Ringmeister Zaugg
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epaselect Players of Germany celebrate after winning the Men's Ice Hockey semi final match between Germany and Canada at the Gangneung Hockey Centre during the PyeongChang 2018 Winter Olympic Games, in Gangneung, South Korea, 23 February 2018.  EPA/LARRY W. SMITH

Der Jubel der Deutschen ist gigantisch. Bild: EPA/EPA

Ein logisches Wunder, das auch für uns möglich gewesen wäre

Die grösste Stunde in der Geschichte des teutonischen Eishockeys. Ruhmreicher noch als die olympische Bronze-Medaille von 1976. Wie ist das möglich?



Deutschland besiegt nach der Schweiz (2:1 n.V.) und Weltmeister Schweden (4:3 n.V.) auch Olympiasieger Kanada (4:3) und spielt gegen Russland um Gold. Olympisches Finale mit Deutschland! Verrückt? Nein. Es ist ein logisches Wunder, das auch für uns möglich gewesen wäre.

Was haben die Deutschen, was wir nicht haben? Gehen wir Punkt für Punkt durch.

Die Liga? Nein. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist klar schwächer als unsere NLA. Das zeigt sich alleine schon an den Resultaten in den internationalen Klub-Wettbewerben.

Die Vorbereitung? Nein. Die Deutschen hatten schlechtere Bedingungen als wir. Sie haben in der Meisterschaft seit der Novemberpause durchgespielt.

Mehr Geld? Nein. Die Löhne der DEL-Spieler sind niedriger als die der Schweizer Stars.

SCB-Stürmer Andrew Ebbett zur Halbfinal-Niederlage gegen Deutschland

Ein «Berner» war einer der tragischen Helden in diesem grossen Hockeyschauspiel: SCB-Stürmer Andrew Ebbett.

«Ich bin einfach bitter enttäuscht. Wir haben eine goldene Möglichkeit einfach weggeworfen. Wir hätten gegen die Russen um olympisches Gold kämpfen können. Wir waren sehr gut vorbereitet, die Coaches haben einen guten Job gemacht und die Stimmung in der Kabine war gut. Und dann war es, als seien wir am Anfang einfach nicht im Spiel.»

Und die Deutschen? Felix Schütz, ein Defensivstürmer aus der vierten Linie, machte eine interessante Aussage: «Wir waren so grössenwahnsinnig, dass wir uns das Finale zum Ziel gesetzt haben.»

Die geringere Belastung? Nein. Die Deutschen haben bis zu diesem Zeitpunkt mehr Ligaspiele bestritten – und die Reiserei ist in der DEL viel stressiger als bei uns.

Mehr Talent? Nein. Bei einem Talentwettbewerb würden wir in einem Einzelvergleich Spieler gegen Spieler haushoch gewinnen. Unser spielerisches Bruttosozialprodukt ist viel grösser.

Fussballer Thomas Müller freut sich mit seinen Landsmännern.

Einmalige Chance

Aber Deutschland steht im olympischen Finale. Die Deutschen haben die «Jahrhundert-Chance» – die Abwesenheit der NHL-Stars – zu ewigem Ruhm genutzt.

Was haben die Deutschen besser gemacht als wir?

Die Deutschen können Powerplay. Wir nicht.
Die Deutschen können Boxplay. Wir nicht.
Die Deutschen können Taktik. Wir nicht.
Die Deutschen können Disziplin. Wir nicht
Die Deutschen können Geduld. Wir nicht
Die Deutschen können Coaching. Wir nicht.
Die Deutschen können Zweikampf. Wir nicht.

Wer vermittelt Powerplay, Boxplay, Taktik, Disziplin, Geduld und Zweikampfstärke? Wir wollen nicht grübeln und nicht mehr sticheln und überlassen die Antwort auf diese Frage unserem Sportdirektor Raëto Raffainer. Aber wir verneigen uns vor Marco Sturm, dem freundlichen NHL-Titanen und neuen «Hockeygott» Deutschlands.

Wir haben hier wieder einmal eine Sternstunde eines Aussenseiters erlebt. Wir haben gesehen, wie weit der Glaube an die eigene Stärke, Mut und Leidenschaft eine Mannschaft auch im internationalen Eishockey tragen kann. Von «Momentum» sprechen die Psychologen, wenn ein Team in Fahrt kommt und dann über sich hinauswächst. Das «Momentum» bekamen die Deutschen durch den Verlängerungssieg gegen die Schweiz.

