Interview
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Besucher des Clubs Plaza scannen mit ihrem Telefon einen QR Code fuer den Einlass, um bei einer Ansteckung des Corona Virus Rueckschluesse zu ziehen, aufgenommen am Freitag, 6. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Im März mussten Besucherinnen und Besucher des Plaza Clubs in Zürich einen QR-Code scannen, um hereingelassen zu werden. Bild: KEYSTONE

Interview

«In einem Club passiert das Gegenteil von dem, was man jetzt empfiehlt»

Ginge es nach Isabelle Eckerle, der Leiterin des Zentrums für Viruserkrankungen in Genf, so wären die Clubs nach wie vor geschlossen. Die steigenden Fallzahlen beobachtet sie mit grosser Besorgnis.



Frau Eckerle, der Bundesrat hat entschieden, dass ab Montag eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt. Die richtige Entscheidung?
Isabella Eckerle: Auf jeden Fall. Über die Maskenpflicht wurde schon länger diskutiert, es gab auch eine Empfehlung der Taskforce des Bundesrates. Inzwischen gibt es auch viele wissenschaftliche Daten, die zeigen, dass Masken nützen. Ich hab mich ehrlich gesagt gefragt, warum man sich mit dieser Entscheidung so lange so schwer getan hat.

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Sie finden, es wurde zu lange mit der Maskenpflicht gewartet?
Es hat mich gewundert, warum mit so etwas Kleinem, Banalem, das nicht wirklich grosse Auswirkungen auf das tägliche Leben hat, so lange gehadert wird. In vielen anderen Ländern wurde das schon von Beginn weg konsequent durchgesetzt.

Kann die Maskenpflicht im ÖV überhaupt etwas gegen die steigenden Infektionszahlen ausrichten?
Die Maskenpflicht alleine wird nicht ausreichen. Wichtig ist das ganze Paket von Massnahmen. Also nicht nur die Maske, sondern auch die App, das Contact Tracing, das Abstand halten, das Hände desinfizieren, die Beschränkung der Personenzahl in Innenräumen und das Testen. Keine der einzelnen Massnahmen ist ein Allheilmittel. Nur das gesamte Paket wird uns dabei helfen, in den nächsten ein bis zwei Jahren ein einigermassen normales Leben zu führen.

Isabella Eckerle

Bild: zvg

zur Person:

Isabella Eckerle leitet das Zentrum für Viruserkrankungen in Genf.

Finden Sie, es bräuchte auch an anderen Orten eine Maskenpflicht? Zum Beispiel beim Einkaufen?
Der Zeitfaktor spielt sicher eine wichtige Rolle. Wenn ich nur kurz in einen Kiosk gehe, um mir eine Zeitung zu kaufen, ist das Risiko nicht so gross, dass ich mich anstecke. Aber in Supermärkten und Läden, wo man sich über längere Zeit mit vielen Leuten in einem geschlossenen Raum aufhält, macht es Sinn, eine Maske zu tragen.

In der Schweiz stecken sich wieder jeden Tag über 100 Personen mit dem Coronavirus an. Wie ernst ist die Lage?
Diese Zahlen sind sehr unerfreulich. Sie bestätigen, was von wissenschaftlicher Seite schon länger befürchtet wurde: Wenn man zu schnell wieder «zurück auf normal» geht, steigen die Fälle wieder an. Nach den Lockerung der Massnahmen sah man, wie schnell die Leute wieder in den Gartenbeizen sitzen, wie sie wieder feiern gehen, wie wenig Leute Masken tragen. Viele dachten, jetzt ist alles wieder vorbei.

«In meinen Augen ist es widersprüchlich, wenn man einerseits Situationen zulässt, in der viele Infektionen stattfinden können, dafür dann aber mit viel Mühe die Kontakte nachverfolgt.»

Eine Zeit lang sah es auch sehr gut aus. Die Ansteckungszahlen blieben wochenlang sehr tief…
Ja und ich dachte zuerst: Waren wir mit unseren Warnungen etwa doch zu pessimistisch?
Aber das ist eben das Problem mit dem exponentiellen Wachstum. Dass lange nichts passiert und man die täglichen Schwankungen der Fallzahlen nicht einschätzen kann, wenn sie sich in einem solch niedrigen Bereich bewegen. Seit Mittwoch ist aber klar, dass die Infektionszahlen klar wieder ansteigen. Mit 137 neuen Fällen an einem Tag bewegen wir uns auf demselben Niveau wie im März noch vor dem Lockdown. Das ist sehr beunruhigend.

Heisst das, Sie rechnen damit, dass jetzt die Zahlen wieder so rasant steigen, wie sie damals im März gestiegen sind?
Nein. Ich glaube nicht, dass jetzt das gleiche wie im März wieder passieren wird. Oder ich hoffe es zumindest. Weil wir haben jetzt gelernt, welche Massnahmen funktionieren und welche nicht. Wir wissen jetzt viel mehr über Risikosituationen und über die Übertragungswege als noch vor drei Monaten. Am Anfang hat man die Übertragung durch Oberflächen überschätzt. Jetzt hat sich gezeigt, dass Türgriffe oder Einkaufswagen wahrscheinlich nicht eine so grosse Rolle spielen. Vielmehr ist es die Nähe zu einer infizierten Person, also beispielsweise eine Ansteckung durch Tröpfcheninfektionen. Das heisst aber auch, man kann die Massnahmen, die wirklich nützen, nun besser anpassen.

Was ist die wichtigste Erkenntnis seit Beginn der Pandemie?
Am Anfang der Pandemie dachte man, dass sich das Coronavirus relativ gleichmässig verbreitet. Heute wissen wir, dass einzelne wenige, ganz viele anstecken können. Das nennt man Überdispersion. Solche übermässigen Ansteckungen sind mit den sogenannten Superspreading-Events verbunden. Dazu kommt es dann, wenn viele Menschen über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum mit unzureichender Lüftung verbringen. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig, weil wir jetzt unsere Präventivmassnahmen danach ausrichten können.

Was empfehlen Sie?
Dass nebst der Grundprävention wie Masken im ÖV gezielt Veranstaltungen oder Situationen, wo es zu einem Superspreading-Moment kommen kann, verhindert werden müssen.

Nach ihrer Definition eines Superspreading-Events gehören da auch die Clubs dazu...
Naja, wenn man sich überlegt, was in einem Club passiert, dann ist das so ziemlich das Gegenteil von allem, was man im Moment empfiehlt. Man kann keinen Abstand halten, es ist ein kleiner stickiger Raum, man kann die Fenster nicht öffnen, es kommen viele Menschen zusammen, auch Menschen die eher jung sind und in der Regel eher eine milde oder asymptomatische Infektion haben. Das heisst, das sind vielleicht auch Altersgruppen, die durch das Coronavirus nicht so beeinträchtigt sind, dass sie im Bett bleiben, sondern trotzdem in den Club gehen, auch wenn sie ein bisschen Kopfschmerzen haben. Da kommen ganz viele Faktoren zusammen, die eine überproportionale Verbreitung des Virus begünstigen. Insofern verwundert es mich überhaupt nicht, dass es bereits zu Ansteckungen in so einem Setting kam.

Sie hätten die Clubs also nicht geöffnet?
Nein. Natürlich ist es doof, weil alle zurück zur Normalität wollen. Aber das Virus ist noch immer da und solange es keinen Impfstoff gibt, stellen bestimmte Situationen oder bestimmte Veranstaltungen ein grosses Risiko dar.

