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Facebook sucks

Mit dem weltgrössten Online-Netzwerk verbindet mich seit Jahren eine Hassliebe. Wobei, ehrlich gesagt, die Liebe am Schwinden ist. 9 Gründe.



Facebook mag keine Brüste und nackten Körper

Ich schon.

Hingegen mag ich es nicht, wenn mir ein amerikanisches Unternehmen fragwürdige Moralvorstellungen aufzwingt.

Ob schmusende gleichgeschlechtliche Paare oder die Brustwarzen einer Frau: Zensur, nein danke!

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Der deutsche Fotograf Olli Waldhauer setzte im vergangenen Herbst ein Zeichen und lud dieses Bild ins Netz hoch – viele Facebook-Nutzer folgen seinem Beispiel. bild: Olli waldhauer

Mit Neonazis, Rassisten und Psychos in einem Boot

Mir passt nicht, dass nackte Haut für Facebook ein Problem ist, bei Gewaltdarstellungen und Hass-Propaganda hingegen spät oder gar nicht eingegriffen wird.

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screenshot: facebook

Die Facebook-Führung, sprich: Mark Zuckerberg, hat wiederholt angekündigt, verstärkt gegen Hass-Beiträge vorzugehen. Davon ist im Social-Media-Alltag kaum etwas zu spüren.

Wer gute Laune hat und dies ändern will, braucht nur die Kommentare zu einem kontroversen politischen Thema zu lesen. Aktuelles Beispiel aus der Schweiz? Voilà!

Vieles, das dem gesellschaftlichen Zusammenhalt schadet oder gar gegen das Gesetz verstösst, bleibt unangetastet. Und wenn man Anstössiges meldet, gibt es häufig – wenn überhaupt – eine Rückmeldung, dass nichts getan werden könne.

Fazit: Hasskommentare sind an der Tagesordnung und Facebook kommt seiner Verantwortung seit Jahren nicht nach ...

Facebook erklärt seine Spielregeln

Mehr «Dreck»

Mir ist herzlich egal, ob das automatische Filter-System aus technischen Gründen zu wenig «Dreck» herausfiltert, oder ob das Unternehmen gar nicht mehr tun will, weil es auch an fragwürdigen Inhalten mitverdient, da es ja in erster Linie um immer mehr Klicks geht (siehe Punkt 6).

Dass der öffentliche Druck auf das US-Unternehmen erhöht werden muss, haben mittlerweile zumindest einige Politiker im Ausland (hallo Schweizer Parlament?!) erkannt.

epa05348377 Israeli Justice Minister Ayelet Shaked delivers a speech during a conference titled 'Internet usage and responsibility - legal means to curb online hate speech' in Budapest, Hungary 06 June 2016. The conference was organized by the Hungarian and Israeli Ministries of Justice.  EPA/TAMAS KOVACS HUNGARY OUT

Ayelet Shaked, Justizministerin Israels. Bild: EPA/MTI

Grosse Internet-Unternehmen wie Facebook, Google und Twitter müssten endlich wirksam gegen kriminelle Machenschaften auf ihren Plattformen vorgehen, forderte kürzlich die israelische Justizministerin. Es würden zum Teil schwere Straftaten begangen.

Der Gesetzgeber müsste private Unternehmen in die Pflicht nehmen. Das Problem bei Facebook und Co. ist allerdings, dass sie hinter den Kulissen mit allen Mitteln versuchen, strengere Regeln zu verhindern.

Mit den Werbegeldern, die das Unternehmen kassiert, wird nicht nur technische Innovation betrieben, es wird damit auch ein Heer von Lobbyisten und Anwälten finanziert.

Damit wären wir bei einem weiteren grundlegenden Problem.

Facebook pfeift auf meine und deine Privatsphäre

Wenn etwas gratis ist, ist man selber das Produkt.

