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FILE - In this Jan. 7, 2018, file photo, Aziz Ansari arrives at the 75th annual Golden Globe Awards at the Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, Calif. Comedian Ansari has responded to allegations of sexual misconduct by a woman he dated in 2017. Ansari said in a statement Sunday, Jan. 14, that he apologized last year when she told him about her discomfort during a sexual encounter in his apartment he said he believed to be consensual. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP, File)

Aziz Ansari trug an den Golden Globes einen «Time's-Up»-Anstecker. Jetzt wird er der sexuellen Belästigung beschuldigt.   Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Fall Ansari: Ein schlechtes Date ist kein Übergriff. Und Sex zu wollen kein Verbrechen

Eine 23-jährige Frau beschuldigt den US-amerikanischen Schauspieler Aziz Ansari, sie sexuell bedrängt zu haben. Die Geschichte stinkt zum Himmel. Und trivialisiert den eigentlichen Gedanken hinter der #MeToo-Bewegung. 



Es vergeht kaum mehr ein Tag, an dem nicht neue Enthüllungen über sexuelle Übergriffe publik werden. Ashley Judd, Taylor Swift oder die Software-Entwicklerin Susan Fowler: Sie alle erzählen erschütternde Geschichten über die männliche Elite Hollywoods und deren Machtmissbrauch. Nun gerät auch US-Schauspieler Aziz Ansari ins Kreuzfeuer. Er wird von einer 23-jährigen Fotografin aus New York des sexuellen Übergriffs beschuldigt. Doch dieser Fall unterscheidet sich markant von vergangenen Enthüllungen. Und er hat rein gar nichts mit sexueller Gewalt zu tun. 

Aziz Ansari poses in the press room with the award for best performance by an actor in a television series - musical or comedy for

Aziz Ansari, der US-amerikanische Schauspieler indisch-tamilischer Abstammung, gewann an den Golden Globes einen Award für seine Rolle in der Netflix-Serie «Master of None».  Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Die Geschichte beginnt 2017 an den Grammy Awards. Eine damals 22-jährige Frau trifft an der Afterparty auf den US-amerikanischen Schauspieler und Comedian Aziz Ansari. Im feministischen Online-Magazin Babe.net, in dem sie ihre Story später erzählte, wird die junge Frau «Grace» genannt. Sie möchte anonym bleiben. Der Artikel trägt den Titel: «Ich ging auf ein Date mit Aziz Ansari. Es war die schlimmste Nacht meines Lebens.»

Aber von vorn: Grace und Ansari geraten also an besagtem Abend im Juli 2017 ins Gespräch, flirten miteinander, tauschen Nummern aus. Zahlreiche Textnachrichten später verabreden sich die beiden an einem lauen Septemberabend auf ein erstes Date in New York.

Grace trifft Ansari in seinem Apartment in Manhattan auf ein Glas Wein. «Er schenkte mir Weisswein ein», erzählte sie der Reporterin von Babe.net. «Ich konnte nicht selbst auswählen und ich bevorzuge eigentlich Rotwein.» Getrunken hat sie den Weisswein trotzdem.

Nach dem Apéro besuchen die beiden ein Restaurant in der Nähe von Ansaris Apartment. Laut Grace blieben sie nicht lange dort. «Nach dem Essen bestellte Anzari sofort die Rechnung.» Sie erinnere sich daran, dass noch immer Wein in ihrem Glas war. Aber Ansari wollte das Restaurant so schnell wie möglich verlassen.

Wieder zurück in Ansaris Apartment beginnen sich die beiden in der Küche zu küssen. Darauf macht Ansari mit Worten und Gesten Grace deutlich, dass er mit ihr Sex haben will. Die 23-Jährige fühlt sich bedrängt, sagt aber nichts. «Ich weiss, dass ich ihm non-verbale Signale gegeben habe, dass ich nicht an Sex interessiert bin. Aber ich glaube nicht, dass er es bemerkt hat. Oder wenn doch, hat er die Signale ignoriert», sagte die angehende Fotografin. Die beiden machen weiter, es kommt unter anderem zu Oralsex.

Nach einer halben Stunde traut sich Grace doch etwas zu sagen und weist Ansari zurück. Dieser reagiert prompt und meint: «Oh, natürlich, es macht nur Spass, wenn wir beide Spass haben. Lass uns doch ein wenig auf dem Sofa chillen.»

Grace, die sich weiterhin unwohl fühlt, verlässt bald darauf seine Wohnung. Am nächsten Tag schreibt ihr Ansari eine Nachricht. «Es hat Spass gemacht, dich zu treffen.» Grace reagiert mit einem längeren Text. Sie schreibt unter anderem, dass ihr der Abend nicht gefallen hat, sie sich nicht wohl gefühlt hat und dass ihr Ansari, trotz der von ihr ausgesandten non-verbalen Signale weiterhin Avancen gemacht hat. Ansari entschuldigt sich darauf. «Es tut mir aufrichtig leid, offensichtlich habe ich die Dinge im Moment falsch gedeutet», schreibt er ihr zurück.

Die folgende Nachrichten soll Grace von Aziz Ansari erhalten haben: 

Image

bild: twitter/babe.net

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bild: twitter/babe.net

Grace, die sich darauf mit ihrer Geschichte an Babe.net wendet, fühlt sich als Opfer. «Ich brauchte eine lange Zeit um das Ganze als sexuellen Übergriff anzusehen», zitiert sie das feministische Portal.  

Mit ihrer Geschichte stellt sie nicht nur Ansari öffentlich an den Pranger und setzt seine berufliche Existenz aufs Spiel. Sie hebt sich auch auf die gleiche Stufe wie die zahlreichen Frauen, die die #MeToo-Bewegung angestossen haben. Frauen, wie die Kunstturnerin Simon Biles, die über längere Zeit von ihrem Teamarzt sexuell missbraucht wurde. 

Bei #MeToo geht es um jene Männer, die ein «Nein» nicht akzeptieren. Männer, die ihre Machtposition ausnutzen und sich einfach nehmen was sie wollen. Ansari gehört nicht dazu. In dem Moment, in dem Grace aussprach, dass ihr nicht wohl bei der Sache sei, liess Ansari von ihr ab.