Ein Nervenspiel

Letztlich ist es kein ein Hockey-Wunder. Gegen die Kanadier spielten die Deutschen so wie wir einst unter Ralph Krueger. Gut organisiert in der eigenen Zone, aber immer auf den Zehenspitzen. Also immer bereit und dazu in der Lage, blitzschnell zu kontern. In den Zweikämpfen liessen sie sich nicht einschüchtern. Auch ein brutales Foul von Gilbert Brulé (er streckte beim Stande von 1:4 David Wolf mit einem Check gegen den Kopf nieder) erzielte keine Wirkung. Den Deutschen gelang zwar im fünfminütigen Powerplay kein weiterer, kein dritter Powerplay-Treffer – aber sie behielten den Kopf oben.

epa05951029 Germany's head coach Marco Sturm during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship group A preliminary round match between Germany and Russia at Lanxess Arena in Cologne, Germany, 08 May 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH

Marco Sturm, Deutschlands Bandengeneral. Bild: EPA/EPA

In der Schlussphase wurde die Partie ein aufwühlendes Drama. Die Kanadier warfen alle taktischen Bedenken über Bord und stürmten mit dem Mute der Verzweiflung. 15:1 Torschüsse im letzten Drittel. 35:16 übers ganze Spiel. Die Partie löste sich in den letzten zehn Minuten in eine Serie von wilden Zweikämpfen auf.

Aber das Verhältnis der klaren Chancen ist ungefähr ausgeglichen. Kanadas Torhüter Kevin Poulin hielt beim Stande von 2:4 einen Penalty. Ja, Kevin Poulin ist Klotens neuer ausländischer Goalie. Er ist nun bestens auf seine neue Aufgabe vorbereitet. In Kloten wird ihn nichts mehr erschüttern können.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bobby Sixkiller 24.02.2018 20:39
    Highlight Highlight Die Deutschen können mit harten Matratzen gewinnen - wir nicht 😂
  • meinsch? 24.02.2018 10:47
    Highlight Highlight die deutschen stehen mit realistischem krügerhockey im final, wir mit träumereien von hockey für das wir nicht das spielermaterial haben am abgrund, so einfach ist das
    verbandseitig mögen sie stark im verkauf und marketing sein, vom kerngeschäft, dem sportlichen fehlt jeglicher plan, beginnend bei den einzelnen positionen, welche vertäge verlängert werden, bis runter aufs eis
    wir stehen verdientermassen wo wir stehen
  • TGG83 24.02.2018 07:56
    Highlight Highlight Fischer hat gegen aussen davon gesprochen, was Sturm gegen innen umsetzte ...Krüger und Simpson hielten den Puck meist flach und namen so auch Druck von der Mannschaft.

    Wäre Fischer Skifahrer würde er jetzt noch bei der Startnummernausgabe plagieren er fahre um Gold.
  • asdf asdf 24.02.2018 00:34
    Highlight Highlight Zusammenhalt, Kampf und Leidenschaft das zeichnet jede Deutsche Mannschaft, egal in welcher Sportart, aus. Das sind richtige Mentalitätsmonster! Darin sind sie meiner Meinung nach einzigartig.
  • DerRaucher 23.02.2018 23:01
    Highlight Highlight Jetzt sind die Deutschen schon besser in Sportarten, an die sich die Schweiz so geklammert hat. Es fehlt hier einfach am Winner-Gen. Niemand ist dir böse wenn du als Schweizer was verlierst. Hast ja gut gekämpft!
  • Wayne99 23.02.2018 22:31
    Highlight Highlight Ja die Deutschen sind "Geili Sieche", nun sehe ich unsere Schweizer "Stars" in einem anderen Licht.
    Ist halt nicht alles so Easy wie gegen Ambri und so zu brillieren!
  • ta0qifsa0 23.02.2018 22:05
    Highlight Highlight Die Deutschen können Boxplay. Wir nicht.
    Die Deutschen können Taktik. Wir nicht.
    Die Deutschen können Disziplin. Wir nicht.
    Die Deutschen können Geduld. Wir nicht.
    Die Deutschen können Coaching. Wir nicht.
    Die Deutschen können Zweikampf. Wir nicht.

