Migros
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Self checkout at Coop Sihlcity in Zurich, pictured on January 29, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Self Checkout im Coop Sihlcity am 29. Januar 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

4000 Self-Scanning-Kassen betreiben Coop und Migros. Bild: KEYSTONE

Einst waren die Kunden Könige, heute sind sie Mitarbeiter

Die Hälfte aller Migros-Kunden benutzt zu Stosszeiten bereits Self-Scanning-Kassen – zum Nachteil der Angestellten?

20.01.18, 21:25 21.01.18, 08:41

Philipp Felber / schweiz am wochenende



Die Kassen in der kleinen Coop-Filiale am Oltner Bahnhof sind verwaist. Ein Mitarbeiter mustert kurz den Kunden, der sich den Kassen nähert. Der Kunde winkt ab. «Ist schon in Ordnung. Füllen Sie nur weiter die Regale auf. Ich schaff's auch selber», sagt der Kunde und bezahlt sein Morgenessen an der Self-Scanning-Kasse. Selbst ist der Kunde.

Das Beispiel zeigt eines deutlich: Die Kunden haben die Self-Scanning-Kassen akzeptiert. Und machen mit Freuden den Job der Angestellten. In der Hoffnung, dass es schneller geht, man nicht anstehen oder zumindest am Morgen mit niemandem reden muss.

Die beiden Grossverteiler Coop und Migros trieben in den letzten Jahren das Selfscanning voran. Mittlerweile sind bei der Migros 337 Filialen mit dem «Subito»-System, wie der Detailhändler sein Self-Scanning-System nennt, ausgerüstet. Von den über 10000 Kassen, die Migros in Betrieb hat, sind mittlerweile 2200 «Subito»-Kassen. Bei Coop können Kunden an rund 15 Prozent aller Kassen ihre Einkäufe selber scannen.

Die Kassen scheinen sich zu lohnen für die Grossverteiler. Denn: Über das Subito-System würden bei der Migros zwischen 20 und 40 Prozent des Umsatzes generiert – während der Stosszeiten bis zu 50 Prozent. Vor allem in Filialen, wo vermehrt jüngere Kundschaft einkaufe, werde Selfscanning bevorzugt. An Standorten, wo ältere Kundschaft einkaufe, würden eher die traditionellen Kassen bevorzugt, sagt Migros-Sprecherin Monika Weibel. In Coop-Supermärkten, welche mit SelfScanning-Kassen ausgerüstet sind, bezahlen rund die Hälfte der Kunden dort.

1800 Kassen in 5 Jahren

Die Entwicklung hin zum Self Scanning geht rasant voran. Coop führte 2013 die ersten Self-Scanning-Kassen ein. Fünf Jahre später sind es schweizweit 1800. Tendenz weiter steigend. Das hat einen Vorteil. Grundsätzlich stünden mehr Kassen zur Verfügung als vorher, heisst es bei Coop. Das lässt sich in vielen Filialen beobachten: Müssen bediente Kassen Self-Scanning weichen, entstehen doppelt, wenn nicht dreimal so viele neue Bezahlstellen.

«Self-Checkout-Terminals wurden als Dienstleistung für die Kunden eingeführt, die beim Einkauf Zeit sparen und den Einkaufsprozess beschleunigen und verbessern möchten.»

Migros

Doch geht diese Entwicklung auf Kosten des Verkaufspersonals? Die Befürchtung, dass wegen der neuen Kassen Jobs gestrichen werden, schwebt seit den Anfangszeiten von Selfscanning wie ein Damoklesschwert über den Angestellten. Migros und Coop werden nicht müde zu betonen, dass die Kassen nicht dazu da seien, um Personal abzubauen.

Umfrage

Zahlst du gerne an der Self-Scanning-Kasse?

  • Abstimmen

2,654 Votes zu: Zahlst du gerne an der Self-Scanning-Kasse?

  • 34%Oh ja. Das macht Spass.
  • 33%Nein. Ich will im Supermarkt bedient werden und nicht arbeiten müssen.
  • 33%Ist mir doch egal. Hauptsache es geht schnell.

«Self-Checkout-Terminals wurden als Dienstleistung für die Kunden eingeführt, die beim Einkauf Zeit sparen und den Einkaufsprozess beschleunigen und verbessern möchten», heisst es dazu etwa von der Pressestelle der Migros. Der Einsatz von Self Scanning habe kaum Auswirkungen auf den Personalbestand. Und auch bei Coop weist man den Vorwurf des Abbaus von sich. Man beschäftige in den Läden mit Self-Checkout-Kassen nicht weniger Personal als vor der Einführung.

Die Mitarbeiter hätte andere Aufgaben übernommen. So etwa in der Beratung an Self-Scanning-Kassen, bei technischen Hilfeleistungen oder bei Alterskontrollen beim Alkoholkauf, heisst es von Coop. Bei der Migros setzt man das Verkaufspersonal auch mal an anderen Orten ein. Und: «Mit ‹Subito› entsteht ein neues Aufgabengebiet, denn dieser Bezahlprozess ist ohne Mitarbeitende nicht denkbar», sagt Monika Weibel.

Unia ist skeptisch

Beobachtet man die Abläufe an den Kassen der Grossverteiler, lässt sich teilweise ein anderes Bild zeichnen. Vielfach wird der Bereich der Self-Scanning-Kassen nicht von eigens abgestelltem Personal betreut. Zu Stosszeiten wird etwa die Alterskontrolle von Mitarbeitern durchgeführt, die an der Kasse gleichzeitig Kunden bedienen.