Zugegeben, das gilt auch für watson News und andere kostenlos verfügbare Newsportale. Wir verdienen unser tägliches Brot mit Online-Werbung. Die Leser erhalten attraktive Inhalte und bezahlen mit ihrer Aufmerksamkeit und Zeit. Deal?

Doch im Vergleich mit Facebook sind watson und Co. Waisenknaben. Die Datensammelwut des amerikanischen Social-Media-Konzerns ist für Normalbürger unvorstellbar. Facebook sammelt einfach alles, was es an verwertbaren Informationen in die Finger kriegt. Denn mit personalisierter Werbung lässt sich ein Heidengeld machen.

Und dabei muss man nicht mal registriertes Facebook-Mitglied sein. Wer im Internet surft und sich nicht mit Anti-Tracking-Tools schützt, wird automatisch ausspioniert. Immer.

Wer in der Facebook-Blase («Filter Bubble») lebt, verarmt geistig

Zugegeben, man kann es sich gemütlich einrichten im eigenen Facebook-Universum. Beiträge von anderen Facebook-Nutzern, die nicht der eigenen Sichtweise entsprechen oder aus anderen Gründen unerwünscht sind, klickt man einfach weg.

Zudem registriert Facebook jeden Like und jede andere Interaktion und passt die Inhalte, die in den Newsfeed gesendet werden, automatisch an.

Bis nur noch Zeugs auftaucht, das dem eigenen Ego entspricht.

Das ist bei watson (ob in der App oder auf der Website) anders 😉.

Immerhin können wir dank Facebook auch herzhaft lachen: Die besten Facebook-Fails, bei denen man sehnlichst hofft, dass sie nicht echt sind

Fake News

Ja, auch professionellen Medienunternehmen wie watson unterlaufen Fehler in der Berichterstattung. Das ist aber kein Vergleich zu dem, was bei Facebook an Falschmeldungen – ob absichtlich («gesponsert») oder aus Dummheit – verbreitet wird.

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screenshot: facebook

Die Situation verschlimmert sich von Jahr zu Jahr, das erklärt auch den gewaltigen Zulauf bei virtuellen Müllabfuhr-Unternehmen wie zuerstdenken.com.

Um eine besonders bescheuerte Form von Fake News geht's beim nächsten Punkt.

Kettenbriefe

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screenshot: mimikama.at

Facebook macht unglücklich

Auch wenn wir es nicht gerne hören, so ist es doch wissenschaftlich erwiesen: Smartphones und Facebook machen uns depressiv und gefühllos ...

Facebook ist schlecht für die Demokratie

Journalisten, respektive Medien mit journalistischer Ethik, bilden in demokratischen Staaten die vierte Gewalt. Sie sollen insbesondere den Reichen und Mächtigen auf die Finger schauen und Missstände aufdecken.

Was hat das mit Facebook zu tun?

Mit über 1,5 Milliarden Mitgliedern ist Facebook eine Super-Macht. Das Problem: Der US-Konzern macht sich immer mehr zum wirtschaftlichen Partner von Medienunternehmen. Wer die eigenen Inhalte so anpasst, dass sie vom Facebook-Algorithmus an viele Nutzer ausgeliefert werden, profitiert. Und man kann mit Geld nachhelfen, um die Klick-Zahlen zu pushen.

Das sind allerdings nicht unbedingt Storys mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wertvolle Beiträge, die nach der Publikation bei Facebook (zu) wenig Aufmerksamkeit erhalten, verschwinden in den Tiefen des Online-Netzwerks.

Man muss nur eins und eins zusammenzählen, um zum Schluss zu kommen, dass Facebook die journalistische Themen-Wahl und Berichterstattung beeinflusst. Je länger, desto stärker.

Bedenklich ist aber auch, wie Facebook den Ausgang von Wahlen und Abstimmungen beeinflussen kann. Das passiert im Versteckten, respektive ohne demokratische Kontrolle.

Soll man diese unheimliche Entwicklung unterstützen, indem man Facebook immer mehr Aufmerksamkeit widmet?

PS: Dieser Beitrag ist auch ein Experiment. Mal schauen, was passiert, wenn ich ihn bei Facebook poste 😱.

Wie Facebook und Co. entscheiden, was wir lesen – und was nicht

Jetzt kannst du News direkt auf Facebook lesen. 8 Gründe, warum dies mehr Spass macht als auf Newsportalen – und 8 Gründe, warum das stinkt​

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  • http://bit.ly/2mQDTjX 27.06.2016 16:40
    Highlight Highlight Soso. Faceboock "sucks".

    Das Verb "sucks" bezieht sich auf oralen Sex. Im Kontext wird suggeriert, Oralsex sei schlecht. Es würde aber Spass machen.

    "Lutsch mein Schwanz!" sagen auch viele, und meinen damit, du bist meine Bitch, eine sexuell erniedrigte Frau, oder ein zu homosexuellen Handlungen genötigter Mann.

    "It sucks" ist ebenso homophob wie auch Frauen verachtend. Es ist Ausdruck eines sexuellen Dominanz-Anspruchs, um die/den Partner/in zu erniedrigen.

    Fundamentalkritik an Facebook wäre unnötig. Alle wissen es längst!

    Das Internet ist ein Design-Zombie!
    • @schurt3r 27.06.2016 16:55
      Highlight Highlight 😳

      Der Titel ist eigentlich in dem Sinn gemeint:
      http://de.bab.la/woerterbuch/englisch-deutsch/it-sucks

      Benutzer Bildabspielen
    • EvilBetty 27.06.2016 17:23
      Highlight Highlight Alte!?... susch kei Problem?
    • wonderwhy 27.06.2016 18:03
      Highlight Highlight Ich bitte Euch, wenn Ihr schon politisch korrekt sein wollt, dann ist doch dieser Einwand wichtig und berechtigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 27.06.2016 16:38
    Highlight Highlight Facebook ist zu einer Plattform selbstverliebter oder frustrierter Bürger verkommen. Die erstgenannten Narzissten müssen jeden noch so kleinen Bullshit (entschuldigt den Ausdruck) ihres surreal glücklichen Lebens per Bild und/oder Kommentar dokumentieren. Die Frustbürger stellen durch fragwürdige (rechtsextreme) Quellen die "Gutbürger" in den Sockel. Ich habe von beiden die Nase gestrichen voll und werde wohl meinen Account löschen, da Facebook eine Welt porträtiert, die kaum etwas mit dem realen Leben gemein hat. Der Wettbewerb und die Eigendefinition über "Likes" ist doch nur noch krank.
  • äti 27.06.2016 15:31
    Highlight Highlight Ich lebe prächtig ohne FB, Twitter, Instagram etc etc und bin bestens vernetzt. Der Bonus: eine Stunde/Tag gespart.
    • äti 27.06.2016 17:14
      Highlight Highlight @rhababer: Mein, ich bin kein Handy-Zombie. Hab allerdings solches. Bin im Informatik-Bereich gross geworden, Prog, Marketing, WW-Strategien,… ich erwähne dies, um zu unterlegen, dass ich das alles weit über die Ohren habe. (wie fliegen auch). Mein Netz ist nicht so gross wie feines: es funktioniert via eMail, Festnetz (Europa), SMS und mein Favorit: Briefe (Handschrift, Sondermarken). Hat Boden und funktioniert. (smile)
    • äti 27.06.2016 20:37
      Highlight Highlight @Rhabarber: deine Einstellungen zu Tel, Briefe, sms gelten grundsätzlich auch für mich. Handy ist wie bei dir sms und Notfall im Auto. Email ist gut für rasch und unpersönlich. Briefe hat den touch, benötigt Arbeit und Gedanken (ohje) - beidseitig und gibt mir mehr Zeit zur Antwort. Hab auch schon dafür Websites und Blogs erstellt, aber da hat niemand die Hüte in die Luft geschmissen.
      Ich vermute, du hast n:n Beziehungen (alle kommunizieren mit allen) und da ist FB ganz ok.
  • moonbonnie 27.06.2016 14:32
    Highlight Highlight Einfach löschen. Tut gut, glaub mir!
  • BigB 27.06.2016 13:44
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel. Ich habe mir nun schon etliche Zeit überlegt, meinen Account zu löschen.

    Habe mich gerade eben dauerhaft gelöscht und ich werde es ziemlich sicher nicht vermissen...

    Alles Gute Gesichtsbuch und auf Nimmerwiedersehen!
    • Too Scoop 27.06.2016 16:03
      Highlight Highlight Ich hatte lange Zeit auch die Unentschlossenheit. Nun bin ich schon über ein Jahr FB frei und ich kann es Jedem empfehlen. Mir fehlt es einfach nicht. Nun gut, jedem das Seine.
  • UncleHuwi 27.06.2016 13:32
    Highlight Highlight Es würde mich wunder nehmen, wie viele von euch (Jahrgang 80-86) noch regelmässig auf Facebook sind? Und ob die jüngere Generation überhaupt noch Interesse an dem ganzen hat?
    • moana 27.06.2016 13:46
      Highlight Highlight Bin 95er-Jahrgang und habe FB vor 3-4 Jahren gelöscht. Momentan deaktivieren immer mehr in meinem Umfeld FB :D

    • Madison Pierce 27.06.2016 13:59
      Highlight Highlight Bin Jahrgang 83 und hatte nie einen Account. Was auf anderen Plattformen aktiv, zuerst youths.ch (legendär, kennt das noch jemand?), dann thats-me.ch, Twitter, Xing, Google+.

      Als FB erschienen ist, hat es mich irgendwie nicht interessiert, da ich schon auf den anderen Plattformen genug Zeit vertrödelt habe. Dann so im Jahr 2011 habe ich es mir von einem Kollegen zeigen lassen und es hat mich sofort abgestossen. Viel zu viel Kommerz. "Like diese Seite, um am Wettbewerb teilzunehmen" etc. Mich interessieren Fotos und Erlebnisse meiner Kollegen, nicht Firmenbeiträge, die "XY gefallen".
    • mvrisita 27.06.2016 16:26
      Highlight Highlight Bin 96er & habe meine Account vor ca. 3 Jahren gelöscht. Dachte anfangs, dass ich es vermissen werde, tat ich aber NIE!
    Weitere Antworten anzeigen
  • UncleHuwi 27.06.2016 13:26
    Highlight Highlight Habe vor 3 Jahren mein FB-Account gelöscht und bin happy damit. Ich jedenfalls vermisse nichts davon. Aber jedem das Seine:)
    • loccodelcocco 27.06.2016 13:50
      Highlight Highlight Same here. Nur Party-Einladungen vermisse ich etwas, sonst war es ein Befreiungsschlag
    • UncleHuwi 27.06.2016 15:11
      Highlight Highlight @loccodelcocco...stimmt. hab schon die ein oder andere gute party verpasst:)
    • Andy 27.06.2016 16:36
      Highlight Highlight Ich habe es erst jetzt gelesen, aber genau das habe ich geschrieben. Was mich nervt ist der ungeschriebene "Zwang" dazu. Wenn man nicht gerade einfach voll und ganz mit der eigenen Familie beschäftigt ist, sondern jung (mitte 30ig) ist, kommt man kaum darum rum ohne gesellschaftliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen (Bequemlichkeit der Leute, Zwischenebene zwischen aktiv Kontakt haben und einfach hi und da asynchron Kontakt haben). Ich konnte mich rein aus diesen + beruflichen Gründen noch nicht dazu durchringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 27.06.2016 13:26
    Highlight Highlight Twitter, Facebook, Instagram & Co. ist alles Pipifatz. Es geht nichts über reale Erfahrungen und Kontakte. Wer den ganzen Social Media Mist braucht hat mein aufrichtiges Beileid.
    • UncleHuwi 27.06.2016 13:34
      Highlight Highlight Brauchen vielleicht nicht, aber ganz davon wegzukommen ist evtl. nicht für jeden so einfach!?
    • mein Lieber 27.06.2016 17:10
      Highlight Highlight Und was bitte soll daran nicht einfach sein?
    • Kastigator 27.06.2016 20:21
      Highlight Highlight Und das schreibst du hier im Forum einer Online-Plattform ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FunkYouUp 27.06.2016 13:24
    Highlight Highlight schon mal versucht das Konto komplett zu löschen?
    Nach sicher 10 versuchen plus Facebook anschreiben noch immer nicht möglich. any suggestions?
    • UncleHuwi 27.06.2016 13:35
      Highlight Highlight Bei mir ging es 14 Tage bis mein Konto komplett gelöscht war.
    • Gantii 27.06.2016 16:24
      Highlight Highlight googeln "facebook löschen" dann kommst du zimlich schnell zu einem link, der dich auf fb führt wo du's dann löschen kannst. nach 14 tagen ist's endgültig.
  • kEINKOmmEnTAR 27.06.2016 13:19
    Highlight Highlight Bin schon über 4 Jahre aus dem Ganzen raus und dank Addons kriegt mich Facebook auch nicht auf anderen Seiten.
  • Digichr 27.06.2016 13:15
    Highlight Highlight Es gab für Firefox mal ein Plugin, welches "getrackt" hat, wer einem "unfriendet" hat. Offenbar ging Facebook mit schwerem Geschütz auf den Autor los und das Plugin verschwand dann wieder.
    Was die für ein Problem damit haben?
    • Andy 27.06.2016 21:24
      Highlight Highlight Facebook ist psychologisch darauf ausgerichtet eine "positive Fake-Welt" zu erschaffen. Schon mal überlegt warum es keinen Dislike-Button gibt? So ist die grundsätzliche Stimmung (gibt bestimmt Studien dazu) eher konsumorientiert und die heutigen Smartphone-Selfie-Zombies schaukeln sich ja zudem noch gegenseitig hoch durch plakativ gelebten Narzismus. Wenn es dir um Trackings geht, verwende z.B. die Browser-Extension Ghostery. Geh auch mal einmalig zum Spass auf 20min, dann siehst du nur schon in dieser Beziehung einige Unterschiede zu Watson...
  • Paganapana 27.06.2016 13:10
    Highlight Highlight Facebook wird von anderen social medias (insta, snapchat...) schon längst übertrumpft, vorallem von den jungen leuten. Das heisst, facebook hat keine nachhaltige zukunft.
    • Fred56 27.06.2016 13:22
      Highlight Highlight Insta wurde von Facebook aufgekauft...
    • stiberium 27.06.2016 13:29
      Highlight Highlight Facebook war mal ein Ort, an dem sich auch vorwiegend Junge (-25) tummelten. Da wars noch witzig. Mittlerweile gehe ich nur noch wegen Veranstaltungen auf Facebook. Wenn ich schlechte Laune brauche, kann ich auch in die Dorfbeiz an den Stammtisch hocken.
    • Alnothur 27.06.2016 15:14
      Highlight Highlight Weder Instagram noch Snapchat sind ein Facebook-Ersatz. Das sind Narzissmus-Selfie-Portale :P Aber auch gut, dann sieht man das auf FB weniger...
      Ich benutze FB eigentlich auch hauptsächlich noch, um über Veranstaltungen auf dem Laufenden zu bleiben. Newsseiten habe ich als RSS auf Feedly abonniert. Die Kommentare auf FB sind eh unterste Schublade.
  • icaruus 27.06.2016 13:07
    Highlight Highlight Ich hab seit 2013 oder so kein Facebook mehr, nur noch Twitter. Bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung und vermisse es keine Sekunde.
  • R&B 27.06.2016 12:52
    Highlight Highlight Zur Datenkrake: Die beunruhigt mich auch als Privatperson. V.a. die Methoden. Ich benutze Facebook um für Konsumgüter Werbung zu machen, was sehr gut funktioniert.
    Seither bin ich beruhigter, was die Privatsphäre angeht. Die Auswertung der Werbung ist recht spartanisch, weil nur die Anzahl und nicht die Person angegeben wird:
    Anzahl erreichte Person, Anzahl Likes, Anzahl Klicks auf xyz, Anzahl geteilte Inhalte. Wer geliked oder geteilt hat, sehe ich nur, der dies auch so in seinen Privatsphäre-Einstellungen gespeichert hat.
    • Asmodeus 27.06.2016 13:40
      Highlight Highlight Also als Seitenbetreiber hat man wirklich wenig Einblick in die Infos der Leute, die deine Seite liken.

      Aber Werbetreibende im Hintergrund (also die grossen Werbefirmen) erhalten natürlich sehr viel mehr Informationen zur Verfügung.
    • R&B 27.06.2016 13:51
      Highlight Highlight @Hoppla! Das meine ich ja. Der FB-User bleibt sehr anonymisiert, so dass Werbetreibende nicht erfahren können, wer beworben wird und somit auch nichts über einzelne Personen erfahren können.
      Was jedoch weiterhin beunruhigend bleibt, ob FB-Mitarbeiter oder Behörden die gesammelten Daten einer bestimmten Person anschauen können.
    • R&B 27.06.2016 13:57
      Highlight Highlight @Asmodeus: Ich bin Werbetreibender und bezahle für die Facebook-Werbung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wonderwhy 27.06.2016 11:46
    Highlight Highlight Post 2 ist deiner Meinung nach ein Hasskommentar, der gelöscht werden, oder strafrechtlich verfolgbar sein sollte? Kannst du mir erklären warum?
    • Warumdennnicht? 27.06.2016 12:13
      Highlight Highlight siehe 2. A. A.
      Ist schon ein bisschen aggressiv.
    • @schurt3r 27.06.2016 14:06
      Highlight Highlight Ich bin gegen Facebook-Posts, die die religiösen Gefühle (von wem auch immer) verletzen.

      Auch das pauschale Hetzen gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen stört mich, auch wenn dies (in diesem Fall) relativ subtil rüber kommt.
    • wonderwhy 27.06.2016 18:11
      Highlight Highlight @dani Du willst freie Meinungsäusserung einschränken damit keine religiösen Gefühle verletzt werden? Ist das Dein Ernst? Sollte es Deiner Meinung nach auch ein Strafbestand sein wenn man Religionen beleidigt? Wo wird den in diesem Post gegen einen Bevölkerungsgruppe gehetzt? Dani ich muss sagen Deine Aussagen machen mit etwas Sorgen....


    Weitere Antworten anzeigen
  • Zitronensaft aufbewahren 27.06.2016 11:41
    Highlight Highlight Freebooting habt ihr noch vergessen.
    Play Icon
  • Miicha 27.06.2016 11:40
    Highlight Highlight Seit dem Börsengang bin ich raus, die sollen an mir nicht so viel verdienen und wirklich vermissen tue ich es auch nicht.
  • dä dingsbums 27.06.2016 11:37
    Highlight Highlight Und was ist mit all den Selbstdarstellern, Egomanen und Katzen-Videos? Die haben mich persönlich am meisten gestört.

    • Asmodeus 27.06.2016 13:03
      Highlight Highlight Die kann man ja zum Glück unsichtbar machen oder entfreunden.

      Genauso wie "Hardcoreveganer", "Femnazis", "Superschweizer" etc.
  • DailyGuy 27.06.2016 11:36
    Highlight Highlight Ich muss dir recht geben. Facebook sucks. Gerade die negative Stimmung bzw. der "Humor", das Layout und vor allem die Fake News mag ich nicht. Ein weiteres Problem (und wohl auch das grösste Problem) ist bei mir, dass die meisten in meinem Alter (22 Jahr) FB verlassen haben. Und diejenigen, welche noch auf Facebook sind, liken nur noch komisches Zeugs. Daraus resultiert, dass ich inaktiv bin und so der Algorithmus bei mir nicht richtig funktioniert.
  • Asmodeus 27.06.2016 11:36
    Highlight Highlight Nr. 10 Realnamenpflicht.