Grace hatte von Anfang die Möglichkeit sich zu wehren. Zu sagen, «Weisswein passt mir nicht, ich hätte lieber ein Glas Rotwein». Sie hätte im Restaurant darauf bestehen können, länger zu bleiben, ein weiteres Glas Wein zu geniessen. Sie hätte Ansari nicht küssen müssen. Und ihm nach der allerersten Avance direkt eine Abfuhr erteilen können – verbal, offensichtlich, eindeutig.

Dabei hat Grace einen wichtigen Punkt vergessen: Mit jemanden Sex haben zu wollen, ist kein Verbrechen.

Stattdessen hat sie sich entschieden, sich im Nachhinein darüber zu echauffieren, dass sie in Sachen Wein nicht nach ihrer Meinung gefragt wurde. Oder empört darüber zu sein, dass Ansari offensichtlich Sex mit ihr haben wollte. Dabei hat Grace einen wichtigen Punkt vergessen: Mit jemanden Sex haben zu wollen, ist kein Verbrechen.

Wenn Grace nicht angefasst werden will, muss sie das klipp und klar sagen. Wenn ihr die Art, wie Ansari sie küsst, nicht gefällt, dann soll sie aufstehen, sich anziehen und gehen. Doch Grace hat hier ein misslungenes Date mit einem sexuellen Übergriff verwechselt und verhöhnt damit gleichsam all jene, die tatsächlich eine solche schmerzhafte Erfahrung gemacht haben.

Ansaris Fehler war, dass er die von Grace ausgesandten non-verbalen Signale nicht lesen konnte. Möglicherweise hätte ein sensiblerer Zeitgenosse gemerkt, dass sich die junge Frau unwohl fühlt. Dennoch ist es falsch, den Schauspieler öffentlich an den Pranger zu stellen. Die «New York Times» hat recht, wenn sie schreibt, Ansari habe sich primär in einem Punkt schuldig gemacht: Keine Gedanken lesen zu können. 

Die Geschichte von Grace stiftet zudem ein weiteres Problem: Sie sorgt für noch mehr Verunsicherung auf der männlichen Seite. Man kann als Frau nicht verlangen, dass jegliche ausgesandten non-verbalen Signale vom Gegenüber auf Anhieb richtig gedeutet werden. Das ist absurd. 

Doch Grace hat hier ein misslungenes Date mit einem sexuellen Übergriff verwechselt und verhöhnt damit gleichsam all jene, die tatsächlich eine solche schmerzhafte Erfahrung gemacht haben.

Die Geschichte von Grace verdient den Hashtag #MeToo nicht. Denn an jenem lauen Septemberabend kam es weder zu einem sexuellen Übergriff noch zu sexueller Belästigung. Grace ging schlicht und einfach zu einem Date mit einem Mann, den sie offensichtlich sexuell nicht anziehend fand. Und von dem sie von Anfang an erwartete, dass er ihre Gedanken lesen könne. Und das ist alles andere als einen Aufschrei wert.

Aziz Ansari bei Jimmy Fallon 

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Video: YouTube/The Tonight Show Starring Jimmy Fallon

Frauen der #metoo-Bewegung sind «Person des Jahres»

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Video: srf

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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Culcat 19.01.2018 18:06
    Highlight Highlight Oder doch? Wenn man die SMS genauer liest, kommt man auf einen anderen Schluss. Da steht (übersetzt).:
    "Du magst gesagt haben 'das ist ok, nur Spass, wenn wir es beide geniessen. Lass uns nur chillen', aber Momente darauf waren deine Finger in meiner Kehle. Du hast wiederholend meine Hand auf deinen Schwanz gelegt. Es ist wie als hätte sich nichts geändert, sogar als ich zum Ausdruck brachte, es langsam angehen zu lassen."

    Ansari gab seine Antwort, als "Grace" es nach einer halben Stunde "endlich wagte", etwas zu sagen und ihn zurückzuweisen.
    0 4 Melden
  • David Siems 18.01.2018 04:23
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel naiverweise geteilt, ohne den Originaltext von babe.net zu lesen. Habe das nun nachgeholt und bin erstaunt, was ihr da alles ausgeklammert habt. Es ist mir vollkommen rätselhaft, wie man so einen dummen Text schreiben kann - gerade als Frau.
    2 13 Melden
  • Pain in the Ass 18.01.2018 01:58
    Highlight Highlight Bei #metoo geht es nur noch darum alle Männer als potentielle Vergewaltiger an den Pranger zu stellen. Ihr habt nun von einem prominenten Fall gelesen. Die 1000 anderen Fällen, in denen unschuldige Männer diskreditiert wurden, habt ihr aber verpasst. Es gab Fälle, bei denen die Unschuld des Mannes sogar bewiesen werden konnte. Trotzdem wird er von Feministinnen und den liberalen Medien verfolgt wie bei einer Hexenjagd. Die Täterin hingegen wird beschützt, indem ihre Identität nicht veröffentlicht wird. Privatfernsehn... ach wie toll!
    11 7 Melden
  • Crank 17.01.2018 20:17
    Highlight Highlight Was mich an der Geschichte stört ist nicht dass sich Grace als Opfer darstellt, sie fühlt dich wahrscheinlich wirklich missbraucht. Es stört mich dass die Geschichte überhaupt veröffentlicht wurde. Die Redaktion von babe.net hätte erkennen müssen dass das keine #metoo Story ist und dies Grace auch erklären müssen. Indem sie die Geschichte veröffentlicht haben haben sie sich zu den eigentlichen Schuldigen gemacht. Am Ende sind beide, Grace und Ansari, die Opfer.
    21 3 Melden
  • Normi 17.01.2018 19:04
    Highlight Highlight #metoo und Sexuelle Belästigung ist wie die Geschichte "Der Schäfer und der Wolf" aber leider merken die meisten das nicht und schreien immer lauter, sehr schade.

