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«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen»

Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist.



Viele Gläubige reagieren ungläubig, wenn ihr Gott oder ihre Heilslehre kritisiert oder in Frage gestellt werden. Egal, ob sie an Jesus als Sohn Gottes, an Allah, Krishna, Buddha oder sonst einen Religionsführer oder spirituellen Meister glauben. Es scheint, als mache für Strenggläubige ein Leben ohne religiösen Inhalt keinen Sinn.

Ihre heftigen Reaktionen auf Kritik nähren die Vermutung, dass skeptische Fragen für sie eine existenzielle Bedrohung darstellen. Oder einen Angriff auf ihren Glauben. Kritiker werden von ihnen gern auch als moralisch bedenklich eingestuft, weil sie glauben, dass nur der Glaube an einen Gott Menschen zu wertvollen und verantwortungsbewussten Wesen machen könne.

Fromme Christen beispielsweise sehen oft den Satan am Werk, wenn Skeptiker kritische Fragen stellen. Oder gar atheistische Positionen vertreten.

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Atheist in 10 Minuten! Nicht gucken, wenn du gläubig bleiben willst. Video: YouTube/Peter Frahm Coaching

Diese heilige Empörung relativiert sich aber, wenn man die Statistiken zu Rate zieht. Die Zahl der Ungläubigen oder Konfessionslosen steigt nämlich kontinuierlich. In ein paar Jahrzehnten werden sie voraussichtlich die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen.

Religionskritik ist aber kein neues Phänomen, wie man oft vermutet. Schon Denker und Philosophen der Antike haben den Glauben an einen Gott oder Schöpfer angezweifelt, wie der Schweizer Schriftsteller Claude Cueni in seinem Buch «Die Bibel der Atheisten» zeigt. Darin listet er atheistische Zitate aus allen Epochen auf.

Das Resultat ist verblüffend: Schon die alten griechischen Philosophen fanden klare Worte zum Glauben an Gott. Eine kleine Auswahl zeigt, dass Atheismus und Agnostik kein Phänomen der aufgeklärten Zeitgenossen ist.

Stephen Hawking

Beginnen wir aus aktuellem Anlass mit dem in diesen Tagen verstorbenen Astrophysiker.

«Die Religion ist ein Märchen für diejenigen, die sich vor der Dunkelheit fürchten.»

Stephen Hawking

Lucretius

Noch härter formulierte es sogar der römische Dichter Lucretius (ca. 98 – 55 v. Chr.)

«Alle Religionen scheinen den Ignoranten göttlich, den Politikern nützlich und den Philosophen lächerlich.»

Al-Ma’arri

Der arabische Dichter Al-Ma’arri (973 – 1057) argumentiert mit der Intelligenz.

«In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen – intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.»

Galileo Galilei

Beim Universalgelehrten Galileo Galilei (1564 – 1642) ist es eine Frage der Vernunft.

«Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.»

ZUM HINTERGRUND DER SDA VOM 7.7.1999 ZUM JAHRTAUSEND DER ENTDECKER UND EROBERER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG --- Galileo Galilei in einer undatierten Darstellung. (KEYSTONE/Archive/AP)  === BEST QUALITY AVAILABLE ===

Galileo Galilei konnte nicht an einen Gott glauben. Bild: keystone

David Hume

Der schottische Philosoph David Hume (1711 – 1776) argumentiert mit der Theodizee.

«Will Gott Böses verhindern, kann es aber nicht? Dann ist er impotent. Kann er es, aber will es nicht? Dann ist er bösartig.»

Denis Diderot

Der französische Schriftsteller Denis Diderot (1713 – 1784) formuliert seine Religionskritik martialisch.

«Der Mensch wird erst dann frei sein, wenn der letzte König mit den Gedärmen des letzten Priesters erdrosselt wird.»

Goethe

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) sieht die Wissenschaft bedroht.

«Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.»

Napoleon

Auch der französische Kaiser Napoleon Bonaparte (1769 – 1821) war Atheist.

«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.»

Image

Napoleon Bonaparte glaubte eher an Kriege denn an Gott. bild: wikicommons

Baudelaire

Der französische Schriftsteller Charles Baudelaire bringt die Machtfrage ins Spiel.

«Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.»

Wilhelm Busch

Auf humorvolle Weise – wie könnte es anders sein – formuliert es der deutsche Dichter Wilhelm Busch (1832 – 1882).

«Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.»

Sartre

Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre (1905 – 1980) sieht das Ende der Götter kommen.

«Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.»

Der franzoesische Schriftsteller und Philosoph Jean-Paul Sartre sitzt an seinem Schreibtisch in Paris am 28. Nov. 1948.  Sartre, die Leitfigur des Existenzialismus, starb vor 25 Jahren, am 15. April 1980. (KEYSTONE/AP Photo) ===  ===

Der Existentialist Jean-Paul Sartre sieht das Ende der Götter kommen. Bild: keystone

Dalai Lama

Ebenfalls einen leicht religionskritischen, aber versöhnlichen Abschluss dieses Impulstextes liefert der Dalai Lama (geb. 1935).

«Ich glaube, dass die einzig wahre Religion darin besteht, ein gutes Herz zu haben.»

Dalai Lama.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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329Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rim 20.03.2018 23:04
    Highlight Highlight Wir (Europäer) sollten uns wieder auf unsere Wurzeln besinnen und das Aminiveau einfach ignorieren. Die sind (ausser im "technischen" Bereich) Neandertaler. Ein bekannter evangelikaler Prediger hat dort eben geschrieben: Hawkings sei ,als satanische "Missgeburt", dazu bestimmt gewesen, die Botschaft der "Lichtgestalt" Billy Graham (evangelikaler Missionar) zu bekämpfen. (Beide sind inzwischen gestorben). Für uns ist das zu dumm, oder? Hüben wie drüben. Wir sind differenzierter, aufgeklärter. Hawkings, Barth und Küng hätten sich besser verstanden, als Barth Küng und Graham. Ganz sicher!:-)
  • Follower 20.03.2018 16:53
    Highlight Highlight ... und die Reichen hindert, die Armen auszubeuten.
  • bcZcity 20.03.2018 15:27
    Highlight Highlight «Der Mensch wird erst dann frei sein, wenn der letzte König mit den Gedärmen des letzten Priesters erdrosselt wird.»

    Klingt auf den ersten Blick makaber und oberflächlich. Wenn man sich dies aber einmal genau durch den Kopf gehen lässt, hat er doch eigentlich völlig recht.
  • AustinOsmanSpare 20.03.2018 14:33
    Highlight Highlight Ich kann mir das Bild nicht verkneifen: Eine Schar Kinder bestaunt einen Haufen wunderschöne Seifenblasen über dem sommerlichen Gras im Winde tanzen.

    Klein Stamm mürrisch dahinter: Das ist nur SEIFE UND LUFT!
    • You will not be able to use your remote control. 20.03.2018 16:05
      Highlight Highlight Solange sie staunen ist dein Beispiel leicht am Thema vorbei.

      Ich denke die Kinder dürfen rumfantasieren, so viel sie wollen.

      Kommt aber jemand und sag ihnen, sie müssen sich davor fürchten, wenn eine der Seifenblasen platzt, weil dann der Seifengeist sie holen kommt, dann wäre der genannte Einwand durchaus angebracht.
  • Die Redaktion 20.03.2018 11:26
    Highlight Highlight Angenommen ein Gott hat jeden einzelnen von uns erschaffen. Die Dummen wie auch die Schlauen. Müsste er seine Worte an uns dann nicht so formuliert haben, dass sie einjeder gleich versteht? Von Gott diktierte Schriften könnten demnach nicht unterschiedlich interpretiert werden. Man kann also davon ausgehen, dass Religionen welche sich in verschiedene Strömungen aufteilen nicht von Gott, sondern vom uns Menschen ersonnen wurden.
  • Edi Alpha Centauri 20.03.2018 09:51
    Highlight Highlight Das Zitat vom Dalai Lama gefällt mir! So gesehen kenne ich einige 'Atheisten' die recht gute 'Gläubige' sind!
  • Michael Bamberger 20.03.2018 08:52
    Highlight Highlight Hypatia: "überflüssig" ist ja eine ganz eigenartige Kategorie für einen Wissenschaftler."

    Ganz im Gegenteil, denn gerade diese Kategorie ist für die Wissenschaft essentiell. Überflüssige (unelegante) Hypothesen (auch anhand von Occam's razor) zu eliminieren, ermöglicht z.B. den Erkenntnisgewinn, dass nicht der Blitze schleudernde Thor der Missetäter der entzweiten Eiche ist, sondern die Ladungstrennung als Grundvoraussetzung für die Entstehung von Blitzen innerhalb der Gewitterwolke.
  • Rim 19.03.2018 19:35
    Highlight Highlight Ich mag Stamm aber ich mag seinen Populismus nicht ;-) Also: Ohne die Reformation in Europa (Befreiung aus der Ohnmacht/ Aengsten /Priester (Hölle Fegefeuer) und dem damit verbundenen ersten Schritt zur Aufklärung (öffentliche Schulen für alle) wäre diese und der Humanismus nicht möglich gewesen. Das "vergisst" Stamm immer. Seit jeher. Das ist schade und mindert den Gehalt seiner Analysen. Aufgeklärte Christen : Barth Küng etc.gab/gibt es seit jeher. Die haben ein vollständig anderes Gottes/Menschenbild als Evangelikale/Fundis (Regression) bzw Populisten jeglicher Provenienz. Stamm inkl?;-)
  • Hypatia 19.03.2018 15:22
    Highlight Highlight Atheisten sind ja der Meinung, zu wissen, dass Gott nicht existiert.

