Gesundheit
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«Sonst operiert Sie Ihr Arzt nicht»: Wie ein Patient in Aarau für seine OP teuer bezahlte

Der Fall eines Baselbieter Handwerkers macht stutzig. Sein Gebrechen wurde nicht als Notfall eingestuft. Weil er nur eine Grundversicherung hatte, musste er für eine raschere Behandlung einen sogenannten Komfortzuschlag zahlen.

19.04.18, 11:28 20.04.18, 12:28

Roman Seiler / az aargauer zeitung



Solch ein Jahresende wünscht sich keiner: Max Peter*, ein Handwerker, bekommt am 30. Dezember starke Rückenschmerzen. Der Baselbieter kann kaum gehen, geschweige denn liegen. Gegen Abend sucht er die Notfallstation des Kantonsspitals Baselland in Liestal auf.

Hier harrt er mehrere Stunden aus, bis man ihn ans Wirbelsäulenzentrum der Klinik verweist. Am 5. Januar, so erfährt er, könne eine MRI-Untersuchung durchgeführt werden. Dieses Verfahren liefert Aufnahmen zur Bestimmung der Rückenbeschwerden. Erst am 9. Januar wäre ein Gespräch mit einem Arzt anberaumt worden.

Die Schmerzen bleiben – trotz Medikamenten. Schlafen kann Peter nur im Sitzen. Deshalb sucht er am Montag nach Neujahr seine Hausärztin auf. Die klärt ab, wo Peter am schnellsten untersucht werden kann. Am Mittwochnachmittag erhält Max Peter einen Termin für ein MRI in der Hirslanden Klinik Aarau. Nur eine Stunde später eröffnet ein Neurochirurg dem schmerzgeplagten Patienten, er müsse operiert werden, um einen in der Wirbelsäule verklemmten Nerv freizulegen.

Ein Fall wie der von Max Peter wird der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz im Monat gemeldet. (Symbolbild) Bild: shutterstock.com

Der Belegarzt erklärt ihm, er hätte am 9. Januar einen Operationstermin in der zur Privatspital-Gruppe Hirslanden zählenden Klinik Aarau. Was nun kommt, ist kein Einzelfall: Der Arzt verlangt von Peter die Bezahlung eines Aufgelds, einen «Komfortzuschlag» von 3500 Franken. Peter ist grundversichert, hat ein Hausarztmodell abgeschlossen, zudem den kleinen Zusatz «Spital stationär ganze Schweiz».

Er kann also frei wählen, in welchem Spital er operiert werden will. Aber er kann nicht selber entscheiden, bei wem. Den Operateur wählen kann, wer eine Spital-Zusatzversicherung halbprivat oder privat abgeschlossen hat, die auch den Aufenthalt im Zwei- oder Einbettzimmer abdeckt.

Keine freie Arztwahl

Peter schildert, der Arzt habe ihm klipp und klar gesagt, es sei gegenüber Zusatzversicherten nicht gerecht, wenn er ihn ohne Zuschlag operiere. Das mache er nicht. Entweder zahle Peter, oder er müsse sich an ein öffentliches Spital wenden, erzählt Peter: «Ich fühlte mich so elend, dass ich einknickte und den Zuschlag akzeptierte.» Ein anderes Spital aufsuchen und deswegen noch länger zuzuwarten, mochte er nicht.

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Die Operation verlief gut. Gut behandelt fühlt sich der Patient trotzdem nicht. Denn der Arzt nützte nach Ansicht von Peter dessen Notlage aus. 

Peters obligatorische Grundversicherung deckt im Spital die freie Arztwahl nicht ab. «Mit einem Upgrade kann der Patient diese Lücke schliessen, wenn er von einem bestimmten Arzt operiert werden will», sagt Philipp Lenz, Sprecher der Hirslanden Klinik Aarau. Darin inbegriffen ist dann auch der Aufenthalt im Zweierzimmer. Zu berappen ist in Peters Fall ein «Komfortzuschlag» von 3500 Franken. Ein Teil davon geht an den Arzt, ein Teil an die Klinik.

Hätten Patienten Fragen dazu, könnten sie sich an die entsprechende Infostelle wenden, sagt Lenz: «Darauf wird in den Offerten und Dokumenten mehrfach hingewiesen. Die Infostelle vermittelt zudem einen Arzt, wenn die freie Arztwahl nicht gewünscht wird.»

Genau dies tat Max Peter. Er erhielt nämlich einen Tag nach der Konsultation ein Schreiben der Hirslanden Klinik Aarau, in dem stand, «seinem Wunsch entsprechend» würde für ihn ein Bett im Zweibettzimmer reserviert. Er wandte sich umgehend per Telefon an das Spital und fragte nach, warum er diesen Zuschlag bezahlen müsse. Das sei das übliche Verfahren bei Personen, die wie Peter versichert seien, antwortete die Auskunftsperson: «Sonst operiert Sie Ihr Arzt nicht.»

«Fälle nehmen tendenziell zu»

Es gibt aber auch noch eine andere Seite der Geschichte: Die Hirslanden Klinik Aarau steht auf der Spitalliste des Kantons Aargau. Sie verfügt unter anderem über einen Leistungsauftrag im Bereich Neurochirurgie. Sprecher Lenz sagt: «Die Klinik steht allen Patienten offen. Unabhängig von der Versicherungsdeckung.» Grundversicherte wie Peter werden einfach in einem Mehrbett-, statt in einem Zweier- oder Einerzimmer wie Halbprivat- oder Privatversicherte untergebracht und haben nicht dieselben Leistungen zugute.

«Normal ist ein solches Verhalten nicht.»

Manfred Manser, Ex-Chef des Krankenversicherers Helsana

Der behandelnde Neurochirurg hatte also die Wahl: Er hätte Peter durchaus ohne Komfortzuschlag behandeln können. Das hätte er sogar müssen, wenn Peter medizinisch als Notfall gegolten hätte. Doch «aufgrund der Symptome» bestand kein medizinischer Notfall, wie schon im anderen Spital festgestellt wurde, das der Patient aufgesucht habe, sagt der Arzt auf Anfrage: «Ansonsten wäre er schon dort umgehend behandelt worden.»

Was Peter widerfahren ist, stellt keinen Einzelfall dar. Manfred Manser, Ex-Chef des Krankenversicherers Helsana und heutiger Verwaltungsrat mehrerer Kliniken, weiss: «Normal ist ein solches Verhalten nicht. Aber es gibt immer wieder Ärzte, die versuchen Notfallsituationen von Patienten auszunutzen, um Zuschläge zu verlangen.» Gemäss Barbara Züst, Geschäftsführerin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz, nehmen solche Fälle gar tendenziell zu: «Wir haben mindestens einen pro Monat.»

Manser kritisiert auch Peters Hausarzt. Als Mitglied eines Hausarzt-Modells hätte er bei der Zuweisung des Patienten abklären müssen, wie der Arzt bei einer allfälligen Operation abrechnet. Der Hausarzt sagt, er sei froh gewesen, dass er für Peter in solch kurzer Zeit einen Untersuchungstermin bei einem Spezialisten organisieren konnte. Offenbar war ihm schlicht nicht bewusst, dass dieser einen Zuschlag für die Operation verlangen kann.

Gespräch gesucht

Der Arzt sagt, er sei überrascht von der Kritik. Vor allem auch da Peter den Komfortzuschlag bei den Terminen nach der Operationen bisher nicht angesprochen habe: «Ich habe dem Patienten einen sehr raschen Termin für eine Sprechstunde mitsamt einem MRI am selben Tag verschafft, einen schnellen Operationstermin angeboten und ihn umfassend aufgeklärt.» Er wolle mit ihm nun aber das Gespräch suchen. «Die Zufriedenheit meiner Patienten ist für mich das oberste Gebot», sagt der Arzt.