    6 3 Melden
  • Kreasty 17.01.2018 15:52
    Highlight Highlight "Ich weiss, dass ich ihm non-verbale Signale gegeben habe, dass ich nicht an Sex interessiert bin. Aber ich glaube nicht, dass er es bemerkt hat. Oder wenn doch, hat er die Signale ignoriert"

    Also wenn man 30 Minuten braucht um zu etwas nein zu SAGEN, dann tuts mir leid, da hat man noch sehr viel mentales wachsen zu tun!
    Bis heute kann noch niemand Gedankenlesen und leider intepretiert jeder Mensch Worte anderst, wie jeder von uns schonmal erfahren hat.
    22 3 Melden
  • Spooky 17.01.2018 12:11
    Highlight Highlight Ach, diese Stars und Sternchen!🤑 😂
    10 5 Melden
  • Svenja_S 17.01.2018 10:59
    Highlight Highlight Man sollte jetzt nicht hyperventilieren oder alles, was mit #metoo zu tun hat, abwerten. Die Geschichte von Grace zeigt dank ihrer Publikation ja schön auf, dass auch Frauen in der Pflicht sind, ihre Beziehungen mitzugestalten und auszudrücken, was sie wollen oder nicht.
    29 5 Melden
  • Svenja_S 17.01.2018 10:40
    Highlight Highlight Grace sollte sich bei selbstbewussteren Frauen kundig machen, wie sie künftig mit solchen Situationen umgeht. Es ist gut, dass solche Geschichten genau angeguckt werden, weil sie tatsächlich Frauen so darstellen, als seien Frauen unmündige Wesen, für die andere die Verantwortung übernehmen sollen. Grace hat wohl die metoo-Debatte noch nicht verstanden.
    36 1 Melden
  • Restless Lex 17.01.2018 10:06
    Highlight Highlight Irgendwie stinkt diese Story zum Himmel. Nur ein Gedankengang, aber man nehme einen Sympathieträger, wie Ansari, der einen unschuldigen, unbeholfenen Eindruck in Film und Fernsehen macht. Hinzu kommt eine naive junge Frau, welche sich an ein feministisches Blatt wendet, mit einer Story, in der die junge Frau bereits mehrfach andeutet, dass Ansari weder Schuld, noch sie zu irgend etwas gedrängt hat (inkl. BlowJob!). Im Gegenteil, er verhält sich anständig, meldet sich nach dem Date, zeigt Verständnis und entschuldigt sich. Und taadaa, der #MeToo Bewegung wird der Wind aus den Segeln genommen.
    17 34 Melden
    • René Gruber 17.01.2018 11:56
      Highlight Highlight Es geht dabei doch nicht darum der #MeToo Bewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen, ganz im Gegenteil. Es geht darum zu zeigen, dass nicht jeder einfach "me too" schreien soll, welcher ein nicht geglücktes Date hatte. Wirklicher Missbrauch soll das Thema sein und nicht sexuelle Erlebnisse welche man vielleicht im nachhinen bereut.
      29 2 Melden
  • AdiB 17.01.2018 09:57
    Highlight Highlight da kommt mir gleich eins in den sinn...
    Play Icon
    12 0 Melden
  • Citation Needed 17.01.2018 09:14
    Highlight Highlight Ihn trifft keine Schuld, im Gegenteil.
    Das Gute an dieser Story ist, sie zeigt, dass eben nicht einfach jede kommen und Metoo brüllen kann und der Mann verliert Job und Ruf. Es gab kürzlich eine Frau die zur Washington Post ging und erzählte, sie sei als Teenagerin von Roy Moore (Senatswahl AL) sexuell belästigt worden. Sie gehört einer konservativen Organisation an, die die Vorwürfe gegen Moore schwächen wollte, indem sie die WaPo der Fake News überführt. Guess what, die WaPo überführte die Frau der Falschbeschuldigung. Man kann auch in Metoo-Zeiten nicht einfach jeden Mist erzählen.
    35 2 Melden
  • Chains 17.01.2018 09:07
    Highlight Highlight Respekt an Aziz, edler Zeitgenosse der Kerl
    39 0 Melden
  • Whitebeard 17.01.2018 07:37
    Highlight Highlight Was ich aber nicht verstehe ist:
    Er entschuldigt sich noch, sagt, dass er diese nonverbalen Signale nicht gesehen hat usw. und sie geht trotzdem in die Öffentlichkeit damit..
    79 2 Melden
    • Citation Needed 17.01.2018 08:53
      Highlight Highlight Das ist glaubich einfach gentlemanlike. Und wohlerzogen. Er will zum Ausdruck bringen, dass es ihm leid tut, dass ihr der Abend nicht gefiel. I'm sorry muss ja nicht immer eine Entschuldigung sein, es kann auch Bedauern ausdrücken. So oder so hat er gut reagiert.
      30 0 Melden
  • Theor 17.01.2018 07:27
    Highlight Highlight Auf das Risiko hin medial abgestraft zu werden: Ist das Thema im echten Leben wirklich auch nur annähernd so präsent wie in den Medien? Vieleicht bin ich auch einfach ein zu anständiger Bub mit zu anständigen Freunden/-innen, aber ich habe seit Beginn des ersten meToo-Berichts

    -keine Frau begrabscht
    -wurde von keiner Frau des Übergriffs bezichtigt
    -habe von keiner Freundin/Freund eine solche Geschichte gehört; und
    -mich noch in keiner Bar mit einer netten Dame/Herrn über das Thema unterhalten.

    Die ganze Thematik scheint mir irgendwie bloss im Internet präsent...und zwar total aufgebauscht?
    48 20 Melden
    • NotWhatYouExpect 17.01.2018 08:41
      Highlight Highlight Kann auch einfach nur daran liegen, dass du dich nicht in diesen Kreisen bewegst wo dies passiert.

      Ist bei mir auch so, kann mir aber gut vorstellen, dass in anderen Kreisen, dass doch oft passiert.
      16 9 Melden
    • Theor 17.01.2018 10:15
      Highlight Highlight Ja okay, das ist ein möglicher Erklärungsansatz.

      Aber ich arbeitem beim Gericht und in unserem Amtskreis ist mir keine Zunahme solcher Klagen aufgefallen.

      Vieleicht ist die Schweiz auch eine Insel diesbezüglich und es brodelt sonst auf der ganzen westlichen Welt wirklich an Sexismus geradezu über? Hier scheint mir das Problem abseits der ewigen Geschlechtergleichheitsdiskussion nicht wirklich existent.

