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«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen»

Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist.

19.03.18, 15:58


Viele Gläubige reagieren ungläubig, wenn ihr Gott oder ihre Heilslehre kritisiert oder in Frage gestellt werden. Egal, ob sie an Jesus als Sohn Gottes, an Allah, Krishna, Buddha oder sonst einen Religionsführer oder spirituellen Meister glauben. Es scheint, als mache für Strenggläubige ein Leben ohne religiösen Inhalt keinen Sinn.

Ihre heftigen Reaktionen auf Kritik nähren die Vermutung, dass skeptische Fragen für sie eine existenzielle Bedrohung darstellen. Oder einen Angriff auf ihren Glauben. Kritiker werden von ihnen gern auch als moralisch bedenklich eingestuft, weil sie glauben, dass nur der Glaube an einen Gott Menschen zu wertvollen und verantwortungsbewussten Wesen machen könne.

Fromme Christen beispielsweise sehen oft den Satan am Werk, wenn Skeptiker kritische Fragen stellen. Oder gar atheistische Positionen vertreten.

Atheist in 10 Minuten! Nicht gucken, wenn du gläubig bleiben willst. Video: YouTube/Peter Frahm Coaching

Diese heilige Empörung relativiert sich aber, wenn man die Statistiken zu Rate zieht. Die Zahl der Ungläubigen oder Konfessionslosen steigt nämlich kontinuierlich. In ein paar Jahrzehnten werden sie voraussichtlich die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen.

Religionskritik ist aber kein neues Phänomen, wie man oft vermutet. Schon Denker und Philosophen der Antike haben den Glauben an einen Gott oder Schöpfer angezweifelt, wie der Schweizer Schriftsteller Claude Cueni in seinem Buch «Die Bibel der Atheisten» zeigt. Darin listet er atheistische Zitate aus allen Epochen auf.

Das Resultat ist verblüffend: Schon die alten griechischen Philosophen fanden klare Worte zum Glauben an Gott. Eine kleine Auswahl zeigt, dass Atheismus und Agnostik kein Phänomen der aufgeklärten Zeitgenossen ist.

Stephen Hawking

Beginnen wir aus aktuellem Anlass mit dem in diesen Tagen verstorbenen Astrophysiker.

«Die Religion ist ein Märchen für diejenigen, die sich vor der Dunkelheit fürchten.»

Stephen Hawking

Lucretius

Noch härter formulierte es sogar der römische Dichter Lucretius (ca. 98 – 55 v. Chr.)

«Alle Religionen scheinen den Ignoranten göttlich, den Politikern nützlich und den Philosophen lächerlich.»

Al-Ma’arri

Der arabische Dichter Al-Ma’arri (973 – 1057) argumentiert mit der Intelligenz.

«In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen – intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.»

Galileo Galilei

Beim Universalgelehrten Galileo Galilei (1564 – 1642) ist es eine Frage der Vernunft.

«Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.»

Galileo Galilei konnte nicht an einen Gott glauben. Bild: keystone

David Hume

Der schottische Philosoph David Hume (1711 – 1776) argumentiert mit der Theodizee.

«Will Gott Böses verhindern, kann es aber nicht? Dann ist er impotent. Kann er es, aber will es nicht? Dann ist er bösartig.»

Denis Diderot

Der französische Schriftsteller Denis Diderot (1713 – 1784) formuliert seine Religionskritik martialisch.

«Der Mensch wird erst dann frei sein, wenn der letzte König mit den Gedärmen des letzten Priesters erdrosselt wird.»

Goethe

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) sieht die Wissenschaft bedroht.

«Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.»

Napoleon

Auch der französische Kaiser Napoleon Bonaparte (1769 – 1821) war Atheist.

«Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.»

Napoleon Bonaparte glaubte eher an Kriege denn an Gott. bild: wikicommons

Baudelaire

Der französische Schriftsteller Charles Baudelaire bringt die Machtfrage ins Spiel.

«Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.»

Wilhelm Busch

Auf humorvolle Weise – wie könnte es anders sein – formuliert es der deutsche Dichter Wilhelm Busch (1832 – 1882).

«Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.»

Sartre

Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre (1905 – 1980) sieht das Ende der Götter kommen.

«Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.»

Der Existentialist Jean-Paul Sartre sieht das Ende der Götter kommen. Bild: keystone

Dalai Lama

Ebenfalls einen leicht religionskritischen, aber versöhnlichen Abschluss dieses Impulstextes liefert der Dalai Lama (geb. 1935).

«Ich glaube, dass die einzig wahre Religion darin besteht, ein gutes Herz zu haben.»

Dalai Lama.

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Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Rim 20.03.2018 23:04
    Highlight Wir (Europäer) sollten uns wieder auf unsere Wurzeln besinnen und das Aminiveau einfach ignorieren. Die sind (ausser im "technischen" Bereich) Neandertaler. Ein bekannter evangelikaler Prediger hat dort eben geschrieben: Hawkings sei ,als satanische "Missgeburt", dazu bestimmt gewesen, die Botschaft der "Lichtgestalt" Billy Graham (evangelikaler Missionar) zu bekämpfen. (Beide sind inzwischen gestorben). Für uns ist das zu dumm, oder? Hüben wie drüben. Wir sind differenzierter, aufgeklärter. Hawkings, Barth und Küng hätten sich besser verstanden, als Barth Küng und Graham. Ganz sicher!:-)
    16 6 Melden
  • Stephan Löffel 20.03.2018 22:18
    Highlight ich glaube ich habe Hunger, ich bin ein wahrer Gläubiger... :D

    Gut gemacht Hugo Stamm. Stimme voll zu.
    13 4 Melden
  • Follower 20.03.2018 16:53
    Highlight ... und die Reichen hindert, die Armen auszubeuten.
    8 31 Melden
  • bcZcity 20.03.2018 15:27
    Highlight «Der Mensch wird erst dann frei sein, wenn der letzte König mit den Gedärmen des letzten Priesters erdrosselt wird.»

    Klingt auf den ersten Blick makaber und oberflächlich. Wenn man sich dies aber einmal genau durch den Kopf gehen lässt, hat er doch eigentlich völlig recht.
    38 3 Melden
  • AustinOsmanSpare 20.03.2018 14:33
    Highlight Ich kann mir das Bild nicht verkneifen: Eine Schar Kinder bestaunt einen Haufen wunderschöne Seifenblasen über dem sommerlichen Gras im Winde tanzen.

    Klein Stamm mürrisch dahinter: Das ist nur SEIFE UND LUFT!
    13 27 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 20.03.2018 16:05
      Highlight Solange sie staunen ist dein Beispiel leicht am Thema vorbei.

      Ich denke die Kinder dürfen rumfantasieren, so viel sie wollen.

      Kommt aber jemand und sag ihnen, sie müssen sich davor fürchten, wenn eine der Seifenblasen platzt, weil dann der Seifengeist sie holen kommt, dann wäre der genannte Einwand durchaus angebracht.
      46 3 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 20.03.2018 11:26
    Highlight Angenommen ein Gott hat jeden einzelnen von uns erschaffen. Die Dummen wie auch die Schlauen. Müsste er seine Worte an uns dann nicht so formuliert haben, dass sie einjeder gleich versteht? Von Gott diktierte Schriften könnten demnach nicht unterschiedlich interpretiert werden. Man kann also davon ausgehen, dass Religionen welche sich in verschiedene Strömungen aufteilen nicht von Gott, sondern vom uns Menschen ersonnen wurden.
    22 2 Melden
  • Edi Alpha Centauri 20.03.2018 09:51
    Highlight Das Zitat vom Dalai Lama gefällt mir! So gesehen kenne ich einige 'Atheisten' die recht gute 'Gläubige' sind!
    22 2 Melden
  • Michael Bamberger 20.03.2018 08:52
    Highlight Hypatia: "überflüssig" ist ja eine ganz eigenartige Kategorie für einen Wissenschaftler."

    Ganz im Gegenteil, denn gerade diese Kategorie ist für die Wissenschaft essentiell. Überflüssige (unelegante) Hypothesen (auch anhand von Occam's razor) zu eliminieren, ermöglicht z.B. den Erkenntnisgewinn, dass nicht der Blitze schleudernde Thor der Missetäter der entzweiten Eiche ist, sondern die Ladungstrennung als Grundvoraussetzung für die Entstehung von Blitzen innerhalb der Gewitterwolke.
    11 1 Melden
  • Rim 19.03.2018 19:35
    Highlight Ich mag Stamm aber ich mag seinen Populismus nicht ;-) Also: Ohne die Reformation in Europa (Befreiung aus der Ohnmacht/ Aengsten /Priester (Hölle Fegefeuer) und dem damit verbundenen ersten Schritt zur Aufklärung (öffentliche Schulen für alle) wäre diese und der Humanismus nicht möglich gewesen. Das "vergisst" Stamm immer. Seit jeher. Das ist schade und mindert den Gehalt seiner Analysen. Aufgeklärte Christen : Barth Küng etc.gab/gibt es seit jeher. Die haben ein vollständig anderes Gottes/Menschenbild als Evangelikale/Fundis (Regression) bzw Populisten jeglicher Provenienz. Stamm inkl?;-)
    32 17 Melden
  • Hypatia 19.03.2018 15:22
    Highlight Atheisten sind ja der Meinung, zu wissen, dass Gott nicht existiert.

    In memoriam Stephen Hawking: „Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“

    Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint.

    17 45 Melden
    • Michael Bamberger 19.03.2018 16:57
      Highlight Hypatia: "Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint."

      Der Atheist Stephen Hawking distanziert sich ausdrücklich von einer derartig kategorischen Verneinung, indem er wie folgt differenziert:

      „Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. (...) Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig.“

      (Hawking in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC, 2010)
      31 3 Melden
    • aglio e olio 19.03.2018 18:01
      Highlight Als Atheist geht es mir nicht um das Wissen, dass es keinen Gott gibt.
      Ich möchte mir von der Theologie nur nicht in meine Lebensführung reinreden lassen.
      Ich lehne die Theologie ab, könnte man fast sagen.

      Oder wie war das?
      "Atheisten sind Agnostiker mit Rückgrat"

      Natürlich gibt es auch die "Atheisten" welche ihre Weltanschauung quasireligiös vertreten.
      28 3 Melden
    • Maracuja 19.03.2018 20:51
      Highlight @aglio e oglio

      Gläubige haben keine Intelligenz, Agnostiker kein Rückgrat. Zum Glück fehlt es den Atheisten an nichts, ausser an einer Prise Bescheidenheit.
      19 14 Melden
    • Hypatia 19.03.2018 21:34
      Highlight @Michael Bamberger

      "überflüssig" ist ja eine ganz eigenartige Kategorie für einen Wissenschaftler. Die Erde etwa ist in kosmologischer Hinsicht sowas von überflüssig! - Ob sie ist oder nicht, spielt keine Rolle für den Kosmos. Aber wie so viele überflüssige Dinge existiert sie und mit ihr wir, die wir uns fragen, ob überflüssige Dinge existieren oder nicht. . .

      @aglio e olio

      Starrsinn ist etwas anderes als Rückgrad zeigen. Wer einer Überzeugung nachhängt, sollte auch Argumente dafür vorweisen können und zugeben, dass er nicht weiss, wo er zu wissen vorgibt.
      6 12 Melden
    • aglio e olio 19.03.2018 23:39
      Highlight Hypatia, du hast Recht. Ich weiss nicht wie ich für die Abwesenheit von Beweisen argumentieren soll. Ich will es auch nicht. ✌
      8 2 Melden
    • Pasionaria 20.03.2018 05:38
      Highlight Hypatia
      "..wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint."
      > kategorisch? Die Aussage von sog. Atheisten ist lediglich ein Spiegel auf die Behauptung der Religioesen, Gott wuerde existieren, und die dafuer allerlei Wunder und sonstige Fantastereien anfuehren.
      Glaeubigen ebenso wie Nichtglaeubigen sollte es eigentlich bekannt sein, dass praktisch alles, was zur Kultur gehoert, lediglich eine menschliche IDEE ist (dazu gehoert auch die Gottesidee).
      Siehe auch > linguistic turn > https://de.wikipedia.org/wiki/Linguistische_Wende
      17 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 20.03.2018 11:05
      Highlight @Hypatia

      Wer heute auf einem Marktplatz lauthals verkündet er höre die Stimme einer unsichtbaren Macht, wird zuweilen in einer Nichtraucherjacke abtransportiert. Früher hätte man ihn als Propheten bezeichnet.


      Ich meinerseits halte es so, es schadet niemandem grundlos nett zu sein, selbst wenn kein Paradies wartet.
      11 1 Melden
    • amRhein 20.03.2018 15:58
      Highlight Teil 1/2
      @Hypatia: es mag ja sein, dass es auch solche Atheisten geben mag, doch bedeutet Atheismus im Wesentlichen die Abwesenheit eines Glaubens an Götter. Beim Theismus resp. Atheismus geht es also um religiöse Überzeugungen.

      Bei Agnostikern oder Gnostikern geht es um die Gewissheit, also um Wissen oder Nichtwissen.

      Zitat: „Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint.“
      7 2 Melden
    • amRhein 20.03.2018 16:01
      Highlight Teil 2/2
      @Hypatia

      Zitat: „Wir sollten uns also vor allzu ausschliesslichen Haltungen hüten, wie ja der Atheismus eine ist, der kategorisch die Existenz Gottes verneint.“

      Prinzipiell sind die Gedanken frei... oder wer will uns da einen gedanklichen Maulkorb anlegen?

      Zudem ist es deutlich vernünftiger, wenn man willkürliche Annahmen wie die, dass es Götter gäbe, nicht übernimmt und in Frage stellt. Mit ausschliesslich hat das nichts zu tun, sondern skeptisch.
      9 1 Melden
    • AustinOsmanSpare 21.03.2018 09:33
      Highlight Hach, habt ihr eine kleine Welt.
      2 6 Melden
    • Hypatia 21.03.2018 09:54
      Highlight @aglio e olio

      Genau das sagen auch Gläubige.

      @Passionaria

      Ich habe ja vor Jahren einen Gedankengang Wittgensteins aus seinen Phil. Untersuchungen gegenüber einer Gläubigen auseinandergelegt.

      @am Rhein

      Atheisten verneinen, dass es einen Gott gibt, können aber mit dieser Behauptung nicht hausieren, sie wüssten, dass es Gott nicht gibt. Darum ging es mir.
      3 7 Melden
    • aglio e olio 21.03.2018 10:58
      Highlight yep
      1 0 Melden
    • amRhein 21.03.2018 18:24
      Highlight @Hypatia: sorry, auf Verallgemeinerungen resp. unredliche Behauptungen und Aussagen kann ich gut verzichten.
      6 1 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 18:35
      Highlight Hypatia
      Ist mir nicht mehr praesent, kannst Du es nochmals posten?
      2 1 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 18:37
      Highlight AOS
      lieber eine kleine Welt als einen, hach, beschraenkten Horizont!
      6 2 Melden
    • Alienus 21.03.2018 21:48
      Highlight AOsmanS

      Soll es wieder eine großosmanische Welt geben?
      2 0 Melden
  • DD M 19.03.2018 11:58
    Highlight Religiöse Menschen verhalten sich also identisch zu liberalen Menschen. Wer hätte das gedacht.
    5 17 Melden
  • My Senf 19.03.2018 09:15
    Highlight Ach der Hugo

    „Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist.“

    Und Napoleon war noch vieles andere und schlussendlich der grösste loser aller Zeiten!
    Was sagt uns das über die „grossen“ Denker und Philosophen?

    Hawking oder Galileo waren übrigens keine Atheisten, eher waren sie anti Katholiken das macht sie noch nicht zu Atheisten
    10 41 Melden
    • Michael Bamberger 19.03.2018 11:19
      Highlight My Senf: "Hawking oder Galileo waren übrigens keine Atheisten..."

      Stephen Hawking: “Before we understand science, it is natural to believe that God created the universe. But now science offers a more convincing explanation,...I’m an atheist.”

      (Stephen Hawking Interview in der spanischen Tageszeitung "El Mundo", 23. September 2014)

      Was Galilei anbelangt, ist hervorzuheben, dass zu jener Zeit die Gottesleugnung mit der Todesstrafe geahndet wurde. Also werden wir nie wissen, wie es effektiv um Galileis Denken in dieser Frage stand.
      41 4 Melden
    • Oxymora 20.03.2018 01:01
      Highlight My Senf “Und Napoleon war noch vieles andere und schlussendlich der grösste loser aller Zeiten!“

      Durch Konservendosen, das Dezimalsystem im Geldwesen, Meter, Liter und Kilogramm beeinflusst der Loser noch über seinen Tod hinaus,
      das Leben von My Senf.

      Es sei den, My Senf benutzt wie Jesus Christus nurdie biblischen Masse: Schekel, 12Finger, Stadion, Epha, etc.


      25 3 Melden
    • pablo' 20.03.2018 02:00
      Highlight Das sogenannten Gläubigen, die Atheisten sind ist nicht auszuschliessen, da wohl ausgerechnet die alles fordern, die es selbst nicht einhalten können, denn superperfekte Frommen gibt es nicht. Dass nun mal zu ihnen Bamberger was Gottesleugnung und Todesstrafe bedingt bedeutet, da es ja sowieso in ihren Schienen bleiben, und seinem Gericht nicht entfliehen können. Das war bisweilen der Kontext ihrer Schreibereien.
      1 13 Melden
  • amRhein 18.03.2018 12:55
    Highlight Der Spruch müsste vor allem heissen:

    «Religion ist das, was viele Gäubige davon abhält, ihren Verstand zu gebrauchen.»
    57 6 Melden
    • Anam.Cara 19.03.2018 07:48
      Highlight Das ist ein Vorurteil, amRhein.
      Religion kann auch das seine, was vute Menschen noch ein bisschen besser macht...
      11 34 Melden
    • amRhein 19.03.2018 20:25
      Highlight @AC: verzeih, das ist kein Vorurteil, sondern meine ganz pers. Erfahrung mit vielen Gläubigen.

      Vernünftige Argumente zählen bei vielen Menschen nichts, wenn es ihren rel. Glauben betrifft.

      Ich wüsste nicht, was man mit Rel. kann, das ohne nicht gleichermassen möglich wäre. Ach, ich hab ganz vergessen, Gläubige tun, was sie tun nur deshalb, weil sie Angst vor der Hölle/Gehenna oder der ewigen Verdammnis haben.

      Das macht aus guten Menschen Opportunisten oder gehorsame Schäfchen. Um moralisch zu handeln, muss man tun, was man tun *will*, nicht weil ein Gott das vorschreibt.
      25 3 Melden
    • Anam.Cara 20.03.2018 08:05
      Highlight Nein, amRhein, ich sehe mich keineswegs als Schaf.
      Ich bin einverstanden mit der Aussage zum moralischen handeln. Handeln wollen basiert auf einem persönlichen Wertsystem. Meines ist von christlichen Gedanken mitgeprägt. Macht mich das zum Dogmatiker?

      Ich denke, dass es Menschen gibt, die nicht bereit sind, über die Grundsätze ihrer Ansichten zu diskutieren. Bei den einen ist es Religion, bei anderen Politik, Kunst oder bei einigrn auch Wissenschaft (ja, ich weiss dass sowas hier ein Blitzgewitter auslöst).
      Dogmatische Menschen reagieren dogmatisch.
      6 9 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 20.03.2018 13:00
      Highlight @Anam.Cara

      Der Beweis, Blitze werden durch den Menschen erzeugt.
      10 0 Melden
    • amRhein 20.03.2018 16:52
      Highlight @Anam.Cara: Gewisse christlichen Religionen sehen ihre Anhänger aber gerne als Schäfchen, die die weise Leitung eines Hirten brauchen...


      Nochmals: „Ich wüsste nicht, was man mit Religion kann, das ohne nicht gleichermassen möglich wäre.“ Was von deinen „christlichen Gedanken“ oder Werten basiert ausschliesslich auf der christlichen Lehre? Und hat mit menschlichen Wertvorstellungen nichts zu tun?
      14 2 Melden
    • Anam.Cara 21.03.2018 07:21
      Highlight Richtig, amRhein. Diese Werte (Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Demut, Dankbarkeit etc) sind nicht exklusiv für den Glauben reserviert.
      Dennoch hätten sie meine Werte vielleicht nicht so stark geprägt, wenn ich der christlichen Lehre nicht begegnet wäre.
      Ja ich bin auch gegen Dogmatiker jeder Couleur. Aber auch die gibt es, wie bereits festgestellt, nicht nur im religiösen Umfeld.
      Spiritualität ist für mich (und viele andere Menschen) wichtig. Ich wünsche mir in dieser Kommentarspalte etwas mehr Toleranz.
      Und danke für den angenehmen Austausch, amRhein
      7 5 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 18:54
      Highlight Anam.Cara
      "Und danke für den angenehmen Austausch, amRhein"
      Liegt der Sinn einer Diskussion in diesem Fórum nur darin, einen 'angenehmen Austausch' zu haben? Nicht eher darin, ev. etwas mit anderer Wahrnehmung, mehr Logik und Augen zu sehen?
      2 2 Melden
    • amRhein 21.03.2018 20:05
      Highlight @Anam.Cara: Deine Aussage: „Religion kann auch das seine, ...“ wackelt mit deiner Relativierung aber ganz gehörig.