Im Kanton Zürich wurde am Mittwoch beschlossen, dass die Clubs geöffnet bleiben, aber die Regeln für ein konsequentes Contact Tracing verstärkt werden. Wie viel bringt das wirklich?
Das Contact Tracing ist ja dazu da, Infektionsketten nachzuverfolgen. Aber das grösste Ziel ist, Infektionen zu vermeiden. In meinen Augen ist es widersprüchlich, wenn man einerseits Situationen zulässt, in der viele Infektionen stattfinden können, dafür dann aber mit viel Mühe die Kontakte nachverfolgt. Das Problem ist auch ein Logistisches. Je mehr Infektionen es gibt, umso mehr Kontakte gibt es. Und diese Kontakte haben wieder Kontakte und so weiter. Bei fünf angesteckten Personen kann man das noch nachverfolgen. Aber bei 200 wird es schwierig.

«Ich glaube, dass die weiteren Lockerungen, die Ende Juli geplant sind, keine gute Idee sind.»

Was schlagen Sie vor?
Das primäre Ziel muss sein, Infektionen per se zu vermeiden und sekundär erst bestehende Infektionen zu identifizieren. Das Virus ist uns immer drei Schritte voraus. Und die Nachverfolgung wird immer ineffizienter, je mehr Menschen exponiert waren. Irgendwann ist ein Grenzwert erreicht, ab dem es nicht mehr möglich ist, durch Contact Tracing überhaupt noch nachzuverfolgen.

Die Schweiz ist derzeit das liberalste Land in Europa, was die Lockerungen der Massnahmen angeht. Sogar Schweden reguliert strenger. Wie beurteilen Sie das?
Ich glaube, dass die weiteren Lockerungen, die Ende Juli geplant sind, keine gute Idee sind. Eine zu schnelle Öffnung vermittelt das Signal, dass jetzt schon wieder alles vorbei ist. Das könnte uns auf die Füsse fallen. Und ein ständiges Hin und Her ist ebenfalls nicht gut. Je widersprüchlicher Empfehlungen sind, desto müder werden die Leute. Bei verwirrenden Informationen der Entscheidungsträger hat man irgendwann das Gefühl, dass weder die Wissenschaft noch die Politik wirklich weiss, was zu tun ist. Das ist sehr gefährlich, weil wir für diese Pandemie einen wirklich langen Atem brauchen. Wir müssen es irgendwie alle zusammen schaffen, da durch zu kommen. Wenn man jetzt etwas übervorsichtig ist und die Fälle niedrig halten kann, dann kommen wir besser durch den Sommer und den Herbst, als wenn man das Gefühl hat, alles ist wieder möglich.

Könnte es sein, dass die Schweiz zu einem Risikoland wird und Einreisen aus der Schweiz in andere Länder nicht mehr möglich sind?
Wenn wir die steigenden Fallzahlen nicht in den Griff kriegen und andere Länder sehr viel strengere Massnahmen haben und es schaffen, die Fallzahlen niedrig zu halten, kann es schon so weit kommen. Die Fälle werden sicherlich nicht wieder so durch die Decke schiessen, wir haben ja jetzt einiges an Massnahmen in unserer Toolbox. Wir können mehr testen, wir haben die App, wir haben mehr Kapazität für das Contact Tracing. Man wird nicht tatenlos zuschauen. Das Problem ist aber, wenn es erst einmal in die falsche Richtung geht, wird es immer einige Zeit dauern, bis man das wieder korrigiert hat. Und wir dürfen nicht erst reagieren, wenn es schon zu spät ist.

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184Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • outdoorch 04.07.2020 12:27
    Highlight Highlight Ausgezeichnetes Interview mit einer sehr spannenden, kompetenten und sich selbst reflektierenden Person. Welche Fehler / Fehleinschätzungen eingesteht und darauf basierend einfach weiterdenkt. Auf die Frau sollte man hören.

    Danke Watson - auch dafür, das ihr interessante interviewpartner aus der Romandie zur Sprache kommen lässt, die ich aufgrund der Sprachbarriere (mein franz. Ist lousy😉) weniger auf dem Radar habe.
  • M.ax 03.07.2020 17:40
    Highlight Highlight Die Clubs öffnen ist eine schlechte Idee und Reisen auch. Als Strafe müssen nun alle im ÖV einen Gesichtspanzer tragen. Obwohl von dort noch keine Ansteckung dokumentiert ist. Lächerlich!
  • 7ingenious 03.07.2020 15:13
    Highlight Highlight Es zeigt sich, dass COVID-19 nicht nur eine Pandemie ist sondern viel mehr ein Intelligenz-Test!

    Im Durchschnitt liegt der IQ beim Partyvolk wohl bei < 80!
    • RicoH 03.07.2020 20:06
      Highlight Highlight Das hat leider mit IQ nichts zu tun. Nur mit Selbstüberschätzung und einem Hang von "geht mich nichts an".
    • 7ingenious 03.07.2020 20:54
      Highlight Highlight Ja, und das genau ist eben dumm...
    • deejay sensation 04.07.2020 07:52
      Highlight Highlight @RicoH ja eben, IQ-Test mit tiefem Quotient abgeschlossen :)
      Die schwierigste Frage "Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in einem engen, kaum durchlüfteten Raum?" hat das Partyvolk inhaltlich nicht verstanden, überdurchschnittlich mit "sehr gering" beantwortet weil sie nicht in der Lage sind die Frage zu Ende zu lesen.
      "Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in einem engen, kaum durchlüfteten Raum mit vielen Menschen wo die Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann und ICH dadurch das Virus unbemerkt verbreiten kann?"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 03.07.2020 15:12
    Highlight Highlight Was mich an der ganzen Diskussion stört ist, es wird so getan als ob Masken und andere Massnahmen die Infektionsrate auf null bringen könnten und der Virus verschwindet einfach. Dieses ist nicht zu erreichen. Wie Daniel Koch schon sagte, wir müssen lernen mit dem Virus zu leben. Ziel aller Massnahmen kann nur sein die Infektionsrate auf einem Niveau zu halten auf dem das Gesundheitssystem nicht überlastet ist. Ansonsten wäre eine schnelle Durchseuchung die eigentlich wünschenswertere Alternative, da dann all die Einschränkungen nicht nötig wären.
    • landre 03.07.2020 15:43
      Highlight Highlight Stimmt. Und persönlich würde ich eine "Durchseuchung" sofort mitmachen...

      Kann ich das aber gegenüber all unseren Mitmenschen die sich in den Risikogruppen befinden verantworten?

      ...In Betracht der gegenwärtigen Lage kann ich das definitiv nicht. Daher ist dieses Thema wahrscheinlich nicht nur für mich mühsam bis sinnlos oder zumindest noch viel zu verfrüht...
    • Forest 03.07.2020 16:24
      Highlight Highlight landre

      Da weder Kinder oder Babys betroffen sind, Ja. Ihnen gehört nämlich die Zukunft.

