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epa04912387 Red Cross staff hands water to migrants are stuck at the Railway Station in Bicske, Hungary, 04 September 2015. At Bicske in Hungary, police and interpreters on 03 September urged refugees and migrants to leave a train bound for the western town of Sopron and board 20 waiting buses to a nearby camp, but many were promptly brought back to the station platform. Earlier, hundreds of migrants rushed the platforms in Budapest after Hungarian police opened the city's Keleti station, which had been blocked to migrants since 01 September. Hungary's railway service said there were no trains headed to Western Europe for the time being. Thousands of refugees - many of whom have traveled from Africa and the Middle East in the hopes of reaching countries like Germany and Sweden - have been stranded at the station.  EPA/HERBERT P. OCZERET

Helfer des Roten Kreuzes geben Flüchtlingen Wasser.
Bild: EPA/APA

Good News! Schweizer haben mehr als 7 Millionen Franken gespendet – innert eines Tages

Der nationale Sammeltag für Flüchtlinge der Glückskette, der SRG und den Privatradios hat insgesamt rund 7.2 Millionen Franken an Spenden eingebracht. Laut den Organisatoren zeigten sich vor allem Kleinspender grosszügig.



Die Glückskette gab den Spendenstand für den ganzen Sammeltag kurz nach Mitternacht mit 7'172'061 Franken an. Bereits Ende August hatte die Glückskette wegen der aktuellen Flüchtlingskatastrophe zu Spenden aufgerufen. Bis am Montag, dem Tag vor dem Sammaltag, waren so bereits 6 Millionen Franken eingegangen.

«Die Schweizerinnen und Schweizer zeigen sich unglaublich solidarisch, und das schon seit Wochen.»

Das Geld komme fast durchgehend von Kleinspendern wie Einzelpersonen oder kleinen und mittleren Unternehmen, sagte Glückskette-Direktor Tony Burgener am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. «Die Schweizerinnen und Schweizer zeigen sich unglaublich solidarisch, und das schon seit Wochen.» Weniger spendefreudig seien dagegen, mit wenigen Ausnahmen, die Grossunternehmen.

Spendest du?

Bis Ende September dürften rund 15 Millionen Franken eingehen, sagte Burgener weiter. Das sei ausserordentlich viel für eine Sammlung für Kriegsopfer, bei denen üblicherweise weniger zusammenkommt als bei Sammlungen nach Naturkatastrophen. Schweizerinnen und Schweizer zeigten sich auch spendabler als Menschen in anderen Ländern.

Während des nationalen Sammeltags sassen über 300 Freiwillige an den Spendentelefonen in den SRG-Studios in Zürich, Chur, Genf und Lugano - unter ihnen auch Prominente. Die Spenden an die Glückskette kommen Schweizer Hilfswerken zugute, welche Nothilfe leisten für Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sind. (sda)

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