      Toleranz ist ein bisschen viel verlangt für die Unterstellung eines Vorurteils. Respektive für solch wackelige Aussagen.

      Mir stellt sich die Frage, warum man sich auf Werte einer Religionsgemeinschaft beschränkt oder solche hervorhebt, wenn diese doch nur ein Teil aller menschlichen Vorstellungen resp. Möglichkeiten darstellen und für aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen oft genug wenig bringen, ja teilweise kontraproduktiv sind.
      6 0 Melden
    • amRhein 22.03.2018 07:12
      Highlight @Pasionaria: ich glaube, es ist absolut legitim, auch eine Aussage zum Gedankenaustausch resp. zum Gesprächspartner anzufügen. Zudem, dein „nur“ trifft inhaltlich nicht zu.

      Deine Überlegungen zum Gedankenaustausch teile ich, finde es aber schon stark, wie Anam.Cara tw Fehlaussagen zurücknimmt. Es gibt nicht viele Forumteilnehmer, die zu Fehlern stehen können.
      0 0 Melden
    • Anam.Cara 22.03.2018 07:28
      Highlight Welche Relativierung? Und wer sagt, dass ich mich auf die Werte einer Religionsgemeinschaft beschränke?
      Meine Aussagen waren:
      Nicht alle Gläubigen sind überhebliche Dogmatiker.
      Wäre ich dem Christentum nicht begegnet, wäre ich wohl ein anderer Mensch geworden.

      Warum versucht ihr mir zu erklären, dass Religion unmöglich einen positiven Einfluss auf einen Menschen haben kann? Und dass ein intelligenter Mensch unmöglich gläubig sein kann?
      Ist das ein Aspekt der Toleranz, den ich aus den nichtreligiösen Werten noch dazu lernen muss?

      4 5 Melden
    • Anam.Cara 22.03.2018 12:17
      Highlight @Pasionaria:
      Es gibt m.E. zwei Möglichkeiten, ein kontroverses Thema zu diskutieren.

      Man versucht die andere Person von seinem eigenen Standpunkt zu überzeugen - das findet vor allem dann statt, wenn ein Konsens gefunden werden muss.

      Oder: beide legen ihren Standpunkt dar mit dem Ziel, die andere Person besser zu verstehen.

      Toleranz entsteht nach meiner Meinung dann, wenn ich die Denkweise oder die Beweggründe der anderen Person verstehen kann.
      Wir müssen nicht gleicher Meinung sein, sondern lediglich die Meinung der anderen Person respektieren können.
      4 1 Melden
    • amRhein 22.03.2018 13:16
      Highlight @Anam.Cara: Betreffend Toleranz: Eine solche Aussage „dass ein intelligenter Mensch unmöglich gläubig sein kann?“ habe ich zu keinem Zeitpunkt gemacht. Aber bitte, lies nochmals, was ich genau im 1. Kommentar geschrieben habe: «Religion ist das, was viele Gäubige davon abhält, ihren Verstand zu gebrauchen.» Bedeutet das das Selbe?
      3 1 Melden
    • amRhein 22.03.2018 13:17
      Highlight @Anam.Cara: auf meine Frage: „Was von deinen ‚christlichen Gedanken‘ oder Werten basiert ausschliesslich auf der christlichen Lehre?„

      folgt deine Relativierung/Aussage: „Diese Werte [...] sind nicht exklusiv für den Glauben reserviert.“

      Was basiert denn exklusiv auf der christlichen Lehre?
      3 1 Melden
  • Beteigeuze 18.03.2018 12:49
    Highlight Alienus

    Ich brauche dringend Ihren weiblichen Beistand.

    Haben Sie gesehen, wie die Leute mich wieder runtergeputzt haben? Dabei wollte ich HS nur einen Ratschlag geben.

    Ich komme einfach bei den Leuten nicht an, obwohl ich versuche feminin und charmant zu sein. Das belastet mich immer mehr.

    Ich hinterfrage mich was ich wohl falsch mache. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Leuten denen man das Hirn auf Erbsengrösse aufgeblasen hat nicht so gut kann.

    Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber Sie können mir sicher einen guten Rat geben.

    In tiefer Zuneigung

    Ihre Beteigeuze
    4 23 Melden
    • Alienus 18.03.2018 15:20
      Highlight Ach Beteigeuze.

      Vor lauter himmbersüßer Rührung habe ich Ihnen erstmals mit rasendem Herz ein Herzelein gedrückt!

      Da müssen aber alle meine Sinne einen Absturz in die schlimmsten Untiefen gehabt haben.

      Ff.

      Aua, das Zwerzfell.
      17 1 Melden
    • Beteigeuze 18.03.2018 19:52
      Highlight Alienus

      Danke für Ihre lieben Worte.

      Ich wusste, das man mit einem Menschen der aus dem edlen Geschlecht des Fürsten Dracula entstammt, fürwahr ein ewiger Bund flechten kann. Ich spreche da die Bisskünste an, welche ja weltweit für Furore sorgten.

      Sind Sie eigentlich auch noch in der Vampir-Branche tätig, oder ist Ihnen diese ständige Blutsaugerei als Energiequelle auf den Sack gegangen?

      Ich fände das irgendwie schade, denn Ihre Vorfahren gingen ausschliesslich auserwählt hübschen Weibchen an den Hals. Hässliche kamen denen nie ins Gebiss.

      Bitte bewahren Sie diese stolze Tradition.

      2 8 Melden
    • Alienus 18.03.2018 20:16
      Highlight Ach Beteigeuze, wie schön Sie sich anpirschen können.

      Sie brauchen meinen weiblichen Beistand? Hi,hi. Habe in die Hose geschaut und ward irritiert. Weiblich? Wahahahaha! Hoffe, Sie haben keinen Neidkomplex.

      Hm, Ratschläge Herrn Stamm erteilen wollens, wohl eher Radschläge.

      Mein Rat ohne Schläge: Schade, Sie vergeuden an uns kleinsterbsigen Hirnis Ihr Talent. Als selbsteingeschätzte gigantische Knallerbse sollten Sie aufm Blogg der Barbypuppe das Glück probieren. Da wird Ihnen geholfen! ;)

      In hoher Ab…äh… Verneigung.

      Ihr Fremdling.
      11 1 Melden
    • Alienus 18.03.2018 21:31
      Highlight Beteigeuze, langsam wachsen Sie in mein steinernes kaltes Herzelein hinein.

      Noch‘n Nachtrag: Die Sache mit den Hübschen haben Sie hübsch beschrieben, wirklich troll, ... aber vergessen, dass die Hässlichen von uns dem niederen Hofgesinde der Trollpatsche und Beteigeuzes zur Resteverwertung überlassen wurden.

      En Guete.

      Hmmmmm. Leckerschlecker.
      7 2 Melden
    • Beteigeuze 18.03.2018 21:43
      Highlight Alienus

      Sie haben in Ihre Hosen geschaut und haben da einen Schniedelwutz gesehen?

      Ich bin da Ihrem Beispiel gefolgt und habe ebenfalls ein vorquellendes Etwas vorgefunden.

      Sollte es denn tatsächlich sein, dass wir beide männliche Attribute an uns tragen und keine Weibchen sind??

      Also wirklich, ein bisschen Trans-Gender würde uns doch gar nicht so schlecht stehen, finden Sie nicht auch?

      OK, das war`s für heut.

      Man liest sich.

      3 4 Melden
    • Pasionaria 19.03.2018 22:03
      Highlight Alienus
      Ei, ei, ei - da scheint sich ja, was anzubahnen :-(
      Du bist zur Hass-Liebe an Betsy's Firnament aufgestiegen!
      Beinahe ungeheuer.
      Bleib doch lieber fuer das, was Du schreibst, gehasst, als fuer das, was Du (nicht) bist...., geliebt zu werden.
      4 1 Melden
    • Alienus 20.03.2018 11:15
      Highlight Huch, Pasionaria, ich werde doch dieses Danaergeschenk von Beteigeuze nicht annehmen. Oder gar öffnen.

      Aber manchmal muss man bis an die Grenzen des guten Geschmacks gehen und auf dieser rumturnen, um zu sehen was dahinter sich windet, um dann schnellstens davor zu flüchten.
      5 2 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 01:43
      Highlight Alienus
      Endlich wieder einmal ein Wort, das nicht mehr so gebraeulich ist, allzu selten gezielt angewandt wird, dafuer umso mehr meiner Tastatur (ohne Umlaute!) entgegenkommt!

      Eigentlich sollte sich Betsy einen passenderen Nick zutun. Wie waer's mit > hoelzerner oder trojanischer Stern?
      2 1 Melden
    • Alienus 21.03.2018 17:53
      Highlight Pasionaria

      Mein Vor-Schlag ist dieser: „………“.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 19:03
      Highlight Alienus
      a propos Sprache > Du als D-Sprache-Insider, kannst Du mir sagen: ist denken ohne Sprache resp. Sprache ohne denken ueberhaupt moeglich?
      Was war zuerst?
      An welchem Tag gab uns 'Gott' das Geschenk der Sprache und das des Denkens? Warum vergass er viele Menschen mit letzterer Gabe?
      2 1 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 21:24
      Highlight Alienus
      oder doch eher :"🗯️🗯️🗯️🗯️🗯️"



      1 2 Melden
    • Alienus 22.03.2018 07:56
      Highlight Ei, Ei, wurde wieder das Ei-Henne-Problem in die Welt gebracht.

      Gestern konnte man am darwinistischen Verhalten im dt. Parlament erleben, dass bei einigen Parlamentariern (parlare = reden) das alttestamentarische Prinzip gilt: erst reden, wenn überhaupt dann denken.
      Auch bei der Reichs- äh Bundeskanzlerin 4.0 konnte man dies wunderschön genießen.

      Anerkennt man, dass in der germ.-deut. und nordeur. Sprachenfamilien „sprechen“ sinnhaft knacken, dröhnen, donnern, rauschen, lärmen uam. bedeutet, also Geräusche, Lärm uam. meint, so ist die primäre Herkunft für sprechen sehr aufschlussreich.
      1 1 Melden
  • Snowy 18.03.2018 10:53
    Highlight Religion poisons everything.
    29 8 Melden
    • batschki 18.03.2018 11:49
      Highlight Drei Worte, die die Welt wohl nicht verändern
      11 20 Melden
    • Snowy 19.03.2018 08:46
      Highlight Wohl eher drei Worte, welche Du nicht gerne hörst, Batschki.

      In wenigen Jahren werden in vielen westlichen Ländern der Haupteil der Bürger keiner Religion mehr angehören. Die Welt verändert sich gerade sehr stark - eben genau weil die Menschen merken, dass Religionen selten gutes bewirken.
      27 3 Melden
  • stromgald 18.03.2018 10:40
    Highlight Es fehlt noch ein Zitat von Claude Cueni selber:

    "Religion ist die größte Betrugsgeschichte der Menschheit."

    Aus "Godless Sun" von Claude Cueni, 2016
    32 3 Melden
  • Skydancer 18.03.2018 05:01
    Highlight Das erinnnert mich an die Frage an meinen 4. Primarschullehrer: Sie, wieso bin ich genau in diesem Körper und steuere ihn und keinen anderen?
    Er erklärte mich für dumm.

    Da ging es bei mir los mit Fragen über Gott.
    31 4 Melden
  • Pasionaria 18.03.2018 00:16
    Highlight H. Stamm
    Fuer einmal meine grosse Muehe mit diesem Blog: heuchlerische und zweifelhafte Aussagen eines Dalai Lamas oder Napoleón unter die sinnreichen und intelligenten Zitate grosser Denker und Schriftstelle zu mischen.
    Vom Lama kennen wir unterdessen, wie er Wasser > gesalbte Sprueche predigt, aber mit faschistischen Sektenfuehrern und der politisch Rechten Wein trinkt.
    Bei Napoleón stehen, trotz gewissen polit.- positive Einfluessen, sein Narzissmus und seine brutalen Kriege im Gedaechtnis.
    Damit wird nur Fundis, z.B. Franz0506 in die hl. Haende gespielt. Ein Abendmahlschmaus fuer sie!
    7 45 Melden
    • Franz0506 18.03.2018 18:52
      Highlight Hr. Pasionaria
      Sie bezeichnen mich als Fundi. HS führt seit Jahrzehnten einen Feldzug gegen Gläubige - ich kenne Sie da als treuen Stammianer. Das ist auch eine Form von Fundamentalismus. Meine Sicht: Es gibt Gott, jeder lebt nach dem Tode in der jenseitigen Welt weiter. Jeder ist ein Geschöpf Gottes, jeder hat gleiche Rechte aber auch die Pflicht sich an die Gebote zu halten. Ich kann nicht beweisen, dass es Gott gibt, sie können nicht beweisen dass es ihn nicht gibt. Wer recht hat, werden wir dann sehen. Gott zu verleugnen und Gläubige zu dissen, macht diese Welt aber auch nicht besser.
      5 33 Melden
    • Snowy 19.03.2018 09:12
      Highlight Gläubige dissen nicht - aber aufzeigen was Reliogionen alles verbrochen haben sehr wohl.
      21 1 Melden
    • pablo' 20.03.2018 01:21
      Highlight Gläubig sein heisst,wenn man meint, unmögliches zu erfüllen,was der Meister seinen Anhängern auferlegt hat,die er selbst nicht einmal einhalten kann.Wenn jemand sich selbst zu Gott macht,dann stellt er sich in den Mittelpunkt,mit der Meinung,er hätte die Weisheit gefressen,u.niemand mehr ausser ihn selbst.Wenn die Auferlegten Bürden,die niemand fehlerlos einhalten kann,kommt er sowieso in die Hölle,weil niemand das einhalten kann,so ist es bei religiösen Fangruppierungen. Doch mit der geschürten Angst,wer nicht tut wie Ichsektenführer es will,kommt in die Hölle.
      6 0 Melden
    • Pasionaria 21.03.2018 06:10
      Highlight Ach, Franzerl
      Immer die gleiche Leier, sehr ermuedend.
      Was verstehen Sie unter Feldzug? Voellig daneben.
      Es ist einfach, wenn die Fundis zu laut werden, muss der Skeptiker noch lauter werden....
      Welch falscher Moment, Pas. als Stammianer zu bezeichnen. Gerade dann, wenn ich an seinem Blog etwas kritisiere, komisch?
      "Ich kann nicht beweisen, dass es Gott gibt, sie können nicht beweisen dass es ihn nicht gibt."
      Zum 144ten Mal, derjenige, der etwas behauptet/fantasiert ist den Beweis schuldig!
      Denken Sie an's beruehmt/beruechtigte Spaghettimonster, beweisen Sie mir, dass es dieses nicht gibt!
      5 1 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 21:49
    Highlight Religionen sind auch Organisatoren der weltgrössten LARP-Events. Prozession die quälend langsam umher gurken, Apple-Jünger die sich die Beine in den Bauch stehen, Verrückte in weiten Gewändern, die um einen Stein hopsen. Ohne zweifel allesamt lustige Beschäftigungen, aber ernst meinen kann man das unmöglich. Welcher Gott möchte, dass wir uns wie geisteskranke benehmen? Wohl nur einer der nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Eins muss man ihm lassen, das Schnabeltier ist einfach zu drollig.
    34 1 Melden
    • G.Oreb 19.03.2018 06:48
      Highlight “Verrückte in weiten Gewändern, die um einen Stein hopsen.”

      Made my day 😅
      11 0 Melden
  • Franz0506 17.03.2018 20:44
    Highlight Wenn der Massenmörder Napoleon im Titelbild als Atheist gezeigt wird, dann sagt einiges aus. Hunderttausende junge Männer - auch aus der Schweiz - sind von Kanonen- und Gewehrkugeln zerfetzt auf seinen Schlachtfeldern verblutet. Mit einem wahren Gottesglauben, hätte er Europa nicht mit Kriegen überzogen. Wer nun meint, dass man für seine Taten in der jenseitigen Welt nicht Rechenschaft abgelegen muss, wird sich noch wundern - nichts geht vergessen. Diese Welt ist ein Prüfungsort, vielleicht auch noch ein Teil der Hölle. Hier kann man zeigen, wes Geistes Kind man ist und wohin man strebt.
    14 105 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 22:06
      Highlight Was sagt es denn aus? Etwa, dass alle Atheisten verrückt und grössenwahnsinnig sind? Es zeigt eigentlich nur, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte. Denn selbst im Rollstuhl neben uns könnte eine Gesässvioline Wagner spielen.
      30 4 Melden
    • Oxymora 17.03.2018 23:11
      Highlight @ Franz

      Das Napoleon angeblich Atheist war, dürfen Sie glauben.
      Wer sich kritisch zu Religion äussert, ist aber nicht zwingend Atheist.

      http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/ethik/geschichte/126135-ich_kenne_die_menschen_jesus_war_mehr_als_ein_mensch.html

      https://www.katholisches.info/2013/11/stichwoerter-der-geschichte-starb-napoleon-bonaparte-als-glaeubiger-katholik/

      Gibt es bei den Christen Echte und Falsche, wie bei den Muslimen?
      Klären Sie uns auf, zu welchen gehören die Napoleon Fans?
      Lässt sich von Napoleon auf alle Katholiken schliessen?
      20 3 Melden
    • Pianovilla 18.03.2018 00:55
      Highlight Das ist ja mal was ganz Neues: dass Menschen mit dem "wahren Gottesglauben" Kontinente nicht mit Krieg überzogen haben.
      Nie. Niemals.

      Sagmal, Franz0506, das war ironisch von dir, gell? Weil, wenn nicht, dann hast du einfach grad mal 3000 Jahre Religions- und Weltgeschichte ignoriert. Kann passieren, wenn man mehr glaubt und weniger weiss.
      58 2 Melden
    • swisskiss 18.03.2018 03:52
      Highlight Ich krieg die Krise..... Da sind noch nicht mal 20 Jahre vergangen, dass ein amerikanischer Präsident mit dem Verweis auf den wahren Glauben, den Krieg gegen die "Achse des Bösen" propagierte und den Irak überfallen hat.

      Und dieser christliche Kreuzzug war die Initialzündung für die Gründung des Islamischen Staates, die im Namen Ihres Gottes, die Welt terrorisieren.

      Mich würde brennend interessieren, was Sie als den " wahren Gottesglauben" interpretieren und wie Sie zu Anhängern anderer Religionen stehen, die sich auch als die "wahren Gottesgläubigen" betrachten.
      56 4 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 09:11
      Highlight Hüte Dich, was Du über den Schöpfer der Schweiz sagst!
      Ohne Napoleon gäbe es weder Schweizer, noch Welsche!
      Ohne Napoleon wäre die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich ziemlich genau identisch mit dem "Röschdi-Graben".
      Wäre das schlimm?
      Eigentlich nicht. Aber wir wären jetzt in der EU.
      Gäbe es eine EU ohne Napoleon?
      18 7 Melden
    • Franz0506 18.03.2018 09:52
      Highlight @swisskiss
      Definition wahrer Gottesglaube
      Matthäus 22,35: Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

      Übrigens, schreibe bitte keinen Käse, dass der Nachbau von Leben erfolgreich war, lächerlich!
      4 34 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 11:41
      Highlight @Oxymora

      Eww, das sind ja mal gute Quellen, so als würde man vom unteren Ende des Ganges trinken.

      Immerhin musste ich nicht selbst googeln:

      https://antwortenhier.me/q/Sind-diese-u-erungen-von-napoleon-ber-jesus-echt-32627446057

      Ich empfehle die Quellen zu überprüfen.
      11 0 Melden
    • swisskiss 18.03.2018 12:06
      Highlight Das ist das Poblem der "wahren Gläubigen".Ignoranz:http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/durchbruch-forscher-erschaffen-erstmals-kuenstliches-leben-a-696016.html

      Und Arroganz, mit dem Verweis auf die Bibel.
      Derselbe "Beweis" zum wahren Glauben findet sich auch in Tora und Koran.

      Dieser Fundamentalismus, das unreflektierte Beharren als einzige Religion den wahren Glauben zu besitzen, ist die Grundlage einen Andersgläubigen nicht als Menschen zu sehen, sondern als Abergbläubigen von Satan verführten.

      17 3 Melden
    • Oxymora 18.03.2018 14:06
      Highlight @ Djinn

      Danke für den Link.

      Meine Quellen dienen ganz klar der religiösen Propaganda.

      Aber sie zeigen wie das Christentum, an der Meinung über Napoleon konfessionsübergreifend zersplittert.

      Hält man ihn für einen Atheisten, spricht man von der Kriegsgurgel.

      Hält man Ihn für einen Katholiken, ist er ehrenwerter Kaiser der Franzosen.