      Ein anderer Grund ist die Zeit vor Corona. Vor Corona starben auch Menschen an Krankheiten, Krieg, Suizid, Unterernährung oder auf der Flucht. Hat leider praktisch keine Sau interessiert. Jetzt wo man plötzlich Selber, oder unsere Mitmenschen betroffen sind, müssen alle sich einschränken? Am Ende bleibt das Virus immer noch eine Krankheit. In der Evolution und im Kreislauf des Lebens sterben die schwachen. Wir erhalten sie nur künstlich am Leben.
    • Cpt. Jeppesen 03.07.2020 21:10
      Highlight Highlight Das blöde ist, dass sich der Virus weder um SVP oder SP kümmert, dass ihm Moral oder Ethik egal sind. Ob die Wirtschaft Bach ab geht oder nicht interessiert den auch Virus nicht. Ich habe gerade diesen Artikel zur Sterblichkeit an Covid im Vergleich zu anderen Krankheiten gefunden:
      https://www.nationalgeographic.com/science/2020/07/coronavirus-deadlier-than-many-believed-infection-fatality-rate-cvd/
      Von 100000 Infizierten sterben rund 1000, wenn sie versorgt werden können, ansonsten sterben 10000. Bei Grippe sterben "nur" 100 Personen von 100000.
      Wie wollen wir als Gesellschaft damit umgehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zar_dule 03.07.2020 14:36
    Highlight Highlight Da wir ja mit dem Clubs die Sündenböcke gefunden haben, können wir bitte konsequent sein und folgendes auch verbieten:
    1. Familienfeiern draussen im
    Freien (7 Neuinfektionen gestern in Deutschland)
    2. Gottesdienste (regelmässige Ausbrüche)
    3. Die RS - siehe Bild.
    4. Schulen (Siehe Massenansteckungen in Israel)
    5. Fabriken und Lager.

    Dann schaffen wir vielleicht keine Neuinfektionen...
    Benutzer Bild
    • who cares? 03.07.2020 15:27
      Highlight Highlight Schulen, Fabriken etc. sind wichtig aus volkswirtschaftlicher Sicht. Clubs nicht. Darum blieben auch Supermärkte offen und Kleiderläden zu im März.
    • zar_dule 03.07.2020 16:05
      Highlight Highlight Sind die RS und Familienfeiern auch nicht - willst du die jetzt verbieten?
    • Peter Wilson 03.07.2020 17:00
      Highlight Highlight Verbietet doch einfach das Leben führen. Eingeschlossen zu Hause, draußen auf Abstand und mit Maske. Ehrlich: wie lange ist es das noch wert? Eine Impfung ist der einzige Hoffnungsschimmer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zar_dule 03.07.2020 14:20
    Highlight Highlight Ich rufe alle dazu auf die Emotionen bei Seite zu legen und mit Ruhe und Verstand sich ein paar Gedanken zu machen, wenn man so ein Interview liest.

    Das primäre Ziel war es nie Infektionen zu vermeiden, sondern die Spitäler vor der Überlastung schützen. Nullinfektionen bedeutet nicht nur das Ende des gesellschaftlichen Lebens wie wir es kennen (nicht nur Clubs - auch Hochzeiten, Familienfeste usw.), sondern wirtschaftlicher Kollaps mit tödlichen Folgen, die Sars-Cov2 übersteigen. Wo bleibt eigentlich die kritische Frage des Journalisten zu dieser Äusserung.
    • Eiswalzer 03.07.2020 18:57
      Highlight Highlight Die Strategie hat man doch schon längstens über Bord geworfen. Warum genau, wurde nicht erklärt, aber schrittweise hiess es, es darf keine weiteren Wellen mehr geben. Trotzdem dir Datenlage zum Virus nicht signifikant anders ist als bei früheren Entscheidungen. Deshalb gibt es ja auch immer noch prominente Experten und Virologen, die zwar wie alle zur Vorsicht raten, aber gleichzeitig sagen, wir müssten mit dem Virus leben lernen (Unsicherheit mit Impfstoffentwicklung etc.). Ich erwarte auch mehr kritische Stimmen, alleine schon um auch die Verschwörungsidiotie zu bremsen.
  • Edding300 03.07.2020 14:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Buddhatwig 03.07.2020 14:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • blueberry muffin 03.07.2020 14:04
    Highlight Highlight Eigentlich sollte der Bund auch die Homeoffice Empfehlung wieder aussprechen.

    Auch wenn die SBB dagegen mosert. Mit der Empfehlung stellt man keinen Zwang her, aber einige Firmen sind eher zu Homeoffice bereit, wenn die Empfehlung da ist. COOP ist dabei nur ein Beispiel.

    Und jeder der mehr zuhause bleibt, hilft allen die raus müssen um zu arbeiten.
    • papperlapapp 04.07.2020 10:47
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wo du das mit Coop herhast, selber beordern sie alle MA wo es nur geht wieder ins Büro. Aber natürlich ist M und C dafür, sie machen viel mehr Umsatz wenn sich die Leute zuhause ernähren müssen statt Kantine oder Beiz.. Eben wie überall.. Wasser predigen Wein trinken... Die anderen auch.. Ich nicht...
  • Forest 03.07.2020 13:13
    Highlight Highlight Es handeln alle nach eigenem ermessen, nach diversen Konmunikationsfehler auch kein Wunder. Die Disziplin und Solidarität wird nachlassen früher oder später. Die Klubs kann man schon schliessen. Ich frag mich nur wie lange es die Menschen aushalten. Ohne Klubs, Geburtstagsfeier, Hochzeiten, Kinos, Konzerte und all anderen "Gross"und "Klein"Veranstaltungen? Ein Monat? Ein Jahr? Zwei Jahre? Ich glaube nicht wirklich daran, dass die Menschheit einen Tag ohne Infektionen übersteht (Auf längere Sicht). Im Moment sehe ich keine Zukunftsorientierte Lösung.
  • Thomas G. 03.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Die Fälle die wir heute sehen sind jene die Mitte Mai sich angesteckt haben. Da sind sind diejenigen die sich in den Clubs und bei den Demos angesteckt haben noch gar nicht dabei. So richtig lustig wird es in ein, zwei Wochen.
    • Barracuda 03.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Varanasi 03.07.2020 14:12
      Highlight Highlight Mitte Mai?
      Bei einer Inkubationszeit von 7-14 Tagen komme ich auf Mitte Juni.