      Für mich steht jedenfalls im Raum, dass ich bisher in keinerlei Form in Berührung bezüglich Sexismus gekommen bin. Im Gegensatz zu Rassismus, dem begegne ich auf den Strasse erschreckend oft.
      6 1 Melden
    • Sherlock.H 18.01.2018 02:26
      Highlight Highlight Aber wahrscheinlich hast auch du schon einmal eine Frau zu lange angeschaut? Stichwort Stare Rape.
      1 2 Melden
  • ujay 17.01.2018 07:10
    Highlight Highlight Wenns mit nonverbalen Signalen nicht klappt, vielleicht direkt verbal kommunizieren? Ist das tatsächlich so verdammt schwierig?
    60 1 Melden
  • p4trick 16.01.2018 22:59
    Highlight Highlight #MeToo ich als Mann werde auch täglich misbraucht von den Blicken dieser Frauen die mich mit ihren Augen und Gieriegen Blicken ausziehen. Ich bin ein Opfer #MeToo
    46 86 Melden
    • Sauäschnörrli 17.01.2018 01:13
      Highlight Highlight Ihnen ist bewusst, dass sie das Niveau dieser Dame gerade noch einmal unterboten haben? War das vielleicht sogar ihr Ziel?
      68 20 Melden
    • flausch 17.01.2018 01:24
      Highlight Highlight Stimmt. Du scheinst Opfer des grassierenden Antifeminismus geworden zu sein. Aber hier geht es um einen objektiven Blick auf ein wichtiges und absolut berechtigtes Thema und ich glaube nicht das abgelatschte Witze irgendeinen positiven Beitrag leisten können.
      45 17 Melden
    • Mr_Burton 17.01.2018 07:46
      Highlight Highlight Es gibt Leute die sehen Sarkasmus nur wenn’s angeschrieben steht...
      30 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 16.01.2018 21:56
    Highlight Highlight Wir haben halt unterdessen ein gesellschaftliches Klima, welches Frauen geradezu ermuntert zu versuchen, Opfer zu sein. Gestern in Zürich eine Frau von einem Gericht wegen erfundener Vergewaltigungsanschuldigung gegenüber einem Türsteher zu 1800 Fr Busse verurteilt. 1800 läppische Fränkli. Sonst nichts. Wenns geklappt hätte, 5 Jahre Haft für das Opfer der Falschbeschuldigung. Wenn das keine Einladung ist, Männerleben mit falschen Anschuldigungen zu zerstören. #metoo
    230 23 Melden
    • Kimbolone 16.01.2018 22:20
      Highlight Highlight +22000 Franken Verfahrenskosten. Aber trotzdem: Nicht gerade abschreckend für etwas, das Leben zerstören kann.
      142 4 Melden
    • Max Cherry 16.01.2018 22:31
      Highlight Highlight "1800 läppische Fränkli. Sonst nichts."
      Das ist nicht wahr. Sie wird die gesamten Kosten für das Vorverfahren sowie die Gerichskosten übernehmen müssen, welche sich auf 22'600 Fr belaufen. Also wesentlich mehr als nur die 1800 Fr.

      Zudem sollte erwähnt werden, dass es sich bei den 1800 Fr um 180 Tagessätze à 10 Fr handelt. Die Höhe dieser Tagessätze wird anhand des Einkommens und des Vermögen bestimmt und ist im Fall dieser unvermögenden Studentin beim Mindestsatz von 10 Fr festgelegt worden.

      Natürlich ist ihre Tat zum Kotzen, aber man sollte deshalb keine Unwahrheiten verbreiten.
      117 20 Melden
    • DerRabe 16.01.2018 23:13
      Highlight Highlight Sehe die Unwahrheit hier nicht. Die Verfahrenskosten trägt die unterlegene Partei immer, das hat nichts mit der Strafe zu tun. Die Strafe beträgt 1800 Fr. nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe aber zu, dass die 180 Tagessätze einen besseren Kontext bieten.
      79 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeterGotBirthday 16.01.2018 21:49
    Highlight Highlight Das einzige was Frau Obrist vergessen hat zu ergänzen ist:

    Irgendwann werden die "normalen" Frauen Probleme haben, ein Date oder nur schon ein Gespräch mit einem Mann zu führen. Zu gross die Angst oder das Misstrauen....
    156 21 Melden
    • bokl 16.01.2018 22:55
      Highlight Highlight Aber nur, wenn es auch noch grosse Fortschritte im Bereich VR-Sex gibt. Ansonsten wird es weiterhin genug Männer mit zuviel Blut im Unterleib geben, welche 5 gegen 1 nicht wirklich als Alternative sehen ...
      8 62 Melden
    • flausch 17.01.2018 01:26
      Highlight Highlight Könntest du mir bitte erklären was denn eine "Normale Frau" deiner Meinung nach genau ist?
      11 31 Melden
    • Svenja_S 17.01.2018 11:02
      Highlight Highlight Das sehe ich überhaupt nicht als Gefahr, in keiner Weise.
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 16.01.2018 21:29
    Highlight Highlight HIer immer noch der beste Artikel zum Thema.

    Überigens von eine gewissen R. Köppel:

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2017-50/artikel/affentheater-die-weltwoche-ausgabe-502017.html http://ü
    45 110 Melden
    • B1O 16.01.2018 21:53
      Highlight Highlight Disqualifiziert sich selbst schon im ersten Satz mit Aussagen über die Bekleidung der betreffenden Dame..
      102 31 Melden
    • latuga 16.01.2018 22:29
      Highlight Highlight Köppel.......
      Nein bitte nicht......
      Brechreiz.....
      87 27 Melden
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 16.01.2018 22:34
      Highlight Highlight B1O

      Lass mich raten.

      Nach dem ersten Satz musstest du gleich aufhören zu lesen.