      Immer hin, im Gegensatz zu Jesus war Napoleon wirklich real existent.
      7 2 Melden
    • Franz0506 18.03.2018 16:41
      Highlight @swisskiss

      Gemäss Link wurden also einer lebenden Zelle DNA-Abschnitte aus anderen Zellen eingefügt - nun beklatschen sich die Wissenschaftler, dass sie Leben nachgebaut hätten. Das ist ja nur Pfusch im Erbgut. Da ist jeder Tulpenzüchter kreativer, mit Kreuzungen verändert er ja auch die DNA.

      Die wahre Tragik in der heutigen Zeit ist die Ignoranz der Evolutionsgläubigen, die die Schöpfung als ein Produkt des Zufalls verachten und auch noch meinen, sie wären deshalb besonders klug. Dabei sind sie im selben Boot wie in einer Sekte, beiden können ihren Glauben nicht beweisen.



      5 19 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 17:25
      7 0 Melden
    • pablo' 18.03.2018 18:02
      Highlight Überglauben allerseits, wie das unbefleckte Kreuz, sollte doch wie jederzeit - schwaches zu verdecken. Der Irrtum ist aber gross, wenn Sturm aufkommt, wo findet man sich denn wieder, aufgedeckt wie immer wieder so, peinlich und nackt, den wo bleibt da die Moral!?
      0 7 Melden
    • pablo' 18.03.2018 18:49
      Highlight Franz0506, diese Blüte Tulpe ist nicht wirklich eine Blume, sondern eine Kreuzung, vergleich Ethnologie immer wiederkehrenden Entstehen und Niedergang. Kulturen verbindlich der Religionen, entstehen immer wieder neue Geistesströmungen, die eigentlich durch Gebote unterdrücken, dass man über den Glaubenden Macht ausüben kann. Einen Glauben den man nicht erfüllen kann erniedrigt, und mit immer wiederkehrenden Thesen kommt immer wieder mehr ein frommer Napoleon.
      1 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 19:32
      Highlight @pablo'

      Mir war nicht bewusst, dass Übersetzungsprogramme derart lyrische Texte erzeugen kann. Sehr schön, aber auch sehr unverständlich.
      6 0 Melden
    • G.Oreb 19.03.2018 06:56
      Highlight @Franz0506

      “Mit einem wahren Gottesglauben, hätte er Europa nicht mit Kriegen überzogen.”

      Umm.. Lies doch mal das hier:

      de.wikipedia.org/wiki/Religionskrieg

      [Die] Christenverfolgungen der Antike, die Expansionskriege des Islam bis zum 8. Jahrhundert, die Kreuzzüge der Christen und die Albigenserkriege des Mittelalters.

      6 0 Melden
    • pablo' 20.03.2018 00:33
      Highlight Djinn, so ein Napoleon im Vergleich mit der Tulpe, zeigt, das es keine Blume ist, sondern nur eine Zucht, und so ist es mit den Religionen, eine bunte Mischungen aus verschiedenen Geistesströmungen.
      1 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 20.03.2018 16:34
      Highlight > Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite ..

      Wie bitte? Ist nun das erste Gebot das wichtigste oder nicht?
      2 0 Melden
  • Denverclan 17.03.2018 19:20
    Highlight Je mehr wir wissen, desto mehr wissen wir, dass wir gar nichts wissen.... Was wir aber sicher wissen......es gibt verdammt viel Arbeit auf der Erde und wir tun nichts....nullkommanull nichts. Streitet euch doch über Gott, das hilft aber leider den auf der Schattenseite Lebenden nicht! Manchmal könnte ich kotzen, der Mensch ist das Schlimmste auf dieser eigentlich doch schönen Erde......wir haben nur diese eine, aber das kümmert die wenigsten......Gier, Hass, Neid und vieles mehr zeichnet die Krönung der Schöpfung aus........wir tragen die Verantwortung, kein Gott, wir sind die Täter!
    31 5 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 09:16
      Highlight Das ist mir jetzt etwas gar schwarz gemalt.
      Zur Aufmunterung gebe ich Dir hier einen weiteren Schwarzen Link:
      2 6 Melden
  • Anam.Cara 17.03.2018 18:00
    Highlight Was genau war jetzt die Aussage des Artikels? Dass es schon immer Atheisten gab? Oder dass streng religiöse Menschen schlecht mit Religions-Kritik umgehen können?
    Ja, stimmt.
    Das beweist aber nicht, dass es keine Götter gibt.
    Viele der zitierten Aussagen stammen von grossen Geistern und kritisieren m.E. den Kult (z.B. die Kirche) bzw. die damit verbundene Macht. Und nicht unbedingt den Glauben.
    Wenn mir jedoch die Intelligenz abgesprochen wird, weil ich gläubig bin, ist das nicht Religions-Kritik, sondern "Gläubigen-Bashing". Wieso soll ich das nicht persönlich nehmen dürfen?
    17 33 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 22:16
      Highlight Religiöse und Esoteriker können in fünf Minuten mehr Unsinn erzählen, als tausende Wissenschaftler in 100 Jahren wiederlegen können. Etwas wissenschaftlich nicht genau beschreiben zu können, bringt den Menschen weiter, als eifach zu sagen, es wäre übernatürlich.
      19 9 Melden
    • dä dingsbums 17.03.2018 23:00
      Highlight Du kannst das genau so persönlich nehmen wie ich, wenn mir ein Religöser sagt, ich werde in der Hölle landen, weil ich Atheist bin.
      24 2 Melden
  • Oxymora 17.03.2018 16:27
    Highlight Bald 1000 Jahre
    nach seinem Tod,
    hassen die Gläubigen
    Al-Ma’arri noch immer.

    Wird man der Person
    nicht mehr Habhaft,
    köpft man die Statuen.




    29 1 Melden
    • Sophia 18.03.2018 11:56
      Highlight Und solche Taten zeigen, welche unheimliche, unübertreffliche "Intelligenz" solche Scharfrichter in eigener Sache auszeichnet!
      8 0 Melden
  • azoui 17.03.2018 15:42
    Highlight Ich liebe solche Zitate.
    Claude Cueni's "Die Bibel der Atheisten" ist voll mit solchen.
    21 1 Melden
    • Pasionaria 17.03.2018 23:41
      Highlight Sehr guter Hinweis!
      6 1 Melden
  • Gabriele Bryant 17.03.2018 15:39
    Highlight Ich bin nicht gläubig, aber ich erwarte gute Recherche: Galileo Galilei war meines Wissens ein gläubiger Mensch, der versuchte, der Kirche mit dem Appell an die Vernunft und den Verstand entgegenzutreten - was der zitierte Satz ja auch eindeutig aussagt: „Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.» Das ist keine Verneinung von Gott, sondern die Aussage, dass Gott den Menschen mit Verstand ausgestattet hat - auf dass er diesen auch gebrauche. )
    58 7 Melden
    • _kokolorix 17.03.2018 18:18
      Highlight Und wenn man den Versand gebraucht, wo landet der Glaube an Gott dann?
      Das erinnert an die Aussage von Einstein mit dem Würfeln. Auch dieses Zitat wird von Religiösen als Beweis für Gläubigkeit angeführt. Wer über das Wesen der Welt nachdenkt kann nur zum Schluss kommen, dass Götter nicht existieren
      23 14 Melden
    • Sophia 17.03.2018 20:03
      Highlight Liebe Gabriela, das kann man so sehen und wer an Gott glaubt, wird es so sehen wollen. Aber der Galileo war ein sehr gescheiter Mann und ein noch gescheiterer Diplomat. Nein, Galileos Aussage ist keine Verneinung von Gott, aber ein ziemlich kluger Gedanke zur Unvernunft der Machthaber seiner Zeit und eine noch klügere Überlebensstrategie. Unterschätze dessen Intellekt und Lebensfreude nicht! Hätte er gesagt, was er wirklich denkt, wäre er mit Sicherheit auf dem Scheiterhaufen gelandet.
      34 0 Melden
    • Alienus 17.03.2018 20:36
      Highlight Kokolorix

      Gebraucht man den göttlichen Versand, so kommt man entweder in den langweiligen Himmel, oder das biedere Fegefeuer oder in den heißen Club mit den gefallenen heißen Mädchen.

      Der Tarif bestimmt den Zielort!
      11 4 Melden
  • cero 17.03.2018 14:56
    Highlight Bei all diesen Diskussionen beschleicht mich ein Verdacht, nämlich dass die Wissenschaft zur Ersatzreligion wird. Früher schrie man " christlich" heute halt "wissenschaftlich" . Die Wissenschaft ist doch nichts anderes als der Versuch, unsere Welt so genau wie möglich zu beschreiben und aus den Erkenntnissen
    weitere Erkenntnisse zu gewinnen. "Absolute Wahrheit" finde ich in diesem Zusammenhang ein groß des Wort.Wo religiöse und Atheisten nur noch behaupten, sie hätten recht, benehmen sie sich genau gleich ausgrenzend. Dabei hätte unsere Welt Friedensstifter hüben wie drüben bitter nötig.
    34 63 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 15:21
      Highlight Die Wissenschaft hat nie behauptet die absolute Wahrheit zu verkünden, dass machen nur Religionen. Wissenschaft ist wie Sie selbst sagen, der momentane Stand der Erkenntnisse aus Erkenntnissen.
      83 9 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 16:00
      Highlight @ Djinn
      Das ist mir etwas zu blauäugig.
      Ja natürlich, Wissenschaft sollte so sein, wie Du das beschreibst.
      Aber wie überall sind auch in der Wissenschaft Menschen am Werk, die als Professoren Machtpositionen ergattern, sich in Denkschulen zusammenfinden, mit anderen Professoren und Denkschulen erbitterte Machtkämpfe austragen, um Staatsaufträge und Sponsorengelder aus der Wirtschaft buhlen, usw.
      Am Ende ist auch entscheidend, WO und WAS WOZU geforscht wird.
      Und so befinden wir uns halt wieder viel näher beim traditionellen Interessen-Filz mit den Religionen, als uns lieb sein kann...
      27 22 Melden
    • Sophia 17.03.2018 20:09
      Highlight Niemand hat Gott je gesehen und niemand kann ihn erklären. Ein gescheiter Rabbi hat einmal gefragt, könnte Gott einen Berg erschaffen, den er selbst nicht mehr heben könnte? Es kann gar keinen allmächtigen Gott geben! Und was soll ein Gott denn sein, wenn nicht allmächtig? Nichts! Es gibt keinen Gott, er ist ein Hirngespinst!
      24 9 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 14:27
    Highlight Wenn wir von Gott den freien Willen erhalten haben, kann er nicht allmächtig sein, da er über diesen nicht bestimmen kann. Ist er jedoch allmächtig so können wir keinen freien Willen haben. Wie man es nun dreht und wendet, für den alten Herren in den Wolken sieht es schlecht aus. Schaut man nun die Menschen an, muss Gott also entweder ein ziemlich zynischer Kollege oder einfach unfähig sein.
    36 20 Melden
    • Sophia 17.03.2018 20:12
      Highlight Gerade habe ich so etwas ähnliches gesagt, nur könnte Gott ja den freien Willen selbst geschaffen und sich ihm freiwillig unterworfen haben. Aber ob Gott etaws schaffen könnte, das grösser ist, als er selbst, ist schon eine etwas schwierigere Frage!
      4 4 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 21:34
      Highlight Die von uns beschriebenen Situationen sind astreine Allmachtsparadoxa, wobei ich meines in hiesigen Gefilden wo die christliche Kultur vorherrscht, lieber anführe, da es direkten Bezug zur Bibel hat.

      Mehr dazu findet ihr auch unter:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Allmachtsparadoxon

      Ich lehne keinen Glauben ab, der einen zu einem besseren Menschen macht. Ich bin lediglich gegen Bücher in welche man zuviel hinein interpretieren kann.

      Hierzu lese man John Nivens Roman - Gott bewahre:

      https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Gott-bewahre/John-Niven/Heyne-Hardcore/e414921.rhd


      6 0 Melden
  • Phiilofofi 17.03.2018 13:40
    Highlight "Die Zahl der Ungläubigen oder Konfessionslosen steigt nämlich kontinuierlich."

    Bin nicht religiös, möchte aber diese Aussage ein wenig relativieren.
    Dass die Anzahl der Konfessionslosen steigt, bedeutet nicht dass die Leute ungläubiger werden.
    Die Leute steigen aus der Kirche aus ja.

    Im Gegenzug gibt es so viele Menschen, die sich als "spirituell aber nicht religiös" bezeichnen.
    Und es gibt so viele Menschen, die beispielsweise die buddhistische oder hinduistische Religion nachahmen (ganze Hippie- / Esoterik-Bewegung), oder Teile davon in ihre Spiritualität einbinden.
    33 3 Melden
    • Schlumpfinchen 18.03.2018 08:49
      Highlight Ich weiss auch von Leuten, die aus der traditionellen Kirche ausgestiegen sind und sich extremeren Formen wie Freikirchen/Evangelikalen angeschlossen haben. Sind die in der Statistik so drin, oder nicht?
      7 0 Melden
  • Knety 17.03.2018 13:39
    Highlight «Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.»
    Da ist der Islam wohl eine Ausnahme.
    18 11 Melden
    • Oban 17.03.2018 16:23
      Highlight Nicht ganz, dort bringen die einen Armen die anderen Armen um. Aber solange ist es auch bei uns nicht her als sich Katholiken und Protestanten gegenseitig killten, nur ist Heute der Sprengstoff effizienter.
      27 1 Melden
    • Share 17.03.2018 16:40
      Highlight und ich dachte es sei der Zuckerbäcker äh der Kuchen.
      3 0 Melden
    • Knety 17.03.2018 16:47
      Highlight Bei uns waren es Konservative gegen Liberale. Graubünden, Solothurn und das Tessin waren auch Katholisch und kämpften auf der Seite der Liberalen.
      7 1 Melden
  • Phiilofofi 17.03.2018 13:35
    Highlight "Wie schon viele Denker und Philosophen in früheren Zeiten war auch Napoleon ein Atheist."

    Sorry, aber total irreführende Aussage.

    Es gibt ebenso viele namhafte Philosophen und Denker, die nicht atheistisch waren. Das heisst nicht, dass sie unbedingt an einen personifizierten Gott glaubten. Aber sie glaubten an eine göttliche "Einheit". Sprich eine "Instanz", welche jendeits der Welt der Gegensätze stand. Viele philosophische Strömungen wurden darauf aufgebaut.

    Von der Fülle der Philosophen jene heraus zu picken, die eine naturalistische Weltanschauung hatten, kann konstruiert wirken.
    23 16 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 14:31
      Highlight Was Sie beschreiben nennt sich Pantheismus.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pantheismus


      9 1 Melden
    • Phiilofofi 17.03.2018 14:52
      Highlight vielen Dank! <3
      2 0 Melden
    • _kokolorix 17.03.2018 18:24
      Highlight Ich persönlich finde es einfach falsch Napoleon als Denker und Philosophen zu bezeichnen. Er war ein kluger Taktiker und Stratege, daneben aber ein rücksichtsloser Machtmensch
      16 2 Melden
  • Zuagroasta 17.03.2018 13:30
    Highlight Weltanschauungen existieren auch nur, damit sie den Menschen das selbstbestimmte Denken abnehmen.
    14 6 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:06
      Highlight Zuagroasta: das gilt v.a. für jene, die sich das selbstbestimmte Denken abnehmen lassen oder es freudig freiwillig aufgeben.

      Glauben und Denken schliessen sich keineswegs aus. Aber es ist in bestimmten Religionen vielleicht nicht so weit verbreitet.
      8 3 Melden
    • Zuagroasta 17.03.2018 21:06
      Highlight "Glauben und Denken schliessen sich keineswegs aus."
      Man kann diese beiden Begriffe nicht gleichsetzen.

      Glaube ist eine Annahme bzw. Vermutung und somit ein Teil des Denkens. Ergo ist das Denken weitaus mehr als Glauben.
      Ob es in bestimmten Religionen, welche??, nicht so weit verbreitet ist, darüber kann man streiten. Meines Erachten ist die "Aufgabe" des selbstbestimmten Denkens an keine Religion per se gebunden. Vielmehr hat es alleine mit dem "Gläubigen",der Person an sich, zu tun, inwiefern man sich vorgegebenen Bildern unterwirft.
      z.B. wie sehr will man sich zu etwas zugehörig fühlen.

      3 2 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 22:47
      Highlight @Zuagroasta

      Ich vermute Anam.Cara mag alte keltische Geschichten. Mir gefallen Fantasy-Romane auch sehr. Ich habe sogar schon das Snorri Sturulson Museum in Reykholt besucht, da seine Märchen ebenfalls sehr unterhaltsam sind. Götter, Ungeheuer, Helden alles was es braucht, wenn Mann fermentierten Eishei verspeist.

      8 0 Melden
    • Alienus 18.03.2018 06:38
      Highlight @Djinn

      Nur ne Frage:

      ........................?Kelten in Island?
      5 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 11:25
      Highlight Offensichtlich ja, obwohl mein Kommentar nicht darauf abgeziehlt hat:

      https://www.decode.com/the-majority-of-icelandic-female-settlers-came-from-the-british-isles/

      Viele der Erstsiedlerinnen stammen aus Britannien und waren daher Kelten. Sie wurden wohl bei der Durchreise zur Mitfahrt bewogen. Ach was waren die Wikinger doch ein lustiges Völkchen.
      1 0 Melden
    • Alienus 18.03.2018 20:46
      Highlight Die zitierte Studie ist a bizzele verwirrend.

      Denn wenn man ab dem 5. JH die germanischen Zuwanderer Sachsen, Angeln, Friesen Jüten aus Norddeutschland / Süddänemark und später Wikinger auf die britische Insel und ihre genetischen Mischungen mit den weiblichen Britten (Kelten) anschaut bis zur Islandentdeckung, bei ca. 500 Jahren und ca. 15 bis 18 Generationen, so kann man nicht von Durchreisen sprechen.

      Ab der 2. bis. 3. Generation werden die
      Kinder Nordmannen und KEINE Kelten sein.

      In Island lässt sich klar der nordisch-norwegische Sprachursprung nachweisen.

      Nix mit Keltisch.
      3 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 21:21
      Highlight @Alienus

      Ihre Erkenntnisse sollten Sie mit denen vom Akranes Folk Museum abgleichen, nicht dass diese Halunken noch Fake News publizieren.

      http://museum.is/en/2017/03/20/celtic-heritage-in-the-west-of-iceland/

      Oder natürlich auch den Besuchern von den Irish Days:

      http://icelandreview.com/news/2011/06/28/irish-days-akranes

      0 0 Melden
    • Anam.Cara 19.03.2018 07:35
      Highlight Danke, Djinn, aber mein Interesse gilt weniger der Geschichte, als der Spiritualität der Kelten. Z.B. ihren Umgang mit verstorbenen Ahnen oder mit der Natur. Das ist für mich schon ziemlich inspirierend.
      Und du? Eine Vorliebe für Arabische Geschichten?
      1 0 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 19.03.2018 18:39
      Highlight Eher eine Vorliebe für Wesley Earl Craven, wobei mir Märchen von Scheherazade ebenso gefallen.
      1 0 Melden
  • Kollani 17.03.2018 13:13
    Highlight Das Zitat vom Dalai Lama gefällt mir am besten. Wenn man Herz hat, dann ist es doch egal, ob man religiös/gläubig/fromm oder atheist ist.
    36 7 Melden
    • Regas 17.03.2018 14:55
      Highlight @Kollani: Hat jemand kein Herz ist es auch egal ob er religiös/gläubig/fromm oder Atheist ist. Sinnloses Zitat!
      17 15 Melden
    • Kollani 17.03.2018 15:44
      Highlight Ja, so kann man es auch sehen. Aber sinnlos ist dieses Zitat ganz und gar nicht. Jetzt müsste man nur klären, was man unter „Herz haben“ versteht.
      15 2 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 16:09
      Highlight Na gut, ich kenne sehr herzliche Leute, denen aber der Verstand abhanden gekommen ist.
      Äusserst unangenehme Leute, kann ich Dir sagen!
      Die gute Mischung macht's!
      Nach dem Ideal des berühmten "Unbekannten Engländers" im Werbespot für irgendetwas:
      "Nikt zu viel und nikt zu wenig!"
      (Mein Sohn behauptet, allerdings, dass dieser Engländer "Nikt zu wenig und nikt zu viel!" gesagt habe.)
      Falls jemand sich an diesen Werbespot erinnern kann: Welche Variante der Weisheit hat er tatsächlich gesagt?
      7 3 Melden
    • Share 17.03.2018 18:06
      Highlight @Rod
      Wenn man unter der Dusche falsch singt, heisst das nicht, dass der Verstand abhanden gekommen ist. Der hat nämlich Hertz. Der Lama spricht vom Erz. Wenn du nur das Rechtschreibeprogramm rechnen laesst, ja dann weisst du ja von was das Internet überquellt.
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 13:20
      Highlight @Regas: wundervoll :) mein Lieblingskommentar.

