Justiz
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ARCHIV - ZUR MELDUNG, DASS DIE PREISERHOEHUNG BEI DEN BILLETTEN DES OEFFENTLICHEN VERKEHRS WENIGER DRASTISCH AUSFALLEN STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - SBB-Zugbegleiterin Priska Portmann bei der Billetkontrolle im ICN von Zuerich nach Genf, hier beim Scan eines elektronischen Tickets, aufgenommen am 29. Mai 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine SBB-Mitarbeiterin musste vor einer wütenden Passagierin fliehen. Bild: KEYSTONE

Wütende Schwarzfahrerin muss zahlen: Zugbegleiterin verschanzte sich im WC

Das Bundesstrafgericht verurteilt eine Passagierin zu einer bedingten Geldstrafe und zur Zahlung einer Genugtuung.

Manuel Bühlmann / ch media



Zwischen Baden und Frick eskalierte der Streit. An jenem Mittwochmittag im Februar 2018 wies die Zugbegleiterin eine Frau darauf hin, dass ihr Billett zu wenige Zonen abdecke. Es folgte eine Diskussion, die immer lauter und hitziger wurde.

Als die SBB-Mitarbeiterin von der Passagierin eine Unterschrift verlangte, wurde sie von dieser am Handgelenk gepackt. Nachdem sie sich hatte losreissen können, floh sie durch das Zugabteil zur Toilette. Doch die Passagierin folgte ihr und warf sich mit ihrem Körper fünf bis sechs Mal gegen die Toilettentüre, die von der Zugbegleiterin nicht mehr rechtzeitig geschlossen werden konnte.

Von innen stemmte sie sich gegen die Türe, die mehrmals gegen ihren Rücken schlug. Drei Wochen war sie in der Folge arbeitsunfähig, weil sie unter Rückenschmerzen litt.

Die kontrollierte Frau weist die Vorwürfe zurück, ihre Schilderungen weichen in zentralen Punkten von jenen der Zugbegleiterin ab. Sie sei auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch und dementsprechend nervös gewesen. Der SBB-Mitarbeiterin sei sie gefolgt, weil sie ihren «Swiss Pass» nicht mehr gefunden habe. Sie habe sie aber weder am Handgelenk gepackt, noch habe sie ihr die Toilettentür gegen den Rücken geschlagen.

Einspruch gegen Strafbefehl erhoben

Der Fall landete bei der Bundesanwaltschaft, die unter anderem für die Verfolgung von Straftaten gegen das SBB-Personal zuständig ist. Weil die Beschuldigte gegen den Strafbefehl Einsprache erhoben hatte, kam es im Juli vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona zum Prozess; am Donnerstagmittag wurde nun das schriftliche Urteil veröffentlicht.

Zwar wurden eine Mitreisende sowie die Zugchefin als Zeuginnen befragt, doch diese hatten nicht den ganzen Streit beobachten können. Aussage gegen Aussage – keine leichte Aufgabe für das Bundesstrafgericht. Die Schilderungen der beiden Direktbeteiligten mussten gegeneinander abgewogen werden.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Die Aussagen der Zugbegleiterin erachtete der Einzelrichter für wesentlich glaubhafter als jene der Beschuldigten. Diese seien «in sich stimmig, deutlich und anschaulich». Zudem sei kein Motiv erkennbar, warum die SBB-Mitarbeiterin den Vorfall hätte erfinden und die Beschuldigte zu Unrecht hätte belasten sollen. Dazu kommen die ärztlich dokumentierten Rückenverletzungen.

Eine andere Ursache als die Toilettentüre, die mehrmals gegen den Oberkörper geschlagen wurde, hält das Gericht für ausgeschlossen. Es kommt zum Schluss: Ernsthafte Zweifel an der Version der Zugbegleiterin bestünden keine.

Busse und 9000 Franken Partei-Entschädigung

Die Passagierin, die für sich einen Freispruch gefordert hatte, wird wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu 180 Franken sowie einer Busse von 750 Franken verurteilt.

Deutlich teurer kommt die Frau die Partei-Entschädigung zu stehen: Rund 9000 Franken muss sie der SBB-Mitarbeiterin überweisen. Dazu kommen Genugtuung und Schadenersatz von insgesamt über 1100 Franken sowie die Verfahrenskosten von 3000 Franken. Der Entscheid kann bei der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts angefochten werden.