Und auch bei technischen Problemen müssen Angestellte ihre Kassen verlassen, um dem Kunden zu helfen. Zudem gibt es in einigen Coop-Pronto Filialen Kassen, an welchen die Kunden ihre Identitätskarte zur Altersprüfung selber scannen müssen. Auch hier gilt: Selbst ist der Kunde. Derweil kommen für das Verkaufspersonal zusätzliche Aufgaben hinzu, die sie zum Teil parallel ausführen.

Die Gewerkschaft Unia begleitet den Siegeszug der Self-Scanning-Kassen mit Sorge. Beispiele für Kündigungen gebe es zwar nicht, aber man beobachte, dass Pensionierte nicht ersetzt würden wegen der neuen Kassen, sagt Gewerkschaftssekräter Arnaud Bouverat. Damit das Verkaufspersonal nicht von der Digitalisierung überrollt wird, fordert die Unia von Coop und Migros, dass sie ihr Personal umschulen.

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 22.01.2018 17:29
    Highlight Man kommt ja fast nicht mehr drum herum und ich scanne auch, mache online Banking, kauf das SBB Tix auf smartphone, etc. - man will ja den Anschluss nicht verlieren. Und was machen wir denn mit der gewonnen Zeit, die ja so wichtig ist ? Einen Tweet mehr versenden, FB und Whats app checken ??
    0 0 Melden
  • einmalquer 21.01.2018 11:26
    Highlight Erinnert Ihr Euch noch daran, als alle eine EC-Karte bekam – sie war gratis und bequem?
    Heute zahlt man für die Karte und fürs Geldabheben bei andern Banken.

    Erinnert Ihr Euch noch daran, als man das Online-Banking einführte – es war gratis und bequem?

    Heute zahlt man, wenn man kein Online-Banking macht. Man zahlt für Einzahlungsscheine und für die Ausführung der Zahlung.

    Erinnert Ihr Euch noch, als man die Selfscanning Kassen einführte – sie waren gratis und bequem?

    Ihr werdet Euch daran erinnern, was Euch alles gesagt wurde, wenn Ihr an der Kasse steht und dafür zahlen müsst.
    6 9 Melden
  • Sarkasmusdetektor 21.01.2018 11:17
    Highlight Wenn die Leute tatsächlich bedient werden wollten, wie die Umfrage suggeriert, hätten sich Supermärkte erst gar nie gegen die Tante-Emma-Laden durchsetzen können. Tatsache ist, die Mehrheit will einfach so wenig bezahlen wie möglich.
    11 0 Melden
  • Makatitom 21.01.2018 09:24
    Highlight Immer, wenn mir gesagt wird, ich solle doch die Selfscanningkassen benützen, frage ich, ob dann die Ware 20% billiger ist, wenn ich ihre Arbeit auch mache
    22 36 Melden
  • Lullaby 21.01.2018 08:51
    Highlight Ich bezahlte häufig am Self-Scanner, einfach weil es viel schneller geht. Da muss man nie lange warten.

    Aber grundsätzlich finde ich es eine Frechheit, das auf die Kunden abzuschieben.

    Ich möchte einen Self-Scanner-Rabatt von 1,5%, schliesslich mach ich ja die Arbeit!
    16 18 Melden
    • Haiderfroh 21.01.2018 11:29
      Highlight Es geht vielleicht am Zahlterminal schneller, als an der Kasse, aber man ist länger im Laden, weil man noch alles richtig einscannen muss, bevor man zum Zahlterminal geht. Einfach aus dem Regal nehmen und in's Wägeli schmeissen, ohne zu scannen, geht viel, viel schneller.
      Und: irgendwann einmal wird das Zahlterminal der Flaschenhals sein, wo man anstehen und warten muss.
      Am schnellsten ist der Einkauf erledigt, wenn man zur bedienten Kasse geht, zu Tageszeiten, wo der Laden wenig frequentiert ist und die Kassen weitgehend frei.
      2 7 Melden
  • ujay 21.01.2018 08:20
    Highlight Selfscanning oder nicht.....who cares. Jede/r hat die Wahl.
    11 1 Melden
  • Jorge de los alpes 21.01.2018 08:01
    Highlight Der Wechsel vom "Kunden" zum "Mitarbeiter" findet nicht erst seit der Einführung des Selfscannings statt. Ich erinnere mich noch als Kind, als wir im Dorfladen einkauften: An der Theke sagte man, was man wollte. Dann wurden die Artikel durch das Verkaufspersonal gebracht und auf die Theke gestellt. Die Früchte und Gemüse wurde ebenfalls durch das Personal abgepackt und abgewogen. Einpacken musste man aber selber... Bald müssen die Kunden sicher noch die Regale selbst auffüllen...
    18 3 Melden
  • Charlie Brown 21.01.2018 07:21
    Highlight Wer immer auch das Gefühl hat, es handle sich hier un etwas „neues“... zieht euch mal das Video rein.



    Und für die Jüngeren hier; nein hier ist nichts kaputt. Fernsehen war damals noch nicht einmal bunt.
    13 0 Melden
    • cube8902 21.01.2018 10:10
      Highlight cool! und schon damals hatte es Deutsche in Zürich ;)
      2 0 Melden
    • Helona 21.01.2018 10:21
      Highlight Vermute, das war die Sendung vom 1. April 19xy😏
      1 4 Melden
  • Psychonaut1934 21.01.2018 07:10
    Highlight
    3 1 Melden
    • Charlie Brown 21.01.2018 09:50
      Highlight Wer das Gefühl hat, auch das sei ein neues Phänomen...