Und Hirslanden-Sprecher Philipp Lenz verspricht: «Wir laden den Patienten zu einem klärenden Gespräch ein.» Das hat nun vor kurzem stattgefunden. Der Direktor der Hirslanden Klinik Aarau, Markus Meier, und Sprecher Lenz erklärten Max Peter höflich und zuvorkommend, sein Fall sei eben kein Notfall gewesen. Daher sei der «Komfortzuschlag» ethisch vertretbar.

* Name geändert 

«Wer benutzt gern Zahnseide?»

Video: watson/Emily Engkent

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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154
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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • P1erre991 21.04.2018 07:53
    Highlight Das ist ein Frechheit sondergleichen! Das gehört jeder Arzt abgestraft und das Spital dazu! Das alle Geld verdienen wollen mag ich ja verstehen aber das es im Gesundheitswesen nur noch geldgierige Wesen und Institutionen gibt finde ich echt zum kotzen! Ich wünsche dem Rückengeschädigten gute Genesung, hoffentlich kann er den Wohlfühlbonus an den "Arzt" verkraften und von den Steuern abziehen! In erster Linie sind ja wieder einmal die armen Politiker schuld an dem Dilemma!
    2 0 Melden
  • @cyclingsimon 20.04.2018 13:18
    Highlight Da lässt sich jemand im Südafrika-Investment-Monster Hirslanden behandeln und wundert sich ernsthaft, warum da auf Biegen und Brechen versucht wird, Umsatz zu bolzen.... Da laufen noch ganz andere Sachen welche ethisch kritisch sind (z.B. Kickbacks an Hausärzte und sogar Rettungsdienstmitarbeitenden anderer Spitäler...)
    10 2 Melden
  • droelfmalbumst 19.04.2018 20:39
    Highlight vieleicht ein kleines beispiel... jemand der sich nur grundversichert ist selber schuld. ist wie beim auto. wer nur haftpflicht hat kriegt kein geld für.die reparatur bei einer kollision. auch mit teilkasko nicht.. also.muss vollkasko her... jeder(viele) versichert sein auto vollkasko weil das auto ja teuer war.. soweit so gut... die eigene gesundheit ist demzufolge nicht wertvoller als das fahrzeug.. sonst würde man sich anständig versichern und die mehrkosten dort einsparen wo es auch sinn macht...
    23 129 Melden
    • Mermegil Schweiz 19.04.2018 21:34
      Highlight scheint so als hätest du genug geld und noch keinen gedanken daran verschwendet das es leute gibt die sich halbprivat nicht leisten können... mal über den tellerrand schauen da gibt es noch andere leute mit anderen Sorgen...
      gibt leute die können sich kaum das eigene essen leisten und dann noch halbprivat jeden monat?
      88 11 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:02
      Highlight Ich sage ja nicht dass jeder Halbprivat haben muss. Jeder soll das haben was er sich leisten kann und leisten will... es soll einfach jeder wissen dass man das bekommt wofür man bezahlt und sehr viele leben von der Grundversicherung weil "ich bin gesund und brauche sowieso nichts"... dann müssen die sich aber damit zufrieden geben dass nur ein mehrbettzimmer möglich ist und kein Privatarzt ihn behandelt... zudem sind die 3500.- die vom Arzt verlangt werden NICHTS... weisst du was ein Tag Halbprivat kostet? die 3'500.- sind ein geschenk im verhältniss
      3 32 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:07
      Highlight dazu kommt dass es Kunden gibt die ums verrecke die Zahndeckung beibehalten möchten, welche locker 30.- im Monat kostet (für nichts!).. wieso nicht die 30.- für eine flexible Spitaldeckung nutzen wo man wenigstens die Möglichkeit hat sich bei wunsch halbprivat behandeln zu lassen?

      Das Argument "viele können es sich nicht leisten" lasse ich nur bedingt gelten. für ein Leasing von 600-700.- reicht es dann aber bei vielen trotzdem oder wie?
      3 24 Melden
    • Mermegil Schweiz 20.04.2018 16:34
      Highlight das ist ja die krux dafür reicht es nicht aber man muss es sich leisten da man kaum arbeit bekommt ohne auto.
      glaube mir viele die sich nur die gv leisten und ein auto leasen machen das nicht weil sie eine Wahl haben. eher weil sie so noch einen job haben. den die mieten nahe der arbeit ist zu teuer für sie, und mit ÖV gehts teilweise 2-3mal länger zur arbeit was dazu führt das man plötzlich kaum mehr auf die stunden kommt, wodurch leistungseinbussen kaum zu umgehen sind und dazu kommt dan die kündigung.
      vieile niedrig verdiener leben in einem Teufelskreis ohne das es andere leute bemerken.
      6 4 Melden
  • Sharkdiver 19.04.2018 19:35
    Highlight Die Kommentare hier zeigen klar auf wie schlecht wir über die Versicherungen Bescheid wissen. Ich Staune immer wieder wie viele nur die „Haftpflichtversicherung“ abschliessen“ aber die Vollgaskodeckung mit VIP Zuschlag erwarten. 🙄
    33 61 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:02
      Highlight DANKE! Das versuche ich ständig zu erklären...
      5 21 Melden
    • Lami23 20.04.2018 23:25
      Highlight Blitzer, erklàrt euch.
      1 0 Melden
  • Sharkdiver 19.04.2018 19:31
    Highlight Nein der Arzt nützte nicht die Notlage aus sondern der Patient verzichtete auf eine vollwertige Versicherungsdeckung unm Prämien zu Sparen. Ich kann auch nicht das billigste und älteste Auto erwerben und erwarten dass alle Assistenten dabei sind. Sehr viele würden sich wundern wenn sie wüssten was alles in der Grundversicherung nicht versichert ist.
    33 91 Melden
  • maricana 19.04.2018 19:03
    Highlight Warum sollten Grundversicherte die genau gleichen Ansprüche geltend machen können wie Zusatzversicherte? Der mögliche Leistungsumfang ist in der Krankenversicherungs-Police aufgeführt. Lesen und das Gelesene verstehen ist offenbar nicht dasselbe. Wie man sich bettet so liegt man.
    63 36 Melden
    • Phiilofofi 19.04.2018 20:25
      Highlight Vielleicht liegt die Grundproblematik eben genau da. Beim Angebot.

      Gesundheit muss man wohl kaufen wie alles andere auch...

