oman ist ein Sultanat (das/in dem/im), resp bei "in Oman gestorben" ist da doch irgendwie der falsche Fall am Werk?
    4 0 Melden
  • JoeyOnewood 27.04.2018 10:52
    Highlight Es ist unsäglich traurig, wenn jemand so jung aus dem Leben gehen will. Wie es scheint, ein weiteres Opfer unserer Leistungsgesellschaft.

    Aus künstlerischer Sicht verstehe ich jedoch eins nicht: Wenn man den Brief oben liest, dann wird eine das Rampenlicht meidende, hypersensible und dem Geld nicht zugewandte Künstlerpersönlichkeit beschieben. Im Gegensatz zu Cobain oder anderen war der riesige Erfolg dieser Musik jedoch vorprogrammiert. Diese Musik existiert nur für die kommerzielle Verwertung... Von Fame by accident
    kann hier keine Rede sein.

    Tragisch, dass er dich diesen Weg gegangen ist
    5 15 Melden
    • Gringoooo 27.04.2018 11:25
      Highlight Hä? Was zur Hölle? Es soll also nicht möglich sein, diese Musik aus Eigeninteresse und Leidenschaft zu produzieren? Haben Sie überhaupt eine künstlerische Sicht? Nur weil Musik komerziell enorm erfolgreich ist, lässt dies doch nicht auf die Motication schliessen.
      14 0 Melden
    • JoeyOnewood 27.04.2018 15:26
      Highlight Ich mache bereits mein ganzes Leben Musik.

      Es ist vollkommen klar, dass man aus Leidenschaft gradlinige Popmusik machen kann. Ich ihm die Leidenschaft nicht abgesprochen.

      Was ich meinte: Sensible Menschen müssen versuchen sich zu schützen, die Menschen um sie herum sollten sie schützen. Das man mit diesem qualitativ hevorragend gemachten Radiopop in die Verwertungsmaschine gerät, ist jedoch absehbar. Und dafür muss man geschaffen sein. Sonst schafft es einen.

      http://i
      3 0 Melden
  • Bombenjunge 27.04.2018 06:31
    Highlight Damit reiht er sich ein in eine lange Liste von Musiker, die freiwillig aus dem Leben schieden. In letzter Zeit gefühlt sehr viele.
    Depressionen dürfen nie unterschätzt werden.
    Es tut mir so sehr leid für die Familie und Freunde.
    38 3 Melden
  • Kamikaze 26.04.2018 22:30
    Highlight Welchem Druck muss man ausgesetzt sein, um diesen endgültigen Schritt zu machen? Unendlich tragisch — mein Beileid.
    An diesem Artikel stört mich ein Wort sehr: SELBSTMORD. Kann sich ein Mensch selber ermorden? Kann ein Mensch sich selber ‚besonders skrupellos‘ zum Tode führen oder kann die ‚Art der Ausführung besonders verwerflich‘ (Art. 112 StGB) sein? Ich bitte insb. alle Journalisten korrekt zu sein und ausschliesslich von SUIZID zu sprechen und schreiben!
    (Nein, ich bin kein Jurist, sondern ein Betroffener...)
    23 18 Melden
    • little.saurus 27.04.2018 09:04
      Highlight Bedeut im übrigen das selbe! Ob man nun selbstmord oder selbsttötung verwendet
      9 3 Melden
    • MisterM 27.04.2018 09:16
      Highlight @Kamikaze: Ich hab in etwa dasselbe geschrieben gestern, aber mein Kommentar wurde (wieso auch immer) nicht aufgeschaltet. Aber immerhin haben sie es jetzt angepasst!

      @little.saurus: Es geht um das negativ und strafrechtlich behaftete Wort "Mord". Suizidale Menschen ermorden niemanden, auch nicht sich selbst.
      6 7 Melden
    • little.saurus 27.04.2018 09:43
      Highlight @MisterM Natürlich ermorden sie sich. Jedliche Art von Gewalteinfluss auf einen lebensfähigen Körper der zum Tod führt, ist ein Mord. Egal ob man es bei einer dritten Person macht oder bei sich selber.
      8 7 Melden
    • MisterM 27.04.2018 13:15
      Highlight Iittle.saurus & Blitzer: Eben genau nicht.