      Wie berechnest du Mitte Mai?
    • Thomas G. 03.07.2020 19:48
      Highlight Highlight in, eher Ende Mal. Ansteckung Mitte Mai + 14 Tage bis Symptome plus 7 Tage bis Testresultat. Die Club Ansteckung war am 21.6. passt also
  • rudolf_k 03.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Sehr bedenklich, welche Zensur bei Watson mittlerweile in den Kommentaren herrscht. Offenbar darf man schon gar nicht mehr schreiben, dass '1-2 Jahre ein einigermassen normales Leben zu führen' keine Option sein kann, da die Kollateralschäden dieser massiven Einschränkungen viel zu gross wären. Ausserdem impliziert diese Antwort, dass die Alternative dazu ein erneuter Lockdown sein würde, welcher so oder so keine Option sein kann.
    • Petar Marjanović 03.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Doch, doch. Kritische Stimmen sind selbstverständlich willkommen, solange man sich an die Kommentarregeln hält. Manchmal dauerts aber bis ein Kommentar freigeschaltet wird. Hat nichts mit «Zensur» zu tun, wenn man mal 90 Minuten auf die Freischaltung eines Kommentars warten muss.
    • rudolf_k 03.07.2020 13:45
      Highlight Highlight OK, wurde jetzt trotzdem veröffentlicht. Allerdings schon etwas komisch, wenn Kommentare welche vor 10 Minuten geschrieben worden zu lesen sind, während vor mehreren Stunden geschriebene noch nicht veröffentlicht wurden.
    • Petar Marjanović 03.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Ja, aber nur weil du etwas «komisch» findest, ist es noch kein Grund, hier «Zensur» zu rufen – ohne mal nachzufragen. Ist nicht nett, rudolf_k … frag doch nächstes Mal einfach nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 03.07.2020 12:49
    Highlight Highlight "Wir haben gelernt, welche Massnahmen funktionieren und welche nicht.."
    Toll, bringt leider nichts, wenn die Kantone grobfahrlässig agieren und nicht entsprechend handeln! Berset übernehmen sie wieder, das ist ein haarsträubendes Hochrisikospiel!
  • RedCloud 03.07.2020 12:42
    Highlight Highlight Frau Eckerle for President!
  • Eiswalzer 03.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Was ich mal für gut halten würde: Eine klare Entscheidung, was das Ziel ist.
    Die ursprüngliche Strategie des Nicht-Überlastens der Gesundheitssysteme gilt ja offensichtlich seit Längerem nicht mehr. Jetzt heisst es Containment und Verhindern weiterer Wellen. Das wird ergo so lange dauern müssen, bis ein wirksamer Impfstoff oder ein Medi für die breite Masse vorhanden ist. Realistischerweise also bis mindestens Mitte/Ende 2021???? Dann sagt das klar und vor allem sagt dann auch, wer das bezahlt. Dann muss es nämlich noch VIEL mehr Kohle für Gastro, Kultur, Sport, Arbeitslose etc geben...
    • Sportfan 04.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Genau das sage ich seit Beginn der Pandemie auch. Ich vermisse die Kommunikation was das Ziel ist und wohin man gehen will? Selbst die Information "bis ein Impfstoff gefunden ist" ist nicht zielführend. Was, wenn keiner gefunden wird die nächsten 4-5 oder mehr Jahre. Alles aus, keine Volksfeste, Sportevents, Openairs, Kulturveranstaltungen alles fertig für eine ganze Generation?
      Wer will das und wer bezahlt die Schäden? Daher klaren Wein einschenken.
    • Eiswalzer 04.07.2020 13:54
      Highlight Highlight Ja mir scheint, niemand will Verantwortung übernehmen. Aber auch Sportklubs, Kultur, Tourismus, Aviatik, Zulieferer brauchen eine Perspektive. Sonst ist spätestens 2021 bei den meisten Lichterlöschen. Und DAS würde ich auch politisch den Verantwortlichen nicht verzeihen... Das Szenarium, dass das Virus noch sogar 2-3 Jahre bleibt ohne wirklich wirksame Therapien, ist nicht unrealistisch. Und in einem solchen Fall kann es nur mit Eigenverantwortung und einer gewissen Durchseuchung gehen. Sonst werden die Folgen unüberschaubar.
  • THEOne 03.07.2020 12:32
    Highlight Highlight jedem mit einem iq über raumtempraratur ist eigentlich klar, dass mit diesen regeln früher oder später der schuss nach hinten losgehen musste.
    und dass die politik immer alles verpennt oder den kantonen überlässt ist ohnehin ne lachnumer
    • iudex 04.07.2020 09:54
      Highlight Highlight So läuft das nun einmal im föderalen Bundesstaat. Wenn die Kantone Kompetenzen abgehen sollen, schreit insb. die SVP sofort auf.
  • Barracuda 03.07.2020 12:30
    Highlight Highlight Das macht mich wütend. Ich meine es ist ja nicht so, dass es da noch Ermessensspielraum gibt. Die Fakten sind dermassen erdrückend, dass jeder vernunftbegabte Mensch noch heute die Clubs schliessen würde. Auf was genau wartet man noch? Das ist der Horror.
  • benn 03.07.2020 12:25
    Highlight Highlight Schliesst die Clubs endlich!
  • Antigone 03.07.2020 12:24
    Highlight Highlight Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso die Clubs geöffnet haben. Ist alles sehr widersprüchlich, aber naja...

    Ich selber komme aus dem Balkan und wir feiern bekanntlich gerne. Aber momentan ist der Gang zum Club für mich einfach keine Option.
    Als ich das letzte Wochenende gesehen habe, wie meine Landsleute in vollen Clubs ohne jegliche Sicherheitsmassnahmen abgefeiert haben... Macht mich einfach nur wütend.

    • Eiswalzer 03.07.2020 12:44
      Highlight Highlight Wir müssen aber auch einfach mal realistisch sein. Einen Anstieg der Fälle gibt es sowieso, auch wenn wir im August oder Oktober öffnen. Das Virus verschwindet nicht. Und Impfstoff/Medi: Damit würde ich, wie das diverse renommierte Forscher mehrfach gesagt haben, nicht vor Mitte/Ende 2021 rechnen. Und auch da ohne Garantie... Und bis dahin alles dichtmachen? Viel Spass... Dann herzlich willkommen, Massenarmut...
    • Mutzli 03.07.2020 12:58
      Highlight Highlight @Eiswalzer

      Wie bereits x-mal thematisiert wurde: Es gibt nicht nur die Optionen Lockdown oder fröhliches Virenbad inkl. massiven Fallzahlen und überlastungsgefährdetes Gesundheitswesen. Was übrigens auch nicht so doll für die Wirtschaft ist.

      Genau um so einen Mittelweg geht es hier, wie es ja auch die befragte Expertin sagt. Keine Massnahme ist ein Allheilmittel, aber das Zusammenspiel bremst die Ausbreitung und Prävention ist effektiver und billiger als erst im Nachhinein versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
    • Bran_don 03.07.2020 13:07
      Highlight Highlight Aber im Oktober wird auch schon der nächste Virus (Grippe) vor der Türe stehen, dass darf man nicht vergessen. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 03.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Gut an der jetzigen Situation ist, dass es viel weniger Todesfälle hat, weil sich vor allem jüngere Menschen anstecken. Am ausgeliefertsten waren ja die Menschen in Pflege- und Altersheimen.
    Schlecht an der jetzigen Situation ist, dass die jetzt Angesteckten mit wenig oder keinen Symptomen jederzeit wieder alle Bevölkerungsgruppen anstecken können.
    Es ist keine lineare Angelegenheit. Es kann gut gehen, es können sich aber auch wieder zuviele Infektionsherde bilden, die nicht mehr kontrollierbar sind.
    Und deshalb muss ständig neu bewertet werden.
    • Fairness 03.07.2020 12:43
      Highlight Highlight Hoffe für Eltern und Grosseltern, dass sie nicht vom feiernden Arbeitskollegen und Pflegepersonal angesteckt werden.
    • CalibriLight 03.07.2020 12:53
      Highlight Highlight @Fairness - das hoffe ich auch!
    • darkgrey 03.07.2020 19:02
      Highlight Highlight Schau mal nach Amerika, vorallem Texas. Da sind die Spitäler voll von 20-40j! Kleinere Spitäler müssen bereits entscheiden wer den Intensivplatz bekommt und wer nicht.
      Gestern auf CNN. 10 junge Familienväter/mütter und 3 Plätze. Der Arzt war sichtlich gestresst und am Ende. Aus allen Staaten kommen immer mehr Berichte dass im Gegensatz zum Frühling vorallem Junge an der Reihe sind. Infektionszahlen hinken 2 Wochen hinterher, Spitaleinweisungen 4 Wochen und Todesfälle 6-8 Wochen.
  • Barbärner 03.07.2020 12:15
    Highlight Highlight wir sehen auf der ganzen Welt, was zu schnelle Lockerungen bewirken. Viele Bundesstaaten in den USA, Israel, Lateinamerika und und und haben massive Neuausbrüche, ist der BR blind oder so abhängig von den Lobbies, dass hier mit der Gesundheit der Menschen so fahrlässig umgegangen wird? Und dann dieses Rumgeeier und Verantwortung hin und her schieben, dabei kostbare Zeit dümmlich verplämpern, einfach unerträglich!
  • H. Fröhlich 03.07.2020 12:14
    Highlight Highlight "In schlecht gelüfteten, stickigen Räumen."
    Ich würde eine Lüftungs-Kontrolle empfehlen.
    Aus beruflichen Gründen kenne ich ein paar Gastronomielokale deren ihre Lüftungsanlagen in sehr schlechtem Zustand sind. Oft wird die Anlage nicht eingeschaltet. Wurde nie gewartet (verstopfte Filter, Klappen die nicht mehr öffnen usw.) In Club's bei häufigem Wechsel der Geschäftsführer wird sehr selten das Wissen um die Lüftung weitergegeben. Manchmal weiss der Geschäftsführer nicht mal wo die Lüftungsanlage steht. Behörden, kontrolliert bitte diese Anlagen auf Funktionalität!
  • Blues 03.07.2020 12:06
    Highlight Highlight In Olten wurde 1 (Einer) Clubbesucher mit Corona infiziert. Dafür gehen jetzt 340 (Dreihundertvierzig) für 10 Tage in Quarantäne.

