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In Nigeria verschleppt und vergewaltigt

Von Boko Haram entführte Mädchen sollen Kinder geboren haben



JAHRESRUECKBLICK 2014 – INTERNATIONAL – In this  photo taken from video  by Nigeria's Boko Haram terrorist network, Monday May 12, 2014 shows the alleged missing girls abducted from the northeastern town of Chibok. The new video purports to show dozens of abducted schoolgirls, covered in jihab and praying in Arabic. It is the first public sight of the girls since more than 300 were kidnapped from a northeastern school the night of April 14  exactly four weeks ago. (KEYSTONE/AP Photo)

Ein Video, das im Mai 2014 auftauchte, zeigt die entführten Mädchen. Bild: AP Militant Video

Mehr als 200 meist christliche Schulmädchen wurden im April 2014 von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in Chibok in Nordnigeria entführt. Einige von ihnen haben nach Informationen der deutschen Zeitung «Bild» nach Vergewaltigungen nun Kinder geboren.

Das Blatt beruft sich in seiner Samstagsausgabe auf den Australier Stephen Davis, der die nigerianische Regierung beraten habe. Davis habe im Sommer 2014 vier Monate lang den umkämpften Norden Nigerias bereist, um eine Freilassung der Mädchen auszuhandeln. Er habe weiterhin Kontakt zu den Islamisten. 

«Ein Kontakt bei Boko Haram teilte mir mit, dass die ersten Chibok-Mädchen in der letzten Woche Babys zur Welt gebracht haben», schrieb Davis der Zeitung zufolge.

Die Massenentführung hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, auch wegen der Kampagne «Bring back our girls» (bringt unsere Mädchen zurück). Die Islamisten erklärten, sie würden die Mädchen versklaven und zum Islam konvertieren. Einige Mädchen entkamen ihren Peinigern. Seitdem gab es mehrere weitere Entführungen. (sda/dpa)

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