      Aber nicht jeder hat das Geld.
      76 8 Melden
    • Lami23 20.04.2018 07:56
      Highlight Nicht übertreiben. Mit der Grundversicherung ist man in der Schweiz sehr gut versorgt. Ich erlebe viele Patienten, die komplexe EIngriffe benötigen, Wochenlange Intensivaufenthalte. Die Versicherung ist nie ein Thema.
      16 1 Melden
  • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 18:54
    Highlight Cool. Endlich sind wir auch soweit dass wir Horrostorys a la 2. und 3. Welt hören dürfen.
    Gut gemacht liebe Politik.
    47 10 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:33
      Highlight Ist seit 1995 so!
      14 5 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 21:17
      Highlight Die Ordensträgerin eines Staates dessen Namen man in diesem Zusammenhang nicht nennen darf mit ihrem KVG meinst du?
      Darauf bezog ich mich unter anderem. War wohl so was wie der Startschuss für eine Abzockerei
      4 8 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 21:19
      Highlight An die Blitzer: hier geht es nicht um eigene Meinung uns was man gerne hätte. Googelt doch Bundesgerichts Entscheid 2011 zum fall Morbus Pompe. Und da ging’s nicht um 3500 Fränkli sondern damals um 300‘000 im Jahr und überlebensnotwendige Medi. Auch die neuen Hepatitis Media die um die 40‘000 im Monat kosten zahlt das KVG erst wenn alle anderen versagt haben und die Leber am Arsch ist. War grosses Thema Anfang 2017 auf Esprsso (Radioversion von Ktipp)
      18 6 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 21:21
      Highlight Wir können ja die VVG Leistungen wieder ins KVG packen und der Prämien Explosionen einem Feuerwerk gleich zusehen.
      10 9 Melden
    • batschki 21.04.2018 13:45
      Highlight Hepatitis C Therapie kostet gut CHF 40'000 - in der Schweiz.
      Ein Mal. Nachher ist man geheilt und hat wieder eine gesunde Leber
      0 1 Melden
  • Phrosch 19.04.2018 18:31
    Highlight Der wirkliche Skandal ist doch, dass der Notfall nicht gleich erkannt und angemessen behandelt wurde. Und nun stelle man sich dazu noch eine Franchise von 10‘000 Fr. vor...
    50 9 Melden
    • Harri Hirsch 20.04.2018 06:15
      Highlight Auch wenn er Schmerzen hatte, das war kein Notfall!
      15 11 Melden
  • hueberstoebler 19.04.2018 15:51
    Highlight find ich schon okay. ist ja auch ein mehraufwand für den spital, so schnell einen termin einzuräumen und zu operieren, obwohl es ja kein lebensbedrohlicher notfall war, sondern nur unangenehm.
    22 119 Melden
    • sowhat 19.04.2018 16:09
      Highlight Hääh? Unangenehm? Hattest du schon mal so stark Schmerzen, dass du es nur im Sitzen einigermassen aushalten konntest?
      Hattest du schon mal jemanden zu betreuen dem es so ging? Nein? Dann lass deine -tschuldigung- unqualifizierte Aussage.
      124 18 Melden
    • hueberstoebler 21.04.2018 14:14
      Highlight @sowhat stellen sie sich vor, ja ich hatte auch schon solche Schmerzen.
      Bin aber halbprivat, weshalb ich zwar jeden monat mehr zahle aber deshalb auch nie mit solchen zusatzkosten zu rechnen habe :)
      2 0 Melden
  • El Pepe 19.04.2018 15:21
    Highlight stell dir eine gesellschaft vor wo heilung geheim hält und massiven profit daraus schlägt?! ooh das ist ja unsere
    48 17 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 18:55
      Highlight Und das System mit Kranken Menschen Geld zu verdienen mit vollem Zynismus "Gesundheitssystem" nennt...
      34 5 Melden
    • Lami23 20.04.2018 23:24
      Highlight Heilung geheim hält? Wieso bekommt diese Verschwörungstheorien so viele Herzen?
      2 0 Melden
  • N. Y. P. 19.04.2018 14:48
    Highlight Dieser Neurochirurg will nur Privatpatienten behandeln.

    Jetzt meine Frage :

    Darf ich davon ausgehen, dass wir Grundversicherte NICHT für sein Gehalt aufkommen müssen ?

    Dass also Privatversicherte seinen Lohn bezahlen ?

    Ansonsten kommt mir mit akut die Galle hoch !

    Kann mich jemand in dieser Hinsicht beruhigen ?
    72 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 18:56
      Highlight Willkommen an der Spitze des Eisberges. Besser wirds nicht.
      35 2 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:08
      Highlight Ehm.. wenn er nur Privatpatienten behandelt wird der Aufschlag für die Private Abteiltung auch nur von denen bezahlt die die Deckung auch haben und nutzen. Das was Grundversicherung ist wird aus dieser auch bezahlt... Daher muss du als Grundversicherter sicherlich nichts dafür bezahlen...
      1 5 Melden
    • refree 20.04.2018 10:59
      Highlight Ja ich kann dich beruhigen... Ein Belegarzt arbeitet selbstständig, das heisst der Vertrag besteht zwischen ihm und dem Patienten (nicht wie in öffentlichen Spitälern zwischen Patient und Spital)... er bezahlt dann dem Spital einfach die Zeit in welcher er den Operationssaal und das Personal braucht. Der Arzt erhält also sonst keinen Grundlohn... Wenn er also nur Privatversicherte operiert dann erhält er seinen "Lohn" auch nur von ebendiesen Privatpatienten.
      7 0 Melden
  • Schmirinskis 19.04.2018 14:43
    Highlight Das kenne ich nur zu gut. Die Hirslande in Aarau wollte mich aich aus finanziellen Gründen nicht operieren. Ich konnte kaum gehen vor Schmerz und meine Zeugubgsfähigkeit war in Gefahr. Wärend des über Wochen anhaltenden Kampfes, habe ich mich dann entschieden, es mit Alternativmedizin zu versuchen. Als alles finanzielle geklährt war, habe ich meine Entscheidung mitgeteilt, nicht mehr operieren zu wollen. Ich wurde von mehreren Ärzten als unverantwortlich und fahrlässig bezeichnet, da es sich um einen Notfall (!) handle. Obwohl es mir schon viel besser ging. Einen Monat später war ich gesund.
    22 27 Melden
    • batschki 19.04.2018 19:37
      Highlight Ziemlich schwammige Aussagen.
      Um was genau hat es sich gehandelt?
      Im Notfall ziemt es sich für jeden Arzt, bzw. gilt die ärztliche Tugend, dass ungeachtet der juristischen Zahlungsvereinbarung geholfen wird. Sollte das Primat der freien Marktwirtschaft auch Ärzte korrumpiert haben, dann Prost Nägeli! Zurück auf Platz 1
      16 3 Melden
  • f303 19.04.2018 14:23
    Highlight Nennt mich unsozial, aber ich verstehe hier echt das Problem nicht. Peter hat sich für eine günstige Versicherungspolice entschieden und somit die 3500.- über die Jahre sicher locker gespart. Wer Grundsicherung bucht, bekommt halt Grundsicherung oder zahlt zu. (Also entweder noch ein paar Tage warten und gratis OP, oder halt im Privatspital draufzahlen) Sicherlich wäre es im Ermessen des Arztes gelegen ihn als Notfall zu taxieren, aber sicher nicht seine Pflicht. Was nicht heisst, dass nicht in unserem Gesundheitssytem trotzdem etwas grundlegend falsch läuft.
    62 77 Melden
    • Rainbow Pony 19.04.2018 14:59
      Highlight Wer soll denn den Mann als Notfall taxieren, wenn nicht der Arzt? Solange der Arzt die Möglichkeit hat, hier noch einen zusätzlichen Batzen zu verdienen, so lange wird die Grauzone benutzt werden. Der Patient wollte ja nicht unbedingt in dem Spital und privat von dem Arzt behandelt, sondern einfach rasch operiert werden, damit die Schmerzen nachlassen. Und genau da hat der Arzt in diesem Fall m.E. die missliche Lage ausgenutzt und den Zuschlag verlangt. Und das ist in der Situation nicht ok und stossend.
      75 12 Melden
    • Twin 19.04.2018 15:20
      Highlight Logisch hat der Arzt ihn nicht als Notfall taxiert. Er hätte ja sonst seinen Teil des Zuschlages nicht kassiert.... Diese Klinik steht auf der Liste und ist somit auch offen für Grundversicherte. Ein paar Tage warten? Das sind höllische Schmerzen und Folgeschäden können nicht ausgeschlossen werden, was zusätzliche Kosten verursacht
      65 4 Melden
    • sowhat 19.04.2018 16:12
      Highlight Die Krux ist doch, dass er für das Zweierzimmer ezc den Aufschlag bezahlt hfat. Darauf bezieht sich der *Komfort* , nicht auf die OP. Das Zweierzimmer wäre ja nicht nötig gewesen.
      37 8 Melden
  • Twin 19.04.2018 13:57
    Highlight Kein Notfall im sitzen zu schlafen? Nerven die längere Zeit eingeklemmt sind, können irreparable Schäden hervorrufen -> höhere Kosten da Folgeschäden.