    Man könnte auch sagen: 2720 Arbeitstage gehen verloren, wer bezahlt das? Der Clubbesitzer sicher nicht.
    • Barbärner 03.07.2020 13:53
      Highlight Highlight jeder Club-Besucher sollte Solidarzuschlag von 500 Franken bezahlen müssen, um solche Situationen abzufedern.
    • zar_dule 03.07.2020 14:22
      Highlight Highlight Der Clubbesucher hat sich das Virus nicht im Club geholt gemäss Staatskanzlei des Kantons Solothurn. Er war lediglich im Club selber. Zur Zeit sind laut Kanton Solothurn keine Ansteckungen bekannt.
    • Barbärner 04.07.2020 09:21
      Highlight Highlight Nein vielleicht nicht aber er hat es im Club weiter gegeben! Schnallst du es nicht...???
  • Emma7 03.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Liebe Isabella Eckerle. Ich empfehle Ihnen dringend, die gestrige LANZ Sendung auf ZDF anzuschauen. Ich bin froh nicht zu ihre Zeilen lesen zu müssen, was mich sonst wohl depressiv machen würde. Ihre Aussagen sind zwar grundsätzlich nicht falsch, aber viel zu negativ und auf fast 100 % Sicherheit ausgelegt. Wir müssen mit dem Virus leben + das heisst eben nicht,eine Ansteckung absolut zu verhindern. Weil das ist sowieso unmöglich !! Es gilt ein vorsichtiger aber masvoller Umgang mit den Massn. + nicht laut Ihren Aussagen,möglichst alles zu verhindert, nur damit nie mehr jemand angesteckt wird.
    • ChrisG 03.07.2020 14:28
      Highlight Highlight Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, in einer Parallelwelt zu leben. Sowohl aus der Lanz-Sendung (die übrigens vorgestern war, und ausnahmsweise sehenswert war) als auch aus dem Interview lese ich etwas scheinbar grundsätzlich anderes heraus als sie.

      Oder ist "Ich bin froh nicht zu ihre Zeilen lesen zu müssen" wörtlich gemeint, und Sie haben das Interview, das Sie hier kommentieren, gar nicht gelesen?
    • Emma7 03.07.2020 17:30
      Highlight Highlight Danke für Ihre Korrektur :-), genau die Sendung war vorgestern
  • Fairness 03.07.2020 12:00
    Highlight Highlight Komische Schweizer (bin selber einer), unfähig eine Maske zu tragen aber meinen sie wissen es besser als die umliegenden Länder und Demos zulassen und Clubs öffnen. Einfach nur peinlich und bedenklich. Dafür noch mehr Milliarden ausgeben. Ist ja nur unser Steuergeld.
  • Knety 03.07.2020 11:51
    Highlight Highlight Und der Alkoholpegel gibt auch noch seinen Beitrag dazu. Könnte man nicht so Barfestivalmässig einen Ausgang organisieren. Grosse Halle in Abschnitze unterteilen und strenge Zugangskontrolle. Oder einfach draussen so Containerbars aufstellen. Es müsste doch möglich sein.
    • ruvos 03.07.2020 15:00
      Highlight Highlight Sicher heimelig😂
  • Buddhatwig 03.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Clubs und Bars müssen schliessen, zwar sofort! Maskenpflicht im Innenraum muss eingeführt werden, egal wo man ist. Sonst werden wir ab mitte Juli wieder zwei Monate zuhause hocken, und dazu noch Zehntausende mehr Arbeitlosen. Worauf wartet man eigentlich? Der Virus wartet aber nicht...
    • n3rd 03.07.2020 12:00
      Highlight Highlight Maskenpflicht im Innenraum ist super, vorallem für alle die einen eigenen Büroraum haben und dort alleine drin sind oder für den Maler der alleine im Neubau drin am malen ist - sicher ist sicher, besser zuviel als zuwenig. Zum Schlafen und Duschen darf man sie aber hoffentlich abziehen?
    • Buddhatwig 03.07.2020 12:25
      Highlight Highlight n3rd, das ist genau was man in Deutschland macht. Nur derjenige der allein im Büro sitzt, darf die Maske abziehen. Es ist ja kein Drama. Wo tut es denn Dir weh?
    • n3rd 03.07.2020 12:46
      Highlight Highlight Ich sehe das ziemlich mathematisch. Es gibt die beiden Kriterien "unter 1.5 Meter" und "über 15 Minuten". Beides kann man messen und wenn keines der Kriterien erfüllt ist, dann ist die Situation per Definition nicht riskant und keine Maske notwendig. Maskenpflicht in Situationen, die nicht riskant sind, sind nur noch blinder Aktionismus.

      Wer übrigens Maskenpflicht im Büro will soll dann konsequenterweise auch fordern dass jeder mit Putzlappen und Sprühdose Desinfektionsmittel rumläuft und überall wo er hingelangt hat gleich desinfiziert. Sonst hilft die Maske auch nur beschränkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 03.07.2020 11:39
    Highlight Highlight Hilfe, was soll ich tun ? Meine Kinder sind über 18 und ich kann ihnen rechtlich nicht verbieten in Clubs zu gehen, aber für mich als Risikopatient sind sie zu Hause eine Coronazeotbombe ! Bitte macht die Cubs und Bars zu, dann wird mir etwas wohler und der Streit mit den Kindern ist beendet, auch ihre Grosseltern wären dann wider etwas sicherer.
  • Fairness 03.07.2020 11:36
    Highlight Highlight Die offenen Grenzen bzw. die Meldepflicht, wenn jemand aus einem Risikogebiet zurückkommt ist lächerlich. Da werden sich keine 10% „freiwillig“ in Quarantäne begeben. Schlicht unkontrollierbar.
  • Terraner 03.07.2020 11:30
    Highlight Highlight Heute im coop erlebt:
    Kein Desinfektionsmitteln mehr am Ein Ausgang
    Leute halten kaum noch Abstand
    Es wird wieder zusammen Lift gefahren

    Einzig positive, es waren mehr Leute mit Maske unterwegs als auch schon, die haben sogar besser auf die Abstände geachtet. Die ohne Maske interessiert es nicht mehr, Corona ist vorbei.
  • Randen 03.07.2020 11:28
    Highlight Highlight Die Jungen sollen im Keller gamen anstatt sich mit Freunden treffen. Wir haben das früher so gemacht und wurden ständig kritisiert.
  • rudolf_k 03.07.2020 11:27
    Highlight Highlight "Nur das gesamte Paket wird uns dabei helfen, in den nächsten ein bis zwei Jahren ein einigermassen normales Leben zu führen." - Ehm, nein. Mit Normalität hat das was diese Frau vorschlägt überhaupt nichts mehr zu tun, und das werden wir auch niemals 2 Jahre durchziehen können. Die Kollateralschäden wären dabei viel zu hoch.
    • Terraner 03.07.2020 13:49
      Highlight Highlight In Clubs Party machen hat nur für einen sehr kleinen Prozentsatz der Weltbevölkerung etwas mit normalem Leben zu tun.