    In memoriam Stephen Hawking: „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“

    Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint.

    • Michael Bamberger 19.03.2018 16:57
      Highlight Highlight Hypatia: "Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint."

      Der Atheist Stephen Hawking distanziert sich ausdrücklich von einer derartig kategorischen Verneinung, indem er wie folgt differenziert:

      „Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. (...) Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig.“

      (Hawking in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC, 2010)
    • aglio e olio 19.03.2018 18:01
      Highlight Highlight Als Atheist geht es mir nicht um das Wissen, dass es keinen Gott gibt.
      Ich möchte mir von der Theologie nur nicht in meine Lebensführung reinreden lassen.
      Ich lehne die Theologie ab, könnte man fast sagen.

      Oder wie war das?
      "Atheisten sind Agnostiker mit Rückgrat"

      Natürlich gibt es auch die "Atheisten" welche ihre Weltanschauung quasireligiös vertreten.
    • Maracuja 19.03.2018 20:51
      Highlight Highlight @aglio e oglio

      Gläubige haben keine Intelligenz, Agnostiker kein Rückgrat. Zum Glück fehlt es den Atheisten an nichts, ausser an einer Prise Bescheidenheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DD M 19.03.2018 11:58
    Highlight Highlight Religiöse Menschen verhalten sich also identisch zu liberalen Menschen. Wer hätte das gedacht.
  • My Senf 19.03.2018 09:15
    Highlight Highlight Ach der Hugo

    „Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist.“

    Und Napoleon war noch vieles andere und schlussendlich der grösste loser aller Zeiten!
    Was sagt uns das über die „grossen“ Denker und Philosophen?

    Hawking oder Galileo waren übrigens keine Atheisten, eher waren sie anti Katholiken das macht sie noch nicht zu Atheisten
    • Michael Bamberger 19.03.2018 11:19
      Highlight Highlight My Senf: "Hawking oder Galileo waren übrigens keine Atheisten..."

      Stephen Hawking: “Before we understand science, it is natural to believe that God created the universe. But now science offers a more convincing explanation,...I’m an atheist.”

      (Stephen Hawking Interview in der spanischen Tageszeitung "El Mundo", 23. September 2014)

      Was Galilei anbelangt, ist hervorzuheben, dass zu jener Zeit die Gottesleugnung mit der Todesstrafe geahndet wurde. Also werden wir nie wissen, wie es effektiv um Galileis Denken in dieser Frage stand.
    • Oxymora 20.03.2018 01:01
      Highlight Highlight My Senf “Und Napoleon war noch vieles andere und schlussendlich der grösste loser aller Zeiten!“

      Durch Konservendosen, das Dezimalsystem im Geldwesen, Meter, Liter und Kilogramm beeinflusst der Loser noch über seinen Tod hinaus,
      das Leben von My Senf.

      Es sei den, My Senf benutzt wie Jesus Christus nurdie biblischen Masse: Schekel, 12Finger, Stadion, Epha, etc.


    • Agnos ~ 20.03.2018 02:00
      Highlight Highlight Das sogenannten Gläubigen, die Atheisten sind ist nicht auszuschliessen, da wohl ausgerechnet die alles fordern, die es selbst nicht einhalten können, denn superperfekte Frommen gibt es nicht. Dass nun mal zu ihnen Bamberger was Gottesleugnung und Todesstrafe bedingt bedeutet, da es ja sowieso in ihren Schienen bleiben, und seinem Gericht nicht entfliehen können. Das war bisweilen der Kontext ihrer Schreibereien.
  • amRhein 18.03.2018 12:55
    Highlight Highlight Der Spruch müsste vor allem heissen:

    «Religion ist das, was viele Gäubige davon abhält, ihren Verstand zu gebrauchen.»
    • Anam.Cara 19.03.2018 07:48
      Highlight Highlight Das ist ein Vorurteil, amRhein.
      Religion kann auch das seine, was vute Menschen noch ein bisschen besser macht...
    • amRhein 19.03.2018 20:25
      Highlight Highlight @AC: verzeih, das ist kein Vorurteil, sondern meine ganz pers. Erfahrung mit vielen Gläubigen.

      Vernünftige Argumente zählen bei vielen Menschen nichts, wenn es ihren rel. Glauben betrifft.

      Ich wüsste nicht, was man mit Rel. kann, das ohne nicht gleichermassen möglich wäre. Ach, ich hab ganz vergessen, Gläubige tun, was sie tun nur deshalb, weil sie Angst vor der Hölle/Gehenna oder der ewigen Verdammnis haben.

      Das macht aus guten Menschen Opportunisten oder gehorsame Schäfchen. Um moralisch zu handeln, muss man tun, was man tun *will*, nicht weil ein Gott das vorschreibt.
    • Anam.Cara 20.03.2018 08:05
      Highlight Highlight Nein, amRhein, ich sehe mich keineswegs als Schaf.
      Ich bin einverstanden mit der Aussage zum moralischen handeln. Handeln wollen basiert auf einem persönlichen Wertsystem. Meines ist von christlichen Gedanken mitgeprägt. Macht mich das zum Dogmatiker?

      Ich denke, dass es Menschen gibt, die nicht bereit sind, über die Grundsätze ihrer Ansichten zu diskutieren. Bei den einen ist es Religion, bei anderen Politik, Kunst oder bei einigrn auch Wissenschaft (ja, ich weiss dass sowas hier ein Blitzgewitter auslöst).
      Dogmatische Menschen reagieren dogmatisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 18.03.2018 12:49
    Highlight Highlight Alienus

    Ich brauche dringend Ihren weiblichen Beistand.

    Haben Sie gesehen, wie die Leute mich wieder runtergeputzt haben? Dabei wollte ich HS nur einen Ratschlag geben.

    Ich komme einfach bei den Leuten nicht an, obwohl ich versuche feminin und charmant zu sein. Das belastet mich immer mehr.

    Ich hinterfrage mich was ich wohl falsch mache. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Leuten denen man das Hirn auf Erbsengrösse aufgeblasen hat nicht so gut kann.

    Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber Sie können mir sicher einen guten Rat geben.

    In tiefer Zuneigung

    Ihre Beteigeuze
    • Alienus 18.03.2018 15:20
      Highlight Highlight Ach Beteigeuze.

      Vor lauter himmbersüßer Rührung habe ich Ihnen erstmals mit rasendem Herz ein Herzelein gedrückt!

      Da müssen aber alle meine Sinne einen Absturz in die schlimmsten Untiefen gehabt haben.

      Ff.

      Aua, das Zwerzfell.
    • Beteigeuze 18.03.2018 19:52
      Highlight Highlight Alienus

      Danke für Ihre lieben Worte.

      Ich wusste, das man mit einem Menschen der aus dem edlen Geschlecht des Fürsten Dracula entstammt, fürwahr ein ewiger Bund flechten kann. Ich spreche da die Bisskünste an, welche ja weltweit für Furore sorgten.

      Sind Sie eigentlich auch noch in der Vampir-Branche tätig, oder ist Ihnen diese ständige Blutsaugerei als Energiequelle auf den Sack gegangen?

      Ich fände das irgendwie schade, denn Ihre Vorfahren gingen ausschliesslich auserwählt hübschen Weibchen an den Hals. Hässliche kamen denen nie ins Gebiss.

      Bitte bewahren Sie diese stolze Tradition.

    • Alienus 18.03.2018 20:16
      Highlight Highlight Ach Beteigeuze, wie schön Sie sich anpirschen können.

      Sie brauchen meinen weiblichen Beistand? Hi,hi. Habe in die Hose geschaut und ward irritiert. Weiblich? Wahahahaha! Hoffe, Sie haben keinen Neidkomplex.

      Hm, Ratschläge Herrn Stamm erteilen wollens, wohl eher Radschläge.

      Mein Rat ohne Schläge: Schade, Sie vergeuden an uns kleinsterbsigen Hirnis Ihr Talent. Als selbsteingeschätzte gigantische Knallerbse sollten Sie aufm Blogg der Barbypuppe das Glück probieren. Da wird Ihnen geholfen! ;)

      In hoher Ab…äh… Verneigung.

      Ihr Fremdling.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 18.03.2018 10:53
    Highlight Highlight Religion poisons everything.
    • batschki 18.03.2018 11:49
      Highlight Highlight Drei Worte, die die Welt wohl nicht verändern
    • Snowy 19.03.2018 08:46
      Highlight Highlight Wohl eher drei Worte, welche Du nicht gerne hörst, Batschki.