Bundesstrafgerichtsurteil SK.2019.30 vom 9. Juli 2019 (aargauerzeitung.ch)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Suigarah 25.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Fahre auch relativ oft schwarz weil es der Bus nicht pünktlich zum Bahnhof schafft und das obwohl ich nach Fahrplan 15min Umsteigezeit hätte. Tjo und für den nächsten Zug gillt das Ticket nicht mehr weil abgelaufen bez. es würde während der Fahrt ablaufen. Leider werde ich generell selten kontrolliert :( würde ja gerne mal mit einem Kontrolleur über diese Situation sprechen. Theoretisch müsste es ja eine Busse geben frage mich aber wie tollerant das Personal ist. Aber laut oder gar tätlich werden geht gar nicht. Sie machen ja auch nur ihren Job und sind meist mehr oder weniger freundliche.
  • MaxHeiri 25.10.2019 00:06
    Highlight Highlight Sie wäre gescheiter ohne irgend einen Pieps zu machen beim nächsten Stop ausgestiegen und einfach davongelaufen.
    • Purscht 25.10.2019 07:42
      Highlight Highlight Sie hätte gescheiter ein Ticket gelöst oder die Busse bezahlt.
  • KarlWeber 24.10.2019 22:14
    Highlight Highlight Das wird dieser Person hoffentlich eine Lehre sein. Ja man darf sich aufregen, ja man darf etwas harscher und lauter im Ton werden aber nein, man darf bestimmt nicht handgreiflich gegenüber anderen Personen werden. Im Nachhinein hat man dann nicht einmal das Rückrad, für seine Fehler einzustehen. Das ist unterstes Niveau und die Quittung dafür ist nun gekommen.
  • Silent_Revolution 24.10.2019 20:12
    Highlight Highlight "Ernsthafte Zweifel an der Version der Zugbegleiterin bestünden keine."

    Sicher gibt es die, ist ja lediglich ihre Aussage, ohne Bestätigung von Dritten.

    Ist leider nichts neues, dass Aussagen von gewissen (autoritären) Berufsgruppen höher gewichtet werden, als Aussagen von "gewöhnlichen Menschen".

    Schliesslich wird ja in zig Studien bestätigt, dass Zugbegleiter, Polizisten und Securitas ehrlichere Menschen sind, als die soziale Unterschicht - Nicht.

    Angebliche Glaubwürdigkeit (Sympathie aufgrund Berufsgruppe) darf in einem Urteil niemals eine Rolle spielen. Krank sowas.
    • humpfli 24.10.2019 23:52
      Highlight Highlight Hast Du das Urteil und die Akten gelesen?
    • Silent_Revolution 25.10.2019 01:31
      Highlight Highlight Nein, muss ich? Den Artikel habe ich gelesen, wie (fast) jeder andere hier auch.

      Warum steht deine Frage isoliert unter meiner Reaktion, gilt sie denn nicht auch den zahlreichen Urteilsbefürwortern, die auch nicht mehr als ich gelesen haben?

      Hast du dir schlussendlich vielleicht sogar auch eine Meinung gebildet, ohne Urteil und Akten gelesen zu haben?

      Befürwortung ist legitim und für Kritik braucht`s die volle Lektüre?

      Aus dem Artikel geht hervor, dass das Urteil aufgrund von Indizien und Glaubwürdigkeiten gefällt wurde.

      Einigen gefällt das, mir eben nicht.
    • Deckardcain 25.10.2019 19:20
      Highlight Highlight Eines versteh ich auch nicht, denn es wurden ja 2 Zeugen(eine Mitreisende sowie die Zugchefin) befragt und keine von denn beiden hat mitbekommen wie jemand 5 bis 6 mal ,mit dem ganzen körper, gegen eine Türe rein springt?

      Ausserdem sind Kontrolleure nicht immer zu zweit unterwegs, hab persönlich noch nie erlebt wie nur eine Person einen Zug kontrolliert.
  • ingmarbergman 24.10.2019 18:31
    Highlight Highlight Gutes Urteil. Querulanten müssen viel rascher mit abschreckenden Strafen belegt werden. Wie Bullies in der Schule, die auch immer weitermachen, wenn niemand ihnen die Grenzen zeigt.

    Aber etwas ist schräg: „Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte“
    Die SBB sind eine private AG (auch wenn sie zu 100% im Besitz des Staates ist) und keine Behörde. Und Kontrolleure sind Angestellte der SBB und keine Beamte.
    Entweder fehlt da etwas, oder der Richter hat ein komisches Rechtsverständnis.
    Wenn jemand in einem Swisscom-shop randaliert ist das ja auch keine Drohung gegenüber Beamten.
    • humpfli 24.10.2019 23:54
      Highlight Highlight Richtig! Die Bundesdtrafrichter mit einem juristischen Studium und der Anwlatsprüfung kennen das Recht nicht. Zum Glück wissen sie das besser.
    • mob barley 25.10.2019 03:35
      Highlight Highlight 30 Sekunden googeln:

      Art. 285 Stgb:
      "Als Beamte gelten auch Angestellte von Unternehmen nach dem Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957, dem Personenbeförderungsgesetz vom 20. März 2009 und dem Gütertransportgesetz vom 19. Dezember 2008 sowie Angestellte der nach dem Bundesgesetz vom 18. Juni 2010 über die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr mit Bewilligung des Bundesamts für Verkehr beauftragten Organisationen."
  • hiob 24.10.2019 17:27
    Highlight Highlight 3 wochen arbeitsunfähig wegen rückenschmerzen? und gibt es kein videomaterial? die züge sind doch voll mit denen. oder war das kein thema?
    • hiob 24.10.2019 18:18
      Highlight Highlight entschuldigt meine skeptische art gegenüber sbb-angestellten, aber ich bin langjähriger kunde und weiss, dass diese sehr empathielos reagieren können. erst letztens habe ich einen swisspass gekauft, welcher dann erst einen monat später kam, weil das „foto“ gefehlt hatte, worüber ich nie informiert wurde, obwohl ein foto der sbb vorlag. dann wollten sie allen ernstes noch, dass ich meine übergangskarte verlängere auf eigene kosten. erst als ich sauer wurde, sind die mir entgegen gekommen. eine von hundert stories. bei aussage gegen aussage zieht natürlich der fahrgast den kürzeren.
    • Hierundjetzt 24.10.2019 18:57
      Highlight Highlight Auf dem WC? Ernsthaft jetzt?
    • Astrogator 24.10.2019 21:07
      Highlight Highlight Im Fernverkehr hat es nicht immer Kameras.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 24.10.2019 17:18
    Highlight Highlight Ausrasten und Gewalt ist nicht tolerierbar.

    Ansonsten gibt es übrigens 2 Gruppen von Scharzfahrer/innen:

    Die, die für den Reiz, den Kitzel, schwarz fahren.
    Aus Spass. Und wenn's einen erwischt, kein Problem: "Au, habe ich jetzt echt vergessen. Tut mir leid. Selber Schuld." Unterschrift und gut ist.

    Die andere Gruppe sind die, die zuwenig/kein Geld haben.
    Und gewisse Strecken, um in unserer Gesellschaft zu funktionieren, gehen einfach nicht zu Fuss oder mit dem Velo. Da fährt man halt notfalls schwarz, mit Angstschweiss nach Kontrolleuren ausschau haltend. Eine Busse wird zum Budgetproblem.
    • Hierundjetzt 24.10.2019 18:59
      Highlight Highlight Geldstrafen richten sich nach den finanziellen Möglichkeiten. Hier 8‘000.- netto im Monat.

      In der Sozialhilfe ist übrigens das ÖVAbo enthalten

      Versuchs nochmals 😌
  • Knut Knallmann 24.10.2019 17:17
    Highlight Highlight Hab ich richtig gerechnet? Total 13'850.- (Plus 8100 Franken bedingt). Und das alles nur weil sie die 100.- nicht bezahlen wollte. Naja, ich werde wohl nie verstehen, warum man sich gegenüber Kontrollpersonal nicht anständig benehmen kann. Wenn Zonen fehlen, dann fehlen sie halt und mit streiten wird es nicht besser. Die Frau hat jetzt hoffentlich die sehr teure Lektion gelernt...
    • TJ Müller 24.10.2019 17:53
      Highlight Highlight Ich wette sie fahren entweder nicht oft Zug, oder aber haben ein GA. Wenn man zB Tickets am Automat löst und dabei die Vias angeben muss, welche aber leider nicht mit den tatsächlichen Umstiegen übereinstimmen, dann kann ich manchmal die harschen Reaktionen verstehen (nicht die oben geschilderte natürlich...) Gleichzeitig werden einem die Fehler 3 (!) Jahre lang angelastet und werden jedes mal teurer. Meines Erachtens trägt die SBB mit ihrer kompromisslosen 0 Toleranz Politik ebenfalls eine Mitschuld, dass das Kontrollpersonal immer heftiger angegangen wird. Gesunder Menschenverstand adee
    • Hierundjetzt 24.10.2019 19:00
      Highlight Highlight Jaja schon klar. Alle anderen sind schuld. Nur nicht der Verursacher
    • Astrogator 24.10.2019 21:09
      Highlight Highlight @Knutmann: Nein, sie hat ihre Lektion nicht gelernt.
      Habe mir die Mühe gemacht auf der Website des Gerichts nachzusehen, sie zieht das Urteil weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 24.10.2019 17:06
    Highlight Highlight Gut, hat so jemand nun konsequenzen zu tragen. Und hoffentlich schreckt es dritte vor solchen taten ab. Gefühlt treten solche taten gegen öv-personal in letzter zeit vermehrt auf... gibt zu denken.
  • Hierundjetzt 24.10.2019 17:03
    Highlight Highlight Wow. Strafbefehl anfechten, wenn man haargenau weis, dass man einen Fehler gemacht hat.

    Und dafür einer bedingten Geldstrafe von 8'000.- (= +/- Monatslohn).

    Richtig so, dass Sie nun 13'000.- PLUS Anwaltskosten zahlen muss.

    Ja, jeder macht Fehler. Aber eskalieren wenn man eigenverantwortlich (!) Fehler macht und es auch noch haargenau weis? Sorry, das ist mehr als peinlich.
  • Karoon 24.10.2019 16:52
    Highlight Highlight Gut so, ein Urteil mit Signalwirkung. Was sich einige Bahnreisende gegenüber dem Zugpersonal erlauben, ist manchmal unerhört.
    • Mia_san_mia 25.10.2019 05:53
      Highlight Highlight Was sich das Zugpersonal gegenüber den Bahnreisenden erlaubt, aber auch.

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