      Seid ihr Angehörige? Ein langes, bewegendes Gespräch mit Betroffenen hat meine Sicht auf Suizid für immer verändert. Und deshalb werde ich auch weiterhin Leute darauf hinweisen, das Wort "Selbstmord" zu unterlassen.
      1 2 Melden
    • little.saurus 27.04.2018 14:06
      Highlight Suizid ist eine Verharmlosung des Wortes Selbstmord. Deswegen finde ich nicht, dass man Selbstmord nicht benutzen soll. Selbstmord tönt hard und soll es auch! Es ist etwas hartes und endgültiges. Man sagt ja auch Vergewaltigung und nicht kämpferisches Kuscheln... es geht schon nur darum Leute abzuschrecken! Deswegen, Selbstmord, so wie es auch ist.
      5 4 Melden
    • MisterM 27.04.2018 18:29
      Highlight Klingt gut, solange man nicht zu den Angehörigen zählt und mit der Erinnerung an sein Kind als 'Mörder' zurechtkommen muss.

      Präventiv sollte der Ansatz woanders liegen. Die Suizidalen wirds wenig kümmern, wie man sie denn nun bezeichnen wird. Es geht hier vielmehr um die Hinterbliebenen. Ich hab viel aus einem Gespräch mit einer betroffenen Mutter gelernt, und seither achte ich halt drauf.

      Aber jedem seine Meinung...
      3 0 Melden
  • HLeon 26.04.2018 22:26
    Highlight Tragisch.
    Ich bin froh, dass ich es schaffe, mit meiner Dysthymie umzugehen. Wenn man selbst zu wenig Kraft hat, sich zu ändern, helfen nur Medikamente, die Situation erträglich zu machen, leider.
    22 4 Melden
  • ManuelSeiz 26.04.2018 21:47
    Highlight Leider eine Krankheit, die nicht so schnell heilbar ist :-((
    5 2 Melden
  • Aussensicht 26.04.2018 21:32
    Highlight Möchte jetzt mit meinem Kommentar nicht zynisch sein, ABER: lasst es doch mit diesem "RIP" jedesmal wenn jemand stirbt. Saublöde, sinnfreie Floskel!
    Tot ist tot, da gibt es keine Ruhe oder Frieden oder sonst irgendwas. Wenn schon, könnte man seine Gedanken und Wünsche an die Hinterbliebenen richten. Oder von seinen Erlebnissen mit dem verstorbenen berichten oder so irgend was. Sind so gut.

    127 87 Melden
    • Flötist 26.04.2018 22:15
      Highlight Nein. Der grösste Teil der nach dem Tod eines Menschen (Kondolenz, Beerdigung, Grab) dient der Trauerbewältigung der noch Lebenden Menschen und haben nichts mit der toten Person zu tun. Auch die Angehörigen, werden hier nichts lesen. Es geht darum selbst damit umzugehen und seine Gefühle auszudrücken, manche äussern halt RIP dazu. Da ist es vermessen, Menschen anzustacheln, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen. Das RIP scheint in dir grosse Emotionen auszulösen, vermutlich hast du selbst Mühe deine Emotionen auszudrücken und findest das "peinlich", aber stehst du dir selbst im Weg.
      27 5 Melden
    • ElDiablo 26.04.2018 23:03
      Highlight Also als er gestorben ist, habe ich in einem Kommentar geschrieben, was er für mich im Leben eine Bedeutung hatte und mich nachträglich dafür "bedankt". Ich fand das jetzt angebracht, weil ich so mein bedauern an seinem Tod ausdrücken konnte. Auch wenn es möglicherweise nie jemand gelesen hat, den es interessiert.
      16 1 Melden
    • ldk 26.04.2018 23:19
      Highlight "Tot ist tot, da gibt es keine Ruhe oder Frieden oder sonst irgendwas."

      So etwas zu schreiben ist natürlich viel besser. Momol.
      37 6 Melden
    • bebby 27.04.2018 04:03
      Highlight Dazu möchte ich sagen, Toleranz in Kommentaren ist viel Wert. Jeder hat seine Lebensphilosophie. Nicht für jeden ist nach dem Tod nichts mehr.
      25 3 Melden
    • Dubliner 27.04.2018 04:41
      Highlight Mir von dir verbieten lassen, einem Verstorbenen ewige Ruhe zu wünschen? Ganz sicher nicht!