      In wenigen Jahren werden in vielen westlichen Ländern der Haupteil der Bürger keiner Religion mehr angehören. Die Welt verändert sich gerade sehr stark - eben genau weil die Menschen merken, dass Religionen selten gutes bewirken.
  • stromgald 18.03.2018 10:40
    Highlight Highlight Es fehlt noch ein Zitat von Claude Cueni selber:

    "Religion ist die größte Betrugsgeschichte der Menschheit."

    Aus "Godless Sun" von Claude Cueni, 2016
  • Skydancer 18.03.2018 05:01
    Highlight Highlight Das erinnnert mich an die Frage an meinen 4. Primarschullehrer: Sie, wieso bin ich genau in diesem Körper und steuere ihn und keinen anderen?
    Er erklärte mich für dumm.

    Da ging es bei mir los mit Fragen über Gott.
  • Pasionaria 18.03.2018 00:16
    Highlight Highlight H. Stamm
    Fuer einmal meine grosse Muehe mit diesem Blog: heuchlerische und zweifelhafte Aussagen eines Dalai Lamas oder Napoleón unter die sinnreichen und intelligenten Zitate grosser Denker und Schriftstelle zu mischen.
    Vom Lama kennen wir unterdessen, wie er Wasser > gesalbte Sprueche predigt, aber mit faschistischen Sektenfuehrern und der politisch Rechten Wein trinkt.
    Bei Napoleón stehen, trotz gewissen polit.- positive Einfluessen, sein Narzissmus und seine brutalen Kriege im Gedaechtnis.
    Damit wird nur Fundis, z.B. Franz0506 in die hl. Haende gespielt. Ein Abendmahlschmaus fuer sie!
    • Franz0506 18.03.2018 18:52
      Highlight Highlight Hr. Pasionaria
      Sie bezeichnen mich als Fundi. HS führt seit Jahrzehnten einen Feldzug gegen Gläubige - ich kenne Sie da als treuen Stammianer. Das ist auch eine Form von Fundamentalismus. Meine Sicht: Es gibt Gott, jeder lebt nach dem Tode in der jenseitigen Welt weiter. Jeder ist ein Geschöpf Gottes, jeder hat gleiche Rechte aber auch die Pflicht sich an die Gebote zu halten. Ich kann nicht beweisen, dass es Gott gibt, sie können nicht beweisen dass es ihn nicht gibt. Wer recht hat, werden wir dann sehen. Gott zu verleugnen und Gläubige zu dissen, macht diese Welt aber auch nicht besser.
    • Snowy 19.03.2018 09:12
      Highlight Highlight Gläubige dissen nicht - aber aufzeigen was Reliogionen alles verbrochen haben sehr wohl.
    • Agnos ~ 20.03.2018 01:21
      Highlight Highlight Gläubig sein heisst,wenn man meint, unmögliches zu erfüllen,was der Meister seinen Anhängern auferlegt hat,die er selbst nicht einmal einhalten kann.Wenn jemand sich selbst zu Gott macht,dann stellt er sich in den Mittelpunkt,mit der Meinung,er hätte die Weisheit gefressen,u.niemand mehr ausser ihn selbst.Wenn die Auferlegten Bürden,die niemand fehlerlos einhalten kann,kommt er sowieso in die Hölle,weil niemand das einhalten kann,so ist es bei religiösen Fangruppierungen. Doch mit der geschürten Angst,wer nicht tut wie Ichsektenführer es will,kommt in die Hölle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 17.03.2018 21:49
    Highlight Highlight Religionen sind auch Organisatoren der weltgrössten LARP-Events. Prozession die quälend langsam umher gurken, Apple-Jünger die sich die Beine in den Bauch stehen, Verrückte in weiten Gewändern, die um einen Stein hopsen. Ohne zweifel allesamt lustige Beschäftigungen, aber ernst meinen kann man das unmöglich. Welcher Gott möchte, dass wir uns wie geisteskranke benehmen? Wohl nur einer der nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Eins muss man ihm lassen, das Schnabeltier ist einfach zu drollig.
    • G.Oreb 19.03.2018 06:48
      Highlight Highlight “Verrückte in weiten Gewändern, die um einen Stein hopsen.”

      Made my day 😅
  • Franz0506 17.03.2018 20:44
    Highlight Highlight Wenn der Massenmörder Napoleon im Titelbild als Atheist gezeigt wird, dann sagt einiges aus. Hunderttausende junge Männer - auch aus der Schweiz - sind von Kanonen- und Gewehrkugeln zerfetzt auf seinen Schlachtfeldern verblutet. Mit einem wahren Gottesglauben, hätte er Europa nicht mit Kriegen überzogen. Wer nun meint, dass man für seine Taten in der jenseitigen Welt nicht Rechenschaft abgelegen muss, wird sich noch wundern - nichts geht vergessen. Diese Welt ist ein Prüfungsort, vielleicht auch noch ein Teil der Hölle. Hier kann man zeigen, wes Geistes Kind man ist und wohin man strebt.
    • Die Redaktion 17.03.2018 22:06
      Highlight Highlight Was sagt es denn aus? Etwa, dass alle Atheisten verrückt und grössenwahnsinnig sind? Es zeigt eigentlich nur, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte. Denn selbst im Rollstuhl neben uns könnte eine Gesässvioline Wagner spielen.
    • Oxymora 17.03.2018 23:11
      Highlight Highlight @ Franz

      Das Napoleon angeblich Atheist war, dürfen Sie glauben.
      Wer sich kritisch zu Religion äussert, ist aber nicht zwingend Atheist.

      http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/ethik/geschichte/126135-ich_kenne_die_menschen_jesus_war_mehr_als_ein_mensch.html

      https://www.katholisches.info/2013/11/stichwoerter-der-geschichte-starb-napoleon-bonaparte-als-glaeubiger-katholik/

      Gibt es bei den Christen Echte und Falsche, wie bei den Muslimen?
      Klären Sie uns auf, zu welchen gehören die Napoleon Fans?
      Lässt sich von Napoleon auf alle Katholiken schliessen?
      User Image
    • Pianovilla 18.03.2018 00:55
      Highlight Highlight Das ist ja mal was ganz Neues: dass Menschen mit dem "wahren Gottesglauben" Kontinente nicht mit Krieg überzogen haben.
      Nie. Niemals.

      Sagmal, Franz0506, das war ironisch von dir, gell? Weil, wenn nicht, dann hast du einfach grad mal 3000 Jahre Religions- und Weltgeschichte ignoriert. Kann passieren, wenn man mehr glaubt und weniger weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 17.03.2018 19:20
    Highlight Highlight Je mehr wir wissen, desto mehr wissen wir, dass wir gar nichts wissen.... Was wir aber sicher wissen......es gibt verdammt viel Arbeit auf der Erde und wir tun nichts....nullkommanull nichts. Streitet euch doch über Gott, das hilft aber leider den auf der Schattenseite Lebenden nicht! Manchmal könnte ich kotzen, der Mensch ist das Schlimmste auf dieser eigentlich doch schönen Erde......wir haben nur diese eine, aber das kümmert die wenigsten......Gier, Hass, Neid und vieles mehr zeichnet die Krönung der Schöpfung aus........wir tragen die Verantwortung, kein Gott, wir sind die Täter!
    • rodolofo 18.03.2018 09:16
      Highlight Highlight Das ist mir jetzt etwas gar schwarz gemalt.
      Zur Aufmunterung gebe ich Dir hier einen weiteren Schwarzen Link:
      Play Icon
  • Anam.Cara 17.03.2018 18:00
    Highlight Highlight Was genau war jetzt die Aussage des Artikels? Dass es schon immer Atheisten gab? Oder dass streng religiöse Menschen schlecht mit Religions-Kritik umgehen können?
    Ja, stimmt.
    Das beweist aber nicht, dass es keine Götter gibt.
    Viele der zitierten Aussagen stammen von grossen Geistern und kritisieren m.E. den Kult (z.B. die Kirche) bzw. die damit verbundene Macht. Und nicht unbedingt den Glauben.
    Wenn mir jedoch die Intelligenz abgesprochen wird, weil ich gläubig bin, ist das nicht Religions-Kritik, sondern "Gläubigen-Bashing". Wieso soll ich das nicht persönlich nehmen dürfen?
    • Die Redaktion 17.03.2018 22:16
      Highlight Highlight Religiöse und Esoteriker können in fünf Minuten mehr Unsinn erzählen, als tausende Wissenschaftler in 100 Jahren wiederlegen können. Etwas wissenschaftlich nicht genau beschreiben zu können, bringt den Menschen weiter, als eifach zu sagen, es wäre übernatürlich.
    • dä dingsbums 17.03.2018 23:00
      Highlight Highlight Du kannst das genau so persönlich nehmen wie ich, wenn mir ein Religöser sagt, ich werde in der Hölle landen, weil ich Atheist bin.
  • Oxymora 17.03.2018 16:27
    Highlight Highlight Bald 1000 Jahre
    nach seinem Tod,
    hassen die Gläubigen
    Al-Ma’arri noch immer.