      Besucht mal das Musikautomatenmuseum in Seewen/SO.

      http://www.bundesmuseen.ch/musikautomaten/

      Sowas gibts seit 100 Jahren. Und Musiker wurden trotzdem nicht überflüssig.
      4 0 Melden
  • Igloo 21.01.2018 05:33
    Highlight Mal ehrlich: anstehen, alle Artikel aufs Band legen und unter Zeitdruck in Einkaufstaschen einräumen ist viel mehr Arbeit und Stress pur. Es ist für mich sehr viel entspannter die Artikel im Laden entspannt zu scannen und sortiert nach Gewicht/Kühlung in die Einkaufstaschen zu legen und am Schluss lediglich rasch beim Check-out mit Apple Pay zu bezahlen (<1min). Ich erledige meine Family-Grosseinkäufe nur noch so.
    17 3 Melden
  • Judge Dredd 21.01.2018 04:58
    Highlight Wir lösen unsere Bahnkarten am Automaten oder online, Geld gibts am Bankomaten, einen Tankwart brauchen wir meist auch nicht mehr, das Flugticket wird selbst gescannt, am Skilift wird nicht mehr abgeknipst, im Möbelhaus sucht man sich die Bestandteile der Möbel selber aus den Regalen und baut dies selber zusammen, wir suchen unsere Waren im Selbstbedienungsladen selber zusammen, gehen immer weniger ins Reisebüro und schliessen die Versicherung direkt Online ab.
    Der Prozess wird sich nicht aufhalten lassen.
    15 1 Melden
  • Zeit_Genosse 21.01.2018 04:49
    Highlight Ich kann bei diesem Problem kein Problem sehen. Jeder Prozess und jedes Verfahren entwickeln sich durch neue Möglichkeiten. Mit der Zeit wird es anders. Evolution.
    8 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 21.01.2018 04:04
    Highlight Hauptsache gegen den Fortschritt wettern nicht wahr
    7 5 Melden
  • Arneis 21.01.2018 03:48
    Highlight Ich dachte ich sei Projektleiter, es stellt sich jedoch heraus, das ich Teilzeit bei einem Grosshändler arbeite. Es ist nicht so, das ich mir das ausgesucht habe, es wird einfach an Personal gespart. Würde gerne Duttis Meinung hierzu hören. Dazu kommt unsere Grosshändler sind GENOSSENSCHAFTEN, also dem Profit nicht direkt untergeordnet.
    7 9 Melden
    • Charlie Brown 21.01.2018 09:55
      Highlight Dutti war ein knallharter Geschäftsmann und der Totengräber der Lädeli in der Schweiz. Keine Ahnung warum er derart glorifiziert wird von gewissen.
      5 1 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 13:01
      Highlight Dutti hätte sowas wohl sehr rasch aufgegriffen - aber im Gegensatz zu seinen Nachfolgern hätte er auch die Kostenvorteile an die Kunden weitergegeben.
      2 0 Melden
    • Charlie Brown 21.01.2018 16:42
      Highlight @atomschlaf: Kostenvorteile? Nicht weniger Personal („kaum Auswirkungen auf den Personalbestand“) und mehr Technologie in den Läden. Kostenvorteile wo?
      0 0 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 17:44
      Highlight „kaum Auswirkungen auf den Personalbestand“

      Weshalb sollte ich das glauben, Charlie Brown?

      Glaubst Du, Coop und Migros stellen aus Menschenfreundlichkeit auf Self-Scanning um?
      2 1 Melden
    • Charlie Brown 21.01.2018 19:49
      Highlight @atomschlaf: Glaub was du willst.

      Vielleicht stellen sie um, weil es für die Kunden ein Mehrwert darstellt und damit mehr Kunden kommen? Win-win? Könnte das sein?
      0 1 Melden
  • architekt 21.01.2018 02:27
    Highlight Passabene via App und die Waren direkt in den Rucksack+ Self-Checkout + Contactless / ApplePay / Twint – weitaus am schnellsten...
    2 3 Melden
  • Gsnosn. 21.01.2018 01:21
    Highlight Das System ist schon super, in nur paar Sekunden ist der Zahlprozess vollzogen.
    5 4 Melden
  • andybelle 21.01.2018 00:35
    Highlight In Holland, wo ich seit einiger Zeit lebe, finde ich den Self-Checkout sehr lobenswert! Man schnappt sich einen Scanner beim betreten des Supermarkets, scannt alle Produkte die man einkauft, packt sie in die Tasche und scannt am Schluss noch den Strichcode auf dem Scanapperat und bezahlt. Alterskontrolle (bezüglich Alkohol) erfolgt beim Bezahlprozess durch eine/n Verkäufer/in. Man hat seine Ausgaben und Kontrolle, da der Scan immer alles prompt zusammenrechnet. Alles auch möglich ohne Kundenkarte des Grossverteilers.
    4 1 Melden
    • Hank Scorpio 21.01.2018 10:44
      Highlight Im coop kannst du überigens an den Bezahlstationen auch bar bezahlen auch ohne Supercard.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 12:58
      Highlight Praktisch schon, aber wehe Du machst beim Scannen einen Fehler zu Deinen Gunsten und wirst erwischt... Zack! Strafanzeige am Hals!
      1 1 Melden
    • Charlie Brown 21.01.2018 19:51
      Highlight @atomschlaf: Zeig mir ein Beispiel von jemandem, der bei einmaligem Scan-Fehler eine Strafanzeige bekommen hat. Ein einziger Fall?