      Ruhe in Frieden, Avicii.
      28 10 Melden
    • Matrixx 27.04.2018 06:26
      Highlight Oder ein öffentliches "Thoughts and Prayers" posten...
      5 5 Melden
    • Raembe 27.04.2018 06:45
      Highlight Es soll jeder Glauben was er will, solange er keinem Lebewesen schadet, ist mir doch egal ob da RiP steht. Ich denke die Menschheit hat grössere Probleme. Wünsche an die Hinterbliebenen bringen genauso wenig, die können ziemlich sicher kein deutsch oder lesen Watson Comments.
      15 0 Melden
  • ~°kvinne°~ 26.04.2018 21:15
    Highlight Bravo für die Infobox! Leider werden psychische Erkrankungen noch immer oft verschwiegen und ist oft noch etwas "über das man nicht redet". Schade. Und danke watson!
    125 0 Melden
    • Butschina 27.04.2018 07:13
      Highlight Liebes watson
      Wäre es nicht spannend die gängigsten Psychischen Krankheiten (Borderline, Depression, Bipolare Störung, Schizophrenie, Burnout, Psychose,...) in einer Serie zu erklären? Am Besten natürlich mit Interviews von betroffenen.
      Ich wäre unendlich dankbar, wenn mehr gegen die Stigmatisierung unternommen würde.
      48 2 Melden
  • The Origin Gra 26.04.2018 19:53
    Highlight Ruhe in Frieden

    Es nehmen sich so viele Menschen das Leben
    Depressionen scheinen zuzunehmen 😕
    55 21 Melden
    • A7-903 26.04.2018 21:39
      Highlight Mir fehlen da zwar zahlen, das gefühl sagt mir aber dass diese nicht zugenommen haben, dafür mehr darüber berichtet und diskutiert wird. enttabuisierung des themas.
      14 0 Melden
    • johny123 26.04.2018 22:43
      Highlight War früher durchaus im gleichen Ausmass, nur wissen wir heute was Depression ist und man spricht auch viel mehr über den psychischen Zustand einer Person.
      9 0 Melden
  • Lindaa 26.04.2018 19:30
    Highlight Das bricht mir das Herz...

    Depressionen werden leider immer noch zu sehr auf die leichte Schulter genommen und heruntergespielt (man solle sich doch zusammenreissen / man schätze die Dinge ,die man hat, nicht / Andere habens schlimmer, usw.). Und genau wegen solchen Äusserungen wird das Schamgefühl, sich professionelle Hilfe zu besorgen, noch grösser.

    Wenn man in dieser Krankheit festsitzt, dann wird es schwer da von alleine rauszukommen. Und manchmal kann man auch einfach nicht mehr dagegen ankämpfen...

    Rest in peace Avicii <3
    131 5 Melden
    • shthfckup 26.04.2018 21:12
      Highlight Es geht nicht darum, dass es andere schlechter habe, sondern darum das manche mit dieser art von gesellschaft nicht umgehen können. Ich kanns bis zu einem gewissen grad nachvollziehen.
      49 10 Melden
    • Die verwirrte Dame 26.04.2018 21:37
      Highlight Du sprichst mir aus der Seele, liebe Linda.
      28 5 Melden
    • BoJack 26.04.2018 23:47
      Highlight Liebe Lindaa

      Herzlichen Dank für diesen Kommentar ❤

      8 1 Melden
  • Junges Blut 26.04.2018 18:54
    Highlight Finde gut, dass ihr die Infobox mit den Meldestellen hinzugefügt habt.