    Obwohl bereits anderweitige Gerichtsurteile gefällt wurden, hält Facebook an seiner Realnamenpflicht fest.

    Wenn jemand nicht seinen echten Namen auf Facebook benutzt, kann ihm der Account dicht gemacht werden.

    Zuckerberg selbst hat 2014 gesagt, dass dies gelockert würde, da viele Transmenschen, Künstler, Stalkingopfer etc. ihren Zivilnamen schützen müssen.
    BESONDERS weil Facebook eine Datenkrake ist.

    Die Lockerung existiert aber nicht. Seit Monaten benutzt nun mein Partner (Trans) meinen Facebookaccount mit mir. Mein Künstlername steht zum Glück im Pass.
    • maxi 27.06.2016 12:00
      Highlight Highlight Realnamenpflicht? Ich war 4 jahre bei fb nie unter meinem richtigen namen... Wie meinst du das?
    • Malina 27.06.2016 12:01
      Highlight Highlight Was mich an dieser Pfilcht nervt, ist dass z.T. Realnamen vom bot (?) nicht erkannt bzw akzeptiert werden, weil sie zu "fremdländisch" sind... Ein paar indische Freunde mit langen/traditionellen Namen hatten das Problem, aber hab auch schon gehört von Natives oder sonst Indigenen, die ihren Namen nicht brauchen können, weil die Fake-Name-Meldung auftaucht
    • Asmodeus 27.06.2016 13:01
      Highlight Highlight @maxi
      Wenn jemand Dich bei Facebook meldet, kann es sein, dass sie Deinen Account sperren, weil Du keinen echten Namen benutzt.

      Wenn Du Dich nur "John Snow" nennst, dann könnte der Name echt sein. Wenn es aber eine Bezeichnung ist die fast sicher kein realer Name sein kann "Deadpool Riesending" oder sowas. Dann kann es sein, dass Facebook Deinen Account einfach sperrt und ihn nur gegen Vorlage eines Ausweises wieder öffnet.

      Eine Emailadresse stellt Facebook auch nicht zur Verfügung um die Situation (wegen Stalking z.B.) zu besprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 27.06.2016 11:33
    Highlight Highlight Ich lade nur ganz selten ein Bild hoch. Das soll aber einen Moment zeigen, welchen ich gerne teilen möchte. Oftmals ist er auch nicht ganz so privat oder zeigt nichts Schlimmes.

    Ich vermeide tunlichst, getagt zu werden und entferne dumme Bilder auch mal.

    Ich klicke auf fast nichts «gefällt mir», weil ich merk mir Dinge wie Seiten für Kochrezepte usw. Jedoch muss ich auch sagen gibt es davon genug im Internet.

    Ich nutze FB als Chatplattform. Ich habe einige Freunde, die ich so prima erreiche, das reicht. Den ganzen Mist ignoriere ich gekonnt.
    • Scaros_2 27.06.2016 13:57
      Highlight Highlight Ja gut, dem bin ich mir schon bewusst, aber in den Chats wird eher über politische Ansichten, Hobbys, wirtschaftliche Dinge oder bisschen was Versautes geschrieben, oder wo der Urlaub stattfinden könnte usw. Das mit den Cookies kenn ich, davor kann man sich ja auch schützen. Beispielsweise besuche ich keine Seite direkt über Facebook. Suche viel eher den Link bei Google, das dient parallel der Kontrolle vor Bockmist. ^^
    • Alnothur 27.06.2016 15:18
      Highlight Highlight Ausserhalb Facebook.com kann man dieses Tracking aber sehr leicht blocken, z.B. mit dem Add-On PrivacyBadger. Kann ich sehr empfehlen.

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