      Oder doch nur billige Polemik?
      2 0 Melden
  • Evan 21.01.2018 00:15
    Highlight Und schon bald wird sich Online Shopping auch im Lebensmittelbereich durchsetzen.
    4 2 Melden
  • atomschlaf 20.01.2018 23:47
    Highlight "Grundsätzlich stünden mehr Kassen zur Verfügung als vorher, heisst es bei Coop."
    Ja, das stimmt, aber für die Kundschaft ist dies kein Vorteil, denn die Geschwindigkeit mit der ein grosser Teil der Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe scannen und zahlen, ist nach meinen Beobachtungen geradezu grotesk tief.
    Sobald alle Self Service-Kassen belegt sind, steigen dort die Wartezeiten rasant an.
    66 23 Melden
    • EvilBetty 21.01.2018 00:40
      Highlight Das selber Scannen am Ende des Einkaufs kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, da ist jede Kassiererin haushoch überlegen was Geschwindigkeit angeht. Während dem Einkaufen scannen, grad in die Taschen räumen, zahlen und raus.
      12 4 Melden
    • Evan 21.01.2018 10:03
      Highlight Kann ich so gar nicht bestätigen. Man ist beim Selfcheckout definitiv schneller durch die Schlange und danach liegt es an jedem einzelnen die Geschwindigkeit dem eigenen Bedürfnis anzupassen.
      3 1 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 20.01.2018 23:43
    Highlight Grüessech, Superchärtli, Märggeli, Kuscheltierli, Guetschiinli, Supertrophyli, Merci, Danke, Uf Wiederliege, Ade. Deshalb scanne ich lieber selber.
    81 35 Melden
    • SeboZh 21.01.2018 02:10
      Highlight Würde ich in basel wohl auch bevorzugen ;)
      11 2 Melden
    • I'mGroot 21.01.2018 07:45
      Highlight Furchtbarer Dialekt 🙉🙈😱🤣
      10 5 Melden
  • Der Tom 20.01.2018 23:30
    Highlight Sehr bald wird man überhaupt nichts mehr tun müssen. Die Ware wird beim Verlassen des Ladens automatisch erfasst und bezahlt.
    43 10 Melden
    • Ton 21.01.2018 01:10
      Highlight IOTA use case.
      4 2 Melden
    • I'mGroot 21.01.2018 07:47
      Highlight Siehe die neuen Amazonfilialen in Amerika. Dort ist jetzt schon genau so wie Sie es prophezeien.
      4 2 Melden
  • bernd 20.01.2018 23:28
    Highlight Ich verstehe nicht ganz, was dieses "die Kunden werden Mitarbeiter" in diesem Zusammenhang sein soll. Ohne self checkout: ich lege die Ware aufs Band, warte bis alles gescannt ist, zahle und räume dann alles einzeln in eine Tasche. Mit self checkout: ich nehme jeden Artikel einmal in die Hand, führe ihn zwischen Korb und Tasche am Scanner vorbei und packe ihn im gleichen Schritt direkt ein. Meiner Ansicht nach mache ich weniger als an der normalen Kasse.
    104 10 Melden
  • Posersalami 20.01.2018 23:24
    Highlight Ich bin als Kunde recht froh um diese Neuerung. Weils wirklich schneller geht, wenn anstatt 2 bediente 10 Selfscan Kassen stehen.
    51 14 Melden
  • blablup 20.01.2018 23:22
    Highlight Tja, ich mache es ehrlich gesagt gerne!
    46 13 Melden
  • kleiner_Schurke 20.01.2018 23:20
    Highlight Mein erstes Self Scanning war vor 8 Jahren 2010 in einem Lebensmittelladen in Stockholm. Danach folgte 2011 Tesco in London. 2012 bin ich nach London geflogen mit Self Check in, der Automat am City Airport spukte mein Bahn Ticket aus, das ich via Internet bestellt hatte (der Automat sprach Deutsch), die DRL hatte keinen Fahrer, die U-Bahn auch nicht, das Hotel hatte keine Rezeption sondern einen Automaten. Das ist nun 6 Jahre her und hier wundern sich die Leute immer noch über ein simples Self Scanning im Supermarkt? Wo lebt ihr denn?
    62 73 Melden
    • Oban 21.01.2018 07:11
      Highlight In der Schweiz, da gehen solche Dinge die anderswo längst zum Alltag gehören vielfach ein wenig länger.

      Vielfach kolidieren unsere Ansprüche auch ein wenig mit der Realität. Wir wundern uns weshalb es in London möglich ist einen Shop von 6-23 Uhr geöffnet zu haben und möchten dies hier am liebsten auch. Wir möchten aber gleichzeitig nicht mehr für unsere Ware bezahlen als bisher und wundern uns dann weshalb es Lösungen wie Selfscanning gibt.
      Selfscanning macht es möglich, wie am Beispiel Tesco gut ersichtlich, Öffnungszeiten massiv zu verlängern ohne mehr Personal anstellen zu müssen.
      7 0 Melden
  • Dr Barista 20.01.2018 23:20
    Highlight Wenn es nur so wäre, dass eine self-scanning-kasse den prozess schneller macht... leider wurde bei uns die expresskasse (max. 7 artikel) durch 6 subito kassen ersetzt. Schneller geht es aber meistens an den normalen kassen. Wieso? Weil meistens familien ihre grosseinkäufe selber scannen wollen und die kinder der hippen eltern so etwas einkäuferlis spielen können... und das dauert dann meistens 3-4 mal so lange wie bei einer effizienten fachkraft...
    58 38 Melden
    • sambeat 20.01.2018 23:33
      Highlight Na, dann geh doch einfach an die normale Kasse! First World Problems........
      89 20 Melden
    • Dr Barista 21.01.2018 12:09
      Highlight Danke für deine erhellende antwort. Das ist ja genau das was ich mache. Genug zeit alles hin zu legen, kein stress und genügend platz beim einpacken und meistens auch noch ein freundliches lächeln und ein „e schöne obe!“
      2 0 Melden
  • B-Arche 20.01.2018 23:14
    Highlight Selfscanner Kassen schneller? Also die Kassierer im Coop im Lokwerk waren immer schneller als Self scanning.
    Und: Rechtlich steht der Kunde beim self scanning viel schlechter da. Jeglicher Fehler wird immer zu seinen Lasten ausgelegt und wenn bei einer Nachkontrolle ein Preis fehlt oder ein Stück zuwenig getippt würde ergeht Diebstahlanzeige.

    Das kann bei einer bedienten Kasse nicht passieren.
    34 43 Melden
    • atomschlaf 20.01.2018 23:57
      Highlight "Rechtlich steht der Kunde beim self scanning viel schlechter da."
      Genau deswegen mache ich höchstens dann Self-Scanning, wenn ich nur wenige (maximal 10) Artikel kaufe.
      26 12 Melden
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 21.01.2018 06:41
      Highlight das stimmt so nicht. wenn bei einer stichkontrolle festgestellt wird das etwas nicht gescannt wurde soll das personal von einem versehen ausgehen. verdächtigungen sind zu unterlassen. du bekommst einen flyer und die agb nochmals ausgehändigt. im wiederholungsfall post vom sicherheitsdienst und anachliessender ausschluss vom self-scanning system.
      5 2 Melden
    • Oban 21.01.2018 07:16
      Highlight Wenn ich bei 5 Artikeln einen Fehler mache bin ich wohl einfach zu Dumm.
      Grosse Einkäufe gehe ich immer an die bediente Kasse und das ganze mit dem Handscanner lasse ich genau aus dem Grund das mal was vergessen gehen könte bleiben.
      Trotzdem sind Selfscanning Kassen für mich ein enormer Gewinn wenn ich nur kleine Mengen kaufen muss.
      5 2 Melden
  • RedRover 20.01.2018 23:06
    Highlight In unserer Gesellschaft wird technischer Fortschritt - zurecht - oft als Bedrohung angesehen, wenn damit Arbeitsstunden gespart werden können. Vielleicht würde es sich lohnen auf ein Ökonomisches System umzusteigen, in dem Menschen in solchen Situationen mit weniger Arbeitsstunden belohnt werden, statt mit der Kündigung bedroht.
    40 11 Melden
    • 3klang 21.01.2018 00:31
      Highlight Kennst du jemanden der Küfer ist? Das machen heute kunststofftechnologen, maschinenbauer und operateure..
      Jobs gehen, andere kommen...
      1 2 Melden
    • SeboZh 21.01.2018 02:14
      Highlight Das würde es definitv. Nur lässt sich dann je nach dem weniger verdienen und das wird denen die jetzt schon fett absahnen gar nicht gefallen
      1 2 Melden
    • Oban 21.01.2018 07:25
      Highlight Mit Selfscanning kann ein z.B. ein Tesco Express in England der früher von 8-19 Uhr offen hatte, heute von von 6-22 offen haben ohne mehr Personal anstellen zu müssen.
      Statt 3-4 bedienten Kassen, wird noch eine gebraucht, dazu eine Aufsichtsperson im Selfscanning, dafür brauchen sie aber mehrer Schichten.
      Wir hier sind noch nicht ganz soweit, bei uns wird bei längeren Öffnungszeiten das Personal vielfach einfach länger und mehr in die Pausen geschickt, was ebenfalls die Personalkosten nicht erhöht.
      4 2 Melden
  • p4trick 20.01.2018 22:53
    Highlight Die Mitarbeiter in Coop und Migros machen EINIGES mehr als Produkte scannen. Wer sagt er mache den Job der Mitarbeiter indem er seine eigene Produkte scannt hat meiner Meinung Null Ahnung oder Null Vorstellungs Kraft wie so ein Laden funktioniert!
    95 12 Melden
  • TanookiStormtrooper 20.01.2018 22:22
    Highlight Was heisst denn "Heute sind sie Mitarbeiter"? Den Trend gibt es schon lange! Früher musste man sein Obst nicht selber wiegen und die Sachen wurden einem aus dem Regal geholt.
    199 7 Melden
  • marcog 20.01.2018 22:16
    Highlight Ich finde es zwar vorbildlich, dass Coop bei uns im Quartier geschützte Arbeitsplätze hat, aber wenn ich dann 15Minuten anstehen muss, hätte ich doch lieber eine selfscanning Kasse.
    55 25 Melden
  • azoui 20.01.2018 22:07
    Highlight Das ist freiwillig, keiner muss selber seinen Einkauf scannen.
    Genauso wie früher niemand gezwungen wurde, bei Coop oder Migros einzukaufen, statt im kleinen Quartierladen.
    Die Zeiten ändern sich.
    54 9 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 20.01.2018 21:54
    Highlight Trotz jungem Alter bin ich in dieser Hinsicht ewiggestrig: Ich habe noch nie eine Selfscanning-Kasse benutzt, auch wenn diverse Detailhandelsanimationsdamen mich davon überzeugen wollten.