      @Kollani: Ist denn der Lama so wenig Humanist und Speziesist, dass er nicht sagen kann 'Es ist egal ob etwas religiös/gläubig/fromm oder atheist ist.'?
      1 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 13:11
    Highlight Buddha war kein Gott, kein Prophet, kein Heiliger, kein Zauberer, er war einfach nur ein Lehrer aus einer reichen Familie der gesehen hat das Mammon nicht glücklich macht. Ausserdem hat er selbst seinen Schülern gesagt das man ihn kritisieren soll wenn man nicht der Meinung des Buddha ist. An Gott glaubte er so gesehen auch nicht. Man kann den Göttlichen Zustand erreichen aber das ist nur metaphorisch gemeint. Buddhismus ist eben nicht wie jede andere Religion sondern Rational.
    17 20 Melden
    • blobb 17.03.2018 17:48
      Highlight Nicht Hollywood-Buddismus mit dem traditionellem Buddismus verwechseln. Dort gibt es genau so Schattenseiten, Morde im Namen der Religion und Unterdrückung Andersgläubiger.
      25 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 18:07
      Highlight Tue ich nicht. Das was du bennenst hat mit dem Buddhismus nichts zu tun da Buddhisten auch nicht missionieren. Sondern mit der Situation in diesen Ländern und Ethnische Konflikte. Du meinst wahrscheinlich Myanmar. Das hat mit Religion auf den genaueren Blick wenig zu tun.
      7 14 Melden
  • Beggride 17.03.2018 12:55
    Highlight Was viele Gläubige und Gegner des Glaubens nicht sehen, ist, dass die Bibel (das Buch, nicht die Kirche) nicht versucht die einzig wahre Ansicht der Welt zu vermitteln. Sie versucht viel eher Werte BILDHAFT darzustellen, nach denen ein guter Mensch leben sollte. Das sieht man daran, dass es zum Bsp zur Weltentstehung min. 3 Geschichten in der Bibel hat. Klar das ist beim Aspekt vom alleskönnenden Gott ein wenig anders, doch es liegt doch in der Natur des Menschen alles verstehen zu wollen. Ohne den Glauben und die Kraft die unsere Vorfahren dadurch hatten, wären wir heute vermutlich nicht da.
    15 25 Melden
    • leu84 17.03.2018 14:29
      Highlight Grundsätzlich ist jede "heilige" Schrift eher eine Lebensart. Wenn man diese befolgt, hat man weniger Probleme. Ein Beispiel: Du sollst nicht stehlen. Warum nicht? Stiehlt man des Nachbarn Ziege, so wird der Hirte wütend und klaut dem anderen Heu oder erschlägt ihn. Danach gibt es Rachegelüste beider Sippen/Familien, was der Gemeinschaft schadet.
      Es gibt Essensregeln die aus der Vor-Kühlschrank-Ära oder heissen Regionen Sinn gemacht haben. Es waren sozusagen Erfahrungen die weitergegeben wurde.
      Das Problem war eher, dass man Könige/Fürsten als gottgleich angesehen werden musste
      18 3 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 16:20
      Highlight Ja, das ist sehr wahr!
      Ohne all das, was bisher geschah, wären wir nicht da!
      Und zu dem, was passiert ist, gehören so ungeheure Dinge, wie:
      - Urknall!
      - Sonnensystems-Ursuppe!
      - Ein Schwarzes Loch hockt inmitten unserer Milchstrassen-Galxie und wird irgendwann Mega-Billionen von Sonnensystemen verschlingen und in Jahr-Mega-Billionen wieder ausspucken!
      - Ein Meteorit-Einschlag kombiniert mit einem Mega-Vulkan-Ausbruch löscht fast alle Saurier aus!
      - Hominiden wandern, rudern und segeln von Afrika her kommend weiter in alle Kontinente!
      - Eine Eizelle wird von einem Spermium befruchtet!
      12 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 17:21
      Highlight leu
      Die Essensregeln hatten absolut nichts mit Gesundheit zu tun, sondern waren ausschliesslich Rituale um im Innern einer Gruppe Gemeinschaft zu erzeugen und sich nach aussen abzugrenzen.

      Beispiel Schweinefleischverzicht im Islam. Damals gab es in Arabien keine Schweine. Die Vorschrift war also vom Gesundheitlichen her absolut sinnlos. Es ging vielmehr darum, sich den Juden anzunähern, dennen die Essregeln abgeschaut waren.
      Das Gleiche kann man auch über die jüdischen Regeln sagen.
      14 4 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 17:33
      Highlight @ Rabbi
      Könnte es sein, dass es in Arabien keine Schweine gab, weil den Muslimen aus (sehr sinnvollen!) Gründen vom Verzehr von Schweinefleisch abgeraten wurde?
      Das Schwein ist als Allesfresser nahe verwandt mit uns und wird darum von Parasiten besiedelt, welche sehr leicht auch im menschlichen Organismus schmarotzen können.
      Die Islamische Regel gegen den Schweinefleisch-Verzehr ist also grundsätzlich ebenso sinnvoll, wie das Islamische Verbot von Alkohol!
      Die Regeln sollten einfach mehr der Orientierung dienen und "locker" gehandhabt werden, wie bei den Balkan-Muslimen gang und gäbe.
      19 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 18:07
      Highlight Dieses Märchen vom infizierten Schweinefleisch ist doch jetzt schon lange genug umgegangen.
      Habe ich nicht deutlich geschrieben, dass es bereits vor dem Verbot von Schweinefleisch keine Schweine gab?
      In Israel in grauer Vorzeit (-1000) war das etwas anders. Die ganze Gegend war sehr fruchtbar und Schweine gab es und die wurden auch gegessen - ausser von den Juden. Also auch hier kein gesundheitlicher Grund, sondern ausschliesslich religiös bedingt.
      14 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 18:27
      Highlight Wären es wirklich gesundheitliche Regeln, gäbe es keinen Grund diese religiös zu untermauern.
      Wir essen schliesslich auch keine Giftpilze, obwohl sie uns religiös nicht verboten wären. Sogar ganz im Gegenteil! Laut NT ist nichts giftig, wenn man nur den rechten Glauben hat. Ausser Opferfleisch, da ist aber der religiöse Kontext offensichtlich und ebenso, dass diese Regel keinen gesundheitlichen Aspekt hat.
      14 6 Melden
    • Oxymora 17.03.2018 18:53
      Highlight @rodolofo

      Hat Ihnen Master Bogyman die Schweine-Verzehr-Theologie beigebracht?

      In der Realität kann jedes Fleisch Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Wo in Bibel/Koran steht etwas von Parasiten im Schweinefleisch?


      1. Das Schweinefleischverbot ist keine Islamische Erfindung.

      2. Es wurde der Bibel abgekupfert (3. Buch Mose 11)

      3. Gott will es und er begründet es auch nirgends.

      4. Speise Gebote markieren die Grenzen zwischen “Wir” und “Die” (sehr nützlich für die Religionen)

      5. Mit Gesundheit hat das nichts zu tun.
      17 1 Melden
    • Oxymora 17.03.2018 19:27
      Highlight Wegen seiner Grösse und Wildheit ist Schwertfisch eine begehrte Trophäe. An der Schnur liefert der Schwertfisch einen lang andauernden Kampf und schiesst in spektakulären Sprüngen aus dem Wasser. Ihm wird auch von muslimischen Anglern nachgestellt, so das der Bestand in den Gewässern Nordafrikas gefährdet ist. Nach dem Fototermin lässt der Gläubige den toten Fisch liegen oder wirft in ins Meer zurück, da das Tier keine Schuppen hat. Von Parasiten die den Mensch befallen ist mir, nichts bekannt, aber es grenzt gut von den Ungläubigen ab, die die getöteten Fische immerhin noch verzehren.
      10 1 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 20:02
      Highlight @Rabbi Jussuf: Das Gleiche kann man auch über die jüdischen Regeln sagen

      Das ist nun wirklich zu pauschal, manche Nahrungsgebote dienten wohl tatsächlich nur als Abgrenzung - wer komplizierte Speisegebote beachten will/muss, wird sich weniger mit anderen Völkern/Stämmen mischen (sieht man ja schön bei Veganern, die mittlerweile sogar eigene Krippen wünschen). Andere Speisegebote dienten aber sehr wohl der Gesundheit, z.B. das Verbot auf dem Feld vereendete Tiere zu essen.
      11 1 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 20:17
      Highlight @ Oxymora
      Nein, da ich frei denke, bin ich selber drauf gekommen, indem ich aus den Medien dieses und jenes aufgeschnappt und im Gehirn abgespeichert habe.
      Übrigens hat auch die mythische Deutung der Nordlichter durch die Wikinger gemäss Harald Lesch einen naturwissenschaftlich nachweisbaren Wahrheit-Gehalt.
      Dass der Islam vom Judentum und dem Christentum "abgekupfert" haben soll, erstaunt mich nicht! Die lebten alle in der gleichen Gegend und erzählten und tauschten Geschichten, wie Musiker Rhythmen und Melodien kombinieren.
      Ist doch wunderbar!
      Warum immer Konkurrenz und Wettbewerb?
      6 3 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 20:22
      Highlight ...
      Ein Katholische Priester an meinem Wohnort entspricht meiner Vorstellung von einem modernen und weltoffenen Religiösen:
      Er reisst oft und gerne in der Welt herum und erzählt dann seiner Gemeinde in seinen Gottesdiensten kleine Mütterchen aus seinen Begegnungen mit anderen Religionen.
      Er sagt, dass alle Religionen einen gleichen Kern haben, dass aber jede Religion besondere Stärken (und Schwächen) herausgebildet hätten, so wie einzelne Menschen, oder Kulturen.
      Ich selber kann ja mit dem Katholizismus nicht viel anfangen, aber dieser Priester konnte mich einige Male begeistern.
      6 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 21:02
      Highlight Oxymora
      Das ist vergebene Liebesmüh. Die beiden halten sich lieber Augen und Ohren zu, wie die 2 religiösen Affen oben im Video.

      Leider halten sie nicht auch noch den Mund, wie der muslimische Affe.
      7 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 22:21
      Highlight Maracuja
      Der Grund für diese Regel liegt aber darin, dass tote Tiere auf dem Feld nicht geschächtet worden waren.
      Eigentlich dürfte Aas schon gegessen werden, nur ist man dann unrein, muss seine Kleider wechseln, sich waschen. Erst am nächsten Tag ist man wieder rein. (Lev 17, 15-16)
      Also auch hier keine Gesundheitsvorsorge.
      6 0 Melden
    • Maracuja 18.03.2018 10:37
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Kannst du deine Behauptung durch irgendeine jüdische Quelle stützen? Nein, Lev 17, 15-16, bedeutet keine Aufhebung des Gebots, dass Aas nicht gegessen werden darf, sondern bezieht sich darauf, wie sich jemand verhalten muss, der aus einer absoluten Notlage (z.B. in der Wüste verirrt) Aas gegessen hat. Dass eine ausgiebige Reinigung (Dekontaminierung) verlangt wird und eine Zeitspanne abgewartet werden muss (abwarten, ob Symptome auftreten) bis die Person wieder als rein gilt, zeigt doch deutlich, dass es um Hygienevorschriften geht.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 12:26
      Highlight Nein Maracuja
      "Rein" ist eindeutig im religiösem Sinn gemeint.
      Dass das tote Fleisch gegessen werden darf, war von mir eine Interpretation. Religiös ist es absolut verboten. Es gibt aber nach Übertreten des Verbots eine Möglichkeit sich wieder rein zu machen. Wieder mit Ritualen und Regeln, die mit Gesundheit nichts zu tun haben.
      Es ist doch offensichtlich, dass es nicht um Gesundheit geht. Bei dem Fleisch auf dem Feld geht es nicht nur um Verendetes, sondern vor allem um gerissenes Fleisch, also nicht Geschächtetes. Da liegt der Hase im Pfeffer: 1. die Qual, 2. ist nicht alles Blut raus.
      5 0 Melden
    • Oxymora 18.03.2018 12:49
      Highlight Christliche Gesundheitsvorsorge
      im Vergleich

      Lev 17,15 Jeder, ..., der ein verendetes oder zerrissenes Tier isst, .... ist unrein bis zum Abend; dann ist er rein.

      Lev 12,2
      Wenn eine Frau niederkommt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein, wie sie in der Zeit ihrer Regel unrein ist.

      Was lernen wir daraus?
      Aas ist reiner als Frauen?
      Frauen sollten aus gesundheitlichen Gründen nicht gegessen werden?

      Wozu die vielen Vorschriften? Gott weis ja schon ob ich Frauen fressen werde oder nicht.
      Möchte er bloss zeigen, wie barmherzig er sich um meine Gesundheit kümmert.

      .
      5 0 Melden
    • Maracuja 18.03.2018 14:16
      Highlight @Oxymora

      Was sie daraus lernen könnten, dass damals davon ausgegangen wurde, dass eine Frau während 7 Tagen nach der Niederkunft kein Sex haben sollte. Machen Sie sich doch schlau, was Gynäkologen heute empfehlen.
      4 3 Melden
    • Maracuja 18.03.2018 15:13
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Lies Lev 17:15 genau: Und welche Seele ein Aas oder was vom Wild zerrissen ist, ißt, er sei ein Einheimischer oder Fremdling, der soll sein Kleid waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend, so wird er rein
      Die Reinigungsvorschrift gilt auch für Fremdlinge, den Juden konnte es doch egal sein, ob Nichtjuden im religiösen Sinne rein waren. Gemäss Dtn 14:21 durften sie Fremdlingen verendete Tiere sogar überlassen/verkaufen, aber der Fremdling muss sich an Reinigungsvorschriften halten, weil man von drohender gesundheitlicher Gefahr ausging.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 15:24
      Highlight Maracuja
      Halte nicht fest an dieser gesundheitlichen Orientierung. Es mag beiläufig eine Rolle gespielt haben. Die Regeln sind aber anders. Um die rituelle Reinheit wieder zu erlangen gab es eine rituelle Waschung/Bad. Das galt und gilt aber auch für nach der Menstruation (7 Tage danach). In der Zwischenzeit galt frau als unrein, rituell unrein.
      Allerdings ist für das rituelle Bad Sauberkeit Voraussetzung.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 15:30
      Highlight Die ganzen Regeln beziehen sich auf Leben und Tod, die dem Menschen verboten sind, weil sie göttlich sind.
      Darum schächten. Jegliches Blut muss aus dem Tier hinaus, weil das Blut der Sitz des Lebens ist und damit für Menschen nicht berührbar. Unrein bedeutet hier nicht unsauber, sondern man kam mit etwas Göttlichem in Berührung; Blut als Leben. Entsprechend führte auch die Nähe oder Berührung von Toten zur rituellen Unreinheit, denn auch der Tod gehört zur Domaine Gottes.
      Jetzt dürfte es auch klar sein, warum Geburt und Menstruation rituell unrein sind.
      Das alles hat mit Hygiene nichts zu tun.
      3 0 Melden
    • Oxymora 18.03.2018 15:36
      Highlight Also Maracuja

      Fallen die Worte rein und unrein, denken Sie zuerst an Sex. Sie haben also reichlich unreine Gedanken. Stammen sie aus einem unreinen Volk?

      Machen Sie sich selber schlau; fragen sie Gynäkologen warum Frau nach der Niederkunft eines Jungen 7 Tage und nach der Geburt eines Mädchens 14 Tage unrein ist.
      Und was es der Gesundheit hilft, wenn Frau anschliessend ein einjähriges Schaf zum Brandopfer und eine Taube Sündeopfer bringt.

      Und ob die Krankenkasse die Opfertiere bezahlt.

      Ihre Gesundheit ist dem Wüstengott total egal!

      Es geht um Rituale und Gebote!
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 16:01
      Highlight Gegen dein Argument wegen der Gesundheit mit dem Fremdling spricht eindeutig 5.Mose 14:21
      3 0 Melden
    • Maracuja 18.03.2018 18:15
      Highlight Oxymora: Stammen Sie aus einem unreinen Volk?

      Hä? Was sind unreine Völker? Und weshalb sollte ich mit einem Gynäkologen über Gebote aus einer Zeit diskutieren, in der die Menschen doch reichlich unwissend waren? Oder über heutige diesbezüglich Empfehlung? Ich habe bereits Kinder und weiss, was die Ärzte einem nach der Niederkunft raten. Da ich keine Opfertiere darbringe, erübrigt sich auch die Nachfrage bei der KK, schade wäre sicher amüsant gewesen.
      1 2 Melden
    • Oxymora 20.03.2018 01:23
      Highlight @Maracuja

      “Hä? Was sind unreine Völker?“

      Falls der Rabbi behauptet, das sind Unbeschnittene, etc. glauben Sie ihm besser kein Wort.

      Unreine Völker sollte man aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht essen, das ist doch logo. Selbst militante Atheisten befolgen diese göttliche Weisheit.

      .
      4 0 Melden
  • Spooky 17.03.2018 12:45
    Highlight Bevor man über Gott schreibt, sollte man definieren, was damit gemeint ist. Andernfalls ist das hier nur ein sinnloses und vor allem kindisches Geschimpfe über nichts Bestimmtes.
    23 24 Melden
    • swisskiss 17.03.2018 13:47
      Highlight Wie will man erwas definieren, dass so vage ist, dass es jeder monotheistischer Religion möglich ist, die eigenen Vorstellungen und Werte in dieser Hülle problemlos einzufügen?

      Gott zu definieren, zu bestimmen, fassbar zu machen ist das Ziel und Zweck der Religionen!

      Falscher Ansatz, Gott definieren zu wollen. Etwas zu definieren, dessen Existenz nicht fassbar ist, ist sinnbefreit.

      Der Kampf der Religionen beruht ja genau auf dem Versuch die eigene Definition von Gott als die einzig Richtige und Wahre zu betrachten.
      28 2 Melden
    • Kollani 17.03.2018 14:06
      Highlight Find ich auch, denn jeder hat eine andere Vorstellung von Gott. Die wichtigste Frage ist nicht, ob es Gott tatsächlich gibt, sondern was wir darunter verstehen.
      11 4 Melden
    • cero 17.03.2018 14:36
      Highlight Ich möchte nur darauf hinweisen, dass zwischen dem sich auf eine religiöse Tradition einzulassen, sich berühren zu lassen, fromm zu werden, sein Leben zu verändern einerseitd und dem blödsinnigen behaupten, Gott in der eigenen Tasche resp Hirn zu haben andererseits, doch ein Unterschied besteht. Eine fromme Person muss nicht recht haben, eine hoffnungslos überforderte schon. Es gibt viele Nuancen und Farben auch im Glauben, die eine oder andere finde ich nach wie vor sehr wertvoll.
      6 4 Melden
    • Spooky 17.03.2018 17:12
      Highlight @swisskiss @Kollani @cero
      Ich bin mit euch allen einverstanden. Ich denke manchmal, dass Hugo Stamm seine Leser unterschätzt. Wenn er etwas über Gott erzählt, dann palavert er einfach drauflos. Aber man müsste sich vorher über gewisse Grundlagen einig werden. Zum Beispiel, dass wir alles, was wir über Gott denken, mit unserem menschlichen Verstand denken. Und jede Vorstellung, die wir uns über Gott machen, ist durch unseren Verstand begrenzt.
      12 4 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:12
      Highlight Danke Spooky. Ich hab dir noch nicht viele Herzchen gegeben. Aber hier las ich v.a. im zweiten Teil Weisheit zwischen den Worten.
      5 2 Melden
    • Spooky 18.03.2018 03:12
      Highlight @Anam.Cara
      Weil du das Buch mit dem Titel "Anam Cara" kennst, dann kennst du vielleicht auch das Buch von P.J. Carroll mit dem Titel "Liber Kaos".

      Ich will damit nur sagen, dass diese "Weisheit" nicht von mir ist.