    Man kann es nicht besser auf den Punkt bringen mit so wenigen Worten. Diese Zeilen sollten man gross ausdrucken und jedem Verbandsmitglied vom SIHF an die Bürotür kleben.
  • Lueg 23.02.2018 21:38
    Highlight Highlight Wer mehr als zwei aus Bern im Team hat kuscht vor den Deutschen...
    Bundesrat
    Kanadahocky
    CH Hockeynati
  • Waedliman 23.02.2018 21:17
    Highlight Highlight Meine Vermutung? Die Schweizer sind keine Teamplayer. In Einzelbewerben mitunter erfolgreich, gibt es eigentlich kein Team, das der Weltelite gefährlich werden kann. Und das können die Deutschen dann scheinbar doch besser
  • Chris Palatinus 23.02.2018 21:11
    Highlight Highlight Und die Frechheit und der Grössenwahn fehlt uns eben auch. Wenn man sich Viertelfinal zum Ziel setzt muss man sagen, dass eine Achtelfinale gar nicht so schnell war, also daher der Frust unverständlich.
    Ich wünsche mir in Zukunft den Grössenwahn der Deutschen: «Wir waren so grössenwahnsinnig, dass wir uns das Finale zum Ziel gesetzt haben.»
  • Fibeli 23.02.2018 21:10
    Highlight Highlight ich war noch nie so krass im loch wegen eishockey.. schissdreck...
  • bokl 23.02.2018 20:54
    Highlight Highlight Entscheidend sind Geld und Belastung. Aber genau umgekehrt, wie vom Eismeister gedeutet. In der CH-Liga gibt es zu viel Geld ohne grosse Belastung. Selbst als Spieler der 3/4 Linie kriegst du ein Angebot zum Wechsel, wenn du mal 4-5 Spiele ein Tor machst.

    Die DEL entwickelt sich mächtig, aber dennoch musst da jeder Spieler für sein Glück kämpfen. Auch bei einem Titelgewinn hat niemand ausgesorgt. Da sind Turniere wie WM und OS natürlich verlockend. Hat man da Erfolg, kann man vielleicht die DEL verlassen und in der CH oder KHL-Liga gutes Geld verdienen ...
  • reconquista's creed 23.02.2018 20:49
    Highlight Highlight “Traumfinal“:
    Erzrivale gegen Dopingverband...
  • ParanoidAndroid 23.02.2018 20:12
    Highlight Highlight Aber wir hatten ja so hatte Matratzen!
  • DerDon 23.02.2018 20:02
    Highlight Highlight Die Deutschen haben sich das erarbeitet und verdient! Schlimm ist nur, dass unsere Eisgenossen sich nun damit entschuldigen werden, dass die Deutschen ja wirklich so schwer zu bezwingen waren, haben diese ja sogar die grossen Nationen SWE und CAN eliminiert...
  • (J)onas (F) (K)essler 23.02.2018 19:58
    Highlight Highlight mit einem richtigen trainer wäre es möglich gewesen
  • Echo der Zeit 23.02.2018 19:49
    Highlight Highlight Bob Hartley als Nati Trainer - wär das was ?
  • Daniel S. Stirnimann 23.02.2018 19:44
    Highlight Highlight @Zaugg: Punkt 1 stimmt so nicht mehr. Die DEL hat in den letzten Jahren klar an Qualität auf und neben dem Eis Fortschritte gemacht. Dies sicherlich auch dank namhafter Sponsoren. Kommt hinzu, dass in der DEL anscheinend das Lohnverhältnis zu Spielerqualität noch "gesund" ist. Sprich das Paket der DEL stimmt während hier ein grosses Gärtchendenken herrscht, das sich fast wie ein roter Faden bis hinauf zur Funktionärsebene Verband durchzieht. Kumpeleien und ein Nati-Trainer mit Vertragsverlängerung ohne das ein Leistungsausweis vorhanden ist, sind da nur noch die letzten "Missverständnisse"...
    • Hallo22 23.02.2018 21:28
      Highlight Highlight Das in der DEL gutes Eishockey gespielt wird bezweifelt niemand. Allerdings ist die DEL noch um einiges schlechter als die NL. Der Unterschied ist neben dem Trainer vor allem die Härte die uns fehlt. Die Rollen die Spieler wie Lappierre oder Morant einnehmen müssen vermehrt von schweizern die auch für die Schweizer Nati auflaufen (Morant für Frankreich) gefüllt werden. Ausserdem wäre es für die Nati gut wenn die NL um 2 Klubs gekürzt wird um so den Leistungsdruck auf die Spieler sowie auch das Gesamtniveau der Liga zu erhöhen.
  • lichtler 23.02.2018 19:28
    Highlight Highlight Die NLA ist aber auch nicht so stark wie es gerade dargestellt wird. Ich vergönne es den deutschen sehr!! Super!
    • TodosSomosSecondos 23.02.2018 19:59
      Highlight Highlight Die NLA ist schon so stark, wie dargestellt, vielleicht sogar noch ein wenig besser. Das Problem ist aber, dass die Leistungsträger meist Ausländer sind und wenn sie dann Schweizer sind, geniessen sie den Status der Unersetzbarkeit und das ist für einen Sportler nie gut...
  • TodosSomosSecondos 23.02.2018 19:25
    Highlight Highlight und wenn ein Wunder logisch wäre, wäre es kein Wunder.. (so wie halt Zauberlehrlinge, die nicht zaubern können, einfach nur Azubis sind...)
  • DingoAteMyBaby 23.02.2018 19:23
    Highlight Highlight Das Hockey-Herz blutet weiter...
    • lichtler 24.02.2018 08:33
      Highlight Highlight Warum?
  • Guevara 23.02.2018 19:23
    Highlight Highlight Nie werde ich vergessen, wie Marco Sturm in San Jose in seiner ersten Saison eingeschlagen hat! Er steht nicht vergebens dort, wo er Eishockey-Geschichte schreiben kann (hat er ja eigentlich schon😎..... Wie lange geht es noch bis Roman Josi seine Aktiv-Karriere beendet?!.......😁😁🏆🥇
    • Amir Brahimi 24.02.2018 07:37
      Highlight Highlight Der Herr Streit wäre letzten Herbst zurück getreten 🤔
  • TodosSomosSecondos 23.02.2018 19:21
    Highlight Highlight Nein wäre es eben nicht. Es gibt einen Grund, warum im Eishockey - im Gegensatz zum Operettensport Fussball - die Stühle der Trainer weit weniger wacklig sind als die der Spieler (... komischerweise ist das in der Schweiz anders als in den wirklich starken Ligen.. oh Wunder). Wenig Raum und hohes Tempo haben zur Folge, dass Taktik und Disziplin oft mehr Bedeutung haben als die individuelle Klasse einzelner Akteure. Krüger hat das verstanden, Simpson auch.. der SEHV nicht.
  • N. Y. P. D. 23.02.2018 19:14
    Highlight Highlight Perfekte Zusammenfassung vom Eismeister.