    Gründe:
    1. Ich bin Barzahler
    2. Wenn ich schon die Arbeit anderer erledigen soll, muss sich das im Preis wiederspiegeln
    3. Ich akzeptiere das Misstrauensvotum nicht, das mit den Stichproben verbunden ist.
    57 73 Melden
    • bokl 20.01.2018 22:57
      Highlight 1) Bei Coop zumindest kein Problem. Sogar mit Hartgeld
      2) Bestehst du auch noch auf einen Tankwart?
      3) Habe noch nie eine Stichprobe erlebt oder gesehen. Ist wohl eher bei Scannen im Laden ein Thema.
      52 18 Melden
    • zettie94 20.01.2018 23:06
      Highlight 1. Barzahlung ist bei Coop auch an den Self-Scanning-Kassen möglich.
      2. Preislich hast du keinen Vorteil, zeitlich aber schon. Und du weisst ja, Zeit ist Geld.
      3. Irgendwie müssen die Leute kontrolliert werden, es gibt auch so genügend Leute, welche die Situation ausnutzen. Auch wenn du vielleicht nicht dazu gehörst... Wobei die Stichkontrollen in der Regel sowieso ein Witz sind.
      25 15 Melden
    • maljian 20.01.2018 23:09
      Highlight Ich hab eine Stichprobe beim Selfscanning erlebt. Ein Mal von 200 oder so. Zürich HB morgens auf dem Weg zur Arbeit, ging aber recht schnell. Und wenn man alles ordnungsgemäss scannt, sollten solche Stichproben auch kein Problem sein.
      38 5 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 00:03
      Highlight "zeitlich aber schon"

      @zettie94: Kommt drauf an. Sobald die Self-Scanning-Kassen ausgelastet sind, steigt die Wartezeit rasant an, weil viele Leute derart langsam scannen und zahlen.
      3 2 Melden
    • jen23 21.01.2018 00:24
      Highlight Ich hatte auch schon eine Stichprobenkontrolle. Ich finde es ziemlich toll, dass der Computer zufällig berechnet, wer kontrolliert wird. So wird auch niemand diskriminiert oder bevorteilt.
      6 3 Melden
    • FensterAuf 21.01.2018 09:30
      Highlight Man muss einfach auf die Stichprobe gefasst sein (Multipacks beim Einpacken nicht auseinandernehmen, Waren verschiedener Geschäfte nicht vermischen, Kleber von der Waage aufbewahren)...
      1 2 Melden
    • zettie94 21.01.2018 11:41
      Highlight @atomschlaf: Es gibt auch an den normalen Kassen Leute, die ihre Ware extrem langsam aufs Band legen, dann noch das Kleingeld zusammensuchen usw...
      Bei den Self-Scanning-Kassen geht es meistens schneller, weil es deutlich mehr Stationen hat und weil viele Leute ihre Sachen bereits im Laden eingescannt haben und dann wirklich nur noch bezahlen müssen!
      3 0 Melden
  • Judge Dredd 20.01.2018 21:42
    Highlight Obs gefällt oder nicht, Vortschritt wird nicht aufgehalten... apropos, wer bezieht z.B. sein Geld am Bankomaten statt am Schalter...
    44 13 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 00:02
      Highlight Im Gegensatz zum Self-Scanning bieten Bancomaten ganz handfeste Vorteile für den Kunden, indem sie rund um die Uhr und an viel mehr Standorten verfügbar sind.
      4 1 Melden
    • Oban 21.01.2018 18:47
      Highlight @Atomschlaf, sie bringen es unbeabsichtig auf den Punkt, der Kunde will Heute rund um die Uhr einkaufen oder zumindest wie Aargau oder Zürich von 8-20 Uhr.
      Jetzt ist es nun mal so das wir Arbeitsgesetze haben, heisst MA die vor 10 Jahren noch in 2 Schichten mit ein paar Mamis (Teilzeit) zur verstäkung in der Rushhour gearbeitet haben, reichen Heute für den Betrieb dieser Öffnungszeiten nicht mehr aus
      1. mehr Personal einstellen = höhere Kosten= höhere Preise
      2. Selfscanning Kasse = Personal flexibler Einsetzbar = einmalige Kosten bei Anschaffung
      Die beiden Grossen wählen derzeit Version 2.
      0 0 Melden
  • Graviton 20.01.2018 21:39
    Highlight Es lässt sich eh nicht mehr aufhalten. Und das ist auch gut so. Roboter übernehmen sogar schon bei Operationen in Spitälern die Arbeit des Chirurgen und machen Operation nach Operation ohne Ermüdungserscheinungen. Die Zeiten, in denen jeder einem Job nachgehen muss nur um seine Brötchen zu verdienen, sind bald vorbei. Genauso wie wir heute nicht mehr Jäger und Sammler sind werden wir morgen nicht mehr Angestellte und Arbeiter sein. Wir brauchen neue Gesellschaftsmodelle.
    238 53 Melden
    • Yo_Mo 20.01.2018 21:57
      Highlight Recht hast du. Die Frage ist nicht ob in der Zukunft die Digitalisierung die hälfte der Arbeitsplätze vernichtet, sondern wie wir damit umgehen wollen. Ein guter Ansatz wäre vielleicht das bedingungslose Grundeinkommen...
      71 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.01.2018 23:06
      Highlight Bedingungslosigkeit bezüglich des Grundeinkommens ist wahlweise Schwindel oder Selbsttäuschung.