      In der Schweiz können wir uns das normale Leben der Weltbevölerung gar nicht vorstellen.
  • Selbstverantwortin 03.07.2020 11:26
    Highlight Highlight Welches Problem wurde wirklich mit dem Lockdown oder den Massnahmen jetzt wirklich gelöst?
    Anfangs: Überlast Gesundheitssystem vermieden 👍
    Seither: nichts. Das Virus ist immer noch da und wird bleiben, bis wir durchseucht sind.
    Dafür: Arbeitslose mit Gedundheitsfolgen, Schulden, ausgehöhlte Demokratie/Eigentumsschutz/Vertragsfreiheit/Bewegungsfreiheit/Demonstrationsfreiheit, Kleiderregeln.
    Doch, genau mein Humor.
    Die populistischen Staatsfans haben mit Panikmache gewonnen. Kompliment!
  • Meinung 03.07.2020 11:26
    Highlight Highlight Schön dass nun doch auch mal die Frauen zu Wort kommen. Hat ja sehr lange gedauert.
    Und Nein auch Männer machen gute Arbeit, für alle die jetzt gleich Emanzen schreien möchten.
  • Peter R. 03.07.2020 11:26
    Highlight Highlight Warum hören wir zu wenig auf die Experten (Virologen, Epidemologen) und befolgen nicht deren Empfehlungen.
    Das grösste Risiko besteht in den Clubs und auf Massenveranstaltungen (unbewilligte Demos). Anstatt Einzelpersonen einzuschränken würde man gescheiter Clubs schliessen und Massendemos nicht bewilligen bzw. unbewilligte auflösen.
    • Dominik Treier 03.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Ich sage Ihnen warum R. Peter.

      Gewisse Kreise fanden die bisherigen Massnahmen für den Erwerbsersatz schon zu teuer und haben gehofft man könne jetzt an die Eigenverantwortung appellieren und die Clubs blieben leer.
      So könnte man wenn die Konkurs gehen einfach sagen, Pech gehabt, anstatt Verantwortung übernehmen zu müssen.
    • Jeremy Liquidpsy 03.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Weil es hunderte verschiedene Expertenmeinungen gibt.. Ist gar nicht so einfach den Duechblick zu behalten.
    • Snowy 03.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Danke Dominik.

      Endlich redet einer mal Klartext.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yankee25 03.07.2020 11:25
    Highlight Highlight Danke für das Interview. Ich hoffe Herr und Frau Bundesrat lesen Watson. Ich weiss nicht was so schlimm daran sein sollte mit den engsten Freunden am Balkon zu fünft den Grill anschmeissen und ein paar Bierchen zischen, anstatt in einen Club mit hunderten fremden Menschen zu gehen. Und bestenfalls noch tanzen und bei aller lauter Musik noch den anderen ins Ohr schreien und dann einfach den 👍 hocheben, obwohl man kein Sterbenswort verstanden hat, was der andere gesagt hat.
    • Garp 03.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Ich denke viele der Clubbesucher leben noch zu Hause. Auf dem Balkon wollen dann noch die Eltern und die Geschwister mit ihren 5 Freunden sitzen. Aber bin auch dafür die Clubs zu schliessen.
  • Mad Heidi 03.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Kluge Frau.
  • _Qwertzuiop_ 03.07.2020 11:20
    Highlight Highlight War und ist mir ein Rätsel weshalb Clubs geöffnet haben dürfen... Logisch ist es schhh für die Betreiber, die Pandemie ist allerdings kein Witz.
    • Garp 03.07.2020 14:47
      Highlight Highlight Weil man sie dann nicht entschädigen muss, auch wenn unter dem Strich offene Clubs viel teurer kommen.
      Jeder schiebt sein Budget auf den andern Bereich ab, so gut wie möglich. Dazu gehören die Clubs. Bezahlen müssen wir alle.

      Vielleicht hatte man auch Angst vor Szenen wie in Stuttgart, weil unsere Polizei wenig Personal hat. Wer weiss es, was hinter den Kulissen läuft 🤷🏻‍♀️
  • eru 03.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Da braucht es keinen langen Kommentar: wieder einmal ein glaubwürdiges Interview. Bravo
  • herrkern (1) 03.07.2020 11:18
    Highlight Highlight Der volkswirtschaftliche Nutzen von Clubs wie dem Flamingo ist beinahe Null, der potenzielle Schaden aber enorm hoch. Ich verstehe nicht, warum man überhaupt über diese Clubs nachdenkt. Macht halt mehr Goa-Parties im Wald, das ist sicherer.
    • Mephista87 03.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Bringt auch nichts, wenn die alle auf Kuschelkurs sind.
      Benutzer Bild
  • IMaki 03.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Endlich einmal ein gut geführtes Interview mit einer kompetenten Fachfrau. Aber von Serafini/Obrist war das ja auch zu erwarten. Danke.
    Nachdem es ja nun auch Frau Eckerle sagt, darf man es wohl unterstreichen: Schliesst sofort die Clubs und Bars auf unbestimmte Zeit (mindestens bis ein Impfstoff da ist)! Und dafür sind einzig und allein die Kantone zuständig. Ohne wenn und aber.
    Und ein Tip an das Partyvolch: Es gibt auch noch Bücher, gell. Das sind imfall Papierblätter zwischen zwei Kartondeckeln. Und man muss den ersten Kartondeckel anheben, nicht darauf herumstreichen.
    • Radesch 03.07.2020 12:29
      Highlight Highlight Ich finde den Kommentar unpassend, weil sie sich selbst aufwerten (schau her, ich lese Bücher... Ich bin imfall voll schlau). Es darf ja jeder die Zeit so verbringen woe er will...

      Es gäbe ja die Möglichkeit auf einer Wiese oder so im grossen Kreis zu feiern, aber eben... Keine Ahnung warum das nicht klappt...
    • IMaki 03.07.2020 13:41
      Highlight Highlight @radesch:
      In Zeiten von Corona ist es eben vorbei, die Zeit zu verbringen, wie man will. Das tun ja die Risikogrüppler in den Clubs und Bars und deshalb haben wir jetzt den Salat. Sofern man die Warnungen und Hinweise bezüglich der Pandemie wirklich ernst nehmen will, gibt es eben keine Wahlfreiheit mehr. Und wenn Sie die leise Ironie mit dem Buchhinweise nicht verstehen, kann ich auch nichts machen.
    • Radesch 03.07.2020 14:12
      Highlight Highlight Ich glaube, dass du mich falsch verstanden hast. Natürlich bin ich nicht einverstanden, dass sich die Nachtschwärmer schön gegenseitig mit Corona anstecken. Aber die Bemerkung mit den Büchern war unnötig. Man kann wie gesagt auch draussen mit genügend Abstand an der frischen Luft feiern.

