Luzern
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39 Sekschüler vor Flut der Emme mit Grossaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rega gerettet



Bei einer Wanderung entlang der Kleinen Emme ist am Dienstagmittag eine Schulklasse in Not geraten. Die 39 Sekschüler und ihre vier Begleitpersonen wurden vom rasch ansteigenden Bach überrascht und mussten gerettet werden.

Die Schulklasse aus dem Kanton Luzern war in Doppleschwand unterwegs, als beim Zusammenfluss der Fontanne und der Kleinen Emme das Gewässer stark anstieg. Ein Sprecher der Luzerner Polizei sagte, man habe um 12.45 Uhr einen Anruf von einer Drittperson erhalten. Es befänden sich Kinder im Bach, das sei doch gefährlich, habe diese gesagt.

Von Flussinsel gerettet

Darauf sei man mit einem Grossaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Ambulanzteams und der Rega ausgerückt. Ein Kind sei aus der Luft von einer Flussinsel gerettet worden. Sämtliche Beteiligten konnten aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit gebracht werden.

Einige Schüler hätten sich leicht verletzt, dabei handle es sich um Schürfungen oder Schrammen. Die Betroffenen werden von einem Care-Team betreut. Die Klasse wurde zu einem Sammelpunkt gebracht.

Der Pegel der Kleinen Emme steigt laut Zahlen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) seit Mitternacht kontinuierlich an, am Vormittag wurde innert 20 Minuten ein sprunghafter Anstieg von 17 Zentimetern gemessen. Die Luzerner Polizei rät, Gewässer gut im Auge zu behalten und sich bei hohen Wasserständen von Flüssen und Bächen fern zu halten. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 15.08.2018 00:34
    Highlight Highlight es gibt eigentlich eine gute devise zur kleinen emme... hat es über dem entlebuch regenwolken, halte dich von ihr fern. den ganzen tage hatte es regenwolken über dem entlebuch und voila regenschauer im hinteren entlebuch erzeugen logischerweise steigende pegel im vorderen entlebuch.
  • sid8 14.08.2018 17:49
    Highlight Highlight Glück im Unglück. Ein grosses Dankeschön an alle Helfenden für ihren Einsatz, dass alle Kinder und Lehrpersonen gesund geborgen werden konnten....
    Bei diesem Fluss ist dieses Phänomen schon öfters aufgetreten bei Gewittern im Entlebuch. Beinahe das Wasser des ganzen Entlebuchs läuft dort durch. Deshalb ist immer Vorsicht geboten!

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