Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Logitech steigert im ersten Quartal den Umsatz um 15 Prozent



Das Westschweizer Unternehmen Logitech ist zum Auftakt seines Geschäftsjahres 2018/19 überraschend stark gewachsen. Der Computerzubehörhersteller konnte im ersten Quartal insbesondere mehr Gaming-Produkte und Videokonferenzsysteme verkaufen.

Für das Gesamtjahr schraubt Logitech die Ziele nun nach oben. Zusätzliches Wachstum soll auch die Übernahme des Mikrofonhersteller Blue Microphone bringen.

Zwischen April und Juni setzte Logitech 608 Millionen Dollar um, 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Ohne die günstigen Wechselkurseinflüsse hätte der Unterhaltungselektronikanbieter noch um 12 Prozent zulegen können. Den Umsatz kurbelten insbesondere Gaming-Produkte (+75%) und Videokonferenzsysteme (+65%) an.

Die nach dem Gamingbereich grössten Produktkategorien Mäuse und Keyboards legten um 5 beziehungsweise 10 Prozent zu. Dagegen ging es bei den mobilen Lautsprechern (-45%) infolge andauernder Lagerbereinigungen weiterhin bergab. Auch der Smart-Home-Bereich schrumpfte um 45 Prozent.

Restrukturierungskosten

Der Betriebsgewinn EBIT (Non-Gaap) stieg um 41 Prozent auf 61 Millionen Dollar. Bei den Non-Gaap-Zahlen rechnet Logitech verschiedene Posten heraus wie zum Beispiel Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungsaufwendungen.

Nach dem US-Rechnungslegungsstandard Gaap blieb der EBIT mit 32 Millionen Dollar praktisch stabil. Dabei belasteten Restrukturierungskosten von 10 Millionen. Der Reingewinn belief sich auf 37 Millionen Dollar, nach 38.5 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Mit den Quartalszahlen hat Logitech die durchschnittlichen Schätzungen (AWP-Konsens) von Analysten übertroffen.

Logitech-Chef Bracken Darrell sprach in der Mitteilung von einem «grossartigen Start ins Jahr» und hob den Ausblick für das Gesamtjahr an. Neu geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum zwischen 9 und 11 Prozent in Lokalwährungen aus, bislang wurde ein hohes einstelliges Plus erwartet. Beim Betriebsgewinn non-Gaap rechnet Logitech neu mit 325 bis 335 Millionen Dollar, statt wie bislang 310 bis 320 Millionen Dollar.

Zukauf im Mikrofon-Bereich

Weiteres Wachstum verspricht sich Logitech zudem von Zukäufen. «Wir richten unsere Organisation neu aus, um mehr Feuerkraft für Wachstumsgelegenheiten zu haben», sagte Darrell in der Mitteilung. So kauft Logitech das US-Unternehmen Blue Microphones für rund 117 Millionen Dollar. Blue Microphones sei ein führendes Unternehmen bei Mikrofonen für Profis und Konsumenten.

Die Übernahme soll Ende August 2018 abgeschlossen sein und ungefähr ein Prozentpunkt zum Wachstum im Geschäftsjahr 2019 beisteuern. (sda/awp)

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen