Gesellschaft & Politik
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Wer seinen Geburtstag nicht kennt, hat jetzt ein Problem weniger



Wer sein Geburtsdatum nicht kennt, gerät vor allem auf Reisen in Schwierigkeiten. Nun wird das Problem gelöst: Ab 2019 wird in Ausweisen von Personen, deren Geburtsdatum unbekannt ist, der 1. Januar eingetragen.

Von diesem Entscheid sind rund 800 Bürgerinnen und Bürger betroffen, wie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Montag mitteilte. Der Bund biete damit eine rasche und pragmatische Lösung für betroffene Bürgerinnen und Bürger, die bei Reisen oder am Bank- und Postschalter auf Schwierigkeiten stossen.

Um «diesem Hemmnis Abhilfe zu schaffen» sei die seit 2010 geltende Verordnung über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige geändert worden. Das neue Geburtsdatum werde bei der Verlängerung des Ausweises oder auf Wunsch eingetragen.

Oftmals muss das genaue Geburtsdatum zwingend angegeben werden, zum Beispiel, wenn man über das Internet ein Flugticket oder ein Hotelzimmer bucht, schreibt das EJPD. Bei Ausweisen von Schweizer Staatsangehörigen, deren genaues Geburtsdatum offiziell unbekannt ist oder nicht überprüft werden kann, sei bis anhin lediglich das Geburtsjahr eingetragen worden: Anstelle des Tages und des Monats der Geburt wurde die Zahl 0 eingetragen, also zum Beispiel Geburtsdatum 00.00.1968.

Dies brachte Betroffene manchmal in eine unangenehme Lage und stellte besonders bei Reisen ins Ausland oder beim Umgang mit Behörden ein Hindernis dar.

Der Bundesrat hatte in der Antwort auf eine Interpellation von Nationalrat Kurt Fluri (FDP/SO) angekündigt, die Rechtsgrundlagen bis Ende Jahr anzupassen. (aeg/sda)

Deshalb streicht der Bund Bürgern den Geburtstag

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Video: srf

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 03.12.2018 22:17
    Highlight Highlight Ha ha. Jemand der effektiv Ende Dezember geboren wurde bekommt dann später ein Jahr früher die AHV-Rente. Cool!
  • Magnum44 03.12.2018 11:37
    Highlight Highlight Welcher Vogel kam überhaupt auf 00.00, obwohl es offenbar keinen entsprechenden Staatsvertrag gibt?
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 03.12.2018 12:04
      Highlight Highlight "Wann bist du geboren?"

      "Am Nullten Nulluar"

      "Wann ist das?"

      "Irgendwann zwischen Silvester und Neujahr"
    • bärn 03.12.2018 17:04
      Highlight Highlight ...der storch (ist ja zuständig für geburten) ;-)
  • Lörrlee 03.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Heisst das, ich darf einen neuen Geburtstag auf den 1. Januar verlegen, wenn ich mit meinem nicht zufrieden bin und so tu' als ob ich ihn nicht mehr wüsste?
    • In vino veritas 03.12.2018 11:44
      Highlight Highlight Nein. Das ist wohl eher für ehemalige Flüchtlinge ohne gültige Papiere gedachte, die sich nicht an ihr Geburtsdatum erinnern können (oder wollen)...
    • Lörrlee 03.12.2018 12:01
      Highlight Highlight Interessant ist allerdings, dass im Artikel nicht erwähnt wird, wer denn "Betroffene" sind. Es wird von Bürgern gesprochen, aber welche Schweizer Bürger oder Bürgerinnen haben kein fixes Geburtsdatum?
    • Patho 03.12.2018 12:23
      Highlight Highlight @Lörrlee
      Da es sich um den Eintrag in einem Schweizer Pass oder einer ID handelt, geht es NUR um Schweizer BürgerInnen.
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