      Übrigens lese ich selbst auch, nicht viel auf Deutsch (was eigentlich schade ist), dafür aber auf Japanisch. Leider habe ich das Lesen erst schätzen gelernt mit dem Sprachenlernen :). Aber diese "wir lesen drum sind wir schlau" Haltung hat mich gestört. Deshalb habe ich interveniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Edding300 03.07.2020 10:59
    Highlight Highlight Es war doch immer das Ziel die Intensivstationen und Krankenhäuser nicht zu überlasten. Da dieser Fall nicht ein traf sind die Lockerungen berechtigt. Man muss nun vorsichtig sein, dass die zahlen nicht in die Höhe schnellen. ÖV-Maskenpflicht, absolut richtig. Alles wieder zu schliessen finde ich aber falsch. Das Virus kann man nicht komplett aus der Gesellschaft drängen ohne die Wirtschaft und den Sozialstaat komplett an die Wand zu fahren. Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und einen kleinst möglichen Schaden davon zu tragen.

    So genug «meine Meinung für heute»
    • GianniR 03.07.2020 11:47
      Highlight Highlight "Alles wieder zu schließen "! Mit den Clubs wird nicht "alles" geschlossen sondern eine Stätte mit der höchsten Ansteckungswahrscheinlich überhaupt! Also Schluss damit!
    • Twinleaks 03.07.2020 12:22
      Highlight Highlight @Edding300: der nächste Engpass nach den Spitälern ist schon da: "Es sind beunruhigende Nachrichten. Ausgerechnet eines der wenigen Medikamente, die bei schweren Covid-19-Fällen helfen, droht in der Schweiz auszugehen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die amerikanischen Behörden fast den gesamten Vorrat der nächsten drei Monate an Remdesivir aufgekauft haben." Quelle: Tagi/Newsnetz
    • Edding300 03.07.2020 12:41
      Highlight Highlight Sehr Ignorant zu denken wenn Clubs geschlossen werden, werden Orte mit der höchsten Infektionsrate geschlossen!

      Letztes Wochenende gaben es in Bern neben der Techno-Party vor der Halle noch zwei weitere illegale Raves ohne jegliches Schutzkonzept.

      Lieber feiern die Leute in einem Club und man kann sie zurückverfolgen, als das wild gefeiert wird ohne jegliche Regulation.

      Wie bei Gras, lieber Regulation als komplettes Verbot. Abr wie ich sehe gibt es ziemlich viele ignorante und blinde Leser hier :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bravo 03.07.2020 10:51
    Highlight Highlight Es ist leider so, dass die Leute, welche in einen Club gehen (die ja nur schon dadurch per se eher risikofreudig sind/gibt auch Ausnahmen), keine Maske anziehen. Im Club sind sie in der tabulosen vermeintlichen Freiheit, im Gegensatz zur bösen Aussenwelt mit den vermeintlich sinnlosen Maskenpflichten in ÖV (und bald) Shoppingcentren etc.

    Ganz heikle Orte sind zudem Fast Food Ketten, wo zu bestimmten Zeiten Hunderte auf engstem Raum anstehen und zur Kasse drängeln.

    Clubs müsste man per sofort schliessen. Absolute Hochrisikozone!!!
  • Dr no 03.07.2020 10:46
    Highlight Highlight sehr gutes Interview. Es geht auch nicht um contact Tracing. Es geht darum, dass sich die Leute schon gar nicht anstecken. Genau das ist der Punkt. Ich verstehe wirklich nicht, warum man die Clubs offen lässt oder dann wenn als unbedingt sein muss, wenigstens nicht strenge Massnahmen vorsieht. Im ÖV trage ich ein Maske und im Club ist dann alles egal? Schade ist man hier nicht konsequent.
  • Bert der Geologe 03.07.2020 10:42
    Highlight Highlight Bei der ersten Welle konnte man noch Fehler machen, es fehlten viele Daten. Die Behauptung, Masken bringen nichts war damals sicher ein Fehler. Es dauerte mehrere Wochen, bis dieser Fehler halbpatzig eingestanden wurde. Nun waren die Lockerungen eine Lockerung zu viel, also sofort und ganzpatzig korrigieren! Sonst muss noch grossräumig eine Zona Rossa ab Bötzberg eingeführt werden.
  • Peter Sager 03.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Herr Berset und Frau Somoruga, lassen sie endlich dieses Clubs zu machen per Heute. Frau Rickli in Zürich bringt dies selber nicht zu stande.
    • P. Meier 03.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Ich glaube eher die Kantone wollen nicht, denn dann sind sie die Zielscheibe der frustrierten Partybewegung.
  • invisible 03.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Entscheidend: primär Infektionen vermeiden! Sätze wie " Clubs kann man aufmachen weil man da ja alles zurückverfolgen kann" machen mich schon länger stutzig. So gesehen verstehe ich auch ein bisschen die Unzufriedenheit bzgl Masken im öV, es herrscht halt ein Ungleichgewicht das natürlich zu Frust und Ärger führen muss. Aber wir lassen uns halt nur sehr ungern was vorschreiben oder wegnehmen. Bu. Hu.
  • Nonkonformist 03.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Eine weitere Panik Verbreiterin. Wir müssen mit diesen Einschränkungen aufhören, sofort. Endlich wieder vollkommen normal leben. Das Virus ist da und wird auch bleiben. Eines von vielen.
    Ja, es wird ein paar Kranke geben, ein paar Tote. Aber wir gehen überall Risiken ein um ein normales Leben zu führen.
    • DieFeuerlilie 03.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Was für Risiken gehst du denn sonst noch so ein, um ein normales Leben zu führen?

      Und welche davon gefährden die Allgemeinheit?

      Erzähl mir doch bitte von deinem abenteuerlichen, risikoreichen Leben in der Schweiz, bin echt gespannt! 😁
    • Mutzli 03.07.2020 13:14
      Highlight Highlight "ein paar Tote"

      ...jo, die über 1500 Tote in knapp zwei Monaten während der Spitze der ersten Welle sind ja nix. New York CIty hat 100'000 weniger Leute als die Schweiz und die haben bereits die 20'000 Grenze geknackt, da müssen wir wirklich sofort mit allen Massnahmen aufhören, um deren Rekord noch einholen zu können./i

    • Wolkensprung 03.07.2020 14:37
      Highlight Highlight Die paar Kranken und Toten sind nicht das Problem, sofern sich die Gesellschaft darauf einigt: Soundsoviele Kranke/Tote für soundsovielen wirtschaftlichen Schaden.
      Problematisch sind dann die übervollen Intensivstationen in den Spitäler, welche keine anderen, unverschuldete Fälle mehr aufnehmen können. Meine Freiheit zur Dummheit geht genau so weit, bis ich jemanden anderen damit einschränke und/oder gefährde.
  • Kritisch Hinterfragen 03.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Was mir unklar ist: welches Ziel verfolgen wir genau? Möchten sie das Virus ausrotten? Null Infektionen?

    Wie soll das möglich sein?

    Mit ist das wirklich unklar.
    • Pierre Beauregard 03.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Echt jetzt? Nach 4 Monaten immer noch nicht begriffen? Wo steht konkret das Ziel sei das Virus auszutotten?
      Lies doch bitte das Interview nochmals durch, vielleich dämmert es ja dann.
      Oder zig andere Interviews, mit kompetenten Fachleuten.
    • DieFeuerlilie 03.07.2020 13:26
      Highlight Highlight Ganz ehrlich?
      Wo warst du die letzten vier Monaten, wenn dir das immer noch unklar ist.. 🙄

      Aber ok..
      Nochmals, exklusiv für dich:

      Nein, Null Infektionen sind nicht das Ziel, weil schlicht nicht möglich. Das Virus ist und bleibt erstmal hier.

      “Wir“ müssen die Infektionszahlen so niedrig wie möglich zu halten, um das Gesundheitssystem nicht kollabieren zu lassen.
      Und so unnötige Tote (nicht nur durch Covid!) zu vermeiden.