      Alles angelesen.
      4 0 Melden
    • Anam.Cara 20.03.2018 07:45
      Highlight Danke für den Buchtip. Liber Kaos ist mir bisher noch nicht begegnet.
      0 0 Melden
  • shthfckup 17.03.2018 12:43
    Highlight Woher kommt ihr hass auf die religionen?
    14 42 Melden
    • swisskiss 17.03.2018 14:13
      Highlight Vieleicht aus Tatsache, dass Religionen den Glauben bestimmen wollen, den Gläubigen vorschreiben, was richtig und was falsch ist, vorschreiben, dass nur der Glauben an den eigenen" richtigen" Gott der wahre Glauben ist und aus diesem Anspruch als "Träger der Wahrheit" millionenfaches Leid über dies Welt gebracht haben und aktuell immer noch bringen?
      38 2 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 18:12
      Highlight Wenn man alles nur auf Religionen bezieht wenns um Kriege geht hat man ein miserables Geschichtsverständnis.
      2 11 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:23
      Highlight Swisskiss & shtfckup:
      In den meisten Religionen steckt viel Potential für Machtmissbrauch. Das ist traurig.
      Daher diskutiere ich lieber über Glauben: das was jeder einzelne für seinen spirituellen Weg hält.
      Die Religion (d.h. die Grundsätze, die Empfehlungen) kann diesem Weg eine bestimmte Richtung geben.
      Einige fühlen sich im Kult (das hierarchische Gefüge der Religionen aka Kirche) wohl, andere stehen diesem kritisch gegenüber.
      Kritik kann zum diskutieren anregen. Das ist m.E. wichtig und richtig, solange man sich mit menschlichem Respekt begegnet.
      Friede mit Euch allen ;)
      3 2 Melden
    • swisskiss 18.03.2018 04:05
      Highlight @NWO Schwanzus Longus

      Mein Geschichtsverständnis ist soweit ausgprägt, dass ich weder Religion als Hauptargument für einen Krieg bezeichne, noch das Leid Millionen Menschen durch Religionen auf Kriege und Konflikte reduziere. Vielleicht wäre es Ihrem Geschichtsverständnis zuträglich, sich etwas vertieft mit der Geschichte des Christentums und des Islams der letzten paar Hundert Jahren zu befassen, um zu erkennen welchen Schaden diese angerichtet haben.
      10 0 Melden
  • N. Y. P. 17.03.2018 12:34
    Highlight Egal, ob sie an Jesus, an Allah, Krishna oder Buddha glauben. Es scheint, als mache für Strenggläubige ein Leben ohne religiösen Inhalt keinen Sinn. (text)

    Wenn ich einen Buddhisten im fernen Tibet mit einem koksenden Kravattenträger (Atheist) einer Investmentbank vergleiche, dann muss ich sagen, dass mir das relegiöse Leben des Buddhisten erstrebenswerter erscheint.

    Ich gehe lieber eine Woche im Tibet meditieren, als mit dem koksenden unter Strom stehenden Banker um die Häuser zu ziehen.
    15 23 Melden
    • Spooky 17.03.2018 17:22
      Highlight Du kennst die buddhistischen Mönche nicht. Die beuten die Bauern aus, so wie die Banker die armen Leute bei uns.
      22 3 Melden
    • N. Y. P. 17.03.2018 17:51
      Highlight Spooky,
      falls das wahr WÄRE, müsste ich meine Einstellung gegenüber den Buddhisten um 180° drehen.
      Aber,
      ich habe noch nie etwas in dieser Richtung gelesrn.
      2 9 Melden
    • Spooky 17.03.2018 17:56
      Highlight Den meisten Tibetern geht es unter den Chinesen besser als vorher unter den Mönchen. Die Tibeter wünschen sich auf keinen Fall, dass der Dalai Lama wieder zurückkommt.
      12 2 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 09:43
      Highlight @ Spooky
      Du sagst das so selbstverständlich und locker vom Hocker, dass ich Dir Glauben schenken könnte.
      Allein die Exil-Tibeter an meinem Wohnort sind da weit weniger begeistert von diesen Chinesen, wie Du. Und gestern habe ich vernommen, dass auch im immer noch kommunistischen-, aber Reform-orientierten Vietnam der Argwohn gegenüber den immer totalitäreren Chinesen steige.
      Und in den Philippinen ist die "Chinesische Mafia" inzwischen ähnlich unbeliebt, wie Japaner...
      2 2 Melden
    • Spooky 18.03.2018 14:23
      Highlight @rodolofo

      Die westlichen Medien haben aus dem Dalai Lama einen Halbgott gemacht.

      Bis die Chinesen gekommen sind, waren die Bauern im Tibet Leibeigentum der brutalen buddhistischen Mönche.

      Die Leute im Westen haben null Ahnung davon, was im Buddhismus so läuft.

      Nur zum Beispiel:
      [https://de.wikipedia.org/wiki/Karmapa-Konflikt]



      4 1 Melden
  • Fabian Studer 17.03.2018 12:32
    Highlight Für Nietzsche scheint es nicht gereicht zu haben... Schade
    12 1 Melden
  • Beteigeuze 17.03.2018 12:05
    Highlight Hugo Stamm

    Aufgrund Ihrer aktuellen literarischen Leistungen mach ich Ihnen folgenden Vorschlag:

    Warum machen Sie eigentlich nicht mal mit Ihrer Geliebten, und wenn`s nicht anders geht dann halt mit Ihrer Frau, ein verlängertes Wochenende an einem lauschigen Ort. Ich bin überzeugt, danach wird`s dann auch mit Ihrer Schreibe wieder besser klappen.

    Ich mach das auch immer so, wenn ich im Kopf eine Blockade habe. Dann gehe ich mit meinem Verlobten an einen romantischen Ort und zack, schon ist die Blockade weg.
    20 81 Melden
    • N. Y. P. 17.03.2018 14:13
      Highlight Mich würde Wunder nehmen, ob Du die Blitze bekommst, weil Du dem Hugo eine Geliebte unterstellst.

      Oder weil Du seine literarischen Fähigkeiten anzweifelst.
      18 0 Melden
    • Oxymora 17.03.2018 16:54
      Highlight @ Beteigeuze

      Vielleicht hat Hugo Stamm
      im Gegensatz zu Ihnen
      gar nicht so Blockaden im Kopf.

      Ich werde für ihren Kopf beten,
      damit er nicht mehr von Blockaden heimgesucht wird.
      Die Blockaden, die sie Quälen müssen ei Werk Satans sein.
      14 2 Melden
    • Alienus 17.03.2018 19:28
      Highlight Ach, Beteigeuze, wenn Sie wüssten, was der Grund der Blockade in Ihrem Kopf ist!

      Blockade meint ne Verriegelung des Weges, Zufahrt, Grenze, Festung oder des Hirns.

      Oft unter Verwendung von starken Stämmen.

      In der religiösen Schreibe kann bereits ein Stamm bei gewissen Bloggern furchtbare Blockaden auslösen.

      Räumt man Hindernisse, wie z.B. Bretter vorm Kopf beiseite, kann in nu solch eine Blockade beseitigt werden.

      Bettsy, probieren Sie es einmal.

      PS: Der Blocher, der Christoph, dessen Name meint ursächlich auch einen Blockierer.

      So gesehen sind Sie in „bester“ Gesellschaft.
      10 1 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 20:28
      Highlight @N.Y.P.

      Beteigeuze erhält Blitze, weil
      . ihre hobbypsychologischen Ratschläge einfach nur peinlich sind
      . weil es bei Blogs um Diskussionsanstösse geht und nicht um literarische Leistungen. Herr Stamm ist Journalist und Sachbuchautor.
      . weil sie letzte Woche zu Gewalt gegen Herr Stamm aufgerufen hat (der Beitrag erhielt Blitze, bevor er von der Redaktion entfernt wurde) und nun wieder aus ihrem Loch gekrochen kommt.
      Fazit: die Kommentare des B. schreibt nicht - wie der Nick antönt - die Hand der Riesin, sondern die Hand eines armseligen Zwergleins.
      12 0 Melden
    • N. Y. P. 17.03.2018 21:47
      Highlight Oha !

      Beteigeuze ?

      4 0 Melden
    • Pasionaria 18.03.2018 06:17
      Highlight Ach, Betsy, Sie haben einen Verlobten (armer Kerl)?
      Dass Sie von Blockade reden, sehr naheliegend. Die meisten, die das tun, sind selbst von einer solchen blockiert, was Sie uns Woche fuer Woche bestaetigen.
      Was koennte man Ihnen dagegen raten:
      taeglich 10 x mit der Block_floete um Ihren Wohn_block rasen und das Liedchen vom verlorenen Paradies block_floeteln!
      Aber bitte hoeren Sie mit Ihren agressiven, gott-gar-nicht-gefaelligen Kommentaren auf.
      Viel Erfolg.

      9 1 Melden
    • Alienus 18.03.2018 21:10
      Highlight Pasionaria

      Der, die oder das Betsy ist doch kein Weibchen.

      Dachte, das sei ein Troll, so ein Trollinger. Das ist jedoch ein Drohlinger. Hat mir auch gedroht.

      Laut Wiki: „Eine Drohung ist die glaubhafte Ankündigung einer unangenehmen Maßnahme gegen jemanden, um ihn in seiner zukünftigen Handlungsweise zu beeinflussen…."

      Hab mir vor Angst fast in die Hose gemacht.

      Fazit: Trollig dieser Drohling Beteigeuze.

      Was is es nu, ein Mann, eine Frau oder doch ein Nichts?
      6 0 Melden
  • Michael Goldberg 17.03.2018 11:59
    Highlight Die Einleitung ist vager geschrieben als jedes Horoskop und die Zitate als Belege für Atheismus und Agnostizismus völlig unbrauchbar. Intelligente Religionskritik wäre so wichtig, wer sie sucht wird hier kaum fündig.
    25 19 Melden
    • Regas 17.03.2018 12:49
      Highlight @Michael Goldberg: Eine Frage: wie um Himmels willen kann Mann Religion oder nicht Religion, also Glauben oder Unglauben Belegen?
      14 1 Melden
    • Michael Goldberg 17.03.2018 14:09
      Highlight "Eine kleine Auswahl zeigt, dass Atheismus und Agnostik kein Phänomen der aufgeklärten Zeitgenossen ist." Die Zitatsammlung soll HS als Beleg für Atheismus und Agnostizismus dienen. Dies tut sie m.E. nicht. Reicht das als Antwort oder wollen Sie meine Meinung zur Belegbarkeit von (Un)Glauben lesen?
      3 12 Melden
    • Oxymora 17.03.2018 17:06
      Highlight Also Regas
      Sie haben nicht nur mich, sondern auch unseren lieben Gott enttäuscht.
      Es steht doch in jeder Bibel und in jedem Koran, dass Zitate als Belege für Atheismus völlig unbrauchbar sind.
      10 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 17:25
      Highlight Goldberg
      Spannen Sie uns nicht so auf die Folter. Welcher ist denn Ihr Born der Weisheit?
      10 0 Melden
    • Michael Goldberg 17.03.2018 22:34
      Highlight a) aus dem Kontext gerissene Zitate dienen nicht dazu, unsere heutigen Konzeptionen von A&A bei diesen Autoren/ihren Epochen historisch zu belegen (das framing des Blogeintrags impliziert m.E. aber genau das)
      b) noch weniger dienen sie dazu, unsere Konzeptionen argumentativ zu "belegen". Hinter den Zitaten stecken teils ausgefeilte religionskritische Konzepte, die es zu würdigen gilt. Diese Zitat-Picking erinnert aber eher an den Biblizismus.
      2 4 Melden
    • Oxymora 18.03.2018 09:57
      Highlight @Michael Goldberg

      Auf mich wirken die Zitate zeitlos, als wären Sie durch alle Epochen hindurch gültig. Ausser die Götter wäre Schnee von gestern und in den Köpfen aller Menschen bereits dahin geschmolzen.

      Ihre moderne Ansicht kommt vielleicht für viele Leute noch etwas zu früh.

      In naher Zukunft wird man wohl nicht mehr darum herum kommen das Ganze historisch auszubreiten; damit es für zukünftige Generationen nachvollziehbar bleibt. Wer wird das Geschwurbel sonst noch verstehen, wenn alle geheilt sind.

      .
      7 0 Melden
    • Michael Goldberg 18.03.2018 13:15
      Highlight @Oxymora
      Wenig nachvollziehbar finde ich, dass man als aufgeklärter Bürger noch dermassen dem Säkukarisierungsmythos anhängen kann.

      Erinnert mich an religiöse Gruppen, die immer meinen, die Erlösung/das Ende der Welt würde "in naher Zunkunft" kommen.
      1 3 Melden
    • Oxymora 18.03.2018 14:43
      Highlight @MG
      Warum mögen sie den apokalyptischen Vorstellungskomplex der Christenheit nicht?

      Sind sie etwa christophob?

      Irgendeinmal muss sich doch der liebe Gott, in den Endkampf gegen Satan und seinen menschlichen Anhang stürzen. Sein Sieg steht seit ewigen Zeiten fest.

      Pferden und Reitern fällt schon das Fleisch von den Knochen; solange sind die schon unterwegs. Finden die uns nicht oder haben sie das GPS verloren?

      .
      2 0 Melden
    • Michael Goldberg 18.03.2018 21:48
      Highlight Danke für die Illustration meines Vergleichs! Der Vollständigkeits halber hier noch die "Ende der Religion" Seite
      2 1 Melden
  • Orlando Alleyway 17.03.2018 11:53
    Highlight Mich dünkt die Argumentationsweise in diesem Blog teilweise etwas simpel ...
    Warum soll z.B. eine steigende Zahl von Ungläubigen ein Indiz auf die Nichtexistenz von Gott sein? - Deutet eine wachsende Gewaltbereitschaft bei Frauen auch auf eine falsche Haltung von friedfertigen Menschen hin? Oder handelte Herr Galilei intelligent und sachlich, wenn er religiöse Menschen als intelligenzlos bezeichnete? - Immerhin schlossen z.B. Newton, Planck oder Einstein die Möglichkeit einer Existenz Gottes nicht per se aus.
    Ich finde, eine gesunde Portion Kritik und Zweifel ist auf beiden Seiten angebracht.
    27 27 Melden
    • phreko 17.03.2018 12:11
      Highlight Arbeitest du überall mit selektiver Warnehmung?
      21 8 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2018 12:33
      Highlight Lies doch mal Adams et al. "A mathematical model of social group competition with application to the growth of religious non-Affiliation" auf https://arxiv.org/abs/1012.1375 als PDF frei erhältlich. Jede Religion verliert mit der Zeit ihre Anhänger. Das kann man sogar als mathematisches Modell darstellen.
      12 5 Melden
    • Orlando Alleyway 17.03.2018 12:45
      Highlight Ich verstehe Ihre Frage nicht.
      5 1 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2018 14:59
      Highlight Und, nur so zum Sagen Orlando, es wirkt auf mich einfach etwas schlauer wenn Menschen den Weltraum beobachten, Hypothesen testen, diese verwerfen oder bestätigen und daraus ihre Schlüsse z.b. über die Entstehung des Universums ziehen. Im Vergleich dazu haben z.b. Christen ein uraltes Buch, von dem man weiss, das es 1000enfach Fehler und Verfälschungen enthält, auf dem sie ihren Glauben z.b. über die Entstehung der Welt basieren. Wenn nun ein erwachsener Mensch tatsächlich glaubt, die Erde sei vor 4000 Jahren in ein paar Tagen geschaffen worden, na dann halt. Auf mich wirkt das etwas naiv.
      19 2 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2018 14:59
      Highlight Aber ich bin nicht massgebend, von mir aus soll jeder so naiv sein können wie es ihm beliebt. Diese Leute müssen dann aber auch mit der Tatsachen leben, dass man sie halt eher der Sorte der geistig Daheimgebliebenen zurechnet. Wie gesagt, solange das alles im privaten Rahmen abläuft, sehe ich kein Problem. Wenn nun aber genau diese Leute plötzlich verlangen, ihre rückständige Weltsicht müsse an unseren Schule gelehrt werden, dann wird es Zeit der Sache einen Riegel zu schieben.
      20 2 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2018 14:59
      Highlight Wenn diese Leute via die “Pro Life“ Bewegung versuchen Abtreibungsverbote im EU Parlament durchzudrücken, wenn Ärzte wegen eines “Gewissenskonfliktes“ Patientinnen sterben lassen, weil sie ihr die Abtreibung verwehren, dann wird es auch hier Zeit zu sagen Stopp! Und zwar ganz entschieden. Meinetwegen sollen Zeugen Jehovas verbluten, weil sie aus religiösen Gründen die Bluttransfusion verweigern. Mir egal. Aber sie sollen es nicht von mir verlangen wollen, dürfen oder können.
      29 2 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:30
      Highlight @kleiner_Schurke:
      Die Frage nach der Entstehungsgeschichte hab ich mir auch gestellt. Und bin zu folgendem Schluss gekommen: wenn du den Menschen vor 4000 Jahren von einem Urknall oder von Milliarden Jahre dauernden Entwicklung erzählt hättest, hätten sie dich für geistig-daheimgeblieben gehalten.
      Das Ganze Buch besteht aus Gleichnissen. Geschichten, die bestimmte Dinge auf einfache Weise erklären. Mit der 7-Tage-Zusammenfassung kann ich leben...
      Grüsse von einem der Naiven.
      3 7 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2018 20:07
      Highlight ich sage ja, glaube was immer du für richtig hältst. Wundere dich aber dann nicht, wenn du dein Leben lange Burger braten musst und dich die Leute schräg ansehen.
      9 2 Melden
    • Anam.Cara 19.03.2018 07:43
      Highlight Meine Burger sind die Besten, kleiner Schurke. Und da du mich sowieso als Naiv beszeichnet hast, kannst du das glauben, oder auch nicht.
      Ich würde mich gerne mehr mit dir unterhalten, wenn du nicht nach jeder interssanten Aussage eine herabsetztnde schreiben würdest. Das finde ich nämlich respektlos.
      1 2 Melden
    • kleiner_Schurke 19.03.2018 19:45
      Highlight Mit dem Respekt ist es eben so eine Sache. In deiner Welt ist de Erde 4000 Jahre alt und in 7 Tagen geschaffen worden. Damit sagst du indirekt das die gesamte Geologie, Paläontologie, Astrophysik, Kosmologie, Evolution und grosse Teile der Menschheitsgeschichte z.b. die Chinesische Geschichte obsolet seien. Ich weiss nicht wie du das intellektuell auf die Reihe kriegst. Die Babylonier haben vor 5500 Jahren Seife hergestellt, eine Zeit in der es die Erde nach dir also gar noch nicht gab. Und du denkst dann
      tatsächlich noch man müsse deinen Glauben respektieren? Ja aber warum denn?
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 19.03.2018 19:50
      Highlight Wenn es keine Evolution gibt, warum sehen wir sie denn überall? Evolution findet in deinem Immunsystem statt, selbst dein Waschpulver enthält Enzyme die im Labor per gerichtet Evolution verbessert worden sind damit die bei kälteren Temperauren aktiv sind. Wie soll man denn Jemanden echt respektieren, der Dinge in Abrede stellt, die es doch einfach ganz offensichtlich gibt? Leute die an die 7 Tage Schöpfung glauben sind schlicht und einfach auf dem Holzweg. Zeit sich zu bilden und zu erwachen.
      4 0 Melden
    • Anam.Cara 20.03.2018 07:55
      Highlight Ohje.
      Das mit der Genesis hab ich anderswo schon dargelegt. Das war vielleicht eine Zusammenfassung um den Leuten damals die Evolution in einem Zeitbegriff zu erkären, den sie kannten. Eine historische Analogie, sozusagen.
      Genesis und Evolution schliessen sich m.E. keineswegs aus. Jemand stösst die Dinge an. Diese bekommen eine Eigendynamik.
      Ich habe im übrigen nie behauptet, dass es keine Evolution gibt, oder dass das Universum 4000 Jahre alt ist.
      Ist es nicht respektlos, anderen Worte in den Mund zu legen?
      1 1 Melden
  • Share 17.03.2018 11:49
    Highlight Ja, warum berufen sich Menschen auf die Religion?
    5 3 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:35
      Highlight Auf irgendwas musst Du Dich doch berufen!
      Wo kämen wir denn da hin, wenn wir uns nicht auf etwas berufen würden, das wir als Quellen-Verweis in unsere Kommentare mit einflechten können, um damit zu unterstreichen, dass DA NOCH GANZ ANDERE LEUTE ETWAS ÄHNLICHES BEHAUPTEN!
      Und wenn Dir die Religion zu altmodisch erscheint, dann nimm meinetwegen Seminararbeiten von oft gelikeden Wissenschaftlern!
      Das geht auch.
      7 8 Melden
    • Share 17.03.2018 14:21
      Highlight Irgendwas. Hm. Da fällt mir gar nix dazu ein. Also, Thomas von Aquin war dieses müssen suspekt, weil die erzwungene Überwindung dem Menschen zuwiderläuft; die Schöpfung nicht respektiert (und ich hoffe insgeheim, das Wort respectare kommt von Spektakel). Religion ist ein Tunwort. Ein tätiges Auseinandersetzen mit dem eigenen Glauben, wenn du willst, ein persönlich gewolltes Framing. Irgendwann sollte man ja wieder flicken, was die Erziehung so alles kaputt gemacht hat. Ich wuerde es nicht selbstverschuldete Unmündigkeit nennen.
      3 1 Melden
  • Graustufe Rot 17.03.2018 11:47
    Highlight Zum ixten schreibt Herr Stamm, religiöse Menschen würden keine Kritik vertragen. Was hat ein Satz wie: "religiös = ohne Hirn" mit Kritik zu tun? Das ist nur verbale Aggression. Interessant die Frage, welche Ursachen diese Aggression hat. Ist es etwa Neid? Möchte man glauben, kann aber nicht? Spürt man, dass Gläubige etwas haben, das man selber nicht hat, zu dem man sich selbst den Zugang versperrt hat? Fühlt man sich defizitär, weil man keinen Zugang zur Welt des Glaubens hat? Ich frag ja nur, ich behaupte nicht.
    35 26 Melden
    • TheMan 17.03.2018 12:03
      Highlight Herr Stamm erträgt selber auch keine Kritik.
      19 30 Melden
    • phreko 17.03.2018 12:12
      Highlight Aber widerlegen kanmst du die Zitate trotzdem nicht, oder?
      19 6 Melden
    • Regas 17.03.2018 12:37
      Highlight @Abbaio: Früher mal war ich für ein paar Jahre ein Tiefgläubiger Christ. Nach dem ich mich jedoch ausführlicher mit der Materie befasst habe, und vor allem auch durch den Lebenswandel der sogenannten Glaubensbrüder, der kaum mit der verkündeten Glaubenslehre zusammenpasste, habe ich mich beschämt von aller Religion verabschiedet. Dieser Zugang den Du so schön beschreibst ist mir nun verwehrt und ich bin nur noch froh und glücklich darüber. Von den von Dir erwähnten Defiziten kann jedenfalls bei mir keine Rede sein.
      19 3 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 13:28
      Highlight @phreko. Doch. Wär aber nach all den Kommentaren voller Voreingenommenheit vergebene Liebesmüh. Ich käm ja doch nicht an Euch ran damit.
      4 4 Melden
    • phreko 17.03.2018 17:59
      Highlight @Abbaio, das kann jeder mal einfach so behaupten...
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:35
      Highlight @Regas: ich kann nachvollziehen, was du meinst. Mir ging es ähnlich, was die Religion (und meine Kirche) angeht. Mit einem Unterschied: ich habe mir meinen Glauben bewahrt.
      Das bringt mich in die Lage, dass ich besser mit Kritik (z.B. am Christentum) umgehen kann.
      Ich finde es aber schade, dass einige Menschen den Unterschied zwischen Kritik, Bashing und Angriff nicht verstehen. Auf beiden Seiten.
      3 3 Melden
  • Luca Brasi 17.03.2018 11:29
    Highlight Der grössenwahnsinnige und machtgeile Korse, der die Schweizer Staatskasse plünderte, Italien, Spanien, Ägypten, etc. unterjochte und mehrfaches Leid über Europa brachte, ist also Herr Stamms strahlender Held für den Atheismus? Momol, bravissimo! 👏
    Was sind denn seine weiteren "vernünftigen" Helden des Atheismus? Pol Pot? Stalin?
    Vielleicht liegt es ja eventuell -aber nur eventuell- an der Dummheit des Menschen und v.a. an denjenigen in Machtpositionen und gar nicht an Religion per se? Nur so ein Gedankenanstoss an die ach so "vernünftigen und rationalen" Atheisten.
    34 32 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 12:15
      Highlight @Luca Brasi