    Es gibt immer einen anderen Weg als den Unumkehrbaren...
    486 12 Melden
  • Sloping 26.04.2018 18:48
    Highlight Er war im Verlaufe seiner Karriere wohl massiv depressiv geworden. Weil er erkannte, dass diese oberflächliche Partywelt und seine sensible tiefgründige Persönlichkeit so ziemlich nichts gemeinsam hatten. Ich glaube, dass er da jemanden spielen musste, der er gar nicht war und sich dadurch immer mehr von seinem wahren Wesen entfernt hatte. Mit dem Alkohol hat er die resultierenden Ängste und Zweifel betäubt. Dazu kommen gierige Manager und andere Blutegel, die in ihm nur die schnellen Dollars sahen.
    146 20 Melden
    • w'ever 26.04.2018 20:18
      Highlight awwww genau.
      er hat in jungen jahren sehr viel geld verdient, durfte die ganze welt bereisen, hat überall frauen und drogen bekommen, und dass hat er vermutlich auch genossen und evt sogar zelebriert.
      und schuld am suizid sollen sein sensibles gemüt und die industrie/manager sein. ach bitteeee...
      kommt jetzt bald ein neuer empörungs-hashtag der woche?
      35 223 Melden
    • who cares? 26.04.2018 21:27
      Highlight @w'ever tönt so, als wärst du auf jemanden neidisch, der trotz diesem Leben in Saus und Braus (so siehst du es zumindest) so verzweifelt war, dass er sich am Ende das Leben genommen hat. Verrückte Welt.
      102 6 Melden
    • Don't panic! 26.04.2018 22:19
      Highlight Ich bin deiner Meinung w'ever. Ich war als junger Mensch oft über längere Phasen sehr traurig und bin bis heute ein sehr tiefgründiger Mensch der sich von oberflächlichem Geplänkel gerne fernhält. Aber dieses präsuizidale Gelaber in den Medien ist mir genauso zu oberflächlich. Selbstmord ist und bleibt für mich ein Akt der Feigheit, JEDER kann es aus der Depression schaffen.
      6 49 Melden
    • Pafeld 27.04.2018 08:47
      Highlight Vielleicht sollten zwei Vorposter hier mal begreifen, das Depressionen nichts mit "mal scheisse drauf sein" zu tun haben?
      Depressionen werden durch eine Störung der Neurochemie verursacht und da spielen die persönlichen Lebensumstände nur eine untergeordnete Rolle. Dass es einem eigentlich gut gehen sollte hat darauf nicht den geringsten Einfluss. Reichen, schönen oder erfolgreichen Menschen das Depressionsrecht abzuerkennen ist etwas vom unverschämtesten und ignorantesten was ich gelesen habe und ist offensichtlich Teil eines noch immer existenten Stigmas. Schämt euch!
      26 2 Melden
    • critical mind 27.04.2018 08:49
      Highlight @w'ever: Das eine schliesst das andere doch nicht aus.

      Man kann viel Geld, Drogen und Frauen konsumieren und nach ein paar Jahren merken, dass das die ewige Party und das Reisen und der Ruhm einen nicht glücklich machen. Zumal wenn Alkoholsucht und Krankheiten dazu kommen (psychisch und physisch).

      Wäre doch nicht der Erste, dem es so ging... Kurt Cobain, Amy Winehouse , INXS-Sänger, Michael Jackson usw.