      Weil dieser soo schlimm war.
      33 49 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 16.01.2018 21:20
    Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Nein, es kann wirklich gar niemand Gedanken lesen - also wenn du keinen Sex, eine Lohnerhöhung oder auch nur mehr Pommes willst, dann musst du halt was sagen! Extrem schade bei #metoo war, dass das nicht deutlich genug für ALLE Missbrauchsopfer (m und w) positioniert war und zwar bereits von Anfang an! Besonders wegen so Knalltüten wie Grace kann jetzt jede(r) weitere Idiot(in) das wieder ganz einfach als MannVs.Frau-Feministen-Mimimi aufschaukeln und das ist einfach zum Kotzen. Und ja, ich bin eine Feministin.
    133 6 Melden
    • Helene Obrist 16.01.2018 22:18
      Highlight Highlight “also wenn du keinen Sex, eine Lohnerhöhung oder auch nur mehr Pommes willst, dann musst du halt was sagen!” - ich glaub der Satz wird zu meinem neuen Lebensmotto! 👍🏼🙏🏻
      125 5 Melden
    • latuga 16.01.2018 22:31
      Highlight Highlight Frau sollte auch als Feministin wissen wo die Grenzen sind, so wie es von Mann auch verlangt wird.
      44 5 Melden
    • poga 17.01.2018 06:19
      Highlight Highlight @Ylene jede aideologie, verdient die Idioten die Ihr schaden.
      3 6 Melden
  • w'ever 16.01.2018 21:16
    Highlight Highlight derweil drüben auf twitter...
    User Image
    96 13 Melden
    • seventhinkingsteps 16.01.2018 22:07
      Highlight Highlight Hier hat er Recht, aber sonst is Paul Joseph Watson ein übler Rassist. Nur wenn jetzt jemand darüber nachgedacht hat dem auf Twitter zu folgen.
      29 31 Melden
    • w'ever 16.01.2018 22:22
      Highlight Highlight kannte den watson nicht. sollte man den kennen? muss ich mal nachschauen.
      10 1 Melden
    • IchSageNichts 16.01.2018 22:27
      27 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ATHENA 16.01.2018 21:06
    Highlight Highlight Das Traurige daran ist, dass Aziz ein netter Kerl zu sein scheint, der darauf bedacht war, dass sie sich wohl fühlte. Er tut mir ehrlich leid und hoffe, dass er durch die Geschichte nicht diffamiert wird. Vielen Dank für den Artikel.
    165 0 Melden
  • Darth Unicorn #Tanooki4RumDoch 16.01.2018 20:49
    Highlight Highlight Die üblichen Frauenverachter werden es falsch verstehen und werden jede richtige Vergewaltigung als nichtig bezeichnen.. Würden alle diffrenzieren wie Frau obriest gäbe es keine Diskussion. Mmn sind falschbeschuldiger gleich niedrig wie Frauenverachter
    42 54 Melden
  • just sayin' 16.01.2018 20:46
    Highlight Highlight danke helen für den glaubs ersten watsonartikel, welcher dieses thema ein wenig differenzierter beleuchtet.

    und „nein“. die meisten männer (welche ich kenne) sind nicht verunsichert wegen #metoo - sie sind langsam gelangweilt.

    super, wie sich die hälfte der erdenbevölkerung kollektiv zu opfer erklärt. ihr habt die frauenbewegung um jahre zurückgeworfen.
    101 31 Melden
    • Ehringer 16.01.2018 21:14
      Highlight Highlight Schön, wie du im ersten Abschnitt für die Differenzierung dankst und im letzten Abschnitt die grösste Verallgemeinerung machst. Nichts begriffen.
      64 34 Melden
    • Darth Unicorn #Tanooki4RumDoch 16.01.2018 21:31
      Highlight Highlight Interessante Wortwahl die "meisten" Männer, aber Frauen sind alle Opfer? diffrenziere doch bitte bei allem so wie das der Artikel auch macht
      43 18 Melden
    • just sayin' 17.01.2018 09:47
      Highlight Highlight @darth
      ich hatte " die meisten männer (welche ich kenne)" geschrieben.

      aber beim letzten satz muss ich gestehen, dass ich schon chli verallgemeinert habe 0:-).

      was ich sagen wollte ist, dass ich es schade finde, dass sich viele frauen, nur aufgrund ihres geschlechts, als opfer empfinden. ich bin der meinung, dass diese tendenz die fronten nur verhärtet.
      7 4 Melden
  • fcsg 16.01.2018 20:35
    Highlight Highlight Toll, das auch bei der völlig ausgearteten metoo-Diskussion noch eine Differenzierung möglich ist!
    61 4 Melden
  • Luzi Fair 16.01.2018 20:29
    Highlight Highlight "Wenn Grace nicht angefasst werden will, muss sie das klipp und klar sagen."

    Bin ich gleicher Meinung. Nicht jeder Mensch besitzt die kognitiven Fähigkeiten, nonverbale Signale korrekt zu deuten.

    Trotzdem, die öffentliche Meinung geht momentan in eine andere Richtung.
    80 9 Melden
  • Leon1 16.01.2018 20:26
    Highlight Highlight Hab das Original gelesen und spätestens beim Satz mit dem Wein war mir die Natur des Artikels klar.

    Um aus einem Artikel von The Atlantic zu zitieren war das "3000 words of revenge porn";

    Eine junge Frau die sich an einen Promi rangeschmissen hatte in der Hoffnung etwas Tolles ergebe sich daraus - die von der bitteren Realität enttäuscht wurde zur Verarbeitung ihres Unmutes leider das völlig falsche Mittel gewählt hat. Aziz dagegen sah in dem Treffen eine Möglichkeit zu unverbindlichem Sex und ging davon aus das sei beiden Parteien klar.

