Klima
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 24. Mai 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Für den 15. Mai 2020 ruft die Klimajugend zu einem landesweiten Streik fürs Klima auf. Bild: KEYSTONE

Nationaler Streik: So will die Klimajugend die Schweiz lahmlegen



Was ist geplant?

Am Freitag, 15. Mai 2020, soll die Schweiz an einem nationalen Aktionstag für das Klima stillstehen. «Es reicht nicht mehr aus, wenn nur die Jungen streiken. Die ganze Bevölkerung soll mitmachen», sagt Jelena Filipovic an einer Medienkonferenz von Klimastreik Schweiz. «Wir werden uns stärker organisieren und noch lauter werden».

Denn längst nicht alle Menschen hätten in der Schweiz das Ausmass und die Tragweite der drohenden Klimakrise begriffen.

Vorbild ist der Frauenstreik, der 2019 über eine halbe Million Menschen auf die Strasse trieb. «Wir haben es damals der Welt gezeigt, uns kann niemand stoppen. Jetzt wollen wir den Schwung mitnehmen», erklärte Vanessa Salamanca vom Frauenstreik-Kollektiv.

Wie der Frauenstreik wird auch der Strike for Future dezentral organisiert. «Ob auf dem Bau oder in den Spitälern, das Klima muss überall das Top-Thema werden», so Filipovic weiter.

Machen die Gewerkschaften mit?

Ohne die Unterstützung der Gewerkschaften ist es kaum möglich, einen nationalen «Generalstreik» durchzuführen. Ob die Gewerkschaften der Klimajugend und die Arme greift, ist noch nicht sicher. Die Klimastreiker haben beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) offiziell eine Anfrage deponiert. Bis Mitte November erwarten sie eine Antwort.

Die Klimakrise sei nämlich unzertrennlich mit sozialen Fragen bei der Arbeit verknüpft, hiess es an der Medienkonferenz weiter. «Bauarbeiter etwa leiden immer mehr unter den Hitzesommern. Die Klimakrise geht alle etwas an», so Lou Bolli von Workers for future.

Was sind die Forderungen?

Die Klimajugend fordert, dass 2020 in der Schweiz die CO2-Emissionen um 13 Prozent sinken. Was die Klimastreiker am Streiktag selbst fordern werden, ist noch nicht klar. Dies müsse zuerst mit den Gewerkschaften ausgearbeitet werden. «Eine Forderung könnte sein, die Arbeitszeiten radikal zu verkürzen», sagte Jonas Kampus von Klimastreik Schweiz.

Die Aufgabe der Klimabewegung sei weiterhin, Druck auf die Politik aufzubauen.

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • LongDong Silver 16.10.2019 11:12
    Highlight Highlight Erst wenn die Reichen nicht noch reicher werden können wird sich etwas ändern. Ich denke die friedliche Stilllegung des Systems ist eine gute Idee.. Wer dagegen ist, ist ein Profiteur... (Lasst es blitzen und outet euch) 😉
  • Troxi 16.10.2019 07:06
    Highlight Highlight Ein besseres Datum konnte diese Organisation ja offensichtlich nicht finden. Damit wird sie garantiert auch bei ihren Gleichaltrigen an Unterstützung verlieren, was sehr schade wäre. Denn am diesen Tag endet die Winter RS und die wenigsten werden dann begeistert sein, dass sie deutlich länger benötigen um nach Hause zu kommen, ich nämlich auch nicht. Und ohne Zuckerbrot, Massnahmen präsentieren, wird man auch nicht wirklich Sympathien gewinnen.
  • Gipfeligeist 15.10.2019 19:52
    Highlight Highlight Ich sehe in den Kommentaren viele brave Arbeiter, die Ihre Arbeit verteidigen - sei es Kohle-UBS, Beton-Holcim oder Diesel-VW-Autohändler.
    KMU's sind auf keinen Fall der Klimakiller, nein. Aber wenn die Umwelt verschmutzt werden darf, ohne dass dies ökonomische Konsequenzen hat, wird sich nie etwas ändern. Es muss europaweit verbindliche Regeln geben. Und Wir belasten die Umwelt durch unsere Lebensweise und dürfen uns nicht feige aus der Verantwortung ziehen.

