DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nintendo-Chef Iwata im Mai 2014.
Nintendo-Chef Iwata im Mai 2014.Bild: Toru Hanai/REUTERS

Ihm verdanken wir so viel Spass! Jetzt ist Nintendo-Chef Iwata gestorben

13.07.2015, 04:0913.07.2015, 13:36

Der Chef des japanischen Videospielriesen Nintendo, Satoru Iwata, ist an Gallenkrebs gestorben. Iwata hatte seine berufliche Karriere als Programmierer begonnen. 2002 übernahm er den Chefposten bei Nintendo – nur zwei Jahre nachdem er bei der Firma angefangen hatte.

Der 55-Jährige sei am Samstag seiner Krankheit erlegen, teilte der in Kyoto ansässige Konzern am Montag in einer kurzen Erklärung mit. 

Angesichts sich verschlechternder Geschäftszahlen hatte Iwata vor ein paar Monaten eine Abkehr von der Unternehmenspolitik eingeleitet, allein auf Spielkonsolen zu setzen. Im März gab der Hersteller der Spielekonsole Wii seine Absicht bekannt, einen Anteil an der japanischen Firma DeNA zu kaufen, die Spiele für Smartphones entwickelt.

Das waren noch Zeiten: Der originale Nintendo-Gameboy
Das waren noch Zeiten: Der originale Nintendo-GameboyBild: keystone

Gehalt halbiert

Bereits vergangenes Jahr hatte Iwata wegen der schlechten Unternehmensergebnisse sein Gehalt halbiert. Nintendos Konkurrenten Sony und Microsoft hatten in jüngster Zeit das japanische Unternehmen überholt. Alle drei Unternehmen leiden unter der Entwicklung, dass Videospiele zunehmend für wenig Geld oder gar gratis im Internet heruntergeladen werden können. 

Ende Mai verkündete Nintendo immerhin, dass es nach drei Jahren mit Verlusten wieder Gewinn machte. Im jüngsten Geschäftsjahr, das am 31. März zu Ende ging, lag er demnach bei 41.8 Milliarden Yen (damals rund 322 Millionen Franken). (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dieses süsse Game möchte Liebe schenken – doch stattdessen gibt es Kopfschmerzen
Ein knuffiger Held hüpft durch eine psychedelisch angehauchte Spielwelt und möchte allen gefallen. Doch nach ein paar Spielstunden gibt es statt intensiver Verzückung nur noch Kopfschmerzen und ein Spielabbruch.

Ein blaues Kätzchen mit dem einfallsreichen Namen Kittey wird in eine Welt geworfen, in der es genrekonform herumhüpft, Münzen und Herzen einsammelt und auf Gegner springt, die sich dann in Luft auflösen. Bei dieser einfachen Spielmechanik leuchten bei uns Puristen natürlich sofort die Augen und wir werden an selige Retro-Momente vor dem Röhrenbildschirm erinnert.

Zur Story