    Wird man der Person
    nicht mehr Habhaft,
    köpft man die Statuen.




    User Image
    • Sophia 18.03.2018 11:56
      Highlight Highlight Und solche Taten zeigen, welche unheimliche, unübertreffliche "Intelligenz" solche Scharfrichter in eigener Sache auszeichnet!
  • azoui 17.03.2018 15:42
    Highlight Highlight Ich liebe solche Zitate.
    Claude Cueni's "Die Bibel der Atheisten" ist voll mit solchen.
    • Pasionaria 17.03.2018 23:41
      Highlight Highlight Sehr guter Hinweis!
  • Gabriele Bryant 17.03.2018 15:39
    Highlight Highlight Ich bin nicht gläubig, aber ich erwarte gute Recherche: Galileo Galilei war meines Wissens ein gläubiger Mensch, der versuchte, der Kirche mit dem Appell an die Vernunft und den Verstand entgegenzutreten - was der zitierte Satz ja auch eindeutig aussagt: „Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.» Das ist keine Verneinung von Gott, sondern die Aussage, dass Gott den Menschen mit Verstand ausgestattet hat - auf dass er diesen auch gebrauche. )
    • _kokolorix 17.03.2018 18:18
      Highlight Highlight Und wenn man den Versand gebraucht, wo landet der Glaube an Gott dann?
      Das erinnert an die Aussage von Einstein mit dem Würfeln. Auch dieses Zitat wird von Religiösen als Beweis für Gläubigkeit angeführt. Wer über das Wesen der Welt nachdenkt kann nur zum Schluss kommen, dass Götter nicht existieren
    • Sophia 17.03.2018 20:03
      Highlight Highlight Liebe Gabriela, das kann man so sehen und wer an Gott glaubt, wird es so sehen wollen. Aber der Galileo war ein sehr gescheiter Mann und ein noch gescheiterer Diplomat. Nein, Galileos Aussage ist keine Verneinung von Gott, aber ein ziemlich kluger Gedanke zur Unvernunft der Machthaber seiner Zeit und eine noch klügere Überlebensstrategie. Unterschätze dessen Intellekt und Lebensfreude nicht! Hätte er gesagt, was er wirklich denkt, wäre er mit Sicherheit auf dem Scheiterhaufen gelandet.
    • Alienus 17.03.2018 20:36
      Highlight Highlight Kokolorix

      Gebraucht man den göttlichen Versand, so kommt man entweder in den langweiligen Himmel, oder das biedere Fegefeuer oder in den heißen Club mit den gefallenen heißen Mädchen.

      Der Tarif bestimmt den Zielort!
  • cero 17.03.2018 14:56
    Highlight Highlight Bei all diesen Diskussionen beschleicht mich ein Verdacht, nämlich dass die Wissenschaft zur Ersatzreligion wird. Früher schrie man " christlich" heute halt "wissenschaftlich" . Die Wissenschaft ist doch nichts anderes als der Versuch, unsere Welt so genau wie möglich zu beschreiben und aus den Erkenntnissen
    weitere Erkenntnisse zu gewinnen. "Absolute Wahrheit" finde ich in diesem Zusammenhang ein groß des Wort.Wo religiöse und Atheisten nur noch behaupten, sie hätten recht, benehmen sie sich genau gleich ausgrenzend. Dabei hätte unsere Welt Friedensstifter hüben wie drüben bitter nötig.
    • Die Redaktion 17.03.2018 15:21
      Highlight Highlight Die Wissenschaft hat nie behauptet die absolute Wahrheit zu verkünden, dass machen nur Religionen. Wissenschaft ist wie Sie selbst sagen, der momentane Stand der Erkenntnisse aus Erkenntnissen.
    • rodolofo 17.03.2018 16:00
      Highlight Highlight @ Djinn
      Das ist mir etwas zu blauäugig.
      Ja natürlich, Wissenschaft sollte so sein, wie Du das beschreibst.
      Aber wie überall sind auch in der Wissenschaft Menschen am Werk, die als Professoren Machtpositionen ergattern, sich in Denkschulen zusammenfinden, mit anderen Professoren und Denkschulen erbitterte Machtkämpfe austragen, um Staatsaufträge und Sponsorengelder aus der Wirtschaft buhlen, usw.
      Am Ende ist auch entscheidend, WO und WAS WOZU geforscht wird.
      Und so befinden wir uns halt wieder viel näher beim traditionellen Interessen-Filz mit den Religionen, als uns lieb sein kann...
    • Sophia 17.03.2018 20:09
      Highlight Highlight Niemand hat Gott je gesehen und niemand kann ihn erklären. Ein gescheiter Rabbi hat einmal gefragt, könnte Gott einen Berg erschaffen, den er selbst nicht mehr heben könnte? Es kann gar keinen allmächtigen Gott geben! Und was soll ein Gott denn sein, wenn nicht allmächtig? Nichts! Es gibt keinen Gott, er ist ein Hirngespinst!
  • Die Redaktion 17.03.2018 14:27
    Highlight Highlight Wenn wir von Gott den freien Willen erhalten haben, kann er nicht allmächtig sein, da er über diesen nicht bestimmen kann. Ist er jedoch allmächtig so können wir keinen freien Willen haben. Wie man es nun dreht und wendet, für den alten Herren in den Wolken sieht es schlecht aus. Schaut man nun die Menschen an, muss Gott also entweder ein ziemlich zynischer Kollege oder einfach unfähig sein.
    • Sophia 17.03.2018 20:12
      Highlight Highlight Gerade habe ich so etwas ähnliches gesagt, nur könnte Gott ja den freien Willen selbst geschaffen und sich ihm freiwillig unterworfen haben. Aber ob Gott etaws schaffen könnte, das grösser ist, als er selbst, ist schon eine etwas schwierigere Frage!
    • Die Redaktion 17.03.2018 21:34
      Highlight Highlight Die von uns beschriebenen Situationen sind astreine Allmachtsparadoxa, wobei ich meines in hiesigen Gefilden wo die christliche Kultur vorherrscht, lieber anführe, da es direkten Bezug zur Bibel hat.

      Mehr dazu findet ihr auch unter:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Allmachtsparadoxon

      Ich lehne keinen Glauben ab, der einen zu einem besseren Menschen macht. Ich bin lediglich gegen Bücher in welche man zuviel hinein interpretieren kann.

      Hierzu lese man John Nivens Roman - Gott bewahre:

      https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Gott-bewahre/John-Niven/Heyne-Hardcore/e414921.rhd


  • Phiilofofi 17.03.2018 13:40
    Highlight Highlight "Die Zahl der Ungläubigen oder Konfessionslosen steigt nämlich kontinuierlich."

    Bin nicht religiös, möchte aber diese Aussage ein wenig relativieren.
    Dass die Anzahl der Konfessionslosen steigt, bedeutet nicht dass die Leute ungläubiger werden.
    Die Leute steigen aus der Kirche aus ja.

    Im Gegenzug gibt es so viele Menschen, die sich als "spirituell aber nicht religiös" bezeichnen.
    Und es gibt so viele Menschen, die beispielsweise die buddhistische oder hinduistische Religion nachahmen (ganze Hippie- / Esoterik-Bewegung), oder Teile davon in ihre Spiritualität einbinden.
    • Schlumpfinchen 18.03.2018 08:49
      Highlight Highlight Ich weiss auch von Leuten, die aus der traditionellen Kirche ausgestiegen sind und sich extremeren Formen wie Freikirchen/Evangelikalen angeschlossen haben. Sind die in der Statistik so drin, oder nicht?
  • Knety 17.03.2018 13:39
    Highlight Highlight «Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.»
    Da ist der Islam wohl eine Ausnahme.
    • Oban 17.03.2018 16:23
      Highlight Highlight Nicht ganz, dort bringen die einen Armen die anderen Armen um. Aber solange ist es auch bei uns nicht her als sich Katholiken und Protestanten gegenseitig killten, nur ist Heute der Sprengstoff effizienter.
    • Share 17.03.2018 16:40
      Highlight Highlight und ich dachte es sei der Zuckerbäcker äh der Kuchen.
    • Knety 17.03.2018 16:47
      Highlight Highlight Bei uns waren es Konservative gegen Liberale. Graubünden, Solothurn und das Tessin waren auch Katholisch und kämpften auf der Seite der Liberalen.
  • Phiilofofi 17.03.2018 13:35
    Highlight Highlight "Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist."

    Sorry, aber total irreführende Aussage.

    Es gibt ebenso viele namhafte Philosophen und Denker, die nicht atheistisch waren. Das heisst nicht, dass sie unbedingt an einen personifizierten Gott glaubten. Aber sie glaubten an eine göttliche "Einheit". Sprich eine "Instanz", welche jendeits der Welt der Gegensätze stand. Viele philosophische Strömungen wurden darauf aufgebaut.