    Sinn machen für diesen „Komfortzuschlag“ würde, wenn dieser in die Kasse der KK fliessen würde, die ja die Behandlung bezahlt. Damit wäre auch die Gerechtigkeit gegenüber den besser Versicherten gegeben auf die sich der Arzt beruft. Da aber dieser Zuschlag zwischen Arzt und Klinik aufgeteilt wird, bereichern sich diese 2 auf Kosten der weniger gut Versicherten. Halbprivat/Privat sind gerne willkommen, denn da kassieren sie ja deutlich mehr ab!
    72 6 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 18:57
      Highlight "Höhere Kosten da Folgeschäden"
      Falsch.
      "Höherer Umsatz da Folgeschäden"...
      21 5 Melden
    • batschki 19.04.2018 19:45
      Highlight Nein, im Sitzen schlafen zu müssen ist kein Notfall. Es ist sicher unbequem. Aber deshalb Folgeschäden zu reklamieren, die ärztlicherseits ausgeschlossen wurden, ist inkompente Zwängerei.
      16 34 Melden
  • Keller101 19.04.2018 13:49
    Highlight So ist es nun mal, es gibt halt die Grund- und die Zusatzversicherung. Wenn ich Economy fliege rege ich mich ja auch nicht auf, wenn ich nicht in die Lounge kann und nix zu Essen bekomme. Dann muss man halt auf den neuesten Fernseher oder das teuerste Handy verzichten und das Geld in die Zusatzvetsicherung investieren. Aufregung also völlig fehl am Platz.
    45 85 Melden
    • Gummibär 19.04.2018 15:07
      Highlight Dieser Vergleich hinkt. Der Economy Passagier kommt zur gleichen Zeit ans Ziel wie der Erstklass-Fluggast, nicht neun Tage später, die er unter grossen Schmerzen absitzen muss.
      74 10 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:38
      Highlight Tja aber genau so ist es. Eine Grundversicher bezahlt bei weitem nicht alles überlebenswichtige! Googelt mal Bundesgerichtsentscheid zur Krankheit Morbus Pompe im Jahre 2011. doch wir Schweizer sind Besserwisser die sich engerne von Ausgebildeten Fachpersonen was erklären lassen wollen
      3 4 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:12
      Highlight der CH weiss alles besser... wie oft gehe ich an Beratungen und sage am ende dem Kunden "Wieso wollten sie eigentlich eine Beratung, wenn sie alles in Frage stellen und besser zu wissen scheinen?"... man liesst etwas Zeitung und denkt dann man weiss über alles bescheid... fakt ist man weiss einen absoluten dreck... vorallem was KK angeht müsste man das als pflichtstoff im unterricht einführen... skandalös wie unwissend viele sind aber sich ständig über die hohen Prämien beklagen
      2 4 Melden
  • droelfmalbumst 19.04.2018 13:40
    Highlight Was wird da wieder gejammert? Wenn ein Arzt Halbprivat oder Privat arbeitet und der Patient hat nur eine Allgemein Deckung, dann ist das ganz einfach so und basta. Was erwarten die Leute? Im Notfall werde ich sowieso privat behandelt oder was? Für etwas gibt es die Einstufungen. Wer diese nicht will und meint Allgemein sei genügen, soll dann auch nicht rumheulen wenn man den Arzt nicht aussuchen darf. Klassisch CH. Man will nichts dafür bezahlen, jammert auf höchstem Niveau und will aber trotzdem nur das Beste haben...
    68 68 Melden
    • El Pepe 19.04.2018 15:23
      Highlight ich würde mal über den eigenen tellerand schauen
      39 13 Melden
    • büezer83 19.04.2018 18:20
      Highlight lieber drälfmalgebumst..

      da sie ja offenbar nochnie akkute, starke schmerzen hatten und keinen blassen schimmer was jetzt nicht gut ist mit ihnen, wissen sie auch nicht unter welchem stress man da steht. man will möglichst schnell eine diagnose und eine behandlung haben.
      da peter kein mediziner ist, muss er sich auf das urteil des beh. arztes verlassen. würde mir auch so gehen. zudem vertraut man ja dem hausarzt und den spezialisten. GENAU DIESES VERTRAUEN WURDE AUS REINER GELDGIER SCHAMLOS AUSGENUTZT!
      22 9 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:39
      Highlight Nein nicht Geldgier. Der Mann hat explizit auf diesen Service und Mehrleistung verzichtet in der er sich nur Grundversichert hat. Ich kann Ihnen garantieren mit diesen 3500 hat er noch Glück gehabt.
      15 22 Melden
    • droelfmalbumst 19.04.2018 20:35
      Highlight danke sharkdiver... die bünzlis jammern aber dann keine eier haben JA zu stimmen wenn man was verändern kann... mimimimi das leben lang... nichts bezahlen wollen aber alles kriegen... akute schmerzen haben ist kein grund das gefühl zu haben die selbe leistung zu bekommen wie jemand der 150.- mehr im monat bezahlt... weiss nicht was daran nicht zu verstehen ist...
      11 13 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 21:16
      Highlight Das ist der Geist der Zeit: Easyjet bezahlen und Singapur Airline erwarten.
      13 10 Melden
    • büezer83 19.04.2018 22:02
      Highlight ojee...

      gut, wenn ich easy jet benutze weiss ich vornherein dass ich kein komfort erwarten darf und das z.b. weil ich keinen will!
      und ich will dann auch nicht ein zusatz angebot während des fluges für ein luxus tiket mit der drohung im anhang, dass der pilot sich anderenfalls weigert zu landen. und ja...
      ich bin auch ein grundversicherter *hrml
      aber ich wusste bisher nicht, dass die *wenn-du-nicht-mehr-prämie-zahlen-willst-darf-dich-dein-arzt-übers-ohr-hauen*-klausel im vertrag/police steht.

      und nebenbei nochmals zum erwähnen... ein eingeklemmter nerv IST ein notfall
      13 8 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:14
      Highlight das hat nichts mit übers ohr hauen. das hat damit zu tun dass der Arzt nicht Allgemein-Abteilung behandelt und wer bei ihm behandelt werden will muss entweder die Deckung haben oder extra dafür bezahlen... was ist daran so schwierig zu verstehen? wer so geizig mit seiner Gesundheit ist der soll halt einen anderen Arzt nehmen?
      5 6 Melden
  • p4trick 19.04.2018 13:35
    Highlight Offensichtlich gehen die Meinungen was Notfall ist und was nicht auseinander. Eine Schnittverletzung kann ein Notfall sein, nicht schlafen können aber nicht. Dass einem selber allles immer als Notfall vorkommt ist auch verständlich. Aber dass der Arzt ja nicht einfach rumhockt wenn er ihn nicht operieren würde ist ja wohl auch klar? Ist wie beim Fliegen, ohne die Privatpatienten würde es viel weniger Spezialisten geben da weniger attraktiv. Also ist in einem wirklichen Notfall allen geholfen..
    25 21 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:40
      Highlight Ein Notfall ist wenn es Akut um Leben oder Tod geht. Sonst ist es kein Notfall
      10 15 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 21:14
      Highlight An den Blitzer: Wikipedia:
      Als medizinische Notfälle gelten im Rettungswesen insbesondere solche Fälle, bei denen es zu einer bedrohlichen Störung der Vitalparameter Bewusstsein, Atmung und Kreislauf oder der Funktionskreisläufe Wasser-Elektrolyt-Haushalt, Säure-Basen-Haushalt, Temperaturhaushalt und Stoffwechsel kommt. Ohne sofortige Hilfeleistung sind erhebliche gesundheitliche Schäden oder der Tod des Patienten zu befürchten. Im Mittelpunkt der Ersten Hilfe steht die Sicherstellung der Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung und Kreislauf).
      Und den AVB/ZGB ebenfalls nachzulesen
      13 4 Melden
  • Maracuja 19.04.2018 13:28
    Highlight Interessant, war nicht eines der Argumente gegen die Einheitskasse, dass man dann auf einen Operationstermin warten müsse, wenn nicht akute Lebensgefahr besteht? Erstaunlich, dass dies mit dem jetzigen hochgelobten System genauso vorkommt, wenn man kein Bestechungsgeld zahlen kann oder will.
    75 8 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:42
      Highlight Bei der Einheitskasse wäre es in demfall genau gleich gewesen, weil die Grundversicherung eine Kantonale Einheitskasse gewesen wäre und die Zusätze wären wie heute bei den Provaten geblieben. Neu hätte man mit Zusätze zwangsmässig 2 Kassen
      5 4 Melden
  • lilW 19.04.2018 13:19
    Highlight Da ist sie ja, die Zweiklassengesellschaft

    Die gibt es schon und nicht erst mit horrenden Franchisen. Habe ich am Unispital Zürich auch schon erlebt, wie ein privat versicherter demjenigen mit der Grundversicherung im MRI vorgezogen wurde.
    48 6 Melden
    • droelfmalbumst 19.04.2018 20:36
      Highlight ja aber sind wir ehrlich. ist auch richtig so. er bezahlt mehr für bessere leistung... was ist daran nicht korrekt?
      7 18 Melden
  • ZaharztAua 19.04.2018 13:18
    Highlight "Was läuft hier eigentlich schief ?*
    ... Kann ich beantworten:
    Das schweizer Modell medizinischer Versorgung bedient verdeckt zwei unterschiedliche Klassen:
    1. Die kleine privilegierte Klasse mit Vollversorgung.
    2. Die grosse Mehrheit, mit nur Teilversorgung.
    Durchgeführt wird dies mittels der Prämien:
    Weil die KK-Prämie nicht ein Prozentanteil des Lohns ist, sondern pauschal "derselbe" Betrag für "alle", ist für Gutverdiener die Prämie mit Vollversorgung quasi umsonst,
    während für Normalverdiener sogar die Prämie mit eingeschränkter Versorgung (Selbstbehalt, etc.) teuer ist.
    Tscheggsch?
    68 12 Melden
    • KING FELIX 19.04.2018 14:26
      Highlight Dies sehe ich auch so. Lohnabhängige krankenkassenprämien. Wäre fair.
      37 12 Melden
    • N. Y. P. 19.04.2018 14:36
      Highlight Denkst Du, wir Armleuchter von Grundversicherung finanzieren öppe no die Privatversicherten quer ?
      Damit sie tiefe Prämien haben ?
      10 13 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 19:00
      Highlight Ja klar, machen wir alles Lohnabhängig, dann bleibt am Schluss allen gleich wenig. Nur blöd wer dann noch freiwillig Arbeiten geht...

      Wenn wir schon einen Staat haben der angeblich für die Menschen da ist und wir Steuern dafür bezahlen dass er sich die Ausgaben für uns leisten kann:
      Alles was Grundversicherung ist über den Staatshaushalt inkl. der Infrastruktur dazu.
      Alles darüber hinaus privat.
      Aber scheitert wahrscheinlich am "angeblich"
      4 12 Melden
    • KING FELIX 19.04.2018 20:20
      Highlight Schweizer haben wirklich immer noch das gefühl, reichtum und wohlstand kommt von harter arbeit. Stimmt leider nicht.
      Erzählen sie ihren mist doch mal einer 60jährigen putzfrau mit migrationshintergrund, welche immer pünktlich zur arbeit kommt, 9 stunden am tag klos putzt, zum mindestlohn.
      Die selbstverständlichkeit des ottonormal schweizers mit ihrem gefühl, sie hätten durch eigene leistung ihren wohlstand erarbeitet bringt mich zum kotzen.
      24 7 Melden
    • Lami23 20.04.2018 08:00
      Highlight @ NYP nein es ist genau umgekehrt.
      1 0 Melden
    • N. Y. P. 20.04.2018 08:53
      Highlight Die 15% Privatversicherten bezahlen ihre Ärzte und Operationen selber und unterstützen noch zusätzlich die Grundversicherten ?

      Sicher ?
      1 1 Melden
    • Lami23 20.04.2018 23:20
      Highlight Ob du's glaubst oder nicht.
      2 0 Melden
  • Gegu 19.04.2018 13:11
    Highlight „ein teil der 3500 franken geht an das spital, ein teil geht an den arzt“ wiso? der artzt zahlt ja auch nicht, dass er die infrastrucktur vom spital nutzen kann, bekommt aber trotzdem einen zuschlag... geht für mich nicht auf, hinerlässt den nachgeschmack, dass ärzte den 5er und das weggli eollen!
    36 8 Melden
    • Rumpelstilzchen 19.04.2018 14:17
      Highlight Natürlich bezahlt der Belegarzt für die Infrastruktur
      17 11 Melden
  • Rumpelstilzchen 19.04.2018 13:03
    Highlight Die Art und Weise ist natürlich verwerflich, falls der Patient wie beschrieben nur eine schnelle OP wünschte und der Rest (2er Zimmer etc) egal war. Aber es geht natürlich auch nicht, jahrelang den tiefen Tarif zu zahlen und dann den vollen Privatservice ohne Aufpreis zu erwarten inklusive OP in der Privatklinik vom Herrn Professor. Der grosse und weit verbreitete Irrtum ist aber, dass die medizinische Versorgung in der Privatklinik zwingend besser ist.
    25 18 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.04.2018 19:03
      Highlight Wenn die Privatkliniken solche Fälle nicht wollen sollen sie sich gefälligst aus der Spitalliste austragen.
      Aber auf den Cash sind sie dann eben wieder geil unsere H.......n-Kliniken die einem südafrikanischen Investor gehören
      14 3 Melden
    • Rumpelstilzchen 19.04.2018 19:11
      Highlight Man kann ja auch nicht umsonst mit dem 2.Klass GA in die erste Klasse sitzen....auch wenn es in der 2. Klasse keine Sitzplätze hat.
      9 13 Melden
    • KING FELIX 19.04.2018 20:31
      Highlight Auch in der sbb gehört 1 klasse abgeschafft.
      Was kann z.b eine leicht geistig behinderte person dafür dass sie nicht gleich viel verdient wie das studierte bänkerbürschchen vom züriberg, welches von kleinauf mit geld zum geldverdiener gezüchtet wurde?
      Sind die was besseres nur weil mehr gehirnzellen? Weil sie aus einer besseren schicht kommen?
      Oh ich hab halt mehr, da verdien ich auch mehr. Diese einstellung stinkt.
      10 9 Melden
    • KING FELIX 21.04.2018 17:12
      Highlight Ich versteh nicht genau was du sagen willst peter.
      0 0 Melden
    • KING FELIX 21.04.2018 20:32
      Highlight 1/2 ich hab auch nicht die antwort auf alle fragen. Es dünkt mich doch unfair das ein grosser teil der menschen aufgrund von fehlender intelligenz und falscher herkunft diskriminiert wird. 1 und 2 klasse ist nur ein weiteres symptom dafür.
      Kann man leistung und verantwortung nicht auch anderst belohnen als mit geld und der damit verbundenen bevorzugung in so vielen lebensbereichen?
      Und was genau leistet denn ein erbe? Oder ein aktien bänkler? Die allgemeine westliche haltung scheint zu sein, wer viel hat dem wird mehr gegeben.
      Und um aufs eigentliche thema zurück zu kommen.
      0 0 Melden
    • KING FELIX 21.04.2018 20:37
      Highlight 2/2 Wem tut es weh 500fr krankenkasse zu zahlen? Dem studierten bänkler aus der akademikerfamilie der 15k plus verdient? Oder dem handwerker mit 5k ?
      Das system stimmt nicht. Reiche werden reicher mit null aufwand, und fahren gemütlich erste klasse, der 45 stunden malocher struggelt sich durchs leben mit keiner chance reichtum anzuhäufen, den extrem hohen lebenskosten zum dank.
      Es ist ungerecht und unmenschlich.
      Oligarchie der reichen.
      0 0 Melden
  • Lami23 19.04.2018 13:02
    Highlight Aber das ist doch klar, von gewissen Ärzten wird man nur operiert, wenn man zusatzversichert ist (oder manchmal bei besonders komplizierten Operationen). Dafür gibt es ja die Zusatzversicherung. Das heisst aber nicht, das irgendwer nicht operiert wird, oder habe ich da was falsch verstanden?
    18 7 Melden
  • refree 19.04.2018 12:57
    Highlight Das Verhalten des Spitals geht eigentlich gar nicht... Wenn sie wirklich inkl. Neurochirurgie-Leistung auf der Spitalliste stehen müssten sie dem Patienten eigentlich die Operation im Rahmen der Grundversicherung garantieren - wenn nicht bei diesem, dann bei einem anderen Arzt.
    Auf der anderen Seite... dass Privatspitäler Privatversicherte priorisieren seit 200 Jahren nichts Neues. Dem Mann wäre es durchaus freigestanden unter diesen Konditionen in ein öffentliches Spital zu gehen. Erst zuzustimmen und operieren lassen und dann bei der Presse zu jammern zu gehen finde ich auch etwas schwach.
    28 6 Melden
  • plaga versus 19.04.2018 12:56
    Highlight Genau das bemängele ich auch seit Jahren. Guter Fixlohn, dazu noch Honorare pro OP, so wie soeben geschehen. Das dient nur dem Operateuten und den Spitälern. Der Staat kann kann ja auch nicht beliebig hohe Steuern einfordern, er muss dies legitimieren können. Nur die Leute im weissen Kittel erfinden ständig Zusatzkosten zu Lasten der Allgemeinheit oder einzelnen Patienten.