    Wir rasen auf den Abgrund, aber die Politik stellt sich taub. Dann darf sie ruhig Demonstranten hören.

    (und blitzen nicht vergessen)
  • Justinian 15.10.2019 19:00
    Highlight Highlight Wie soll es dem Klima helfen, wenn die Arbeitszeiten radikal verkürzt werden? Wo ist hier der Zusammenhang?
    • Troxi 16.10.2019 06:40
      Highlight Highlight Nun wenn man das Gefühl hat, dass bei einem 5h Arbeitstag ab 14:00 die Fabriken still stehen, kann man schon auf so eine Aussage kommen. In Wirklichkeit wird es dann einfach ein Schichtbetrieb. Es wird dann genau gleichviel oder es “bizeli meh“ CO2 ausgestossen.
  • Yippie 15.10.2019 17:55
    Highlight Highlight Wir planen PV-Anlagen. Sollen wir auch streiken? 😉
  • Nonne 15.10.2019 17:08
    Highlight Highlight In einer Woche sind die Wahlen vorbei. Niemand interessiert sich dann noch fürs Klima.
  • murrayB 15.10.2019 17:08
    Highlight Highlight Oh, nein bitte nicht - Bitte streikt doch auf dem Gymnasiumgelände - überall sonst soll die Polizei hart durchgreifen!

    Wer es noch nicht gemerkt hat - wir haben ein Pariser Klimaabkommen - das genügt und bringt Lösungen!
    • Gipfeligeist 15.10.2019 23:13
      Highlight Highlight 1) hartes Durchgreifen? Also eine Demonstration verbieten? Klingt für mich nicht nach einer demokratischen Aufgabe der Polizei...

      2) Das Pariser abkommen wird von quasi keinem Staat verbindlich unterstützt. Die Erderwärmung unter 1.5°C zu halten, unterstützt kein einziges Land. Das bringt überhaupt nichts...
  • Safuhr 15.10.2019 16:43
    Highlight Highlight Da streiken verboten ist werde ich an diesem Datum einen meiner blautage opfern. So wie es sich für einen braven schweizer bürger gehört. Party machen kann ich am abend immernoch.
  • MGPC 15.10.2019 15:19
    Highlight Highlight jetzt hab ich wirklich gehofft mit der 40‘ 50‘ Generation stirbt der Faschismus langsam aus. Jedoch haben sie ihr Vermächtnis sauber an die nächste weitergegeben. Ihr wollt die Welt Lahmlegen? macht nur weiter so. Die Geschichte hat gezeigt wo das endet.
    • Liselote Meier 15.10.2019 15:49
      Highlight Highlight Ziemlich Unsinn. Das Verhält sich ja gerade umgekehrt, das zeigt sich ja nur schon am Beispiel der Schweiz. Woraus entstanden den die Schweizer Nazis (Frontisten)? Etwa aus den Streikenden aus dem Generalstreik?

      Nein, sondern aus den Streikbrechern aus den vaterländischen Verbänden, das selbe in Italien, Spanien, Deutschland usw.



    • dasKorrektorat 15.10.2019 19:02
      Highlight Highlight Da hast aber doch irgendwas verpasst in Geschichte. Sonst wüsstest du, dass das keine Frage von Generationen sondern eine latente Gefahr ist...
    • Gipfeligeist 15.10.2019 19:07
      Highlight Highlight @MGPC
      Inwiefern verhält sich eine Jugend, die versucht auf die Klimaprobleme aufmerksam zu machen, faschistisch?
      Polemisch, einfach, populistisch, laut - ja auf jeden Fall. Aber die Faschisten müssten Sie mir erklären
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samzilla 15.10.2019 14:31
    Highlight Highlight «Eine Forderung könnte sein, die Arbeitszeiten radikal zu verkürzen»
    Und was genau hat dies nun mit dem Klima zu tun?

    Aber soll natürlich jeder selber wissen, ob er sich an diesem "Streik" beteiligen möchte. Solange ich persönlich nicht beeinträchtigt werde, ist mir dies eigentlich Wurst.

  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.10.2019 14:17
    Highlight Highlight "Nationaler Streik: So will die Klimajugend die Schweiz lahmlegen"

    ich weiss immer noch nicht wie die aktivisten "die schweiz lahmlegen wollen".

    aber ich weiss wie man die aktivisten lahmlegen kann: wlan und handynetz abschalten... so als streik... und so.
    • mikel 15.10.2019 23:40
      Highlight Highlight Netter Spruch. Ich wette Du wärst selber auch ziemlich am A... ohne Dein Handy.
  • nukular 15.10.2019 13:33
    Highlight Highlight und was bringt so ein "streik"?.. die welt wird sich nicht von heut auf morgen ändern... da kann man noch so lange druck auf die politik ausüben und mit den fingern auf andere zeigen... am besten wäre es, mal mit dem heutigen stand der technik das beste daraus zu machen, step by step...
    • peeti 15.10.2019 13:40
      Highlight Highlight zuerst müsste aber diese Technik zur Anwendung gelangen. Und genau hier steht die Politik seit Jahrzehnten quer, ausser vielleicht in einzelnen Bereichen wie bspw den Gebäuden, wenn auch sehr langsam.
      Die Geschichte des gesell. Wandel zeigt klar, dass der Druck dafür zuerst immer von der Strasse kommen musste. Deshalb sind solche Streiks halt auch mal nötig.
    • nukular 15.10.2019 13:51
      Highlight Highlight @peeti, es gibt genügend mittel wo jede person selber hand anlegen kann... ölheizung raus, WP rein.. das haus richtig isolieren und fenster wechseln.. etc, etc.. man muss nur wollen; aber eben, mit dem finger auf andere zeigen ist immer einfacher. und sorry, wenn ich der vorgesetzte von jemanden wäre der an so einem streik mitmachen und meinem unternehmen schaden würde, der hätte eine kündigung mehr als nur verdient -ausser er nimmt sich den tag gerne frei..
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.10.2019 14:15
      Highlight Highlight @nukular

      meine rede
    Weitere Antworten anzeigen
  • covfefe 15.10.2019 13:33
    Highlight Highlight Frau Jelena Filipovic das ist ja alles ganz nett. Ich frage mich nur wer für die direkten- und Folgekosten aufkommen soll. Es ist der Mittelstand. Die Schweiz ist zu klein um als Klimaretter der Weld aufzutreten. Und ich denke in unserem Land wird schon genug gemacht. Gehen Sie mal nach Tansania. Dort sehen Sie wo sie anfangen müssen. Nur weil hier ein paar Aktivisten auf die Strasse gehen wird dort nicht weniger Abfall hinterm Haus verbrand oder in einem Loch verscharrt. Dort sollten Sie mit Ihrem Verein anfangen zu wirken. aber lassen Sie bitte uns damit in frieden.
    Nur so als Bsp.
    Benutzer Bild
    • Gipfeligeist 15.10.2019 19:34
      Highlight Highlight @covfefe ☕

      Ökologischer Footprint [1]
      Schweiz: Platz 25, 5.79 gHa/pers.
      Tansania: Platz 149, 1.32 gHa/pers.

      "Die Schweiz ist zu klein um als Klimaretter der Welt aufzutreten"
      Dem stimme ich nicht zu. Solange wir, als Westen keine Verantwortung für unser Handeln übernehmen, wird der Rest der Welt sich niemals ändern...

      1) https://en.m.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_ecological_footprint
    • sephiran 15.10.2019 22:14
      Highlight Highlight Erstmal vor der eigenen Türe kehren
  • Scaros_2 15.10.2019 13:32
    Highlight Highlight Die Klimajungend sollte das Wort Streik nicht missbrauchen. Streiken hat einen starken Kontext zu Arbeitsrechtlichen Aspekte und den damit verbundenen Rechte/Pflichten. Dies hat aber nichts mit dem Arbeitgeber zu tun. Es ist sogar Kontraproduktiv weil es den AG schaden zufügt wenn Leute streiken. Zum einen ist es Arbeitszeit die 0 erwirtschaften und zum anderen kann es zu kettenreaktionen führen.

    Diese Klimaleute sollten viel mehr von "Protest" reden und nicht von Streik.
  • Scaros_2 15.10.2019 13:27
    Highlight Highlight "Es reicht nicht mehr aus, wenn nur die Jungen streiken. Die ganze Bevölkerung soll mitmachen"

    Klar und viele laufen Gefahr dadurch eine Kündigung zu bekommen.

    Ich erwähne es gerne nochmals weil auch Watson darauf nicht eingeht.

    Streiken bedeutet, dass man seine Arbeit unterbricht und streiken geht. Wer für diesen Tag "frei" nimmt oder "urlaub" bezieht ist per se kein "Streikender" sondern Protestler.

    Wer in einem Unternehmen arbeitet das einen GAV oder dergleichen hat steht vermutlich unter dem geltenden Recht des "Arbeitsfrieden" und dieser verbietet das Streiken. Kann Fristlos enden!
  • Capslock 15.10.2019 13:24
    Highlight Highlight es wäre vielleicht besser, diese Aktivisten würden sich aktiv an der von ihnen geforderten Massnahmen beteiligen, anstatt mit lautem Lärm und undefinierten Aussagen die Strassen und Gehwege blockieren und sich wichtig machen wollen. Arbeiten für eine gute Sache ja, aber nicht nur lauthals in der Gegend rum schreien und keinen Finger krumm machen
    • Safuhr 15.10.2019 16:21
      Highlight Highlight Beides geht nicht?
    • Capslock 16.10.2019 09:55
      Highlight Highlight mein Einsatz beim nachbarlichen Bauer!
  • Max Dick 15.10.2019 13:21
    Highlight Highlight Unter dem Vorwand "Klimawandel" sozialistische Forderungen durchbringen wollen (siehe Abschnitt 3). Sie könnens nicht lassen, gewisse Kreise.
    • Liselote Meier 15.10.2019 15:15
      Highlight Highlight Anti-These. Es gibt Kreise die wollen das kapitalistische System erhalten komme was wolle und ziehen nur Kapital konforme Lösungsansätze in Betracht die nicht funktionieren können.

      Ein auf Kapitalakkumulation basierendes System ist dazu gezwungen stetig zu wachsen und einen grösseren Output zu erzeugen um überhaupt Kapital akkumulieren zu können, oder eben auf Kosten von anderen.

      Und genau diese Problematik macht es praktisch unmöglich eine kapitalistische Lösung zu bringen in dieser Frage ansonsten welche?
  • Partisan 15.10.2019 13:19
    Highlight Highlight Also ich werde gemütlich mit meinem Velo zur Arbeit fahren, dort meine 8.5 Stunden absitzen, auf dem Nachhauseweg vielleicht noch in den Coop gehen und mir dann zuhause einen feinen z'Nacht köchelen. Danach gib't dann 3 - 9 Bier in meiner Stammbeiz mit ein paar Kumpels und Kumpelinnen, um die Arbeitswoche ausklingen zu lassen.
    • Albi Gabriel 15.10.2019 13:34
      Highlight Highlight Aber aufpassen: Die Klimastreikenden werden bis im Mai vielleicht auch merken, dass im Bier CO2 enthalten ist...
    • Partisan 15.10.2019 14:47
      Highlight Highlight @Albi Gabriel:
      Benutzer Bild
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 15.10.2019 16:38
      Highlight Highlight ...3 - 9 Bier...

      ist aber nicht ohne. Bei dieser Menge (1.5 Liter bis 4.5 Liter) hätte ich am Samstag einen Kater
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuzzy dice 15.10.2019 13:16
    Highlight Highlight Um Druck auf Politiker aufzubauen, braucht man eine möglichst breite Unterstützung in der Bevölkerung. Das erreicht man nicht, indem man mit Streiks Betriebe schädigt und Menschen in Ihrem Alltag behindert. Die Aufmerksamkeit für das Thema ist längst vorhanden, jetzt wäre politische Mobilmachung angesagt und das funktioniert anders.
    • Gipfeligeist 15.10.2019 19:37
      Highlight Highlight @fuzzy dice
      Ich würde einmal behaupten, dass die letzten Jahren sehr nett über den Klimawandel diskutiert wurde. Seit 30 Jahren ist das Problem generell bekannt.

      Jetzt könnte man abwarten und Tee trinken, bis sich die Politik bewegt. Leider steht es schon 5 nach 12
  • michiOW 15.10.2019 13:07
    Highlight Highlight Ich glaube, die Frühlings RS endet an diesem Tag, ich hoffe, der Streik ist nicht am Nachmittag/Abend.
  • Wolf von Sparta 15.10.2019 13:01
    Highlight Highlight «Eine Forderung könnte sein, die Arbeitszeiten radikal zu verkürzen» - Good Luck with that. lol
    • MaskedGaijin 15.10.2019 14:20
      Highlight Highlight Vorallem was willst du mit der ganzen Freizeit machen wenn alles verboten ist?
  • Eisenhorn 15.10.2019 13:01
    Highlight Highlight Mein Arbeitgeber hat reichlich wenig mit der Klimaerwärmung zu tun. Ich Plane nicht meiner Firma finanziellen Schaden zuzufügen für etwas das sie keinen Einfluss haben.

    Streiks sollten nicht für nicht Arbeitsrechtliche/Lohn/etc. missbraucht werden.
    • ridega 15.10.2019 14:23
      Highlight Highlight @Eisenhorn: Dein Arbeitgeber sollte kein Problem mit dem Streik haben - denn er selbst sollte ja mit streiken. Es betrifft jeden... also auch deinen Arbeitgeber.
    • Scaros_2 15.10.2019 14:40
      Highlight Highlight Klar ridega - Der AG hat ja auch nichts dagegen. Das in einem global tätigen Unternehmen einfach so mal 3000 mitarbeiter am Standort Schweiz die Arbeit für 1 Tag niederlegen und auf Kosten des AG streiken gehen ist absolut ok. Und natürlich ist es völlig ok, dass man die Lohnkosten für den Tag, welche rund 1.5 Millionen Franken beziffern einfach abgeschrieben werden. Auch ist es ok, dass man sämtliche Anfragen von Kunden ausserhalb der Schweiz für 24h ignoriert weil ist ja für das Klima

      WACHT AUF!

      so ein "Streiktag" verurschacht mehr "umkosten" als es wirklich nutzen hat.
    • Scaros_2 15.10.2019 14:42
      Highlight Highlight Oder was machen wir mit den ganzen Lebensmittel die Coop/Migros wegen sowas wegwerfen müssen? Gesetz dem Fall diese 2 giganten würden 1 Tag Streiken? Sämtliche Lebensmittel mit dem MHD des Streiktag wären Food-Waste weil ja niemand das ganze Zeug kaufen kann und die logistische Planung sowohl up/downstream wird garantiert nicht für 1 Streiktag überholt.

      Ich muss ja wirklich lachen wenn man anfängt das ganze in einem grossen Kontext zu sehen und wie unwirklich sowas sein kann.
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