    Von der Fülle der Philosophen jene heraus zu picken, die eine naturalistische Weltanschauung hatten, kann konstruiert wirken.
    • Die Redaktion 17.03.2018 14:31
      Highlight Highlight Was Sie beschreiben nennt sich Pantheismus.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pantheismus


    • Phiilofofi 17.03.2018 14:52
      Highlight Highlight vielen Dank! <3
    • _kokolorix 17.03.2018 18:24
      Highlight Highlight Ich persönlich finde es einfach falsch Napoleon als Denker und Philosophen zu bezeichnen. Er war ein kluger Taktiker und Stratege, daneben aber ein rücksichtsloser Machtmensch
  • Kollani 17.03.2018 13:13
    Highlight Highlight Das Zitat vom Dalai Lama gefällt mir am besten. Wenn man Herz hat, dann ist es doch egal, ob man religiös/gläubig/fromm oder atheist ist.
    • Regas 17.03.2018 14:55
      Highlight Highlight @Kollani: Hat jemand kein Herz ist es auch egal ob er religiös/gläubig/fromm oder Atheist ist. Sinnloses Zitat!
    • Kollani 17.03.2018 15:44
      Highlight Highlight Ja, so kann man es auch sehen. Aber sinnlos ist dieses Zitat ganz und gar nicht. Jetzt müsste man nur klären, was man unter „Herz haben“ versteht.
    • rodolofo 17.03.2018 16:09
      Highlight Highlight Na gut, ich kenne sehr herzliche Leute, denen aber der Verstand abhanden gekommen ist.
      Äusserst unangenehme Leute, kann ich Dir sagen!
      Die gute Mischung macht's!
      Nach dem Ideal des berühmten "Unbekannten Engländers" im Werbespot für irgendetwas:
      "Nikt zu viel und nikt zu wenig!"
      (Mein Sohn behauptet, allerdings, dass dieser Engländer "Nikt zu wenig und nikt zu viel!" gesagt habe.)
      Falls jemand sich an diesen Werbespot erinnern kann: Welche Variante der Weisheit hat er tatsächlich gesagt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 13:11
    Highlight Highlight Buddha war kein Gott, kein Prophet, kein Heiliger, kein Zauberer, er war einfach nur ein Lehrer aus einer reichen Familie der gesehen hat das Mammon nicht glücklich macht. Ausserdem hat er selbst seinen Schülern gesagt das man ihn kritisieren soll wenn man nicht der Meinung des Buddha ist. An Gott glaubte er so gesehen auch nicht. Man kann den Göttlichen Zustand erreichen aber das ist nur metaphorisch gemeint. Buddhismus ist eben nicht wie jede andere Religion sondern Rational.
    • blobb 17.03.2018 17:48
      Highlight Highlight Nicht Hollywood-Buddismus mit dem traditionellem Buddismus verwechseln. Dort gibt es genau so Schattenseiten, Morde im Namen der Religion und Unterdrückung Andersgläubiger.
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 18:07
      Highlight Highlight Tue ich nicht. Das was du bennenst hat mit dem Buddhismus nichts zu tun da Buddhisten auch nicht missionieren. Sondern mit der Situation in diesen Ländern und Ethnische Konflikte. Du meinst wahrscheinlich Myanmar. Das hat mit Religion auf den genaueren Blick wenig zu tun.
  • Beggride 17.03.2018 12:55
    Highlight Highlight Was viele Gläubige und Gegner des Glaubens nicht sehen, ist, dass die Bibel (das Buch, nicht die Kirche) nicht versucht die einzig wahre Ansicht der Welt zu vermitteln. Sie versucht viel eher Werte BILDHAFT darzustellen, nach denen ein guter Mensch leben sollte. Das sieht man daran, dass es zum Bsp zur Weltentstehung min. 3 Geschichten in der Bibel hat. Klar das ist beim Aspekt vom alleskönnenden Gott ein wenig anders, doch es liegt doch in der Natur des Menschen alles verstehen zu wollen. Ohne den Glauben und die Kraft die unsere Vorfahren dadurch hatten, wären wir heute vermutlich nicht da.
    • leu84 17.03.2018 14:29
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist jede "heilige" Schrift eher eine Lebensart. Wenn man diese befolgt, hat man weniger Probleme. Ein Beispiel: Du sollst nicht stehlen. Warum nicht? Stiehlt man des Nachbarn Ziege, so wird der Hirte wütend und klaut dem anderen Heu oder erschlägt ihn. Danach gibt es Rachegelüste beider Sippen/Familien, was der Gemeinschaft schadet.
      Es gibt Essensregeln die aus der Vor-Kühlschrank-Ära oder heissen Regionen Sinn gemacht haben. Es waren sozusagen Erfahrungen die weitergegeben wurde.
      Das Problem war eher, dass man Könige/Fürsten als gottgleich angesehen werden musste
    • rodolofo 17.03.2018 16:20
      Highlight Highlight Ja, das ist sehr wahr!
      Ohne all das, was bisher geschah, wären wir nicht da!
      Und zu dem, was passiert ist, gehören so ungeheure Dinge, wie:
      - Urknall!
      - Sonnensystems-Ursuppe!
      - Ein Schwarzes Loch hockt inmitten unserer Milchstrassen-Galxie und wird irgendwann Mega-Billionen von Sonnensystemen verschlingen und in Jahr-Mega-Billionen wieder ausspucken!
      - Ein Meteorit-Einschlag kombiniert mit einem Mega-Vulkan-Ausbruch löscht fast alle Saurier aus!
      - Hominiden wandern, rudern und segeln von Afrika her kommend weiter in alle Kontinente!
      - Eine Eizelle wird von einem Spermium befruchtet!
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 17:21
      Highlight Highlight leu
      Die Essensregeln hatten absolut nichts mit Gesundheit zu tun, sondern waren ausschliesslich Rituale um im Innern einer Gruppe Gemeinschaft zu erzeugen und sich nach aussen abzugrenzen.

      Beispiel Schweinefleischverzicht im Islam. Damals gab es in Arabien keine Schweine. Die Vorschrift war also vom Gesundheitlichen her absolut sinnlos. Es ging vielmehr darum, sich den Juden anzunähern, dennen die Essregeln abgeschaut waren.
      Das Gleiche kann man auch über die jüdischen Regeln sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 17.03.2018 12:45
    Highlight Highlight Bevor man über Gott schreibt, sollte man definieren, was damit gemeint ist. Andernfalls ist das hier nur ein sinnloses und vor allem kindisches Geschimpfe über nichts Bestimmtes.
    • swisskiss 17.03.2018 13:47
      Highlight Highlight Wie will man erwas definieren, dass so vage ist, dass es jeder monotheistischer Religion möglich ist, die eigenen Vorstellungen und Werte in dieser Hülle problemlos einzufügen?

      Gott zu definieren, zu bestimmen, fassbar zu machen ist das Ziel und Zweck der Religionen!

      Falscher Ansatz, Gott definieren zu wollen. Etwas zu definieren, dessen Existenz nicht fassbar ist, ist sinnbefreit.

      Der Kampf der Religionen beruht ja genau auf dem Versuch die eigene Definition von Gott als die einzig Richtige und Wahre zu betrachten.
    • Kollani 17.03.2018 14:06
      Highlight Highlight Find ich auch, denn jeder hat eine andere Vorstellung von Gott. Die wichtigste Frage ist nicht, ob es Gott tatsächlich gibt, sondern was wir darunter verstehen.
    • cero 17.03.2018 14:36
      Highlight Highlight Ich möchte nur darauf hinweisen, dass zwischen dem sich auf eine religiöse Tradition einzulassen, sich berühren zu lassen, fromm zu werden, sein Leben zu verändern einerseitd und dem blödsinnigen behaupten, Gott in der eigenen Tasche resp Hirn zu haben andererseits, doch ein Unterschied besteht. Eine fromme Person muss nicht recht haben, eine hoffnungslos überforderte schon. Es gibt viele Nuancen und Farben auch im Glauben, die eine oder andere finde ich nach wie vor sehr wertvoll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 17.03.2018 12:34
    Highlight Highlight Egal, ob sie an Jesus, an Allah, Krishna oder Buddha glauben. Es scheint, als mache für Strenggläubige ein Leben ohne religiösen Inhalt keinen Sinn. (text)

    Wenn ich einen Buddhisten im fernen Tibet mit einem koksenden Kravattenträger (Atheist) einer Investmentbank vergleiche, dann muss ich sagen, dass mir das relegiöse Leben des Buddhisten erstrebenswerter erscheint.