      Manche Gläubige zitieren/stützen sich ja auch auf Kirchenlehrer, Theologen, Reformatoren und blenden alles bedenkliche aus, was man über diese Personen heute weiss. Genauso stützt sich Herr Cueni in seiner „Bibel für Atheisten“ halt auf Bonmots von Atheisten, ohne Ansehen, was diese Personen sonst getan/geschrieben haben (Wilhelm Buschs Antisemitismus war weniger aggressiv als der von Luther aber trotzdem vorhanden). Und während sich simple Gläubige den Atheisten für moralisch überlegen halten, halten sich simple Atheisten den Gläubigen für intellektuell überlegen. Langweilig.
      13 3 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 12:15
      Highlight Sie haben Hitler vergessen. Der hat ja die Kirche verfolgt und dem Germanenkult gehuldigt.
      9 18 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.03.2018 12:17
      Highlight "Der grössenwahnsinnige und machtgeile Korse, der die Schweizer Staatskasse plünderte, Italien, Spanien, Ägypten, etc. unterjochte und mehrfaches Leid über Europa brachte, behauptet, dass er das alles nur konnte, weil die Menschen an Gott glaubten und ihn darum nicht vorher töteten."

      Extra für dich geflickt :)
      9 3 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 12:25
      Highlight Das ist ein dummes Argument. Denn im Namen des Atheismus wurden keine Verbrechen verübt. Im Namen der Religion sehr wohl (ethnische Säuberungen, Inquisition, etc). Ja, die waren alle Atheisten, aber das hat mit ihren Taten nichts zu tun. Hitler war Vegetarier. Also ist Vegetarismus das Grundübel der Welt?
      25 9 Melden
    • Dong 17.03.2018 12:25
      Highlight Merci Luca!!!
      6 8 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:38
      Highlight Könntest auch noch Mao Tse Tung erwähnen.
      5 2 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 12:43
      Highlight @Abbaio

      Hitler hat sich nie zum Atheismus bekannt, ist nie aus der katholischen Kirche ausgetreten und wurde von dieser nie exkommuniziert. Diesen Verbrecher ins Spiel zu bringen, wenn es um verbrecherische Atheisten geht, ist schlicht dämlich. Da stehen eher die Christen in der Pflicht, sich damit auseinanderzusetzen, wie einer solche Verbrechen begehen und sich trotzdem für einen guten Christen halten kann.
      17 6 Melden
    • Jol Bear 17.03.2018 12:44
      Highlight Korrekter Einwand, auch der Kommunismus de la façon Sowjetunion, N-Korea usw. ist letzlich eine "Religion". Eine Ideologie, die von Machthabern instrumentalisiert wird, um die Menschen zu kontrollieren. Frei denkende und handelnde Mensche sind die grösste Gefahr für alle Zentralisten und Totalitaristen. Für viele der Untergebenen mag es zwar bequem sein, unangenehme und verunsichernde Fragen nach oben zu deligieren. Doch, ob Religion sinnvoll ist oder nicht, hat nicht viel mit der Frage zu tun, ob es einen Gott gibt oder nicht. Bisweilen nimmt auch der Atheismus religiöse Züge an.
      10 3 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 12:45
      Highlight @der Nörgler

      Die Verfolgung von Gläubigen in diversen kommunistischen Staaten hat also nichts mit dem militanten Atheismus diverser kommunistischer Führer zu tun?
      10 6 Melden
    • TheMan 17.03.2018 12:59
      Highlight Dr Nörgler dan sag mir, wan Jesus gesagt hat das der Mensch Ethnische Säuberung, Inquisition usw gut heisst. Er sagt sogar das Gegenteil, das in seinem Namen Krieg geführt wird. Die meisten Gräueltaten die in Jesus Namen geschehen sind. Wurden von Atheisten beginnen.
      4 18 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:51
      Highlight @Jol Bear: danke für diesen sehr guten Input.

      @TheMan: "Die meisten Gräueltaten die in Jesus namen geschehen sind, wurden von Atheisten begonnen".
      Ist das so? Stalins Völkermord an den Armeniern, der Völkermord an den Juden, die Aggressionen des Dritten Reichs - das alles ist im Namen von Jesus geschehen? Da hatte ich wohl die falschen Geschichtslehrer, denn ich habe gelernt, dass in diesen Fällen politische Ideologien missbraucht wurden und nicht religiöse.
      Religion wurde auch viel zu oft missbraucht um Macht anzuhäufen und zu morden. Aber manchmal war es eben auch Politik.
      5 2 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 11:28
    Highlight Sind Religionen nicht einfach Verschwörungstheorien vergangener Tage? Um nett und genügsam zu sein benötigt man keine Götter, sondern Empathie. Wenn einem alle Sünden vergeben werden gibt es keinen Grund diese nicht zu begehen. Sünden sind jene Taten, welche wir selbst nicht am eigenen Leib erfahren wollen oder uns ein schlechtes Gewissen verschaffen. Niemand ist perfekt, doch positiv verändern kann sich nur, wer aus eigenen Stücken gut sein möchte und dies nicht einer fremden Macht überlässt. Arbeite daran ein guter Mensch zu sein und nicht blind jemandem gefallen zu wollen.
    19 6 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 12:18
      Highlight Es gibt schlimmere Verschwörungstheorien. Zum Beispiel diese: Der Markt richtet Alles zum Guten. Je mehr Superreiche es gibt, desto besser geht es den Aermsten der Armen. Verschwörungstheorien deshalb, weil längst von der Realität Welt widerlegt, aber weiter steif und fest behauptet.
      22 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 16:35
      Highlight Weswegen soll man sein Geld abgeben, wenn einem jede Sünde vergeben wird? Ich bin der Meinung, dass alles ab 100 Millionen gerecht verteilt werden sollte, aber aus freiem Willen, denn sonst wird sowieso nur betrogen.
      2 1 Melden
  • CASSIO 17.03.2018 10:55
    Highlight galileo galilei war kein "ungläubiger" und das zitat ist meines erachtens auch keine kritik an jesus, gott oder an der religion per se, sondern viel mehr eine kritik an den institutionen.
    27 7 Melden
  • Billy the Kid 17.03.2018 10:51
    Highlight Der neue Gott / alte Gott ist Mammon und hat alle anderen überlebt. Dass man ihm huldigen muss - scheint jedem Kind evident. Brave Bürger werden zu Bestien wenn sie diesem Gott opfern - täglich.
    Die ganze Welt ist eingeteilt in diejenigen, die Mammon liebt und diejenigen, die er verstossen hat. Niemand entkommt seiner Rache - jeder muss sich unterordnen - ob nun Kinder, Kranke, Alte oder Behinderte.
    Der Gottesdienst wird an jeder Strassenecke auf der Welt abgehalten - manchmal auch mit der Pistole in der einen und dem Gott in der andern Hand.
    Er regiert durch universelle Verlustängste.
    110 24 Melden
    • KING FELIX 17.03.2018 11:09
      Highlight Der einzig wahre gott ist der tod, das nichts. Und ich finds super so.
      Return me to the void
      3 9 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 11:23
      Highlight Lieber an Gott glauben, als vor dem Götzen Mammon in die Knie gehen und dabei über Leichen gehen.
      14 5 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:48
      Highlight Und das spirituelle Zentrum des Mammons und seinem Materialismus (bzw. Konsumismus) befindet sich in Las Vegas!
      In Las Vegas kannst Du sehr gut studieren, was in einer Welt passiert, in der ABSOLUT NICHTS mehr heilig ist:
      Alles wird oberflächlich, künstlich und kalt.
      Die billigen und hohlen Fassaden und Kulissen der Casino/Hotel-Komplexe liebäugeln unverhohlen mit untergegangenen Imperien.
      Aufgedunsene Underdogs sitzen an einarmigen Banditen und hoffen auf ihr Glück, das aber nie kommen wird, weil die Glücksspiel-Automaten zugunsten ihrer stinkreichen Besitzer programmiert sind...
      9 7 Melden
    • Regas 17.03.2018 12:59
      Highlight @Abbaio: Die, welche an Gott glauben, sind nach meiner Erfahrung genau so schlimm dem Mammon verfallen wie die Ungläubigen.
      10 5 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 14:57
      Highlight Mit einem Smartphone oder Computer über das Internet zu schreiben wie schlimm Geld doch ist, ist schon etwas heuchlerisch. Geld ist absolut gerecht, kennt weder Gut noch Böse, das kennen nur die Menschen, egal ob religiös oder nicht.
      6 6 Melden
    • Anam.Cara 17.03.2018 18:55
      Highlight @Regas: das mag sein. Wenn sie wirklich gläubig sind (und nicht nur am Sonntag in die Kirche gehen, weil man da Geschäftspartner trifft), müssten sie ihre Einstellung zum Mammon hinterfragen. Dazu gibt es ein paar schöne Geschichten in der Bibel...
      2 1 Melden
    • Billy the Kid 17.03.2018 21:17
      Highlight @King Felix
      Der Tod ist kein Gott, sondern eine Konsequenz des Lebens.
      @Abbaio
      Das Christentum war nie in der Lage den Gott Mammon in die Schranken zu weisen - die Geschichte beweist es.
      @Rodolofo
      Es gibt kein Zentrum dieses Kults - sie können ans andere Ende der Welt fahren und der Mammon ist immer noch präsent - dies ist gerade der schlagendste Beweis seiner Omnipotenz.
      @Djinn
      Stellen Sie sich vor, dass man ein Werkzeug (welches etwas kostete) als Waffe gegen seine eigenen Produktionsbedingungen verwenden kann. Ein bisschen Phantasie wird freilich vorausgesetzt.
      3 0 Melden
    • pablo' 18.03.2018 16:45
      Highlight Dijinn das kommt wie aus einer Konservenbüchse, dass Bitcoin ein gerechtes online Unternehmen ist, daran zweifle ich, denn es ist wie ein Roulette, ein Glückspiel. Eigentlich muss es kein Geld geben, aber wie dann kann Umtauschen bei Nahrungsmittel dem Palm-oel wie Gold und Aktien gehandelt werden. Selbst die Nahrungsmittel-Konzerne gehen auf Aktienmarkt der Börse, und wie kann dann Nahrungsmittel gerecht verteilt werden!?
      2 0 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 20.03.2018 12:52
      Highlight @pablo'

      Nicht das Geld, die Börse oder Bitcoins sind schuld dass manche Menschen hunger leiden, das sind nur Symptome. Die Krankheit heisst nicht Teufel oder das Böse, sondern Mensch. Man kann nicht alle ändern, aber bei sich anfangen. Niemand muss perfekt sein, aber etwas bemühen darf man sich schon.

      Zu Bitcoins:
      Sie sind vielleicht nich das Böse, aber bescheuert dennoch. Computer werden damit beauftragt "Geld" zu berechnen und verbraten dabei unglaubliche Mengen Energie.

      https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption
      1 0 Melden
  • KING FELIX 17.03.2018 10:44
    Highlight Warum erschaffen wir uns nicht unseren eigenen gott? Einen riesigen computer der die antworten zu allen fragen berechnen kann.
    Isaac asimov hat dazu mal ne super kurzgeschichte verfasst. Den namen hab ich vergessen.
    0 18 Melden
    • Billy the Kid 17.03.2018 11:14
      Highlight Jeden Gott, der bis jetzt existierte, haben wir selber erschaffen.
      Die KI wird nie ALLE ANTWORTEN berechnen können. Sie sind offensichtlich ein Tech-Gläubiger.
      13 2 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 11:29
      Highlight 42
      18 2 Melden
    • KING FELIX 17.03.2018 11:37
      Highlight Nein ich denke nur gerne nach und steh voll auf sci-fi.
      Am ehesten würd ich mich als nihilist und alturist bezeichnen. Ja das beisst sich manchmal.
      3 3 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 17.03.2018 11:40
      Highlight Wenn Menschen Gott spielen ist das nie wirklich gut. Wenn überhaupt jemand Gott spielt ist das nicht gut, daher gibt es auch keinen.
      1 8 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 17.03.2018 12:00
      Highlight 42!
      4 1 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:50
      Highlight @ ElDiablo
      Das, was Gott ist, spielt ja nicht!
      Wie ernst es Gott meint, merken wir spätestens dann, wenn wir auf die Nase fallen, oder uns den Kopf anschlagen...
      4 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 17:46
      Highlight @rodolofo

      Wir merken höchstens wie hart Boden und Wände sein können, je nach Nüchterheitsstatus versteht sich.
      3 0 Melden
    • Billy the Kid 17.03.2018 21:33
      Highlight @rodolofo
      Ein liebender Gott bräuchte mindestens eine liebende Göttin an seiner Seite, sodass er sich nicht zu einsam fühlen müsste. Ja - ich plädiere für Mitleid mit dem monotheistischen Gott. Kein Wunder rastet dieser in der Bibel schon mal aus und vernichtet einfach mal ganze Städte oder gar die Welt. Allein zu sein im Olymp ist eine traurige Angelegenheit. #god shouldn`t be alone
      2 1 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 09:52
      Highlight @ Billy the Kid
      DAS Gott ist ein Zwitterwesen und hält sich mit Selbstbefriedigung bei Laune.
      Hast Du das denn nicht gewusst?
      3 2 Melden
  • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:43
    Highlight Hugo Stamm
    Man müsste dringend etwas an der Formatierung des Textes machen. Jetzt erscheint es so, als ob ein Zitat dem nachfolgenden Autor zugeschrieben würde.
    23 2 Melden
  • Franz0506 17.03.2018 10:28
    Highlight HS versucht hier eine Formel zu finden: Gläubige=dumm, Ungläubige=klug.
    Gott beweist sich mit seinen Werken, mit der Natur. Diese ist so komplex , dass kein Wissenschaftler sie annähernd begreifen kann. Man ist nicht fähig die geringste Lebensform zu erzeugen, aber man will dann doch Menschen mit Theorien (nicht Beweisen) belehren. Sich als besonders klug zu halten, indem man Gott verleugnet, ist nicht klug, sondern zeugt nur von einem naiven Denken. Man blendet die Fakten aus, die der eigenen Meinung im Weg stehen. So kann man eigentlich nur Mitleid mit diesen "klugen" Menschen haben.


    18 61 Melden
    • gecko25 17.03.2018 11:17
      Highlight „Gott beweist sich mit seinen Werken, mit der Natur“. und Sie bezeichnen andere als naiv...
      41 11 Melden
    • Doradal 17.03.2018 11:18
      Highlight Wenn du dich mal ein bisschen mit der Wissenschaft beschäftigen würdest, anstatt nur religiöses Gerede als wichtig zu empfinden, würdest wahrscheinlich einsehen, dass diese Menschen wirklich klug sind und sehr wohl sehr vieles aus der Natur erklären und beweisen können. Oder vielleicht würdest du es auch nicht einsehen, weil dein Intellekt nicht dazu ausreicht. Sorry für den langen ersten Satz.
      30 10 Melden
    • albert.arnold 17.03.2018 11:31
      Highlight Geile Logik haben Sie!
      9 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 11:39
      Highlight Wenn man etwas nicht erklären kann sind vermutlich die gestellten Fragen und die Art der Analyse falsch, was nicht bedeutet, dass etwas übersinnlich ist. Ein gutes Beispiel ist die Medizin. Je besser man ein System versteht umso eher kann man darauf reagieren. Die Erkenntnisse welche man bereits gewonnen hat, sind doch nicht das Ende der Fahnenstange. Sie sind nur der bisherige Status. Oder glsuben Sie, dass Blitze von Zeus oder Odin auf die Erde geschleudert werden?
      15 2 Melden
    • Regas 17.03.2018 11:43
      Highlight Franz0506: Mann kann wirklich Mitleid mit denen haben die alles voller Naivität einem Gott zuschreiben. Es braucht unendlich viel mehr Aufwand und Hingabe das unergründliche zu Erforschen und die Erkenntnisse zu Beweisen.
      15 5 Melden
    • swisskiss 17.03.2018 11:49
      Highlight Ganz von der Hand zu weisen ist diese These nicht, wenn Sie als" Gläubiger" nicht wissen, dass der Nachbau von "Leben", vor Jahren schon erfolgreich war, mit der Konstruktion von Chromosomen.

      Würde dies aber nicht als "dumm" bezeichnen, sondern eher als ignorant, dem Mangel oder willentlicher Verweigerung menschlicher Neugier und Infragestellung eigener Ueberzeugung.

      Glauben können bedeutet nun mal nicht wissen wollen.