    Und:
    Das ist wohl die Selbstverantwortung, wie sie die Bürgerlichen gerne sehen.
    19 8 Melden
    • refree 20.04.2018 11:30
      Highlight Das ist inhaltlich falsch... ein Belegarzt hat keinen Fixlohn. Der arbeitet-kurz gesagt-selbstständig, rechnet selber mit den Patienten ab und bezahlt dem Spital dann wiederum die Benutzung der Räumlichkeiten und des Personals. Wenn er nicht operiert verdient er gar nichts und wenn er nur private Patienten operiert verdient er auch nur an denen. So gesehen arbeitet er dann unabhängig von der Grundversicherung und prämienneutral.
      2 0 Melden
  • aglio e olio 19.04.2018 12:44
    Highlight Nur im sitzen schlafen können ist kein Notfall? Wie definiert sich dieser? Akute Lebensgefahr?
    103 13 Melden
    • Schwalbekönig 19.04.2018 12:55
      Highlight Vielleicht irreveribler Schaden, wenn nicht sofort gehandelt wird. Aber deine Interpratation ist natürlich auch gold richtig
      14 3 Melden
    • Lami23 19.04.2018 13:10
      Highlight Er definiert sich so, wie der Mensch es empfindet. Dann wird aber aufgrund von medizinischen Anhaltpunkten/Werten triagiert. Und dann ist schon eher akute Lebensgefahr ein Notfall.
      9 0 Melden
    • Tartaruga 19.04.2018 13:14
      Highlight Leider ja
      5 0 Melden
  • Schwalbekönig 19.04.2018 12:32
    Highlight Alles 24/7 das ganze Jahr sofort bekommen wollen, aber nichts bezahlen. Geht halt nicht wirklich auf... kein Notfall = kein Schaden wenn man es später macht. In den anderen Gesundheitsartikel liest man oft: Nicht wegen jedem Bobo zum Arzt rennen und hier sich dann aber empören? Geht halt nicht wirklich auf... ;)

    #lasst die Blitze regnen
    63 155 Melden
    • tinmar 19.04.2018 12:47
      Highlight Der eine rennt wegen jedem "Bobo" zum Arzt, der andere hat einen eingeklemmten Nerv - Äpfel und Birnen.
      143 14 Melden
    • N. Y. P. 19.04.2018 12:49
      Highlight Gern geschehen.
      20 4 Melden
    • Butschina 19.04.2018 12:50
      Highlight Ehm ein eingeklemmter Nerv schmerzt stark und nimmt he länger man mit der OP wartet umso mehr schaden. In einer Notfallstation wird man normalerweise mit solch starken Schmerzen behandelt. Inkl Mri. In solch einem Fall ist der Gang auf den Notfall gerechtfertigt. Mit Nervenschäden ist nicht zu spassen.
      34 3 Melden
    • Schwalbekönig 19.04.2018 12:57
      Highlight Ja eben kein Notfall! Mag für den Patienten unangenehm sein, aber das hat ja laut Artikel nicht medizinisch gestresst
      12 24 Melden
    • Echo der Zeit 19.04.2018 13:01
      Highlight Nicht mehr Schlafen können wegen solchen Schmerzen - führt zum Tod.
      18 7 Melden
    • Loe 19.04.2018 13:07
      Highlight Eben! "Nur" eingeklemmter Nerv. Mit ausreichender Schmerztherapie hält man das eine Woche aus! Wenner immer noch Schmerzen hatte: Therapie anpassen.
      Sorry aber wer bevorzugt Behandelt werden will, soll das auch bezahlen...
      Und ja,ich weiss wie schlecht sichein Patent in dieser Situation fühlt, aber bitte gleiches Recht für alle.
      17 20 Melden
    • zwan33 19.04.2018 13:27
      Highlight Du schreibst "aber nichts bezahlen"... Stimmt keineswegs, der Mann war Grundversichert und hat wahrscheinlich auch regelmässig die Prämien bezahlt!

      Das Spital auf der anderen Seite bezieht Gelder des Kantons, weil es auf der Spitalliste des Kantons steht. Hier müssen die Regeln strikter werden, wenn ein Spital aufgenommen werden will...
      25 3 Melden
    • Loe 19.04.2018 14:10
      Highlight Naja, jeder andere Bezahlt die Grundversicherung, womit jeder das gleiche Recht auf eine Behandlung hat.

      Der Hausarzt sagt ja selber auch, das es schwierig war, so kurzfristig eine MRI Untersuchung zu organisieren. Man muss sich schon auch fragen wiso...? (Antwort: es war kein Notfall und man kann warten, wenn's jemand schneller will, muss er halt bezahlen). Und da unser System Spitäler dazu zwingt, zusätzlich Geld zu verdienen ist es nur recht, wenn man drauf zahlt wenn man mehr will... Da spielt es keine Rolle, ob der Kanton was bezahlt, weil das alleine reicht nunmal nicht!
      7 14 Melden
    • Butschina 19.04.2018 17:28
      Highlight Sorry, ich verstehe nicht wieso kein mri möglich war. Bei mir war das schon öfter am selben Tag möglich, obwohl es bei mir denke ich weniger wichtig war, dass es zügig gehen muss. Ich denke da lief bei der Erstkonsultation etwas schief. Zudem weiss man heute, dass starke Schmerzen schnellstmöglich in den Griff zu bekommen sind. Dies verhindert kommende überreaktionen des Gehirns (Schmerzgedächtnis).
      8 2 Melden
    • Loe 19.04.2018 18:49
      Highlight Naja, es waren Feiertage... Da ist die Belegschaft auf der Radiologie wahrscheinlich reduziert. Da geht man mit den Kapazitäten anders um. Und am Schmerz ändert ein MRI rein gar nichts. Wenn, dann war die Schmerztherapie schlecht eingestellt - kann am Behandelnden Arzt, aber auch am Patienten liegen (Stichwort Adherece oder Kategorisches Ablehnen von Opiaten)
      4 4 Melden
    • Butschina 19.04.2018 19:36
      Highlight Ok Leo da haben Sie wahrscheinlich Recht. Ich habe nicht realisiert, dass Feiertag war.
      2 1 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:17
      Highlight Alle jammern hier ein eingeklemmter nerv kann wenns länger dauert irreparable schäden hervorrufen... sind den hier alles Ärzte oder was?