    Ich gehe lieber eine Woche im Tibet meditieren, als mit dem koksenden unter Strom stehenden Banker um die Häuser zu ziehen.
    • Spooky 17.03.2018 17:22
      Highlight Highlight Du kennst die buddhistischen Mönche nicht. Die beuten die Bauern aus, so wie die Banker die armen Leute bei uns.
    • N. Y. P. D. 17.03.2018 17:51
      Highlight Highlight Spooky,
      falls das wahr WÄRE, müsste ich meine Einstellung gegenüber den Buddhisten um 180° drehen.
      Aber,
      ich habe noch nie etwas in dieser Richtung gelesrn.
    • Spooky 17.03.2018 17:56
      Highlight Highlight Den meisten Tibetern geht es unter den Chinesen besser als vorher unter den Mönchen. Die Tibeter wünschen sich auf keinen Fall, dass der Dalai Lama wieder zurückkommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabian Studer 17.03.2018 12:32
    Highlight Highlight Für Nietzsche scheint es nicht gereicht zu haben... Schade
  • Beteigeuze 17.03.2018 12:05
    Highlight Highlight Hugo Stamm

    Aufgrund Ihrer aktuellen literarischen Leistungen mach ich Ihnen folgenden Vorschlag:

    Warum machen Sie eigentlich nicht mal mit Ihrer Geliebten, und wenn`s nicht anders geht dann halt mit Ihrer Frau, ein verlängertes Wochenende an einem lauschigen Ort. Ich bin überzeugt, danach wird`s dann auch mit Ihrer Schreibe wieder besser klappen.

    Ich mach das auch immer so, wenn ich im Kopf eine Blockade habe. Dann gehe ich mit meinem Verlobten an einen romantischen Ort und zack, schon ist die Blockade weg.
    • N. Y. P. D. 17.03.2018 14:13
      Highlight Highlight Mich würde Wunder nehmen, ob Du die Blitze bekommst, weil Du dem Hugo eine Geliebte unterstellst.

      Oder weil Du seine literarischen Fähigkeiten anzweifelst.
    • Oxymora 17.03.2018 16:54
      Highlight Highlight @ Beteigeuze

      Vielleicht hat Hugo Stamm
      im Gegensatz zu Ihnen
      gar nicht so Blockaden im Kopf.

      Ich werde für ihren Kopf beten,
      damit er nicht mehr von Blockaden heimgesucht wird.
      Die Blockaden, die sie Quälen müssen ei Werk Satans sein.
    • Alienus 17.03.2018 19:28
      Highlight Highlight Ach, Beteigeuze, wenn Sie wüssten, was der Grund der Blockade in Ihrem Kopf ist!

      Blockade meint ne Verriegelung des Weges, Zufahrt, Grenze, Festung oder des Hirns.

      Oft unter Verwendung von starken Stämmen.

      In der religiösen Schreibe kann bereits ein Stamm bei gewissen Bloggern furchtbare Blockaden auslösen.

      Räumt man Hindernisse, wie z.B. Bretter vorm Kopf beiseite, kann in nu solch eine Blockade beseitigt werden.

      Bettsy, probieren Sie es einmal.

      PS: Der Blocher, der Christoph, dessen Name meint ursächlich auch einen Blockierer.

      So gesehen sind Sie in „bester“ Gesellschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Goldberg 17.03.2018 11:59
    Highlight Highlight Die Einleitung ist vager geschrieben als jedes Horoskop und die Zitate als Belege für Atheismus und Agnostizismus völlig unbrauchbar. Intelligente Religionskritik wäre so wichtig, wer sie sucht wird hier kaum fündig.
    • Regas 17.03.2018 12:49
      Highlight Highlight @Michael Goldberg: Eine Frage: wie um Himmels willen kann Mann Religion oder nicht Religion, also Glauben oder Unglauben Belegen?
    • Michael Goldberg 17.03.2018 14:09
      Highlight Highlight "Eine kleine Auswahl zeigt, dass Atheismus und Agnostik kein Phänomen der aufgeklärten Zeitgenossen ist." Die Zitatsammlung soll HS als Beleg für Atheismus und Agnostizismus dienen. Dies tut sie m.E. nicht. Reicht das als Antwort oder wollen Sie meine Meinung zur Belegbarkeit von (Un)Glauben lesen?
    • Oxymora 17.03.2018 17:06
      Highlight Highlight Also Regas
      Sie haben nicht nur mich, sondern auch unseren lieben Gott enttäuscht.
      Es steht doch in jeder Bibel und in jedem Koran, dass Zitate als Belege für Atheismus völlig unbrauchbar sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Orlando Alleyway 17.03.2018 11:53
    Highlight Highlight Mich dünkt die Argumentationsweise in diesem Blog teilweise etwas simpel ...
    Warum soll z.B. eine steigende Zahl von Ungläubigen ein Indiz auf die Nichtexistenz von Gott sein? - Deutet eine wachsende Gewaltbereitschaft bei Frauen auch auf eine falsche Haltung von friedfertigen Menschen hin? Oder handelte Herr Galilei intelligent und sachlich, wenn er religiöse Menschen als intelligenzlos bezeichnete? - Immerhin schlossen z.B. Newton, Planck oder Einstein die Möglichkeit einer Existenz Gottes nicht per se aus.
    Ich finde, eine gesunde Portion Kritik und Zweifel ist auf beiden Seiten angebracht.
    • phreko 17.03.2018 12:11
      Highlight Highlight Arbeitest du überall mit selektiver Warnehmung?
    • Orlando Alleyway 17.03.2018 12:45
      Highlight Highlight Ich verstehe Ihre Frage nicht.
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:30
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke:
      Die Frage nach der Entstehungsgeschichte hab ich mir auch gestellt. Und bin zu folgendem Schluss gekommen: wenn du den Menschen vor 4000 Jahren von einem Urknall oder von Milliarden Jahre dauernden Entwicklung erzählt hättest, hätten sie dich für geistig-daheimgeblieben gehalten.
      Das Ganze Buch besteht aus Gleichnissen. Geschichten, die bestimmte Dinge auf einfache Weise erklären. Mit der 7-Tage-Zusammenfassung kann ich leben...
      Grüsse von einem der Naiven.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 17.03.2018 11:49
    Highlight Highlight Ja, warum berufen sich Menschen auf die Religion?
    • rodolofo 17.03.2018 12:35
      Highlight Highlight Auf irgendwas musst Du Dich doch berufen!
      Wo kämen wir denn da hin, wenn wir uns nicht auf etwas berufen würden, das wir als Quellen-Verweis in unsere Kommentare mit einflechten können, um damit zu unterstreichen, dass DA NOCH GANZ ANDERE LEUTE ETWAS ÄHNLICHES BEHAUPTEN!
      Und wenn Dir die Religion zu altmodisch erscheint, dann nimm meinetwegen Seminararbeiten von oft gelikeden Wissenschaftlern!
      Das geht auch.
    • Share 17.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Irgendwas. Hm. Da fällt mir gar nix dazu ein. Also, Thomas von Aquin war dieses müssen suspekt, weil die erzwungene Überwindung dem Menschen zuwiderläuft; die Schöpfung nicht respektiert (und ich hoffe insgeheim, das Wort respectare kommt von Spektakel). Religion ist ein Tunwort. Ein tätiges Auseinandersetzen mit dem eigenen Glauben, wenn du willst, ein persönlich gewolltes Framing. Irgendwann sollte man ja wieder flicken, was die Erziehung so alles kaputt gemacht hat. Ich wuerde es nicht selbstverschuldete Unmündigkeit nennen.
  • mogad 17.03.2018 11:47
    Highlight Highlight Zum ixten schreibt Herr Stamm, religiöse Menschen würden keine Kritik vertragen. Was hat ein Satz wie: "religiös = ohne Hirn" mit Kritik zu tun? Das ist nur verbale Aggression. Interessant die Frage, welche Ursachen diese Aggression hat. Ist es etwa Neid? Möchte man glauben, kann aber nicht? Spürt man, dass Gläubige etwas haben, das man selber nicht hat, zu dem man sich selbst den Zugang versperrt hat? Fühlt man sich defizitär, weil man keinen Zugang zur Welt des Glaubens hat? Ich frag ja nur, ich behaupte nicht.
    • TheMan 17.03.2018 12:03
      Highlight Highlight Herr Stamm erträgt selber auch keine Kritik.
    • phreko 17.03.2018 12:12
      Highlight Highlight Aber widerlegen kanmst du die Zitate trotzdem nicht, oder?
    • Regas 17.03.2018 12:37
      Highlight Highlight @Abbaio: Früher mal war ich für ein paar Jahre ein Tiefgläubiger Christ. Nach dem ich mich jedoch ausführlicher mit der Materie befasst habe, und vor allem auch durch den Lebenswandel der sogenannten Glaubensbrüder, der kaum mit der verkündeten Glaubenslehre zusammenpasste, habe ich mich beschämt von aller Religion verabschiedet. Dieser Zugang den Du so schön beschreibst ist mir nun verwehrt und ich bin nur noch froh und glücklich darüber. Von den von Dir erwähnten Defiziten kann jedenfalls bei mir keine Rede sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 17.03.2018 11:29
    Highlight Highlight Der grössenwahnsinnige und machtgeile Korse, der die Schweizer Staatskasse plünderte, Italien, Spanien, Ägypten, etc. unterjochte und mehrfaches Leid über Europa brachte, ist also Herr Stamms strahlender Held für den Atheismus? Momol, bravissimo! 👏
    Was sind denn seine weiteren "vernünftigen" Helden des Atheismus? Pol Pot? Stalin?
    Vielleicht liegt es ja eventuell -aber nur eventuell- an der Dummheit des Menschen und v.a. an denjenigen in Machtpositionen und gar nicht an Religion per se? Nur so ein Gedankenanstoss an die ach so "vernünftigen und rationalen" Atheisten.
    • Maracuja 17.03.2018 12:15
      Highlight Highlight @Luca Brasi