      Ich will nicht die positive Kraft des Glaubens, oder den Halt für Menschen in Frage stellen oder kritisieren, sondern lediglich Ihre intolerante Doppelmoral.
      21 5 Melden
    • fcsg 17.03.2018 11:59
      Highlight @Franz056
      Die Komplexität der Welt ist noch lange kein Beweis für einen Gott... Je mehr erforscht wird, desto unwahrscheinlicher wird es, dass ein Gott existiert. Ausserdem besteht unsere Wissenschaft längst nicht nur aus Theorien. Alleine schon die Evolutionsthorie von Darwin (welche hundertfach bewiesen wurde) widerlegt das Entstehungsmärchen in der Bibel. Von allen anderen Erkenntnissen in der Biologie, Physik oder Chemie (viele davon bewiesen!) ganz zu schweigen. Im Umkehrschluss ist es geradezu naiv an Gott zu glauben, exisiteren doch ausser unbewiesenen Überlieferungen keine Beweise.
      13 8 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 12:03
      Highlight @Doradal. Warum müssen Atheisten immer mit der Wissenschaft kommen? Wer sagt mir z.B. dass Einsteins Theorie wahr ist? Es ist doch nur eine Theorie? Nicht bewiesen, ein math. Modell. und Steven Hawking mit seinen schwarzen Löchern usw.? Nicht bewiesen, interessante Theorie.
      5 23 Melden
    • pablo' 17.03.2018 12:23
      Highlight Man soll nicht beweisen das es Gott nicht gibt, aber man soll beweisen dass es ihn gibt, u. das ist schwer nachvollziehbar, da seit der Schöpfung nichts besser geworden ist,sondern nur noch viel schlimmer.Wie naiv ist es,wenn immer mehr Vereine geschaffen werden,um für sich selbst Recht zu bekommen,u. da liegt das Problem, man will nicht wahr haben,wie es zur Zeit der Erdgeschichte um uns steht, u.meinen mit Esoterik, die Erlösungen von ihren Ängsten zu erfahren.Also eine Flucht ins Nirgendswo, mit fatalen Folgen.Wie sagte schon einmal ein Rhetoriker: Erwache der du schläfst!
      3 1 Melden
    • Regas 17.03.2018 12:43
      Highlight @Abbaio: Einfach mal Googeln, Einsteins Theorien sind schon Tausendfach und einwandfrei bewiesen worden!
      13 1 Melden
    • Beggride 17.03.2018 12:44
      Highlight @abbaio
      Das sind aber nur die theoretischen Aspekte der Wissenschaft. Gesundheitsforschung, Meteorologie oder Chemie sprechen da eine andere Sprache...
      10 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:56
      Highlight @ Djinn
      Auch wenn Du naturwissenschaftlich erforschen und erklären kannst, wie Blitze entstehen, indem sie nämlich den Naturgesetzen folgen, kannst Du immer noch nicht erforschen und erklären, WARUM es die auch Blitzen zugrunde liegenden Naturgesetze gibt!
      Letztlich bleiben also auch unsere "Erklärungen" unerklärbar.
      Und diesem Unerklärbaren sagen Religiöse Menschen halt Gott.
      Wir könnten es auch bleiben lassen, denn für unseren täglichen, praktischen Gebrauch reichen ja unsere Werkzeuge und Messgeräte.
      Der Streit Gott Ja, oder Nein ist darum ein reines Freizeit-Vergnügen.
      5 8 Melden
    • pablo' 17.03.2018 13:08
      Highlight Dass es Gott nicht gibt, ist schwer zu beweisen, aber beweisen dass es ihn gibt, ist noch viel schwerer, und das wenn Europas Waffen ausserhaus in die Kriegsgebiete geschafft werden.
      2 4 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 13:53
      Highlight @rodolofo

      Unsere Messgeräte messen (fragen) nur was wir bis jetzt verstehen können, aber wer sagt, ob dies auch korrekt ist? Ich finde es gut, dass die Wissenschaft sich kontinuierlich entwickelt. Dies geht nicht ohne sich selbst Fehler einzugestehen und daraus zu lernen. Religionen lernen nichts dazu, weil sie ja die einzige Wahrheit propagieren. Sie sagen also indirekt, man soll mögliche Fehler nicht untersuchen, sondern einfach glauben, dass man schon richtig liegt?
      11 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 14:49
      Highlight @ Djin
      Ja, ein solches dogmatisches Stehen bleiben ist natürlich verheerend, denn das sich ständig wandelnde Leben verlangt von allen Lebewesen sehr viel Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Kreativität.
      Die Kirchliche Inquisition ist also ein Werk des Teufels, so wie auch die Mitglieder des "Islamischen Staates" in Wahrheit Satanisten und Diener des Todes sind.
      Ich glaube, dass es bei der Spiritualität eigentlich wirklich nur darum geht, Gott als "Ewiges Rätsel hinter und in Allem" anzunehmen und zu akzeptieren, dass wir alle winzige TEILCHEN sind vom Göttlichen, Alles Umfassenden.
      3 5 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 15:10
      Highlight Blendung und Manipulation einer fiktiven Gestalt in die Hufe zu schieben ist bedeutend einfacher, als die Gesellschaft und somit sich selbst mitverantwortlich zu machen. Rätsel sind da um gelöst zu werden und nicht um sie einfach hinzunehmen.
      8 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 15:39
      Highlight @ Djin
      Bist Du verantwortlich dafür, in diese Welt und in diese Zeit hinein geboren worden zu sein?
      Nein, Du kannst nichts dafür und hast auch keine Schuld auf Dich geladen!
      Du bist einfach der, der Du bist, weil das Schicksal es so gewollt hat!
      Du kannst dem Schicksal auch "Gott" sagen, aber das ist doch im Grunde gar nicht so wichtig!
      Wir streiten uns hier über Nebensächlichkeiten, weil wir glauben, dass diese gross und wichtig sind.
      Aber diese Dinge sind einfach, so wie das Zähneputzen!
      Und wir können sie immer wieder anders benennen und immer wieder eine andere Musik spielen dazu.
      2 4 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 17:42
      Highlight @rodolofo

      Finden Sie den Gedanken, dass alles vorherbestimmt ist nicht auch furchtbar? Dem Schicksal erliegt nur, wer anderen das Denken überlässt. Vergangenes kann man nicht ändern, die Zukunft hingegen schon. Religion beschränken den Horizont und stehen und standen vielen konstruktiven Lösungen im Weg. Ich sage hiermit nicht, dass sie nicht Trost und Schutz spenden, sondern dass man sie nicht zu ernst nehmen sollte. Freude und das Lachen sind sehr untervertreten in allen religiösen Schriften. Wird mal Zeit diese Blockaden zu lösen. Die heilige Schrift der Freude ist längst überfällig.
      5 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 18:11
      Highlight @ Djin
      Da wir nicht wissen, wie dieses "Vorbestimmt sein" aussieht, können wir jeden Morgen völlig unbelastet in den Tag starten!
      Ich glaube nicht an einen freien Willen, sondern daran, dass uns unsere Gedanken und Gefühle dazu zwingen, das zu tun, was wir tun müssen, in den jeweiligen Kräfte-Konstellationen aber auch tatsächlich wollen!
      "Müssen" und "Freiwilligkeit" werden also Eins, wie in dem Moment, wo ich dringend aufs Klo muss, oder wenn ich vor der Frau meines Lebens stehe und ihr irgendwie signalisieren will/muss, dass sie die Frau meines Lebens ist (appetitlicheres Beispiel).
      1 2 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 17.03.2018 20:47
      Highlight @rodolofo

      Das Leben ist doch eher so, als würde man die Frau seines Lebens auf der Toilette einer Raststätte treffen, das zweite Mal.

      Sie sagen: "Müssen" und "Freiwilligkeit" werden also Eins.

      Da stellt sich mir nur eine Frage.
      Hä?
      1 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 21:43
      Highlight Wie hiess es bei der Aushebung zum Militär?
      "Sie haben drei Wünsche für die Truppengattung, in die Sie eingeteilt werden wollen.
      Der dritte Wunsch muss "Infanterie" sein."
      Alles klar?
      Mir auch nicht.
      2 2 Melden
    • pablo' 18.03.2018 17:01
      Highlight Wie war es schon wieder Djinn, man sollte dem Langweiler auf der Kanzel eine Tafel vors Gesicht halten, mit dem elften Gebot; > du sollst nicht langweilen.
      0 0 Melden
    • pablo' 18.03.2018 17:29
      Highlight Was ist den zwingender, über das was man zu lachen hat, oder das was langweilt. Immer wiederkehrend dogmatisierend, ist das was immer wieder wiederholt, in das Gehirn zwingen, an das was man zweifelt, um nicht weiter nachzudenken.
      1 0 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 18.03.2018 17:30
      Highlight Noch besser wäre es wenn auf der Tafel stünde:

      Vorübergehend wegen Reformation geschlossen.
      0 0 Melden
    • pablo' 18.03.2018 18:07
      Highlight Djinn, das ist eine vierte nach der dritten Reformation, und welche ist dann die Fünfte!?
      0 0 Melden
  • Walter Sahli 17.03.2018 10:04
    Highlight Pah, die haben doch alle keine Ahnung! Religion ist super! Seit ich glaube, dass alle Gänse und Enten, die wegen ihrer Leber leiden müssen, in ihrem früheren Leben Nazis waren (Totenkopf-SS mindestens!), habe ich überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich Foie gras esse.
    227 38 Melden
    • CASSIO 17.03.2018 10:57
      Highlight kann mir besseres als eine foie gras à la goebbels vorstellen...
      15 0 Melden
    • Walter Sahli 17.03.2018 11:04
      Highlight Meine Religion ist tolerant! Du kannst Dir vorstellen, was Du willst.
      9 1 Melden
    • pablo' 20.03.2018 01:39
      Highlight Ou da wird eum ganz gruselig, ich gloebe das isch siech blöd, sowas dumms, do kriegtme jo grad Gänzehut.
      0 0 Melden
  • Restseele 17.03.2018 09:43
    Highlight Mit einem gläubigen Menschen über die Existenz von Gott auf vernünftige Art zu reden.... ist nicht möglich. Wenn mich ein erkennbar religiöser Mensch fragt, ob ich an Gott glaube, sage ich einfach ja. Und das ist feige von mir. Aber ich betrachte es als Notlüge. Als Atheist glaube ich ja auch nicht an die Sünde und das Jüngste Gericht.
    'Die Wahrheit' gibt es sowieso nicht und wer sie hören will, hört eine Lüge. Kurz gesagt: Gläubige Menschen geben sich nur mit Lügen und Fantasien zufrieden. Jeder bekommt was er sich ausgesucht hat.
    24 20 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 11:27
      Highlight Seltsam. Mir gegenüber hat noch nie ein Atheist gesagt, er glaube an Gott um einer Diskussion mit mir aus dem Weg zu gehen. Ich missioniere prinzipiell nicht. Aus dem selben Grund wie vermutlich Sie: ich will keine Aggressionen und sinnlose Diskussionen provozieren.
      13 3 Melden
    • Restseele 17.03.2018 12:12
      Highlight @Abbaio
      Ihre Einstellung gefällt mir. Genau deshalb hat sie noch niemand in dieser Hinsicht angelogen. Man spürt eben, ob jemand diese Meinung verträgt oder nicht. Man spürt auch, ob jemand missionieren will oder nicht.
      Leuten wie Ihnen gebührt mein voller Respekt, ob gläubig oder nicht.
      Und wissen tun wir alle nicht. Auch ich nicht. Nur Besserwisser wissen immer alles....
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 12:50
      Highlight Bogy
      "Die einzige Religion ohne Bilder. Genau was die Menschen brauchen."
      Klar doch!
      Und einmal im Leben nach Mekka fahren und dort Steinchen werfen und danach noch einen Stein küssen.
      Das ist es doch, was die Menschen brauchen.
      21 5 Melden
    • Angelo C. 17.03.2018 13:16
      Highlight Dr. Böhlimann :

      Dein Gequatsche ist wieder mal einmalig 🙈!

      Du hast die 72 Jungfrauen offensichtlich ganz vergessen, auch die „Märtyrer“ (Mörder und Terroristen) die neben Allah im Paradies sitzen dort prächtige Früchte essen 😇.

      https://wikiislam.net/72 Jungfrauen

      11 5 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 19:41
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Einige Bruchstücke, von denen ich aus dem Koran gehört habe, tönen für mich plausibler, als Bibel-Texte.
      Prominentes Beispiel:
      Für die Muslime sind sowohl Jesus, als auch Mohammed Propheten, also Menschen.
      Die Christen dagegen behaupten, dass Jesus Gottes Sohn sei, was ich nicht nur für totalen Quatsch halte, sondern auch für ein veritables Eigentor!
      Es wäre doch viel erfreulicher für uns, wenn Jesus EIN MENSCH wäre, also EINER VON UNS!
      Das würde nämlich bedeuten, dass auch heute und in Zukunft Menschen vom Format eines Jesus, oder eines Mohammed möglich wären.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 20:55
      Highlight rolofo
      Es wird immer schlimmer mit dir.
      "Es wäre doch viel erfreulicher für uns, wenn Jesus EIN MENSCH wäre, also EINER VON UNS!"
      Damit zeigst du wieder einmal mehr, dass du auch noch vom Christentum keine Ahnung hast.

      "Das würde nämlich bedeuten, dass auch heute und in Zukunft Menschen vom Format eines Jesus, oder eines Mohammed möglich wären."
      Jesus heute? Das ginge ja noch knapp.
      Aber einen Mohammed? Nachdem wir uns grade knapp von Hitler und Stalin erholt haben und Erdowahn vor der Tür steht?
      Sorry, du solltest besser schweigen, als den lieben langen Tag Unsinn zu verzapfen.
      5 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 20:56
      Highlight Mit ein bisschen Glück würde man heute beide, Jesus und Mohammed, lebenslang verwahren.
      6 3 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 21:47
      Highlight @ Rabbi
      Ich habe vom Format gesprochen!
      Ist doch völlig klar, dass ein moderner Jesus, oder ein moderner Mohammed nicht genau so erscheinen, wie sie damals waren!
      Und es erscheinen auch immer wieder Menschen vom Format eines Jesus, oder eines Mohammed auf der Bildfläche!
      Beispiele: Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King, Michelle Obama.
      2 4 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 21:51
      Highlight @Rabbi Jussuf: Mit ein bisschen Glück würde man heute beide, Jesus und Mohammed, lebenslang verwahren

      Mit ein bisschen Glück? Wohl eher mit einer Aussetzung rechtsstaatlicher Grundsätze. Hat Jesus Verbrechen begangen, für die in unserem Staat lebenslängliche Verwahrung theoretisch möglich wäre? Bestünde ausreichend Fremd- und/oder Selbstgefährdung, die einen rein fürsorgerischen Freiheitsentzug rechtfertigen würden. Dass man jemanden für einen Spinner hält, ist in einem Rechtsstaat glücklicherweise kein Grund um jemanden lebenslänglich wegzusperren.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 07:34
      Highlight Naja,
      es bräuchte heute schon viel Glück, wenn ein solcher Psychopath wie Mohammed rechtzeitig verwahrt werden würde. Ich weiss jetzt echt nicht, wie man den mit Michelle Obama vergleichen sollte. Da gäbe es einige andere Gestalten in der jüngeren Geschichte, die sich wesentlich besser eignen würden.
      Jesus? Da er keine echte Persönlichkeit abgibt, ist es schwierig zu beurteilen, was aus dem heute werden würde. Eventuell müsste er verwahrt werden zum eigenen Schutz, oder er würde eine obskure Sekte gründen... je nach Zitaten, die man ihm zuschreibt.
      4 1 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 08:05
      Highlight @ Rabbi
      Du kannst auch andere Namen nennen, wenn Dir die besser passen und die Namen, welche ich genannt habe, wieder aus der Liste menschlicher Stars streichen. Kein Problem für mich!
      Mir kämen da natürlich auch noch sehr viele Kandidaten (alles herausragende Persönlichkeiten) in den Sinn:
      Ernesto Cardenal zum Beispiel, der erste Kultur-Minister in Nicaragua nach der Sandinistischen Revolution, oder:

      Ärgern Dich diese Beispiele?
      1 2 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 11:03
      Highlight Das Gute liegt so nah!
      Wenn ich selber zu faul bin, macht's eben ein Anderer.
      So arbeitet die Gemeinschaft.
      https://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-religion/hans-kueng-provokateur-und-friedensstifter-3
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 12:35
      Highlight Küng? Ausgerechnet?
      Er war zu Teilen ein Wissenschaftler, der einiges Gute geschrieben hatte. Aber seine Intention: Weltethos ging genau in die entgegengesetzte Richtung eines Religionsgründers.
      Ansonsten war er hauptsächlich ein Theologe, der herumschwurbelte, wie es Theologen eben so machen.
      4 2 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 13:45
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Welchem menschlichen Wesen könntest Du denn überhaupt ein "Genügend" ins Zeugnis schreiben?
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.03.2018 14:09
      Highlight Genügend wofür?
      Um ein 2. Mohammed zu sein?
      Oder ein 2. Jesus?
      Oder ein 2. rodolofo?
      5 1 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 14:57
      Highlight Genügend für das Format eines Vorbild's, das fähig ist, andere Menschen für das Leben zu begeistern.
      1 3 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 16:08
      Highlight Und zum Leben gehört halt auch das Kämpfen als Form der Kriegskunst!
      Ich habe das auch sehr lange nicht begriffen, bzw. nicht begreifen wollen.
      Und in dem Sinne sehe ich Mohammed als Bruder von Jesus.
      Er hat aus dem "Zu gut sein wollen" von Jesus, das -sind wir doch ehrlich!- am Kreuz der Mächtigen elendiglich und abschreckend endete, seine Lehren gezogen.
      Und darum ist Mohammed tatsächlich der bisher letzte Prophet!
      Doch nach Mohammed werden weitere Propheten kommen und eine neuzeitliche Sprache sprechen.
      Wahrscheinlich haben auch schon viele gelebt, ohne dass es bemerkt worden ist...
      1 4 Melden
    • Maracuja 18.03.2018 20:33
      Highlight @Rodolofo: Genügend für das Format eines Vorbild's, das fähig ist, andere Menschen für das Leben zu begeistern

      Jesus und Mohammed haben andere für das Leben also für das Dieseits begeistert? Sie schaffen es immer wieder mich mit ihrem enormen Nichtwissen über Christentum und Islam zu verblüffen.
      3 0 Melden
    • rodolofo 19.03.2018 06:51
      Highlight @ Maracuja
      Wenn Du mich konsequent weiter siezen willst, dann kannst Du das natürlich tun.
      Wie für Dich ist das Duzen für mich eine Auszeichnung!
      Denn ich duze nur meine FreundInnen!
      Meine Feinde aber sieze ich.
      2 2 Melden
  • Graustufe Rot 17.03.2018 09:40
    Highlight Kritische Fragen an die Religion sollen vom Satan kommen? Diese Sprüche gegen die Religion sind so was von dümmlich, auch wenn sie von berühmten Philosophen und Wissenschaftler kommen, dass sie eine Beleidigung für Satan sein müssen. Beispiel: Ein Gott, der das Böse nicht verhindern kann ist impotent. Dümmer geht nimmer. Gott ist kein biologisches Wesen mit Penis! Das Buch Hiob lehrt, dass Gott das Böse bewusst in der Welt gelassen hat! Wir müssen damit leben, dass Gott eben Alles ist, nicht nur lieb! Dazu gäb es noch viel zu sagen, leider zu wenig Zeichen! oder zum Glück!
    15 62 Melden
    • DerTaran 17.03.2018 10:38
      Highlight Impotent ist in diesem Zusammenhang nicht sexuell gemeint.
      Aber egal, laut dem Buch Hiob ist Gott also bösartig?
      29 3 Melden
    • KING FELIX 17.03.2018 10:49
      Highlight Ähm impotent heisst in diesem kontext wohl eher machtlos, oder pflügt sich dein omnipotenter alt testamentarische gott durch engelsheere? Vieleicht sind engel darum so hübsch? Omnipotent ist allmächtig und hat nichts mit penis und mumu zu tun😂
      35 2 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 11:02
      Highlight Ja, wer Kinder an Aids oder Krebs sterben lässt ist zynisch und bösartig.
      9 3 Melden
    • Flying Zebra 17.03.2018 11:05
      Highlight Diesen einen Spruch fand ich ebenfalls nicht so gelungen und zwar, weil meines (!) Erachtens davon auszugehen ist, dass ein Gott weder die selben Gefühle noch die selben Moralvorstellungen wie ein Mensch hat und der Vergleich mit unserem „gut und böse“ daher hinkt.
      Was aber ist an den anderen Sprüchen „dümmlich“?
      8 1 Melden
    • Nevermind 17.03.2018 11:09
      Highlight Potenz hat mehrere Bedeutungen und Gott braucht keinen Penis um impotent zu sein.
      Aber wie du so schön schreibst ist dein Gott potent aber dafür grausam. Er hätte die Potenz mit nur einem Gedanken seinen Geschöpfen eine Existenz in Liebe und Frieden zu geben. Er erfreut sich aber offenbar daran sie scheitern zu sehen und sich selbst sowie seine Schöpfung im Ebenbild seiner Grausamkeit zu verstümmeln.
      7 4 Melden
    • Regas 17.03.2018 11:15
      Highlight Was für ein teuflisches Wesen lässt die Bosheit bewusst die Welt regieren?
      7 3 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 11:30
      Highlight @Der Taran@King Felix. Wenn "impotent" keine Anspielung auf das biologisches Geschlecht wäre, hätte der Spruchautor das Wort machtlos gebraucht. Impotent ist bis heute sexuell konotiert. Oder würden Sie eine machtlose Frau/ein machtloses Kind als impotent bezeichnen?
      2 21 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 11:57
      Highlight @An Alle. Ihr verdreht mir die Worte, weil Ihr nicht auf mich eingehen könnt. Ich hab geschrieben: Gott ist nicht gut oder böse, er ist Alles (für Euch ist er nat. Nichts, weil er für Euch nicht existiert). Nur nebenbei, auch wenn's schwer zu akzeptieren ist: Die Existenz des Bösen zeigt uns die dunkle Seite der Freiheit des menschlichen Willens. Das zieht sich übrigens durch die ganze Bibel. Hier der Weg des Lichts, oder der Weg der Finsternis. I give in.
      5 12 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 17.03.2018 12:13
      Highlight Um eine Lanze zu brechen für die Gläubigen, mache ich kurz einen Paradigmenwechsel und versetzte mich in deren Position:
      A. Gottes Wege sind unergründlich.
      B. Gott als höheres Wesen steht über unseren Vorstellungen von Gut und Böse.
      Wenn man davon ausgeht, dass Gott existiert, allmächtig und über uns Menschen steht, dann müssten wir auch aufhören ihn nach unseren Werten zu beurteilen. Wie wir zum Beispiel auch gewisse Richterliche Entscheidungen nicht beurteilen können, weil wir nicht über alle Informationen verfügen.
      4 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 17.03.2018 12:13
      Highlight Wie gesagt ich glaube nicht an Gott, ich versuche mich nur in die Situation des Gläubigen zu versetzen.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 12:41
      Highlight Wenn der Mensch nicht versteht, was Gut und Böse ist, dann versteht er auch Gott nicht.
      Was soll dann die ganze Anbeterei und Moralgedönsel? Das ist dann nur Menschenwerk.