      1 2 Melden
    • Don't panic! 27.04.2018 09:48
      Highlight Vielleicht sollte Pafeld nicht davon ausgehen dass zwei Vorposter nicht wissen oder gar nachempfinden was Depressionen sind. Zudem sollte diese Person auch wissen dass eine Depression, wenn sie vom Patient akzeptiert wird, sehr effektiv behandelt werden kann. Aber eben, manche sprechen nicht oder zu wenig darüber und tabuisieren leider ihre Krankheit. Ich bin dankbar dass ich sie heute nicht mehr behandeln muss und bleibe dabei. Wer sich selber das Leben nimmt hat es wohl auch nicht entsprechend geschätzt. Die Bemitleidung danach ist lächerlich. Meine Gedanken sind einzig bei den Angehörigen.
      3 6 Melden
    • who cares? 27.04.2018 12:38
      Highlight @Billagtroll: nur weil deine Depression anscheinend easy war, gilt das nicht gleich für alle anderen. Jeder Mensch reagiert anders auf Dinge körperlich und physisch. Ich muss mal wieder mein Weisheitszahnbeispiel bringen. Nur weil ich keine Schmerzen hatte, keine dicke Backe und ohne Probleme am Tag darauf zur Arbeit ging, urteile ich trotzdem nicht über Leute, die mehr Probleme damit hatten. Nennt man Empathie.
      8 1 Melden
    • Pafeld 27.04.2018 14:49
      Highlight Dann herzliche Gratulation, dass in Ihrem Fall kein unbefriedigender Kompromiss zwischen Depression und schweren medikamentösen Nebenwirkungen gemacht werden musste. Dieses Glück hat nicht jeder. Umso beschämender ist diese Ignoranz, da Sie es eigentlich besser wissen müssten...
      3 2 Melden
    • Don't panic! 27.04.2018 17:48
      Highlight Empathie ist was sehr schönes, aber muss es denn bedingungslos sein? Da scheinen wir uns zu unterscheiden 😉 who cares? I don't care about suicidal people, I care about their families.
      Warum Ignoranz Pafeld? Ich rede hier lediglich von fehlendem Mitleid meinerseits für langjährige Depressive die sich nicht helfen lassen.
      4 3 Melden
    • Pafeld 27.04.2018 22:41
      Highlight Woher weisst du, das er sich mich helfen liess? Weils nicht auf Twitter stand?
      0 3 Melden
    • Pfauenauge 29.04.2018 11:09
      Highlight @Billagtrumpicdumpmyass Als jemand, der selber einige Suizide und Suizidversuche im Umfeld erlebt hat, nervt mich diese Schuldzuweisung. Nein, nicht jede Depression kann behandelt werden, die Hälfte der Personen die ich kannte, die sich zu diesem Schritt entschlossen haben, hatten jede Form der Behandlung hinter sich Therapie, Medikamente, Klinik, sie wollten sich helfen lassen, es gab nur keine Hilfe. Und das obwohl das Umfeld Verständnis hatte, obwohl man alles Mögliche versucht hat.
      2 0 Melden
    • Don't panic! 29.04.2018 12:18
      Highlight @Pfauenauge
      Offenbar wohl doch nicht alles... Und ich bleibe dabei, wer sich das Leben nimmt ist insofern egoistisch die Konsequenzen im Umfeld hinzunehmen. Ob man das gut findet bleibt dann jedem selber überlassen. Da bin ich absolut nicht empathisch gegenüber den Suizidtätern, die Verantwortung bzw Folgen tragen allein die Angehörigen.
      1 3 Melden
    • Pfauenauge 29.04.2018 13:07
      Highlight @Billagtrumpicdumpmyass Von "gut finden" kann keine Rede sein. Es ist tragisch, vor allem für die Angehörigen, dass man diesen Leuten offenbar kein lebenswertes Leben bieten konnte. Die zwei Personen, die ich näher kannte waren übrigens überzeugt ihrem Umfeld durch ihren Tod einen Gefallen zu tun. Sie waren der Meinung dass sie durch ihr Weiterleben mehr Leid in die Welt bringen würden als durch ihren Tod. Dass ihre Familie und Freunde das ganz anders sahen haben sie nicht mehr realisiert. Ich selber sage das als Angehörige und nicht als jemand, der selber je Suizidgedanken hatte...
      3 0 Melden
  • megge25 26.04.2018 18:45
    Highlight RIP Avicii

    Dein Konzert 2015 am Creamfield Open-Air in Liverpool werde ich nie vergessen.
    30 12 Melden
  • nakasara 26.04.2018 18:31
    Highlight schade 😞😿
    26 4 Melden
  • Mirabelle 26.04.2018 18:16
    Highlight Sehr sehr traurig! Und genau deshalb ist es umso wichtiger, uns endlich klar zu machen, dass psychische Probleme keine Charakterschwäche sind, sondern genau so ernst genommen werden sollten wie physische Erkrankungen! Nur so können wir Betroffene ermutigen, offen darüber zu sprechen und ihnen die nötige Unterstützung geben. Schaut zueinander - ihr werdet selbst irgendwann dankbar um Unterstützung sein ♥
    193 4 Melden
    • shthfckup 26.04.2018 21:13
      Highlight Die meisten sind nicht krank, sie haben einfach die wahrheit erkannt und können damit nicht umgehen.
      5 24 Melden
    • Raembe 27.04.2018 09:23
      Highlight Was ist denn die Wahrheit?
      8 2 Melden
  • jjjj 26.04.2018 18:02
    Highlight Das ist tragisch.

    Aber warum lese ich überall das hier?