    Zur Weinfrage: In einer Oyster Bar trinkt man Weissen
    133 3 Melden
  • Markus Kappeler 16.01.2018 20:22
    Highlight Highlight Tatsächlich unterscheiden sich die Vorwürfe gegenüber dem üblichen metoo Hysterie, Aziz Ansari ist nicht weiss und nicht älteren Jahrgangs. Aber das war`s dann schon.
    28 162 Melden
    • Beggride 17.01.2018 05:43
      Highlight Highlight Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
      Glaubst du, alle andere Fälle sind so fair abgelaufen wie dieser oder stufst du das schon als Belästigung ein? Bitte um Aufklärung?
      24 4 Melden
  • Turi 16.01.2018 20:20
    Highlight Highlight ich kann mir gut vorstellen, dass diese journalistin die story konstruiert bzw beim date angepeilt hat. zwecks förderung ihrer karriere.
    48 12 Melden
  • politico 16.01.2018 20:01
    Highlight Highlight Ich teile grundsätzlich die Meinung der Autorin. Aber ich habe gerade den Originaltext gelesen, und da sind schon noch einige Aussagen drin, die hier unerwähnt bleiben. So soll sie ihm schon auch mündlich gesagt haben, dass sie 'es nicht überstürzen wolle', was er zunächst akzeptiert habe. Kurz darauf habe er aber 'rammed his penis against her ass while saying "do you want me to fuck you right here?". Sollte das stimmen, hat das natürlich schon eine andere Qualität, als in diesem Kommentar suggeriert... Es gibt halt auch in dieser Story zwei Seiten.
    33 86 Melden
    • Saraina 16.01.2018 22:04
      Highlight Highlight Es heisst nicht "ich möchte nichts überstürzen". Es heisst "danke, aber ich will keinen Sex mit dir, und gehe jetzt lieber". Aber das braucht den Mut, eventuell jemanden zu enttäuschen und zu Selbstverantwortung.
      70 4 Melden
  • Lester McAllister 16.01.2018 19:38
    Highlight Highlight Also ich geh für den Beischlaf jetzt immer in den Zürcher HB.
    Dann gibts immer eine Videoaufnahme und ich muss keine Angst haben im Nachhinein angeschuldigt zu werden und ich ruiniere nicht meine berufliche Zukunft👼
    73 11 Melden
    • dave1771 16.01.2018 19:59
      Highlight Highlight Hat ja keine Tonaufnahme dort, bringt also nichts....
      35 4 Melden
    • speaker33 16.01.2018 20:30
      Highlight Highlight @dave1771, die ganz klar „non-verbalen“ Anzeichen sieht man da aber!
      72 0 Melden
  • trichie 16.01.2018 19:18
    Highlight Highlight Dieser Artikel bringt wunderbar ein Kernproblem unserer Gesellschaft auf den Punkt.

    Eine Gruppe wird benachteiligt. Irgendwann wird mit wehenden Aktionismus-Fahnen was dagegen unternommen. Dann schlägt das Pendel mit grossem Mediengetöse und reisserischen Schlagzeilen viel zu weit in die andere Richtung aus.

    #metoo ist nur mal wieder ein Beispiel mit den Extremen „nicht geglaubte Vergewaltigungen“ und „Stigmatisierung unbeholfener Flirter“.

    Hier könnt ihr Medienschaffenden durch Artikel wie genau diesen ein Zeichen setzen, dass die goldene Mitte halt doch oft die beste Lösung ist.
    66 7 Melden
  • Nitzgi 16.01.2018 19:13
    Highlight Highlight Wow. Ein kompliment an Frau Obrist, die den Fall aufgegriffen und ordentlich differenziert hat. Das bestätigt mir den Eindruck, dass ich mit Watson nicht einfach ein von gewissen Personen als "linksverblendetes Medium" benutze. Gute Arbeit, weiter so!
    85 5 Melden
  • trichie 16.01.2018 19:10
    Highlight Highlight Dieser Artikel bringt wunderbar ein Kernproblem unserer Gesellschaft auf den Punkt...

    Eine Gruppe wird benachteiligt. Irgendwann wird mit wehenden Aktionismus-Fahnen was dagegen unternommen. Dann schlägt das Pendel mit grossem Mediengetöse und reisserischen Schlagzeilen viel zu weit in die andere Richtung aus.

    #metoo ist nur mal wieder ein Beispiel von vielen mit den Extremen „nicht geglaubte Vergewaltigungen“ und „Stigmatisierung unbeholfener Flirter“.

    Hier könnt ihr Medienschaffenden durch Artikel wie genau diesen ein Zeichen setzen, dass die goldene Mitte halt doch oft die beste Lösung ist...
    16 4 Melden
  • N. Y. P. D. 16.01.2018 19:07
    Highlight Highlight Es ist auf jeden Fall kein #metoo.

    Sie ist zu scheu um etwas zu sagen. Und etwas naiv.

    Er scheint grosse Routine im Abschleppen zu haben. Auf jeden Fall ist er ein sympathisches Kerlchen. Ein kleiner Tiger Woods könnte man sagen. Die lästigen Essen will er jeweils schnell hinter sich bringen, damit er den Mädels möglichst schnell seinen Schwengel in den Mund stecken kann. Ein richtiger Unsympath.

    Er hat bestimmt gemerkt, dass sie zögerlich ist und hat sie mit seiner Geschwindigkeit überfahren. Widerlicher Typ.
    11 238 Melden
    • stadtzuercher 16.01.2018 19:49
      Highlight Highlight nyp, menschen mit vorurteilen wie du sind echt ein gewinn für die gesellschaft...
      186 9 Melden
    • Saraina 16.01.2018 22:06
      Highlight Highlight Ähm, sie ist zu scheu etwas zu sagen, aber nicht zu scheu für oralen Sex?
      67 4 Melden
  • Forrest Gump 16.01.2018 19:00
    Highlight Highlight Finde Ansari kann man hier überhaupt nichts vorwerfen. Im Gegenteil, er hat absolut vorbildlich und verständnisvoll auf die Rückweisung reagiert, genau so sollte es laufen.. Lächerlich, dass man mit so etwas an die Presse geht.
    74 4 Melden
    • josi#59 16.01.2018 21:22
      Highlight Highlight Genau so sollte es laufen, wie du Auch, Forst.
      11 2 Melden
  • Luca Brasi 16.01.2018 19:00
    Highlight Highlight Ich finde es immer interessant, dass viele Frauen sich andauernd passiv geben. Grace hat mit ihm Oralsex (obwohl sie das gar nicht wollte?) und spricht von "non-verbalen Signalen", was auch immer das heissen mag.
    Und Feministinnen veröffentlichen diese Story und ich muss in zig Zeitungen und Newssites lesen, dass Herr Ansari, der nächste "böse Mann" auf der #metoo-Liste ist.
    142 5 Melden
  • Gigi,Gigi 16.01.2018 18:55
    Highlight Highlight Frau Obrist, danke!
    43 3 Melden
  • efrain 16.01.2018 18:53
    Highlight Highlight Amen!
    26 3 Melden
  • Sensei 16.01.2018 18:53
    Highlight Highlight Ohne das irgendwie zu werten, frage ich mich schon, wieso Frauen in so einer Situation zu ihn mitgehen. Es ist doch klar, warum man nach einem Date zusammen nach Hause geht. Selbstverständlich darf sie auch dort noch nein sagen, aber sie darf nicht von seinem Handeln überrascht sein.
    110 3 Melden
    • Saraina 16.01.2018 22:08
      Highlight Highlight Vor allem darf sie nicht mitspielen und Monate oder Jahre später "erkennen", dass sie glaubi missbraucht wurde. Tatsache ist, sie wurde missbraucht, und zwar von sich selber.
      31 3 Melden
  • The oder ich 16.01.2018 18:50
    Highlight Highlight Danke für die notwendige Differenzierung; leider werden die Leute an den Polen dieser Diskussion das nicht verstehen wollen
    921 14 Melden
    • Svenja_S 17.01.2018 11:13
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Ich denke vielmehr, dass Einigkeit besteht, was diese Geschichte betrifft.
      3 2 Melden
    • efrain 19.01.2018 11:28
      Highlight Highlight wow.. 900 Likes!?
      0 0 Melden
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 16.01.2018 18:50
    Highlight Highlight Danke vielmals für diesen Artikel und ihre Meinung.

    Es ist schön zu sehen, dass es noch Journalisten gibt, die in diesem ganzen #metoo-Chaos noch einen kühlen Kopf bewahren und ohne feministische Ideologie an das Thema herangehen
    617 26 Melden
    • who cares? 16.01.2018 19:21
      Highlight Highlight Ich sehe mich als Feministin, die findet, dass #metoo wichtig und notwendig ist. "Grace" hat aber eindeutig schlecht reagiert. Ich mag ihr nicht absprechen, dass sie sich vielleicht unwohl gefühlt hat. Als selbst nicht so körperkontaktfreudige Person fühle ich mich auch schnell ab Berührungen unwohl. Gut, dass sie ihm das wenigstens im Nachhinein klar gemacht hat. Gut ist auch seine Reaktion.
      Aber danach damit zur Presse gehen, ist absolut nicht fair ihm gegenüber.
      91 15 Melden
  • Bünzli1 16.01.2018 18:50
    Highlight Highlight Hervorragender Kommentar!Danke dafür!
    80 2 Melden
  • fabinho 16.01.2018 18:48
    Highlight Highlight Solche Heftchen wie dieses müssen einfach auspassen, dass sie den Feminismus nicht selber unglaubwürdig machen. Genau wegen solcher Artikel kann man die Bewegung teilweise nicht mehr ernst nehmen. Sehr schade für Frauen, die wirklich benachteiligt werden. Sei es beruflich oder privat.
    127 5 Melden
  • Timiböög 16.01.2018 18:47
    Highlight Highlight Toller Artikel! Ich finde es sehr traurig dass viele Frauen Männer eines sexuellen Übergriffs anprangern, vor allem wenn es offensichtlich - wie hier im Text - keiner war. Das vermindert automatisch die Glaubwürdigkeit der echten Übergriffe, was sehr schlecht ist.
    84 3 Melden
  • Farson 16.01.2018 18:47
    Highlight Highlight Und inwiefern unterscheidet sich die Geschichte jetzt von den anderen #metoo-Fällen?
    Sie sagt nein, er drückt weiter ihre Hand auf seinen Schwanz - hab ich jetzt in der SMS von ihr irgendeine Metapher überlesen oder hat er das wirklich getan und wenn ja, ist das etwas mit den man während einem "schlechten date" einfach rechnen muss? Ist ein Nein nun doch ein vielleicht? Fragen über Fragen..
    16 212 Melden
    • lucasm 16.01.2018 19:04
      Highlight Highlight Die dame hätte ja einfach gehen sollen oder den mund aufmachen und ihm mitteilen, dass sie lieber rot- statt weisswein trinkt. Was für einen fehler hat er genau gemacht? Würde sagen keinen.
      71 5 Melden
    • Hashtag 16.01.2018 19:21
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht, vor allem wird diese Passage in den Textnachrichten im Artikel von Watson nicht aufgegriffen. Also hat er jetzt weiter gemacht nachdem sie ihn zurückgewiesen hat oder nicht?

      Ansonsten ist es leider wieder mal unmöglich genau zu sagen, ob es jetzt Belästigung war oder nicht, weil das Verhalten der involvierten Personen nicht genau bekannt ist. Finde es etwas bedenklich, wenn sich Journalisten die Freiheit heraus nehmen, das subjektive Gefühl über einen solchen Vorfall bewerten zu können.
      17 40 Melden
    • Asmodeus 16.01.2018 19:25
      Highlight Highlight Er ist niedlich und klein. Dadurch ist er harmlos. Schau Dir den Kleinen doch an. Der kann gar nicht sexuell belästigen.

      (yep. Ist ne Unterstellung von mir)
      16 53 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • PaLve! 16.01.2018 18:47
    Highlight Highlight Diese Hasskampagne bei Mee-Too ist nicht gut. Damit rechnen immer wie mehr Leute mit ihren persönlichen Feinden ab, im Namen des Feminismus. Mich erinnert dies an das Ende des 2. Weltkrieges im Osten, damals wurden viele, angebliche Faschisten getötet und diffamiert, da irgendwelche Leute mit ihnen abrechnen wollten.
    66 9 Melden
  • Manfred the Fred 16.01.2018 18:46
    Highlight Highlight Danke Frau Obrist, für diesen Artikel. Das Thema soll erstgenommen und diskutiert werden. Aber dieser spezifische Fall hat wirklich nichts mit metoo zu tun.
    57 4 Melden
  • Dharma Bum(s) 16.01.2018 18:45
    Highlight Highlight Wie gesagt; #MeToo erledigt sich von selbst.