      Danach ist es doch, als gäbe es Gott nicht. Daraus folgt aber auch, dass es kein Gut und Böse gibt, jedenfalls nicht in der Weise, dass sich Menschen danach richten könnten.

      Da frage ich mich dann, was die Religion noch für einen Sinn hat.
      9 2 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 13:36
      Highlight @rabbi. Ihr erster Satz beschreibt den heutigen Zustand der Welt. Kein Gott= kein Gewissen. Und: Stets Aufklärung gegen Religion! Was ist denn geblieben vom Geist der Aufklärung! Nichts. Das Geld wird über den Menschen gestellt. Kriege, Ausbeutung und Hunger!
      0 10 Melden
    • pablo' 17.03.2018 13:43
      Highlight Aus Zitaten erlesen: Gottes Wege sind fürchterlich, jenseits von gut und Böse, das ist ein Schlammassel ohne gleichen. Worte wie "würden und müssten sind nichts zu gebrauchen." Diese Worte bestehen nur aus Vermutungen, die den Inhalt infrage stellt. Es ist also nicht wirklich, sonst könnten alle noch gläubig werden.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 14:44
      Highlight Abbaio
      Ich formuliere deutlicher:
      Wenn der Mensch prinzipiell nicht verstehen KANN, dann versteht er auch Gott nicht. Das ist ja das Grundcredo der Gläubigen - nicht der Zustand der Welt.
      "Kein Gott=kein Gewissen", ist falsch.
      Das Gewissen richtet sich nach der Sozialisation, ethischen Traditionen. Wenn jemand einen Gott braucht um das Gewissen zu kontrollieren, dann hat er kein Gewissen.
      Lass das mit dem Geld. Das ist langweilig und falsch. Diesen Bemerkungen zeugen höchstens vom Neid des Sprechenden. Mehr nicht.
      11 1 Melden
  • Knäckebrot 17.03.2018 09:39
    Highlight Napoleon der Friedfertige
    18 1 Melden
    • phreko 17.03.2018 12:19
      Highlight Wohl eher Napoleon der Macchiavellist.
      1 0 Melden
  • Follower 17.03.2018 09:33
    Highlight Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand! 😁
    12 1 Melden
    • Einloz 17.03.2018 11:32
      Highlight Sprüche 4,7 aus der Bibel. Bisher keine Blitzer??
      4 1 Melden
  • äti 17.03.2018 09:29
    Highlight Und ein riesiges Geschäft ist es alleweil.
    13 2 Melden
  • der nörgler 17.03.2018 09:28
    Highlight Es gibt eine bestechende Statistik, die alle Diskussionen obsolet machen. Je säkularer eine Gesellschaft, umso höher die Lebenserwartung, umso tiefer die Kindersterblichkeit und umso fortschrittlicher in Sachen Egalität.
    Da war die muslimische Welt dem Westen vor ein paar hundert Jahren weit voraus. Bis man die Religion über die Wissenschaft gestellt hat. Von da an gings nur noch bergab.
    Und als Europa sich der Vernunft zugewandt hat gings bergauf. Mit Ausnahme mal der Impfgegner und Homöopathie-Anhänger...
    407 41 Melden
    • batschki 17.03.2018 11:14
      Highlight Mit der Zunahme der Storchenpopulation gab's auch wieder mehr Kinder - und umgekehrt.
      13 8 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 11:38
      Highlight Die Religion wird nicht über die Wissenschaft gestellt! Was glauben Sie, was Alles in den Klöstern erfunden wurde? Unter anderem die doppelte Buchführung. Das Geld wird über die Ethik gestellt, über die Religion. Und auch die Wissenschaft steht im Dienst von Umweltzerstörung, Waffenproduktion usw.. Zwar nicht ausschliesslich, s. Gesundheitswesen, aber auch da steht das Geld im Vordergrund. Das Wohl der Menschen, aller Menschen kommt bestenfalls an zweiter Stelle, wenn überhaupt. Finden Sie das gut?
      11 10 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 12:15
      Highlight Ja, leider befindet sich Europa seit der Aufklärung auf dem Weg, weg von der Vernunft. Die Auswirkungen sieht man ja. Masern auf dem Vormarsch, Homöopathie und anderen Schwachsinn in der Grundversicherung.
      @Abbaio: warum besitzt die katholische Kirche denn soviel Geld, wenn die Ethik drüber stehen würde? Die besitzen soviel Geld, dass viele Probleme wie Armut und Hunger effektiv bekämpft werden könnten. Stattdessen helfen sie in Afrika durch die Verteufelung von Kondomen mit, dass Aids sich immer noch ausbreitet. Ethik, my ass. Das ist so weit weg von Ethik wie es nur möglich ist.
      18 3 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 12:20
      Highlight @abbaio: vieles was in den Klöstern 'erfunden' wurde gab es schon lange vorher. Nur wusste das niemand, weil die Kleiner die einzigen waren, die lesen und schreiben konnten. Ethik gab es übrigens auch lange vor der Kirche. Vielleicht mal ein bisschen bei den alten Griechen nachlesen... Klar haben die Mönche die doppelte Buchführung erfunden. Irgendwie musste das viele Geld, das man den Armen abgenommen hat auch verbucht werden 🙄
      15 2 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:30
      Highlight Ich habe Dir ein Herz gegeben.
      Über das Impfen können wir ja dann später wieder mal diskutieren.
      Im Augenblick habe ich keine Lust dazu.
      Möglicherweise ist das bereits eine Form von Körpereigener Immunisierung... ;)
      3 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 12:58
      Highlight Europa ist reich weil sie sich Wirtschaftlich entwickelt haben. Die Säkularisierung kam erst später. Da wurde was verdreht.
      5 4 Melden
    • Beteigeuze 17.03.2018 13:02
      Highlight Mit was ging`s denn bergauf? Mit der Humanität, mit dem Frieden?

      Da bin ich aber mal gespannt, was Sie dazu zu bieten haben, Sie Schlaule.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 13:03
      Highlight Abbaio
      Doppelte Buchführung erfunden in Klöstern?
      Quelle?
      Soweit ich weiss, wurde praktisch das ganze Finanzwesen inkl. der (doppelten) Buchführung von italienischen Kaufleuten erfunden, oder auf antiken Formen aufgebaut. Daher die vielen italienischen Fachbegriffe: Giro, Skonto, Bank, Konto, Delkredere, etc.
      Ein Kloster braucht doch keine Buchführung, schon gar keine doppelte! ;-)
      9 3 Melden
    • Graustufe Rot 17.03.2018 13:25
      Highlight @der nörgler. Ich schreibe hier über die Religion, nicht über die Kirche. In der Kirche ist das Böse genauso zuhause wie ausserhalb. Die Kirche muss arm werden! Sag ich auch. Missbrauch und Korruption sind für mich aber kein Grund nicht an Gott zu glauben.
      7 2 Melden
    • Share 17.03.2018 13:33
      Highlight @ Nö
      Bitte lass mich doch wissen, wo sich diese bestechende Statistik versteckt hat und auf welchen Erdteil sich diese bezieht. Ausserdem frage ich mich was Luthers Uebersetzungsleistung mit Aufklärung geschweige denn Vernunft zu tun hat.
      2 0 Melden
    • Phiilofofi 17.03.2018 13:57
      Highlight Das sehe ich auch so. Allerdings sollte man sich diesen Sachverhalt mal aus historischer Sicht ansehen.

      Die "Religion" gewann die Oberhand, nachdem diese Länder von Kriegen überfallen wurden.

      bspw. Afghanistan:
      http://www.zeit.de/2010/46/Afghanistan-vor-40-Jahren

      https://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan#Afghanistan_nach_der_Unabh%C3%A4ngigkeit
      9 0 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 14:38
      Highlight In den Klöstern entwickelten die Steinzeit-Kommunistisch lebenden Mönche unter anderem auch die Bierbrauerei-Kunst und die Kunst der Weinherstellung weiter!
      Das ist ja auch nicht ganz unwesentlich für die heutige Zeit, in der manchmal grosse Botellon-Partys stattfinden.
      Vielleicht war ja nicht die Religion das Opium fürs Volk, wie Marx später intellektuell scharf analysierte, sondern alles war viel banaler:
      Die Mönche und Pfaffen der Kirche brachten vor allem RICHTIGE Drogen unters Volk!
      Denkt mal darüber nach, wenn Euch vom letzten Suff noch genügend Hirnzellen übrig geblieben sind!
      2 5 Melden
    • Herbert Anneler 17.03.2018 16:54
      Highlight Ja, und auf dem Lande gibt es mehr Störche und mehr Kinder, also muss es der Storch sein, der die Kindlein bringt... Sie sollten Korrelationen nicht als Kausalitäten verklickern, das zeigt höchstens, wie wirr bestimmte Religionsgegner argumentieren!
      5 5 Melden
    • batschki 17.03.2018 17:10
      Highlight @herbert: genau das war gemeint: eine Korrelation ist noch lange keine kausale Beziehung
      3 1 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 18:08
      Highlight Oh Mann. Ich hab Statistik an der Uni gehabt, mir müsst ihr mit euren Binsenwahrheiten nicht kommen.
      Skandinavien hat die geringste Quote an Gläubigen und mit Abstand die besten Lebensbedingungen. Im Gegensatz zu Afghanistan oder Pakistan, wo es genau umgekehrt ist. Man muss nur die Augen aufmachen. Aber wenn man nicht vom Glauben abweichen will, dann immunisiert man sich halt und schwafelt von Korrelation statt Kausalität....
      Je säkularer, desto besser geht es den Menschen. So einfach ist das. Amerika ist das beste Beispiel. Viele Gläubige und tiefere Lebenserwartung als Europäer.
      7 4 Melden
    • _kokolorix 17.03.2018 18:38
      Highlight Tja, wer an die Wirksamkeit von Impfungen glaubt ist näher bei der Religion als er glaubt😀
      Auch die Wirkung der Homöopathie ist wissenschaftlich, statistisch erwiesen, bloss versteht niemand warum
      6 12 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 20:04
      Highlight Das liegt doch nicht am Säkularismus per se, zudem sind Statistiken immer stark beeinflusst von der Grundhaltung von dem der sie erstellt. Es gibt Wirtschaftlich boomende Länder wie Polen die Religiöser sind. Und nur weil du von der Uni kommst heisst das heutzutage nichts. Du hast schon eine gewisse Grundhaltung daher interpretierst du sie wie du Bock hast. Europa war vor 100 Jahren deutlich religiöser aber trotzdem am weitesten entwickelt, die Säkularisierung kam erst später.
      2 3 Melden
    • Share 17.03.2018 21:48
      Highlight @Dr. No
      Ich hab`s eher mit der Statik, weisst du? Die Statistik sagt dir, dass das Totebaeumegebaelk von Ai halten mag, die Statik haette dir auch gesagt: nur im Wasser. Vielleicht erklärst du mir jetzt Nähers ueber das Gesetz des Auftriebs, der Erderwaermung und deren Korrelation zu nichtchristianisierten Ländern. Da ich einen skandinavischen Namen trage, gerne Norwegen. Der Realität willen, wuerde ich Tuvalu oder vielleicht Bangladesh waehlen.
      1 1 Melden
    • Spooky 18.03.2018 01:07
      Highlight "Ich hab Statistik an der Uni gehabt, mir müsst ihr mit euren Binsenwahrheiten nicht kommen."

      Anscheinend bist du trotz Uni nicht gescheiter geworden.
      2 2 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 08:12
      Highlight @ Share
      Du bist einfach köstlich!
      Aber Du kannst mir doch nicht angeben, dass Du aus Skandinavien kommst!
      Ganz ursprünglich vielleicht schon, aber Dein hoch entwickelter Nonsens-Klamauk deutet für mich doch ziemlich eindeutig in Richtung Britische Inseln.
      Habe ich recht?
      Dann gib mir bitte ein weiteres, äusserst rätselhaftes "Zeichen Gottes"!
      1 3 Melden
    • _kokolorix 18.03.2018 09:10
      Highlight @Spooky
      Habe soeben deinen Kommentar im Auschwitz Artikel gelesen. Falls du an der Uni warst, was ich bezweifle, war es auf jeden Fall vergeblich...
      2 2 Melden
    • der nörgler 18.03.2018 11:32
      Highlight @spooky: Beleidigungen sind die Argumente derer, die über keine verfügen. Sagte schon Rousseau.
      5 2 Melden
    • Share 18.03.2018 19:53
      Highlight @Rod
      Köstlich... So nahe wollte ich diesen Beisser dann doch nicht bei mir haben. Ja. Nun zu Britannien - nur noch der Tunnel, dann ist es geschafft.
      1 0 Melden
    • Share 18.03.2018 20:09
      Highlight @Rodolofo
      Ich finde es ein ernstes Thema, das der Nörgler hier angesprochen hat. Nur, dass seine Aussage sich nicht verallgemeinern laesst. Wie aber gehst du damit um, dass die Keys im Wasser versinken? Wie steht es um die Leben derer, die an der Kreideküste bauen durften und damit rechnen müssen, dass der Boden ins Meer taucht?
      Dieses Problem kennt die Region Kandahar übrigens nicht.
      1 0 Melden
    • rodolofo 19.03.2018 06:58
      Highlight @ Share
      Im Musik-Business beobachte ich ein neues Genre:
      Die moderne Schweizer Musik.
      Da wird dann eine Super Musik importiert, die natürlich meistens sehr Afro-Balkan-mässig daherkommt, in die Schweizer Mundart hineingearbeitet wird, so dass es rhythmisch-melodisch passt, oder wenigstens nicht stört.
      Paradebeispiel: Reggae-Sound mit bernerischen Rap-Text: "I ha Luschd uf Files aber ni
      1 0 Melden
    • rodolofo 19.03.2018 07:02
      Highlight zu früh abgeschickt.
      "I ha Luschd uf Files aber ni' uf daaas!"
      Wenn Du dann versuchst, den Text zu verstehen, dann ist da keine belehrende Hochleistungs-Lebensphilosophie drin, wie bei den Deutschen, und auch kein üblicher Liebes-Schmalz, sondern irgendwelche Alltags-Banalitäten, dass zum Beispiel jemand auf einem Damenvelo herumfährt und so.
      Verstehst Du, was ich meine?
      Da ergibt sich doch zwangsläufig eine neue Form von Dadaismus!
      1 0 Melden
    • Share 19.03.2018 14:31
      Highlight @Rod
      Hast du es gerade mit Leuten zu tun, die sich um Kopf und Kragen schwätzen?
      1 0 Melden
    • Pasionaria 19.03.2018 22:18
      Highlight Irgendwie erscheint mir Ihr Nick gar nicht passend.
      Wollten Sie ihn nicht ev. mit > der Durchblicker ersetzen?
      0 2 Melden
    • rodolofo 21.03.2018 07:58
      Highlight @ Share
      Was für Köpfe und was für Krägen kommen Dir denn da spontan in den Sinn?
      1 0 Melden
    • Share 21.03.2018 16:05
      Highlight @Rod
      Leichentuch und Diamantschaedel? Aber ich sehe gerade, du benutzt einen Schweizer Umlaut - schon wieder Gefieder. Da empfehle ich kurzes Anbraten in geschmorter Zwiebelbutter, ach - frag doch den Seiler. Entschuldigung, beschäftige mich gerade mit dem Gemeinen Lein. Weisst du zufällig, wie Lein gesponnen wird?
      2 0 Melden
    • rodolofo 22.03.2018 07:12
      Highlight Nein das weiss ich nicht.
      Du bist doch diejenige, die spinnt!
      Genie und Wahnsinn liegen so nahe beisammen, wie Gott und der Teufel.
      Möglicherweise gehören diese beiden Extremisten sogar zur selben Organisation!
      Ach was heisst "Möglicherweise", mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ist das so!
      Ob Du und/oder ich genial, oder hochgradig übergeschnappt sind, überlassen wir am besten mal DEM Leser.
      Das Urteil der "Haters" ist voraussehbar, was wiederum zum Gähnen langweilig ist.
      Unser Befund dagegen nicht! Den UNSER Urteil ist launisch und selbstgerecht...
      1 2 Melden
  • olive 17.03.2018 09:23
    Highlight Interessant die Aussage des arabischen Dichter Al-Ma’arri (973 – 1057) der mit der Intelligenz argumentiert

    Einerseits erfreulich, dass er trotzdem 84 wurde
    andereseits glaube ich nicht, dass Intelligenz unbedingt den Glauben verhindert. Das ist eine innerpsychische Angelegenheit und hat natürlich auch mit kindlichen Erfahrungen zu tun.
    Dass auch intelligente Menschen zu Irrationalität neigen können, ist evident.
    13 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:46
      Highlight olive
      "Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden:
      Den einen, mit Hirn, doch ohne Religion,
      Den andern, religiös, doch ohne Hirn."

      Das ist wohl eine etwas bessere Übersetzung, da sie eher Richtung Verstand anstatt Intelligenz geht.
      15 4 Melden
    • olive 17.03.2018 11:24
      Highlight @Rabbi Jussuf

      ja, so macht es mehr Sinn. Obwohl man wahrscheinlich auch den Verstand einfach pausieren lassen kann, wenn es um den Glauben geht. Ich hatte ja auf dem alten Blog geschildert, was für inner Widerstände da vorhanden sind, wenn man als Kind indoktriniert worden ist. Trotzdem: wenn der Zweifel beginnt, ist das Ende des Glauben oft
      nicht mehr weit.
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  • Zeit_Genosse 17.03.2018 09:13
    Highlight Glauben ist das eine, ohne das Religionen nicht existieren können. Also versuche man ein Überwesen zu kreieren das die Menschheit über Religionen, im Wissen das es Raubtiere sind, zu Lämmern zu zähmen und als Herde zu führen.
    7 4 Melden
    • DerTaran 17.03.2018 10:43
      Highlight Nein, die Religionen haben die Menschen nie gezähmt, sie haben Sie aufgehetzt und tun das noch immer. Religionen wollen keine Lämmer, sie wollen Wölfe.
      11 4 Melden
  • Loeffel 17.03.2018 09:13
    Highlight Atheist in 10 Minuten.... geiles Video. Danke.
    7 9 Melden
  • Bridel 17.03.2018 08:55
    Highlight Ich denke nicht, dass Goethe mit dem Spruch: «Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.» die Widsenschaft bedroht sah. Vielmehr erkannte er, dass wir mit dem Intellekt nie ganz an das metsphysische herankommen werden. Im Sinne von Fausts "alkes Bildliche ist nur ein Gleichnis".
    8 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:48
      Highlight Andersherum ist Goethe aber wesentlich leichter zu verstehen.
      7 5 Melden
  • pamayer 17.03.2018 08:53
    Highlight Sehr dicht zusammengefasst.
    Danke und Amen.
    4 4 Melden
  • rodolofo 17.03.2018 08:39
    Highlight Lieber Hugo,
    das ist eine hochkarätige Sprüche-Sammlung, die Du uns da serviert hast!
    All diese Sprüche haben etwas gemeinsam:
    Sie sind messerscharf, briliant und witzig gedacht und bringen "es" polarisierend "auf den Punkt".
    Aber diese Sprüche haben NOCH etwas gemeinsam:
    Sie wirken auf mich emotional kalt und distanziert, unromantisch, weder ausgeschmückt schwärmend, noch Wortgewaltig tobend.
    Und da liegt vermutlich auch der "Pferdefuss" an der Sache mit dem Atheismus und dem gerade wieder in Mode kommenden Religions-Bashing:
    Gefühle lassen sich weder beschreiben, noch erklären...
    12 20 Melden
    • der nörgler 17.03.2018 11:01
      Highlight Das ist kein Argument. Ich empfinde Kunst manchmal so schön und berührend, dass ich weine. Das hat die Kirche nie geschafft, als ich noch hinging. Mein leben hat dank dem Atheismus an Schmerz, aber auch an Tiefe gewonnen. Alles was ich empfinde bin ich. Und nicht irgendwer der das in mir evoziert. Zudem, Gott ist ein Zyniker. Menschen gibt's seit 100000 Jahren. Und er hat 98000 davon zugesehen wie Leute mehrheitlich elendigkich verreckt sind. Kinder sehr oft nach der Geburt verstorben sind. Und heute in Afrika mit Aids auf die Welt kommen. Was soll das?
      5 5 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 11:45
      Highlight @ der nörgeler
      Wenn mich etwas in der Kirche berührt, dann ist es die Gospel-Musik der Schwarzen!
      Das routinierte Herunterleiern gesalbter Sprüche und das Hinter sich bringen von einschläferndem Singsang durch brave und disziplinierte Kirchen-Soldaten hingegen überzeugt mich auch nicht.
      Mir ist das vielmehr ein Graus!
      Nein, so etwas meine ich definitiv auch nicht.
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