      wenn die Ärzte sagen es ist kein notfall, dann ist das so und fertig. wenn jeder aber alles besser weiss als die fachperson, dann soll sich doch jeder gleich selbst operieren...
      6 1 Melden
  • Butschina 19.04.2018 12:28
    Highlight Ich wurde im gleichen Spital mit der gleichen Versicherung zwei mal behsndelt. Komfortzuschlag habe ich nie bezahlt.
    32 10 Melden
    • FrancoL 19.04.2018 12:46
      Highlight Warst Du gleich wie der Handwerker versichert?
      14 15 Melden
    • Loe 19.04.2018 14:14
      Highlight Ich nehm an er hat einfach gewartet bis er an der Reihe war, wie alle Andern auch (weil kein Notfall)...
      11 4 Melden
  • Karoon 19.04.2018 12:26
    Highlight Reisserischer und oberflächlicher Boulevardartikel. Dem Patienten wurde geholfen, der Titel suggeriert etwas anderes. Der Patient hätte auch in ein öffentliches Spital gehen können - der Aargau hat zwei grosse Kantonsspitäler. Weshalb es unbedingt ein Privatspital sein musste, erschliesst sich mir nicht.
    Das ist keine typische Situation im Schweizer Gesundheitswesen, auch wenn es für den Patienten sehr mühsam war. Es handelt sich um einen Einzelfall und soll auch so betrachtet werden.
    89 36 Melden
  • DailyGuy 19.04.2018 12:24
    Highlight Ich war einmal stolz auf unser Krankensystem. Jedoch verkommen wir immer mehr zu US-Verhältnissen, wo man sich mit Geld auch Gesundheit erkaufen kann. Ich weiss der Lohn muss bezahlt werden, aber wie kann es sein, dass solche Leute so ausgenutzt werden? Und dann noch zu sagen, dass es ethisch vertrettbar ist jemanden in Schmerzen Geld abzunehmen. Das finde ich extrem bedenklich.
    78 23 Melden
    • Schwalbekönig 19.04.2018 12:53
      Highlight Das ist jetzt einfach nur Müll. Bin mir nicht ganz sicher ob du beide Systeme kennst oder einfach nur Scrubs mal geschaut hast. Fakt ist: In der Schweiz wird bei jedem das nötige und erwiesene gemacht in der richtigen Zeitspanne. Wenn man KEIN Notfall ist und doch eine Expressbehandlng wünscht, dann soll er den Aufpreis bezahlen. (Weil er auch eine Option der Privatversicherten in Anspruch nimmt) Gehe auch nicht zu meinem Peugeothändler und empöre mich darüber, dass dieser mir keinen Lambo für 11000 verkauft hat ;)
      15 10 Melden
    • DailyGuy 19.04.2018 14:11
      Highlight Ich kenne beide Systeme und wir bewegen uns immer mehr zu einem amerikanischen System. Wenn man sich nur mit dem neuen Tarifmodell der Schweiz auseinandersetzt, merkt man schnell in welche Richtung es geht (einige Behandlungen dürfen nicht länger als 20 Minuten gehen etc.). Das ganze System, dass jemand schneller von einem Leiden befreit wird, nur weil er Privatversichert ist, ist in meinen Augen pervers. Ja, ein Einzelzimmer finde ich für Privatversicherte angemessen, aber wenn jemand mit mehr Geld schneller behandelt wird, sind wir in einer Zweiklassengesellschaft.
      26 1 Melden
  • dnsd 19.04.2018 12:17
    Highlight Einfach nicht die Ärzte beschuldigen - die arbeiten 60 -70 Stunden die Woche...
    22 81 Melden
  • Theor 19.04.2018 12:17
    Highlight Das Gesundheitswesen wird immer absurder... Öffentliche Spitäler fallen in tiefrote Zahlen wegen den Pauschalabrechnungen und Private Kliniken sahnen ab, wo es nur geht. Es ist eine Schande, dass nichts dagegen gemacht werden.
    105 9 Melden
  • Don Alejandro 19.04.2018 12:13
    Highlight Dieser Arzt sollte selber mal in eine solche Notlage geraten. Aber die Götter in Weiss sind ja finanziell so oder so bestens abgesichert. Ich finde das eine absolute Frechheit, mit Notfällen Kasse zu machen!
    72 26 Melden
  • legis 19.04.2018 12:07
    Highlight Boaaah unglaubliche Frechheit! Wer vor Schmerzen nicht mehr normal schlafen kann, der hat definitiv einen Notfall!
    Und wer grundversichert ist, wird behandelt, sofern Kapazität vorhanden ist!
    Der "Komfortbetrag" (eher Erpressungsbetrag) hat ja nicht plöztlich den Kauf eines zusätzlichen OP-Saales ermöglicht oder so, die Kapazität war also vorhanden.

    Gehört gesetztlich verboten und hart bestraft so eine Handhabung! Menschen unwürdig!
    86 21 Melden
    • Lami23 19.04.2018 13:05
      Highlight Er wurde ja auch behandelt. Und in einem nichtprivat Spital würde er ohne Zuchlag operiert. Wenn das nicht so funktionieren würde, könnte man das ganze Model mit halbprivat und privatversicherung gleich abschaffen und das würde dann ein ziemliches finanzielles Loch reissen.
      9 7 Melden
  • Julian Flury (1) 19.04.2018 12:06
    Highlight deswegen würde ich nie in ein Privatspital, sondern, vielleicht auch trotz längeren Wartezeiten, in ein öffentliches Spital gehen.
    42 17 Melden
    • Baccara 19.04.2018 12:34
      Highlight ..wenn du nicht mehr schlafen kannst? Okay.

      Herte Siech!
      56 12 Melden
  • Hosch 19.04.2018 12:04
    Highlight Ethisch vertretbar den Patienten zu einer Zahlung von 3500.- zu nötigen....
    80 15 Melden
  • azoui 19.04.2018 12:04
    Highlight Was ist denn Komfortzuschlag? Liest eine Krankensvhwester während der Narkose, eine Geschichte vor, oder werden während der OP die Nägel manükiert.
    343 50 Melden
    • Pafeld 19.04.2018 12:48
      Highlight Nein. Der Patient erhält innerhalb einer Privatklinik den selben Vorzugstermin, wie ein Privatpatient. Jeder andere Grundversicherte müsste wochen- bis monatelang auf einen Termin warten. Der Privatversicherte zahlt deutlich mehr im Jahr als nur diesen Komfortzuschlag. Wenn man als Grundversicherter Topleistungen bezieht, auf die er in dieser Form keinen Zugriff hat, ist völlig klar, das dies etwas extra kostet...
      17 4 Melden
    • Lami23 19.04.2018 13:06
      Highlight Wenn es dass ist, was ich meine, dass es ist, dann bezahlst du damit den besser ausgebildeten Arzt, den du bei der Halbprivat, Privatversicherung auch hast. Aber ev irre ich.
      2 0 Melden
    • droelfmalbumst 19.04.2018 13:42
      Highlight Nein, man kriegt evtl. ein Arzt der ab Halbprivat aufwärts behandelt. In Normallfall sind dass Ärzte die sicherlich mehr leisten können als ein Assistent etc.