    Der Wert das MeToo-Anhängers, mit der sich jede Frau schmücken möchte, sinkt rapide.
    64 31 Melden
  • Citation Needed 16.01.2018 18:42
    Highlight Highlight By the way: er hat 1A reagiert. Dass sie nun so ein Drama macht ist lächerlich. Wenn, dann soll sie sich darüber aufregen, dass sie in solchen Momenten scheinbar nicht in der Lage ist, die Situation in ihrem Sinne zu lenken, bzw. überhaupt richtig einzuschätzen.
    834 8 Melden
  • jjjj 16.01.2018 18:42
    Highlight Highlight Welcome to 2018
    53 3 Melden
  • Rellik 16.01.2018 18:39
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Kommentar!
    Ich finde es problematisch, wenn Frauen wie Grace "auf den #MeToo Zug aufspringen" wollen. Genau solche Aussagen verharmlosen dann wieder richtige sexuelle Übergriffe.
    Es ist ein dummes Klischee, aber nonverbale Kommunikation zwischen Männern und Frauen funktioniert halt nicht immer...
    68 2 Melden
  • speaker33 16.01.2018 18:38
    Highlight Highlight Ihre Karriere als Fotografin läuft wohl noch nicht ganz rund, war da ein bisschen Nachhilfe nötig?
    84 4 Melden
  • MSpeaker 16.01.2018 18:38
    Highlight Highlight Danke Helene. Dieser Artikel zeigt eigentlich ganz gut auf, das man als Mann eben nicht Nichts mehr machen darf.
    38 8 Melden
  • Lukakus 16.01.2018 18:37
    Highlight Highlight So weit ist es nun also. Sowas zu lesen, ist einfach zu viel! Was ist nur mit der Gesellschaft passiert? Es gibt schon Leute, die ein (beidseitig eingewilligtes) Date als sexuellen Übergriff wahrnehmen?! Ich bin raus...
    65 5 Melden
  • RalpH_himself 16.01.2018 18:36
    Highlight Highlight Jein - ich stimme zu, dass diese geschichte auf einem ganz anderen level ist als andere #MeToo's. Aber meiner meinung nach zeigt sich genau hier, wieso die "Yes Means Yes"-regelung, wie sie in schweden eingeführt wurde sinn mach: Grace traute sich offensichtlich nicht, ihre meinung mitzuteilen. Bei einer direkten frage wäre das wohl anders gewesen.
    13 133 Melden
    • Roman h 16.01.2018 19:05
      Highlight Highlight Ist eben keine Lösung wie genau dieser Fall zeigt.
      Denn er hat ihr ganz klar gesagt mit Worten und Gesten das er Sex möchte.
      Sie hat sich aber eben nicht getraut nein zu sagen.
      Fazit
      Er hat gefragt und sie hat im Grunde ja gesagt.
      56 4 Melden
    • Schmirinskis 16.01.2018 19:07
      Highlight Highlight Dann wäre sie warscheinlich "so eingeschüchtert" gewesen, dass sie doch ja gesagt hätte. Würde zum Ablauf des Abends passen.
      8 22 Melden
    • Professor Chaos 16.01.2018 19:33
      Highlight Highlight In einem Punkt geb ich Dir Recht aber nicht aus dem selben Grund.

      Diese Regelung macht Sinn... aber für die Männer!
      Komm schon, verabreden im Appartment dann Restaurant und dann geht sie wieder mit ins Appartment. Aber den Mut zum Sex Nein zu sagen hat sie nicht?
      Dazu die Geschichte zu verkaufen hat sie aber keine Angst? Und die Karriere eines Mannes (versuchen) zu zerstören schreckt sie auch nicht ab?

      Ich hoffe dass man an der ein Exempel statuiert dass sich gewaschen hat! Dies ist ganz klar ein Versuch ans schnelle Geld zu kommen. Klarer gehts gar nicht.
      62 2 Melden
  • Citation Needed 16.01.2018 18:35
    Highlight Highlight Was für eine blöde Nuss. As simple as that. Bin mir ziemlich sicher, dass sie damit nicht durchkommt.
    76 4 Melden
  • LBefürworter 16.01.2018 18:35
    Highlight Highlight Ich hoffe, ich bin nicht der einzige der das komplett lächerlich findet... allein schon “non-verbale Zeichen” . Sexueller Missbrauch ist kein Spass und sollte ernst genommen werden, aber die Geschichte mit Aziz ist doch ein perfektes
    Beispiel für eine mediengeile junge Dame im Entertainment Business (anonym ist mir klar, sowas kommt früher oder später raus, zumindes finanziell wird sie profitieren (von babe.net))

    Btw, Aziz find ich super, eine Story von ihm in einem andere Zusammenhang wär immer interessant :)

    Gruss
    73 3 Melden
  • dr. flöckli 16.01.2018 18:35
    Highlight Highlight Als jemand, der sich durchaus für die feminististe Seite einsetzt finde ich diese Geschichte zum Kotzen! Die Arme trinkt lieber Rotwein?! Das ist nichts anderes als blanker Hohn gegenüber all jenen, die tatsächlich mal misshandelt wurden. Am Anfang fand ich #metoo noch gut, doch nun geschieht genau das, wovon all meine Freunde gewarnt haben und die Sache wird völlig in den Dreck gezogen😒 ich gebe Helen Obrist zu 100% recht!
    110 3 Melden
    • Phoria 16.01.2018 19:10
      Highlight Highlight Völlig einverstanden. Übrigens bezeichnet sich Aziz selbst als Feminist und hat eine tolle Folge von Master of None (s. 1 e. 7) dem Thema gewidmet.
      25 1 Melden
  • chrisdea 16.01.2018 18:34
    Highlight Highlight Ich habe den tiefsten Respekt vor jedem, der sich gegen sexuelle Gewalt wehrt. Diese Frau gehört nicht dazu.
    Ich glaube viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ausser vielleicht "besten Dank watson für diese durchaus treffende Analyse".
    57 2 Melden
  • Daenerys Targaryen 16.01.2018 18:31
    Highlight Highlight Oke Grace: wtf? Das ist das einzige was ich zu dieser Geschichte sagen kann!
    43 2 Melden
  • DerTaran 16.01.2018 18:28
    Highlight Highlight Das ist es was ich vor ein paar Wochen gemeint habe, wenn es so weiter geht, sollte mann Sex nur noch nach notariell beglaubigter Zustimmung haben (Kein Sex vor der Ehe 2.0).
    20 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 16.01.2018 20:48
      Highlight Highlight Dafür braucht es doch keinen Notar. Das gemeinsame Einverständnis wird natürlich auf einer Blockchain gespeichert. Das ist für alle auf alle Zeiten einsehbar, unwiderruflich und ohne Drittparty easy, schnell und sponti durchführbar. Ich sehe die nächste ICO... /s
      25 2 Melden
    • DerTaran 16.01.2018 23:57
      Highlight Highlight Natürlich, dafür kann man eine Blockchain auch benutzen, ich bin ja so was von Vorgestern... :D
      Ich sehe schon die MobileApps, das ist der Durchbruch.
      6 2 Melden
  • MacB 16.01.2018 18:25
    Highlight Highlight Danke!
    24 1 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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