    Ich habe das Spiel auch gesehen. Und es hat mich beinahe verjagt. War nicht auszuhalten.
    Und dann : Wir sind im Final !
    Und dann : Verdammter Scheissdreck,
    ich bin ja gar kein Deutscher. Noch schnell meinen Pass geholt. Tatsächlich, der ist rot !

    Das war richtig geiles Hockey der Schwaben. Jetzt holt das Gold !

    Und überhaupt : Bernie Sanders

    • sslider 23.02.2018 20:32
      Highlight Highlight übrigens,der deutsche auch
    • Patrick59 23.02.2018 22:59
      Highlight Highlight Von A-Z meine Gedanken. Inkl. Sanders. Danke!
  • Badener 23.02.2018 19:07
    Highlight Highlight Das deutsche Spiel war um Welten besser als irgendeine Partie unserer Jungs.
    Am Schluss fieberte man dann mit dem Underdog mit, bis einem wieder bewusst wurde, das dies die Deutschen sind und zurück...;) Well done Germany
  • Baeri19 23.02.2018 19:04
    Highlight Highlight Es hat Spass gemacht den Deutschen zuzuschauen. Voller Einsatz! Das haben wir alle bei unseren Eisgenossen vermisst. Schade
  • Darkside 23.02.2018 18:59
    Highlight Highlight Und vor allem: Die Deutschen haben Marco Sturm, wir Patrick Fischer.
    • Guevara 23.02.2018 22:01
      Highlight Highlight Wieso, gibts da ein Unterschied?! Sturm war in San Jose Publikumsliebling und Fischer in Zug.....🤣🤣🤣🤣 und dass Marco Sturm der erste deutsch (inkl. schweizerdeutsch) sprechende Spieler in der NHL war, der eine grossartige NHL-Karriere beendete darfst du nicht überbewerten......😅😅🤣🤣🤣🤣Du verstehst mich, gell.... ich war ein riesen Fan von Sturm....
    • Darkside 23.02.2018 22:20
      Highlight Highlight Ich verstehe Dich perfekt, Sturm und auch Krupp waren aus Sicht des deutschsprachigen Raums NHL Götter lange bevor Schweizer Feldspieler in der NHL Fuss fassen konnten, aber mir geht es nicht um das Palmares, sondern um die Fähigkeiten als Coach. Und da sieht Fischer doch recht alt aus im Vergleich.
    • Guevara 23.02.2018 23:20
      Highlight Highlight Ich weiss.... und natürlich hast du Recht!! 👍🏻👍🏻👍🏻Das man Fischer einen Vertrag gab, war damals noch eins, dass man ihn jetzt schon verlängerte wirft bei mir die Frage auf: Spielte Raffainer wirklich selbst Eishockey???!!!!.....
  • WhoRanZone 23.02.2018 18:58
    Highlight Highlight Die Schweiz braucht einen permanenten Arschtritt, ansonsten läuft nix. Da nützt es nichts, wenn ein nervöser Fischer irgendwelche Floskeln in der Kabine von sich gibt und auf kumpelhafte Art an die Eigenverantwortung jedes einzelnen Spielers zu appellieren versucht...

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

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