      Die Bedingungen zum Erhalt eines Grundeinkommens sind mannigfaltig.
      17 16 Melden
    • Graviton 20.01.2018 23:07
      Highlight Noch nicht. Lieber xlt. Noch nicht.
      5 9 Melden
    • zettie94 20.01.2018 23:08
      Highlight @xlt: Klar, der Chirurg wird nicht eingespart, es braucht aber wahrscheinlich weniger Operationsassistenten.
      11 4 Melden
    • Smacun 20.01.2018 23:09
      Highlight Naja, wenn es in diesem Fall wirklich eine Automatisierung durch Roboter wäre, würde das noch sinnvoll sein. Aber im Falle der Selfscanning Kassen wird die Arbeit einfach durch die Kunden erledigt, nicht durch einen Roboter.
      24 5 Melden
    • StillerLeser 21.01.2018 05:18
      Highlight Vielleicht hab ich gröber was verpasst, aber soweit ich weiss "übernehmen" Roboter nicht die Arbeit der Chirurhen sonder sie erleichtern und präzisieren sie. Deshalb nennt man solche OPs auch roboterassistiert...wenn ich mich richtig erinnere.

      Aber der Aussage des Kommentars stimme ich natürlich zu.
      6 0 Melden
    • JuliSaflor 21.01.2018 09:07
      Highlight Aus Versehen geblitzt. Bin aber ganz deiner Meinung ;-)
      0 1 Melden
    • sikki_nix 21.01.2018 10:08
      Highlight Gut gesprochen!
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    • You will not be able to use your remote control. 21.01.2018 15:47
      Highlight > Die Bedingungen zum Erhalt eines Grundeinkommens sind mannigfaltig.

      Dein Einwand ist seltsam. Bürgerrechte gelten immer nur für volle Bürger und ausgewählte dritte.

      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.01.2018 16:58
      Highlight Sehen Sie, Bürger zu sein ist schonmal eine Bedingung, die 25% der hier lebenden Menschen nicht erfüllen.

      Aber reicht es denn Bürger zu sein? Muss man nicht vielleicht zusätzlich noch im Lande wohnhaft sein?

      Aber reicht der offizielle Wohnsitz oder gilt vielleicht eine verschärfte Anwesenheitspflicht? Sommer in Thailand und Winter hier z.B. würde das reichen als Bedingung für das bedingte Grundeinkommen?

      Was ist mit dem GE während der Verbüssung einer Haftstrafe?

      Gibt es nicht aucg Bedingungen an das Alter?
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.01.2018 17:50
      Highlight > Bürger zu sein ist schonmal eine Bedingung

      Das hab ich doch geschrieben? Das 'Bedingungslos' bezieht sich aber nur auf die, für die das Gesetz gilt.

      > Bedingungen an das Alter

      Natürlich sind Rechte oft vor der Volljährigkeit eingeschränkt.

      PS: Ich schreib dir das nur, weil ich als Amateurpedant (mit Ambitionen) mit deiner Argumentation mitfüle.
      0 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 20.01.2018 21:38
    Highlight So die abartigen Hobbies! Grossen Scanner installieren und den Wagen oder das Körbli durchschieben und das Zeugs wird eingescannt! Hinten dann bediente Zahlstelle und Profimässig gut.
    6 29 Melden
    • Baba 20.01.2018 23:03
      Highlight Mit RFID Technologie ist das heute schon absolut möglich. Nur ist der Widerstand gegen die Antennen noch sehr gross und die Tags sind für tiefpreisige Artikel verhältnismässig teuer.
      16 2 Melden
  • Scaros_2 20.01.2018 21:34
    Highlight Es ist wie bei jeder Industriellen Revolution. Manche Jobs gehen und neue kommen dazu. Redet dies nicht immer schlecht.
    313 72 Melden
    • Pointer 20.01.2018 22:50
      Highlight Verlagerung der Jobs ist das eine. Gratisarbeit für Unternehmen durch die Kunden das andere.
      40 30 Melden
    • Hierundjetzt 20.01.2018 22:54
      Highlight Im Unterschied, dass die Produkte während der IR billiger wurden.

      Hingegen zahle ich beim self scanning System exakt gleich viel, wie bei der Kassierin obwohl ich deren Arbeit erledige.

      Dein Argument ist somit nicht bis zum Ende durchdacht
      34 21 Melden
    • Nosgar 20.01.2018 23:05
      Highlight @Pointer Du hast die Wahl. Kannst ja weiterhin an der Kasse anstehen.
      21 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.01.2018 23:08
      Highlight Gratisarbeit für Unternehmen durch Kunden? Wie stehen sie zum Selbstbedienungsladen allgemein?
      26 6 Melden
    • seventhinkingsteps 20.01.2018 23:08
      Highlight Das stimmt nicht. Vergange Revolutionen erschlossen allesamt neue Märkte. Diese hier wird die bereits bestehenden radikal effizienter gestalten. Es werden neue Jobs kommen, aber zu wenige für 4.5 Millionen berufstätige Menschen in der Schweiz.

      Wir brauchen eine neue Wirtschaftsordnung. Eine, die 50% Arbeitslosenquote nicht als Systemfehler sieht oder als Möglichkeit Löhne zu drücken, sondern als Erfolg.
      34 8 Melden
    • zettie94 20.01.2018 23:09
      Highlight @Pointer, Hierundjetzt: Dein Vorteil beim Self-Scanning ist die gewonnene Zeit. Da mit den Self-Scanning-Kassen deutlich mehr Kassen auf gleicher Fläche aufgestellt werden können, musst du weniger lange anstehen.
      16 12 Melden
    • seventhinkingsteps 20.01.2018 23:10
      Highlight Und, was oftmals vergessen gerät in dieser Diskussion um wirtschaftliche Revolutionen: Das unsägliche Leid der Arbeiter während der industriellen Revolution. Wir haben die Chance, dass die Digitalisierung nicht dieselben Folgen hat, aber dafür müssen wir umdenken.
      24 2 Melden
    • Hierundjetzt 20.01.2018 23:37
      Highlight 7thinking: die Schweiz hat 3,1% Arbeitslose.

