Der EDA-Vorsteher ist besorgt
26.01.2015, 02:5926.01.2015, 10:11
Bundesrat Didier Burkhalter verurteilt den Raketenangriff auf Mariupol in der Ostukraine aufs Schärfste. Beim Beschuss von bewohnten Gebieten in der Umgebung der Hafenstadt waren am Samstag mindestens 30 Zivilisten ums Leben gekommen.

Didier Burkhalter ist weiter der Meinung, der Ukraine-Konflikt könne nicht militärisch gelöst werden.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS
«Der Tod unschuldiger Männer, Frauen und Kinder ist inakzeptabel», sagte Burkhalter in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Sonntagabend. Der EDA-Vorsteher zeigte sich besorgt über die jüngste Eskalation in der Ostukraine.
Burkhalter rief zur unverzüglichen Aufnahme von Gesprächen auf. Er unterstrich dabei erneut, dass aus schweizerischer Sicht der Konflikt nicht militärisch gelöst werden könne, und forderte die Akteure auf, alle zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel zu nutzen. (feb/sda)
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