      Manche Gläubige zitieren/stützen sich ja auch auf Kirchenlehrer, Theologen, Reformatoren und blenden alles bedenkliche aus, was man über diese Personen heute weiss. Genauso stützt sich Herr Cueni in seiner „Bibel für Atheisten“ halt auf Bonmots von Atheisten, ohne Ansehen, was diese Personen sonst getan/geschrieben haben (Wilhelm Buschs Antisemitismus war weniger aggressiv als der von Luther aber trotzdem vorhanden). Und während sich simple Gläubige den Atheisten für moralisch überlegen halten, halten sich simple Atheisten den Gläubigen für intellektuell überlegen. Langweilig.
    • mogad 17.03.2018 12:15
      Highlight Highlight Sie haben Hitler vergessen. Der hat ja die Kirche verfolgt und dem Germanenkult gehuldigt.
    • You will not be able to use your remote control. 17.03.2018 12:17
      Highlight Highlight "Der grössenwahnsinnige und machtgeile Korse, der die Schweizer Staatskasse plünderte, Italien, Spanien, Ägypten, etc. unterjochte und mehrfaches Leid über Europa brachte, behauptet, dass er das alles nur konnte, weil die Menschen an Gott glaubten und ihn darum nicht vorher töteten."

      Extra für dich geflickt :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 17.03.2018 11:28
    Highlight Highlight Sind Religionen nicht einfach Verschwörungstheorien vergangener Tage? Um nett und genügsam zu sein benötigt man keine Götter, sondern Empathie. Wenn einem alle Sünden vergeben werden gibt es keinen Grund diese nicht zu begehen. Sünden sind jene Taten, welche wir selbst nicht am eigenen Leib erfahren wollen oder uns ein schlechtes Gewissen verschaffen. Niemand ist perfekt, doch positiv verändern kann sich nur, wer aus eigenen Stücken gut sein möchte und dies nicht einer fremden Macht überlässt. Arbeite daran ein guter Mensch zu sein und nicht blind jemandem gefallen zu wollen.
    • mogad 17.03.2018 12:18
      Highlight Highlight Es gibt schlimmere Verschwörungstheorien. Zum Beispiel diese: Der Markt richtet Alles zum Guten. Je mehr Superreiche es gibt, desto besser geht es den Aermsten der Armen. Verschwörungstheorien deshalb, weil längst von der Realität Welt widerlegt, aber weiter steif und fest behauptet.
    • Die Redaktion 17.03.2018 16:35
      Highlight Highlight Weswegen soll man sein Geld abgeben, wenn einem jede Sünde vergeben wird? Ich bin der Meinung, dass alles ab 100 Millionen gerecht verteilt werden sollte, aber aus freiem Willen, denn sonst wird sowieso nur betrogen.
  • CASSIO 17.03.2018 10:55
    Highlight Highlight galileo galilei war kein "ungläubiger" und das zitat ist meines erachtens auch keine kritik an jesus, gott oder an der religion per se, sondern viel mehr eine kritik an den institutionen.
  • Billy the Kid 17.03.2018 10:51
    Highlight Highlight Der neue Gott / alte Gott ist Mammon und hat alle anderen überlebt. Dass man ihm huldigen muss - scheint jedem Kind evident. Brave Bürger werden zu Bestien wenn sie diesem Gott opfern - täglich.
    Die ganze Welt ist eingeteilt in diejenigen, die Mammon liebt und diejenigen, die er verstossen hat. Niemand entkommt seiner Rache - jeder muss sich unterordnen - ob nun Kinder, Kranke, Alte oder Behinderte.
    Der Gottesdienst wird an jeder Strassenecke auf der Welt abgehalten - manchmal auch mit der Pistole in der einen und dem Gott in der andern Hand.
    Er regiert durch universelle Verlustängste.
    • KING FELIX 17.03.2018 11:09
      Highlight Highlight Der einzig wahre gott ist der tod, das nichts. Und ich finds super so.
      Return me to the void
    • mogad 17.03.2018 11:23
      Highlight Highlight Lieber an Gott glauben, als vor dem Götzen Mammon in die Knie gehen und dabei über Leichen gehen.
    • rodolofo 17.03.2018 12:48
      Highlight Highlight Und das spirituelle Zentrum des Mammons und seinem Materialismus (bzw. Konsumismus) befindet sich in Las Vegas!
      In Las Vegas kannst Du sehr gut studieren, was in einer Welt passiert, in der ABSOLUT NICHTS mehr heilig ist:
      Alles wird oberflächlich, künstlich und kalt.
      Die billigen und hohlen Fassaden und Kulissen der Casino/Hotel-Komplexe liebäugeln unverhohlen mit untergegangenen Imperien.
      Aufgedunsene Underdogs sitzen an einarmigen Banditen und hoffen auf ihr Glück, das aber nie kommen wird, weil die Glücksspiel-Automaten zugunsten ihrer stinkreichen Besitzer programmiert sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • KING FELIX 17.03.2018 10:44
    Highlight Highlight Warum erschaffen wir uns nicht unseren eigenen gott? Einen riesigen computer der die antworten zu allen fragen berechnen kann.
    Isaac asimov hat dazu mal ne super kurzgeschichte verfasst. Den namen hab ich vergessen.
    • Billy the Kid 17.03.2018 11:14
      Highlight Highlight Jeden Gott, der bis jetzt existierte, haben wir selber erschaffen.
      Die KI wird nie ALLE ANTWORTEN berechnen können. Sie sind offensichtlich ein Tech-Gläubiger.
    • Die Redaktion 17.03.2018 11:29
      Highlight Highlight 42
    • KING FELIX 17.03.2018 11:37
      Highlight Highlight Nein ich denke nur gerne nach und steh voll auf sci-fi.
      Am ehesten würd ich mich als nihilist und alturist bezeichnen. Ja das beisst sich manchmal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:43
    Highlight Highlight Hugo Stamm
    Man müsste dringend etwas an der Formatierung des Textes machen. Jetzt erscheint es so, als ob ein Zitat dem nachfolgenden Autor zugeschrieben würde.
  • Franz0506 17.03.2018 10:28
    Highlight Highlight HS versucht hier eine Formel zu finden: Gläubige=dumm, Ungläubige=klug.
    Gott beweist sich mit seinen Werken, mit der Natur. Diese ist so komplex , dass kein Wissenschaftler sie annähernd begreifen kann. Man ist nicht fähig die geringste Lebensform zu erzeugen, aber man will dann doch Menschen mit Theorien (nicht Beweisen) belehren. Sich als besonders klug zu halten, indem man Gott verleugnet, ist nicht klug, sondern zeugt nur von einem naiven Denken. Man blendet die Fakten aus, die der eigenen Meinung im Weg stehen. So kann man eigentlich nur Mitleid mit diesen "klugen" Menschen haben.