      Nicht 50%.

      3,1% zeigt auf, das wir beste Wirtschaftssystem von allen haben.

      Oder von was sprichst Du?
      7 36 Melden
    • Pointer 21.01.2018 00:00
      Highlight @Toerpe Zwerg im Selbstbedienungsladen zahlst du wahrscheinlich weniger als in einem Laden mit Bedienung. Bei Self-Scanning bezahlt man jedoch genau gleich viel wie an der bedienten Kasse.
      @zettie94 war kürzlich mal am ZH HB, da war die Schlange vor den Automaten deutlich länger als vor den Kassen. Die Zeitersparnis ist nur ein Scheinargument.
      3 6 Melden
    • seventhinkingsteps 21.01.2018 00:11
      Highlight @Hierundjetzt

      Für Arbeitgeber ist beides gut, tiefe und hohe Arbeitslosigkeit. Das ist einer der Widersprüche des Kapitalismus.

      Ich spreche davon, dass soviele Jobs wie noch nie automatisiert werden. 50% scheint mir da eine realistische Zahl.
      5 1 Melden
    • Tapatio 21.01.2018 01:26
      Highlight er meint, dass durch die Digitalisierung viele heutige Jobs wegfallen aber nicht im gleichen Masse durch die Digitalisierung neue Jobs geschaffen werden. LKW Fahrer, Kassierer, einfache Bürojobs..dies alles wird es in Zukunft nicht mehr brauchen. Diese Leute können aber nicht einfach jetzt alle Informatiker etc werden. Dadurch steigt die Arbeitslosigkeit (wohl nicht auf 50%, aber sicher massiv) und damit müssen wir umgehen. Ein Ansatz der oft genannt wird, (z.b. von Richard David Precht) wäre in bedingungsloses Grundeinkommen.
      6 0 Melden
    • Scaros_2 21.01.2018 07:20
      Highlight 1. Jede IR hat die vorherige effizienter gemacht. Die erste hat wasser/dampf unterstütze produktion lanciert. Die zweite hat den Strom dazugebracht und damit das fliessband und die 3. IR hat dann noch die IT unterstützung ins Spiel gemacht und damit vollautomatisierungen ermöglich.

      DIe 4. macht das ganze jetzt noch "Smart". Aber Grundsätzlich ist die nur eine steigerung der Komplexität mit steigender Effizienz.

      Wäre es möglich würde ich sogar nur noch direkt nach Hause die Ware liefern lasen, damit wären noch mehr JObs in Gefahr aber derzeit ist die Qualität der Sache noch zu schlecht.
      1 2 Melden
    • seventhinkingsteps 21.01.2018 11:28
      Highlight @Tapatio

      Dachte auch an Precht, hab ihn erst vor einer Woche oder so entdeckt und finde seine Ideen sehr passend. Das BGE ist die logische Schlussfolgerung, aber meiner Meinung nach eine Lösung, die zu sehr in den Faktoren des Systems gedacht ist. Schlussendlich wäre es staatlich vergebenes Konsumgeld, mehr nicht. Das BGE hält die bestehenden Machtverhältnisse aufrecht. Die Frage ist, ob man das will.

      Es werden neue Jobs kreiert, daran glaube ich auch. Aber wir brauchen nicht 4 Millionen Berufstätige aus Ingenieuren, Informatiker, UX Engineers etc.
      2 0 Melden
    • Don Alejandro 21.01.2018 11:34
      Highlight Mit einem zu erwartendem Unterschied. Die Digitalisierung wird durch Automation mehr Arbeitsplätze substituieren als neue Jobs zu erschaffen.
      3 0 Melden
    • zettie94 21.01.2018 11:39
      Highlight @Pointer: Die Länge der Schlange sagt noch nichts über die Wartezeit aus. Meistens geht die Schlange bei den Self-Scanning-Kassen deutlich schneller vorwärts, weil es einfach deutlich mehr Stationen vornedran hat.
      Natürlich ist es in Ausnahmefällen möglich, dass man bei den Self-Scanning-Kassen länger wartet, aber deswegen sparst du immer noch in allen anderen Fällen Zeit.
      5 0 Melden
    • Hierundjetzt 21.01.2018 14:15
      Highlight Nur ist „Zeitersparnis“ individuell und nicht erfassbar. Ist jetzt „schnell“ 2 min warten oder 5?

      Zudem: Die Anschaffung dieser teuren Geräte erfolgt unter knallharten ökonomischen Aspekten und sicher nicht wegen eines schwammigen Kundenbegriffs. „Zeitersparnis“ idt nur das Verkaufsargument und ein toller Nebeneffekt. Mehr nicht
      1 0 Melden
    • seventhinkingsteps 21.01.2018 19:45
      Highlight @Hierundjetzt

      Der Hauptgrund ist wohl, dass Mitarbeiter nur in Stoßzeiten Kassen bedienen müssen und sonst Regale auffüllen können. Das braucht weniger Mitarbeiter und die Regale sind immer schön voll.
      1 0 Melden
    • Hierundjetzt 21.01.2018 20:10
      Highlight 7: hmmm macht Sinn. Doch.
      0 0 Melden

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