    „... war einer der ersten DJs, der es schaffte, mit elektronischer Tanzmusik in den Mainstream vorzudringen.“

    90s? DJ Bobo? Air? Daft Punk?
    Später: Antoine? Guetta?
    543 55 Melden
    • Mia_san_mia 26.04.2018 18:19
      Highlight Das ganze ist tragisch. Aber da muss ich Dir recht geben...
      64 7 Melden
    • vmaster97 26.04.2018 18:21
      Highlight Also abgesehen von guetta kann man die musik nicht vergleichen
      19 44 Melden
    • soulcrates 26.04.2018 18:30
      Highlight 70s Giorgio Moroder?
      49 3 Melden
    • f303 26.04.2018 18:33
      Highlight ... Westbam, Sven Väth, Kevin Saunderson, ... halb Detroit. Das passiert, wenn die Schreiber in den 90ies noch Windeln trugen. ;-)
      Er war definitiv NICHT, noch nicht einmal annähernd einer der Ersten. Punkt.
      116 10 Melden
    • tomygun66 26.04.2018 18:49
      Highlight Ich glaube da ist die Musikrichtung EDM (Electronic Dance Music) gemeint. Da war er wirklich einer der Ersten. Natürlich gab es dort schon Eurodance, Techno, House etc.

      So oder so, sehr tragisch. R.i.p. :(
      64 10 Melden
    • Loeffel 26.04.2018 19:01
      Highlight Bobo, ja genau
      37 12 Melden
    • Yo_Mo 26.04.2018 19:17
      Highlight DJ Bobo? Really?😂
      40 9 Melden
    • Bombenjunge 26.04.2018 19:48
      Highlight Paul van Dyk
      18 0 Melden
    • Globidobi 26.04.2018 20:04
      Highlight Avicii war einer der Ersten, welcher Otto Normalbürger von der elektronischen Musik überzeugte und so in vielen Haushalten auf und ab gespielt wurde.
      23 34 Melden
    • Raembe 26.04.2018 20:08
      Highlight EDM ist kein Genre, nur ein Überbegriff der Amis.
      34 7 Melden
    • Caturix 26.04.2018 21:04
      Highlight DJ Bobo ist kein DJ.
      23 21 Melden
    • Hugeyun 26.04.2018 21:21
      Highlight Es geht hier um den Mainstream. In seinem Genre (House, denke ich) war er so mit seinem Lied Levels schon einer der Ersten. DJ Bobo (Eurodance) war in einem anderen Genre unterwegs.

      Aber wie auch immer. Ein wundervoller Musiker und Mensch ist von uns gegangen, was sehr traurig ist..
      13 11 Melden
    • Bucky 27.04.2018 09:17
      Highlight Eine Verschwörung vielleicht? Die 90s hat es gar nie gegeben?
      3 2 Melden
    • Raembe 27.04.2018 09:26
      Highlight @Caturix: DJ Bobo hat tatsächlich als DJ angefangen. Er wurde mal vierter an der DJ WM, damals noch mit nem 7min Set und Plattentellern.
      8 0 Melden
    • ScreamingLord 27.04.2018 11:21
      Highlight @ Raembe
      Hier gibt’s wohl verschiedene Ansichten.
      Ich als jahrelanger OXA Member, Raver der 90er und Holland Gabber sehe das etwas anders.
      EDM ist für viele Gleichgesinnte kein Oberbegriff. Die Amis wollten schlichtweg die Raves aus Holland kopieren
      Und massentauglicher machen mit Musik wo mehr gesungen wird als etwas Anderes. (Techno ist mit OHNE singen)
      Richtige elektronische Musik hat eine Spannungskurve und keine Refrains.
      Alles was auf z.B. SRF3 läuft ist keine richtige elektronische Musik, sondern eher Pop mit einem einfachen four to the floor Beat
      mit simpler bassline.
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    • droelfmalbumst 27.04.2018 11:53
      Highlight Daft Punk sind wohl die Götter aller Götter!!!!

      Weiss auch nicht was die Medien immer rauslassen... er war halt aktuell einer der Grössten... davon gibt es alle 3-4 Jahre wieder neue
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  • little.saurus 26.04.2018 18:00
    Highlight Ein guter Mensch ist von uns gegangen! Schade das er keinen anderen Ausweg gefunden hatte. Ruhe in Frieden
    287 12 Melden

Liebe Kiffer, wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht

Wissenschaftliche Studien zu Cannabis sollen erlaubt werden, nicht aber Cannabis selber. Das hat die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) am Freitag entschieden.

Sie hat mit 12 zu 11 Stimmen eine Motion von Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) für einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz angenommen. Dieser soll Versuche zur regulierten Abgabe von Cannabis ermöglichen.

Die Mehrheit der Kommission verspricht sich davon wertvolle Impulse für die Bewältigung der Probleme im Umgang …

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