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Easyjet sieht nach Aus von Rivalen höhere Ticketpreise

21.11.17, 09:48

Der britische Billigflieger Easyjet setzt auf Wachstum. Die Kapazität soll im gerade begonnenen Geschäftsjahr um sechs Prozent steigen. Zudem sieht die Fluggesellschaft ermutigende Zeichen bei Buchungen und rechnet mit steigenden Preisen.

Zuletzt war das Geschäft schwieriger verlaufen, da sich die Fluggesellschaften einen harten Preiswettkampf lieferten und das schwache Pfund die Kosten für Easyjet in die Höhe trieb. Doch nun sind mit der deutschen Air Berlin und der britischen Monarch gleich zwei Konkurrenten zusammengebrochen.

Der Umsatz pro Sitzplatz dürfte im ersten Halbjahr unter anderem wegen der aus dem Markt verschwundenen Anbieter im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, wie der Ryanair- und Lufthansa-Rivale am Dienstag in Luton mitteilte. Bei der angepeilten Kapazitätsausweitung ist die Übernahme der Air-Berlin-Aktivitäten am Berliner Flughafen Tegel noch nicht enthalten.

Die Briten wollen von Air Berlin, die nach der Insolvenz zerschlagen und grösstenteils von Lufthansa übernommen wurde, den Betrieb von 25 Fliegern für 40 Millionen Euro übernehmen. Die Transaktion soll bis Ende Dezember abgeschlossen sein. Die Übernahme werde das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr stark belasten.

So werde das Umrüsten der Flugzeuge, die Umstellung des Flugbetriebs sowie die Ausbildung der bis zu 1000 Air-Berlin-Mitarbeiter rund 100 Millionen Pfund (131 Millionen Franken) kosten. Zudem rechnet Easyjet wegen einer geringeren Auslastung und Preisen pro Ticket der Flugzeuge, die übernommen werden sollen, mit einem Verlust im laufenden Geschäft von 60 Millionen Pfund.

Ab dem Geschäftsjahr 2018/2019 (30. September) soll die Übernahme dann etwas zum Gewinn des Konzerns beisteuern. Im vergangenen Geschäftsjahr fiel der bereinigte Vorsteuergewinn um 17 Prozent auf 408 Millionen Pfund. Unter dem Strich sank der Gewinn um 30 Prozent auf 305 Millionen Pfund. Der Umsatz zog um acht Prozent auf 5.05 Milliarden Pfund an. (sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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