    • gecko25 17.03.2018 11:17
      Highlight Highlight „Gott beweist sich mit seinen Werken, mit der Natur“. und Sie bezeichnen andere als naiv...
    • Doradal 17.03.2018 11:18
      Highlight Highlight Wenn du dich mal ein bisschen mit der Wissenschaft beschäftigen würdest, anstatt nur religiöses Gerede als wichtig zu empfinden, würdest wahrscheinlich einsehen, dass diese Menschen wirklich klug sind und sehr wohl sehr vieles aus der Natur erklären und beweisen können. Oder vielleicht würdest du es auch nicht einsehen, weil dein Intellekt nicht dazu ausreicht. Sorry für den langen ersten Satz.
    • alter Esel 17.03.2018 11:31
      Highlight Highlight Geile Logik haben Sie!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 17.03.2018 10:04
    Highlight Highlight Pah, die haben doch alle keine Ahnung! Religion ist super! Seit ich glaube, dass alle Gänse und Enten, die wegen ihrer Leber leiden müssen, in ihrem früheren Leben Nazis waren (Totenkopf-SS mindestens!), habe ich überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich Foie gras esse.
    • CASSIO 17.03.2018 10:57
      Highlight Highlight kann mir besseres als eine foie gras à la goebbels vorstellen...
    • Walter Sahli 17.03.2018 11:04
      Highlight Highlight Meine Religion ist tolerant! Du kannst Dir vorstellen, was Du willst.
    • Agnos ~ 20.03.2018 01:39
      Highlight Highlight Ou da wird eum ganz gruselig, ich gloebe das isch siech blöd, sowas dumms, do kriegtme jo grad Gänzehut.
  • mogad 17.03.2018 09:40
    Highlight Highlight Kritische Fragen an die Religion sollen vom Satan kommen? Diese Sprüche gegen die Religion sind so was von dümmlich, auch wenn sie von berühmten Philosophen und Wissenschaftler kommen, dass sie eine Beleidigung für Satan sein müssen. Beispiel: Ein Gott, der das Böse nicht verhindern kann ist impotent. Dümmer geht nimmer. Gott ist kein biologisches Wesen mit Penis! Das Buch Hiob lehrt, dass Gott das Böse bewusst in der Welt gelassen hat! Wir müssen damit leben, dass Gott eben Alles ist, nicht nur lieb! Dazu gäb es noch viel zu sagen, leider zu wenig Zeichen! oder zum Glück!
    • DerTaran 17.03.2018 10:38
      Highlight Highlight Impotent ist in diesem Zusammenhang nicht sexuell gemeint.
      Aber egal, laut dem Buch Hiob ist Gott also bösartig?
    • KING FELIX 17.03.2018 10:49
      Highlight Highlight Ähm impotent heisst in diesem kontext wohl eher machtlos, oder pflügt sich dein omnipotenter alt testamentarische gott durch engelsheere? Vieleicht sind engel darum so hübsch? Omnipotent ist allmächtig und hat nichts mit penis und mumu zu tun😂
    • der nörgler 17.03.2018 11:02
      Highlight Highlight Ja, wer Kinder an Aids oder Krebs sterben lässt ist zynisch und bösartig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knäckebrot 17.03.2018 09:39
    Highlight Highlight Napoleon der Friedfertige
    • phreko 17.03.2018 12:19
      Highlight Highlight Wohl eher Napoleon der Macchiavellist.
  • Follower 17.03.2018 09:33
    Highlight Highlight Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand! 😁
    • Einloz 17.03.2018 11:32
      Highlight Highlight Sprüche 4,7 aus der Bibel. Bisher keine Blitzer??
  • äti 17.03.2018 09:29
    Highlight Highlight Und ein riesiges Geschäft ist es alleweil.
  • der nörgler 17.03.2018 09:28
    Highlight Highlight Es gibt eine bestechende Statistik, die alle Diskussionen obsolet machen. Je säkularer eine Gesellschaft, umso höher die Lebenserwartung, umso tiefer die Kindersterblichkeit und umso fortschrittlicher in Sachen Egalität.
    Da war die muslimische Welt dem Westen vor ein paar hundert Jahren weit voraus. Bis man die Religion über die Wissenschaft gestellt hat. Von da an gings nur noch bergab.
    Und als Europa sich der Vernunft zugewandt hat gings bergauf. Mit Ausnahme mal der Impfgegner und Homöopathie-Anhänger...
    • batschki 17.03.2018 11:14
      Highlight Highlight Mit der Zunahme der Storchenpopulation gab's auch wieder mehr Kinder - und umgekehrt.
    • mogad 17.03.2018 11:38
      Highlight Highlight Die Religion wird nicht über die Wissenschaft gestellt! Was glauben Sie, was Alles in den Klöstern erfunden wurde? Unter anderem die doppelte Buchführung. Das Geld wird über die Ethik gestellt, über die Religion. Und auch die Wissenschaft steht im Dienst von Umweltzerstörung, Waffenproduktion usw.. Zwar nicht ausschliesslich, s. Gesundheitswesen, aber auch da steht das Geld im Vordergrund. Das Wohl der Menschen, aller Menschen kommt bestenfalls an zweiter Stelle, wenn überhaupt. Finden Sie das gut?
    • der nörgler 17.03.2018 12:15
      Highlight Highlight Ja, leider befindet sich Europa seit der Aufklärung auf dem Weg, weg von der Vernunft. Die Auswirkungen sieht man ja. Masern auf dem Vormarsch, Homöopathie und anderen Schwachsinn in der Grundversicherung.
      @Abbaio: warum besitzt die katholische Kirche denn soviel Geld, wenn die Ethik drüber stehen würde? Die besitzen soviel Geld, dass viele Probleme wie Armut und Hunger effektiv bekämpft werden könnten. Stattdessen helfen sie in Afrika durch die Verteufelung von Kondomen mit, dass Aids sich immer noch ausbreitet. Ethik, my ass. Das ist so weit weg von Ethik wie es nur möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olive 17.03.2018 09:23
    Highlight Highlight Interessant die Aussage des arabischen Dichter Al-Ma’arri (973 – 1057) der mit der Intelligenz argumentiert

    Einerseits erfreulich, dass er trotzdem 84 wurde
    andereseits glaube ich nicht, dass Intelligenz unbedingt den Glauben verhindert. Das ist eine innerpsychische Angelegenheit und hat natürlich auch mit kindlichen Erfahrungen zu tun.
    Dass auch intelligente Menschen zu Irrationalität neigen können, ist evident.
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:46
      Highlight Highlight olive
      "Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden:
      Den einen, mit Hirn, doch ohne Religion,
      Den andern, religiös, doch ohne Hirn."

      Das ist wohl eine etwas bessere Übersetzung, da sie eher Richtung Verstand anstatt Intelligenz geht.
    • olive 17.03.2018 11:24
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      ja, so macht es mehr Sinn. Obwohl man wahrscheinlich auch den Verstand einfach pausieren lassen kann, wenn es um den Glauben geht. Ich hatte ja auf dem alten Blog geschildert, was für inner Widerstände da vorhanden sind, wenn man als Kind indoktriniert worden ist. Trotzdem: wenn der Zweifel beginnt, ist das Ende des Glauben oft
      nicht mehr weit.
  • Zeit_Genosse 17.03.2018 09:13
    Highlight Highlight Glauben ist das eine, ohne das Religionen nicht existieren können. Also versuche man ein Überwesen zu kreieren das die Menschheit über Religionen, im Wissen das es Raubtiere sind, zu Lämmern zu zähmen und als Herde zu führen.
    • DerTaran 17.03.2018 10:43
      Highlight Highlight Nein, die Religionen haben die Menschen nie gezähmt, sie haben Sie aufgehetzt und tun das noch immer. Religionen wollen keine Lämmer, sie wollen Wölfe.
  • Loeffel 17.03.2018 09:13
    Highlight Highlight Atheist in 10 Minuten.... geiles Video. Danke.
  • Bridel 17.03.2018 08:55
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Goethe mit dem Spruch: «Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.» die Widsenschaft bedroht sah. Vielmehr erkannte er, dass wir mit dem Intellekt nie ganz an das metsphysische herankommen werden. Im Sinne von Fausts "alkes Bildliche ist nur ein Gleichnis".
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:48
      Highlight Highlight Andersherum ist Goethe aber wesentlich leichter zu verstehen.
  • pamayer 17.03.2018 08:53
    Highlight Highlight Sehr dicht zusammengefasst.
    Danke und Amen.
  • rodolofo 17.03.2018 08:39
    Highlight Highlight Lieber Hugo,
    das ist eine hochkarätige Sprüche-Sammlung, die Du uns da serviert hast!
    All diese Sprüche haben etwas gemeinsam:
    Sie sind messerscharf, briliant und witzig gedacht und bringen "es" polarisierend "auf den Punkt".
    Aber diese Sprüche haben NOCH etwas gemeinsam:
    Sie wirken auf mich emotional kalt und distanziert, unromantisch, weder ausgeschmückt schwärmend, noch Wortgewaltig tobend.
    Und da liegt vermutlich auch der "Pferdefuss" an der Sache mit dem Atheismus und dem gerade wieder in Mode kommenden Religions-Bashing:
    Gefühle lassen sich weder beschreiben, noch erklären...
    • der nörgler 17.03.2018 11:01
      Highlight Highlight Das ist kein Argument. Ich empfinde Kunst manchmal so schön und berührend, dass ich weine. Das hat die Kirche nie geschafft, als ich noch hinging. Mein leben hat dank dem Atheismus an Schmerz, aber auch an Tiefe gewonnen. Alles was ich empfinde bin ich. Und nicht irgendwer der das in mir evoziert. Zudem, Gott ist ein Zyniker. Menschen gibt's seit 100000 Jahren. Und er hat 98000 davon zugesehen wie Leute mehrheitlich elendigkich verreckt sind. Kinder sehr oft nach der Geburt verstorben sind. Und heute in Afrika mit Aids auf die Welt kommen. Was soll das?
    • rodolofo 17.03.2018 11:45
      Highlight Highlight @ der nörgeler
      Wenn mich etwas in der Kirche berührt, dann ist es die Gospel-Musik der Schwarzen!
      Das routinierte Herunterleiern gesalbter Sprüche und das Hinter sich bringen von einschläferndem Singsang durch brave und disziplinierte Kirchen-Soldaten hingegen überzeugt mich auch nicht.
      Mir ist das vielmehr ein Graus!
      Nein, so etwas meine ich definitiv auch nicht.

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