      Und dazu ist es nötig, Massenansammlungen (Clubs, Konzerte u.ä.) zu verhindern.
      Weil dort das höchste Ansteckungsrisiko besteht.

      Und..? Wird‘s langsam klarer?
  • MeinSenfHierUndJetzt 03.07.2020 10:22
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses Interview! Das klingt alles sehr vernünftig und ausgewogen.
    Jetzt heisst es: Daumen drücken, dass auf sie gehört wird...
  • schnupperi 03.07.2020 10:20
    Highlight Highlight Irgendwie scheinen alle zu wissen was zu tun wäre. Nur unseren lieben Entscheidungsträger in der Politik fehlt das Rückgrat oder Intelligenz - im schlimmsten Falls beides. Die Kantonsregierungen stellen sich sehr amateurhaft an. Im Normalfall kann das sehr unterhaltsam sein. Während einer Krise ist es aber einfach nur tragisch und gefährlich. Sie haben die Verantwortung in ihren Ämtern gesucht, also sollen sie diese nun auch übernehmen und die notwendigen Entscheide (Masken und/oder Abstand in geschlossenen Räumen) treffen.
  • F2 to Enter Setup 03.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Am Absurdesten finde ich die Aussage von Masken-Verweigerer, dass das Maskentragen sie angeblich in ihrer persönlichen Freiheit behindert.

    Diese fiktive, herbeigeredete persönliche Freiheit hört doch spätestens dort auf, wo sie die Gesundheit anderer gefährdet.
  • Terraner 03.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Wie sagte doch Berset. Die Situation ist jetzt eine ganz andere als im März, wir wissen jetzt viel mehr über das Virus.

    Dann bitte handelt auch so und erklärt dies auch der Bevölkerung, die denkt nämlich wirklich es ist alles vorbei.

    Ich habe nicht den Eindruck das unser Bundesrat das Mehrwissen über die Übertragungswege nutzt um seine Entscheidungen zu treffen.

    Homeoffice hilft perfekt
    Abstand weiterhin einhalten
    Events welche den Abstand nicht ermöglichen, verbieten
  • Heini Hemmi 03.07.2020 10:17
    Highlight Highlight In DER Club-Stadt Berlin sind noch alle Clubs geschlossen, aber in der Schweiz meint man, man könne Partys feiern unter Einhaltung der Corona-Regeln. Das ist sowas von weltfremd! Vor allem riskieren wir damit, dass noch viel Wichtigeres wieder heruntergefahren werden muss, was letztlich wieder viel teurer wird. Auch dass die Homeoffice-Empfehlung aufgehoben wurde, ist absolut unverständlich und sendet die falschen Signale aus. Am Anfang der Krise verdienten sich die Behörden die Note 5, jetzt gibt’s leider nur noch eine 2,5.
  • landre 03.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Es ist schon gefährlich genug dass mittlerweile sogar ein europäischer Staatsmänner meint es kann easy ein PCR-Test gemacht werden um eine Quarantäne zu vermeiden.

    Oder Mitmenschen aller Altersklassen die meinen dass das Tragen einer Maske die anderen Hygiene-Massnahmen ersetzen kann.

    Oder wie hier zB Kommentatoren und ganz viele Herzchen die meinen eine handelsübliche "Einweg"-Maske kann easy in den Backofen um daraus eine "Mehrweg-Maske" daraus zu generieren.

    Am fahrlässigsten bzw am gefährlichsten sind aber wahrscheinlich effektiv diejenigen die frivol in Clubs, usw abfeiern...
    • Hamudi Dudi 03.07.2020 10:25
      Highlight Highlight Das mit dem Backofen kam von Christian Drosten und nicht von irgendwelchen Kommentarspaltenwissenschaftlern.
    • ursus3000 03.07.2020 10:44
      Highlight Highlight @ Hamudi Dudi Christian Drosten schreibt hier Kommentare ?
    • The Snitcher 03.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Hey Shindy, wie läufts mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 03.07.2020 10:15
    Highlight Highlight In einen Club gehe ich nur, wenn ich beruflich gerufen werde. Dann habe ich ja sogar die Atemschutzausrüstung zur Verfügung.

    🚒👩🏼‍🚒🧯


    Im Ernst:

    In der heute bestehenden Situation ist es echt nicht empfehlenswert, einen Club zu besuchen.

    Eigentlich sollte man diese einfach schliessen.
    • Barbärner 03.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Clubs Bars Pubs schliessen, in Läden wie Migros Coop etc. strickte Maskenpflicht, Massentests, ÖV Maskenpflicht, Freibäder Eintritt stark beschränken und zurück zur 10m2 Regel.

      Warum der BR die ganzen Opfer die seit März erbracht wurden und Milliarden gekostet haben nun einfach versenkt verstehe ich nicht. "lasst uns den Sommer geniessen!" Frau Somaruga, mit diesem Ausruf haben sie unserem Land einen Kopfschuss verpasst, da nützt es auch nichts mehr sich mit Schutzmaske fotografieren zu lassen...
  • Jinx 03.07.2020 10:12
    Highlight Highlight Braucht es wirklich eine Aussage einer Virologin um zu wissen, dass die Clubs geschlossen bleiben sollten?
  • disear 03.07.2020 10:08
    Highlight Highlight Ganz einfach: Clubs schliessen, im Sommer ist man sowieso lieber draussen unterwegs und da ist die Infektions- / Superspreadinggefahr bedeutend kleiner, als in geschlossenen Räumen.
  • COVID-19 ist Evolution 03.07.2020 10:07
    Highlight Highlight "Aber das grösste Ziel ist, Infektionen zu vermeiden."

    Diese Aussage ist eine Position, die zu diskutieren wäre.

    • Kritisch Hinterfragen 03.07.2020 11:40
      Highlight Highlight Danke, das hast du schön formuliert. "Infektionen vermeiden" ist nicht dasselbe wie "keine Infektionen" um jeden Preis.

      Denn dieser Preis ist irgendwann zu bezahlen...
    • Mutzli 03.07.2020 13:15
      Highlight Highlight Nö.
    • Wolkensprung 03.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Nein. Vorbeugen ist effizienter/einfacher/billiger als tracen/heilen/downlocken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans_Olo 03.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Endlich mal jemand der es auf den Punkt bringt. Sie hat absolut recht. Ich bin ziemlich sicher das wenn der BR noch weiter lockert, wir spätestens im September wieder am gleichen Punkt stehen wie Mitte März.
    • Haochen Yu 03.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass wir bis September warten müssen...
    • Barracuda 03.07.2020 12:21
      Highlight Highlight Im September? Dieser absurde Leichtsinn mit den Club- und Grenzöffnungen führt uns in 2 Wochen wieder auf 1000 pro Tag. Berset hat immer gesagt man prüfe jede Lockerung und reagiere entsprechend. Die Clubs müssen noch HEUTE alle geschlossen werden. Alles andere ist verheerend.
    • Bächli 03.07.2020 15:23
      Highlight Highlight Ich frage mich gerade, ob der Bundesrat auch Watson liest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 03.07.2020 10:05
    Highlight Highlight Ich schreibe es nochmals hier, hoffentlich lesen die Politiker mit, vor allem in Zürich: Schliesst diese verdammten Clubs! Es kann doch nicht sein, dass die Kontrolle wegen Nachtschwärmern ausser Kontrolle gerät.

    Was braucht es noch, dass die Clubs zugehen? Es gab schon Superspreaderevents, wie viele braucht es noch? Und es wird mehr geben. Meine Güte, wie kann man nur so naiv sein.

    Ich bin bodenlos enttäuscht von den Kantonen und dem Bund.

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