      Wer ein BMW will bezahlt auch mehr als für ein Ford...
      5 5 Melden
    • batschki 20.04.2018 07:25
      Highlight @lami
      in der Regel bekommt man, v.a. in den operativen Fächern, denjenigen Arzt, der die Situation am besten beherrscht. Komplexe Bauchspeicheldrüsenop: Chef und sein Team, unabhängig von der Versicherung. Wenn der Privatversicherte wünscht, dass der Chef persönlich seinen Blinddarm operiert, hat er vielleicht Pech, weil das die Assistenten besser können/ häufiger gemacht haben.
      Das mag in Privatkliniken anders sein. V.a. bei der Wirbelsdäulenchirurgie liegt einiges im Argen.
      3 0 Melden
  • N. Y. P. 19.04.2018 11:53
    Highlight Also langsam wird es übel.

    Meine Fresse !

    Was läuft hier eigentlich schief ?

    Unser Gesundheitswesen ist schwer krank, hochgradig gestört und beinahe nicht mehr zu therapieren.

    Any solutions ?
    521 57 Melden
    • Alnothur 19.04.2018 12:08
      Highlight Artikel lesen, und die Empörung hinter das Denken zurückstellen wäre mal ein Anfang.
      34 73 Melden
    • scheppersepp 19.04.2018 12:47
      Highlight 1. Vermittlungsprämien für KK abschaffen. Da werden jährlich Millionen an Vermittler bezahlt damit sie neue Kunden anwerben. Die Provision beläuft sich dabei um 1 bis 3 Monatsgebühren des neuen Kunden. Fällen die weg bleibt mehr Geld bei der KK und die lästigen Anrufe von Call Center fallen weg.
      48 8 Melden
    • N. Y. P. 19.04.2018 12:48
      Highlight 👉es sei gegenüber Zusatzversicherten nicht gerecht, wenn er ihn ohne Zuschlag operiere. Das mache er nicht.

      @Alnothur
      Keine Bange. Ich habe die Begründung mitbekommen und somit den Artikel gelesen.

      Und jetzt meine Meinung zu seiner Begründung :

      hochgradig gestört !
      44 15 Melden
    • Lami23 19.04.2018 13:07
      Highlight Das ist nicht gestört, sondern logisch. Allgemein versichert = Kein Anrecht auf Behandlung durch einen Kaderartz. Wenn jeder allgemein versicherte "einfach so" einen Kaderarzt bekäme, machte ja das ganze Versicherungsmodell keinen Sinn und die Spitäler wären noch tiefer in den roten Zahlen.
      9 14 Melden
    • Redly 19.04.2018 14:15
      Highlight Scheint mir ein bisschen widersprüchlich, auch wenn’s Blitze regnen wird:
      Einerseits wollen alle (🧡-Spender) wohl alle Leistungen sofort ‚no limits‘, während andernorts über steigende Gesundheits- und Krankenkassen-Kosten geklagt wird.
      Entscheidet euch!
      8 3 Melden
    • time_saver 19.04.2018 14:20
      Highlight Und wir hatten soeben den Besuch vom Versicherungsmenschen, der uns schockiert ansah, als wir offenbahrten, NUR die Grundversicherung abgeschlossen zu haben.
      Mit dem Gesicht: Wie sind Sie denn noch am Leben?
      Aber irgendwie hat er Recht. Die Grundversicherung reicht eben nicht aus. Hallo hohe KK-Prämie, hallo Zweiklassengesellschaft!
      Tschau Vertrauen, tschau Erspartes.
      12 1 Melden
    • N. Y. P. 19.04.2018 14:52
      Highlight @time_saver

      Ich habe seit Urzeiten eine eiserne Regel. Keine Vertreter in der Hütte. Du bringst diese Spezies kaum mehr zur Hütte raus.
      😄..
      9 2 Melden
    • droelfmalbumst 20.04.2018 10:04
      Highlight Vermittlerprämie abschaffen geht nicht, aber kürzen definitiv. Das ändert aber nichts an den Gesundheitskosten. Versteht ihr nicht dass das der Grund ist für die jährlichen Aufschläge in der Grundversicherung? DIe Vermittlungsprämien haben da wesentlich wenig zu tun. Die werden von den Kassen vergütet und die Kassen bezahlen das aus den Zusatzversicherungsprämien....
      1 1 Melden
    • N. Y. P. 20.04.2018 12:20
      Highlight Die Krankenkassen zahlen Vermittlerprämien ?
      Die wir beide bezahlen ?
      Fake ?
      1 1 Melden
  • Besserwisserer 19.04.2018 11:51
    Highlight Jahrelang zahlen und keine Leistung verlangen, weil nicht krank. Jedoch eine Zuschlag bezahlen müssen sobald man in Not ist. Super System.
    495 49 Melden
    • Alnothur 19.04.2018 12:08
      Highlight Es war ja eben gerade kein Notfall.
      26 69 Melden
    • Schwalbekönig 19.04.2018 12:34
      Highlight Not ist immer abhöngig vom Standpunkt...
      Hätte ja auch warten können...
      20 32 Melden
    • Flötist 19.04.2018 13:01
      Highlight @Besserwisserer Ob er jahrelang bezahlt hat oder nicht, darf absolut nichts zur Sache tun. Das ist das positive an unserem Gesundheitssystem und sollte nicht in den Dreck gezogen werden. Dass die Praxis, die hier an den Tag gelegt wird, so verbreitet ist, ist ein anderes Problem, das tatsächlich abartig ist.
      11 1 Melden
    • Besserwisserer 19.04.2018 13:05
      Highlight Notfall oder nicht liegt im Sinne des Betrachters oder wollen Sie tagelang, sogar monatelang, mit Rückenschmerzen warten?
      4 4 Melden
    • Posersalami 19.04.2018 13:06
      Highlight @ Alnothur: Ah, ein eingeklemmter Nerv am Rücken ist also kein Notfall. Damit kann man ja locker flockig 2 Wochen weiter arbeiten!

      NICHT
      15 3 Melden
    • Lami23 19.04.2018 13:09
      Highlight Er musste den Zuschlage nur bezahlen, weil er in einem Privatspital war / von einem Kaderarzt behandelt wurde, nicht generell. Bitte informieren. Klingt ja so, als würde willkürlich Zuschläge erhoben.
      9 8 Melden
    • m4in CS 19.04.2018 13:38
      Highlight @Alnothur:
      Was soll daran kein Notfall sein? Der Mann kann nicht mehr liegen und somit schlafen. Schon zwei Nächte ohne Schlaf inkl. arbeiten, macht einen Menschen zum Zombie und somit zur Gefahr für Andere (z.B. beim Autofahren oder beim arbeiten selbst). Die psychische Belastung mal gar nicht erwähnt.
      9 5 Melden
    • droelfmalbumst 19.04.2018 13:43
      Highlight Jahrelang zahlen und dann das Gefühl haben als allgemein versicherte Person nur das allerbeste zu erhalten...
      6 13 Melden
    • Genti 19.04.2018 13:46
      Highlight Auf der anderen Seite hat er jahrelang gespart, weil er keine Zusatzversicherung bezahlte. Somit sind die 3500 wohl halt einfach die Kosten die man tragen muss. So zusagen als hätte man eine höhere Franchise.
      12 8 Melden
    • Flötist 19.04.2018 15:18
      Highlight @Genti Das stimmt. Eine Halbprivatzusatzversicherung kostet in 10 Jahren massiv mehr als 3500 Franken.
      5 0 Melden
    • Sharkdiver 19.04.2018 19:32
      Highlight Nur eine Haftpflicht Versicherung fürs Auto abschliessen und sich dann wundern dass im Schadenfall keine Vollgaskodenkung bezahlt wird?🙄
      5 3 Melden

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

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